Missale
Das Stammheimer Missale
Die schönste Bilderhandschrift der deutschen Romanik
Entstanden: um 1170
Format: 28,5 x 18,5 cm
Umfang: 370 Seiten (184 Blatt)
Miniaturen: 12 ganzseitige Miniaturen
Einband: heller Ledereinband mit Messingschließen
Druckauflage: 480 Exemplare
Das Stammheimer Missale macht sprachlos. Ein echter Höhepunkt der romanischen Buchmalerei aus dem letzten Drittel des 12. Jahrhunderts! Makellos schön und vollkommen in der künstlerischen Ausführung! Mit Darstellungen von höchster Qualität, die nirgendwo anders zu finden sind. Neben Szenen aus dem Alten Testament zeigen sie die Hauptfeste aus dem Leben Jesu und die Festtage der besonders verehrten Heiligen. Ungewöhnlich und einzigartig ist der Kalender mit seinen Architekturrahmungen und die Wiedergabe der Tages- und Nachtstunden.
Kurzum: eine Handschrift der Superlative, die nach 850 Jahren immer noch so hell erstrahlt wie zur Zeit ihrer Entstehung!
Das Reimser Missale in Sankt Petersburg
Entstanden: 1285- 1297, Reims
Umfang: 672 Seiten
Format: 16,2 x 23,3 cm
Miniaturen: 20 ganzseitig vergoldete Miniaturen, 57 kleinere Miniaturen
Einband: Samteinband
Inkl. Kommentarband
Auflage: 995 limitierte Exemplare
Unter den Handschriften der Sammlung Peter Dubrowskys, die heute zu den bedeutendsten Schätzen der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg zählen, befindet sich auch ein reich geschmücktes
Missale aus dem späten 13. Jahrhundert. Neben zahlreichen herrlich ausgestalteten Initialen, die der Gliederung des Messbuches dienen, beeindruckt eine ungewöhnliche Folge ganzseitiger Miniaturen.
Diese auf hohem künstlerischen Niveau ausgeführten Illustrationen sind eine faszinierende bildliche Umsetzung zweier Texte, die im Missale selbst nicht erhalten sind: Jean de Joinvilles
Glaubensbekenntnis und Bonaventuras Lebensbaum
Hainricus Missale
Entstehung:
um 1217
Pierpont Morgan Library in New York
Umfang: 296 Seiten
Format: 24,2 x 17,2 cm
Miniaturen: 5 ganzseitige Prachtminiaturen, zwei ganzseitige Ornamentierte Initialen, 24 Kalendermedaillons, 35 historisierte Initialen, 20 Tier- und Rankeninitialen und unzählige
feine Farbinitialen. mit Blattgold
Insgesamt wurden zwölf gelbe, rote, grüne und weiße Lesebänder an den Originalstellen eingebunden.
Einband: Ganzledereinband mit Prägemuster aus Streicheisenlinien und Rundstempeln, Schließen aus Silber, randbeschnitten. Original Kirschholzkassette mit blauem Seidentuch
Auflage: Limitiert auf 280 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen!
Mit seinem originalen Erscheinungsbild ist das Hainricus-Missale eines der ganz wenigen Kunstwerke, die uns einen
direkten und unverfälschten Gesamteindruck von der unglaublichen Schönheit einer mittelalterlichen Prachthandschrift vermitteln können.
Das Hainricus-Missale hat durch acht Jahrhunderte nicht nur die Brillanz der Farben und Glanz des Goldes unversehrt bewahrt. Die Handschrift weist auch – und das ist wirklich beinahe einzigartig,
noch die originale Bindung aus dem beginnenden 13. Jahrhundert auf