Apokalypsen

Die Bamberger Apokalpyse

Als Apokalypse wird eine Schrift bezeichnet, die den Weltlauf und das Weltende in Visionen prophetisch enthüllt wie die (Geheime) Offenbarung des Johannes, das letzte Buch des Neues Testaments. Geschildert wird der nah erwartete Zusammenbruch der Welt, dem nach der Überwindung Satans die Vollendung des Gottesreiches folgt.

 

Beatus Codex in La Seo de Urgel

4.650,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Entstanden: Um 980

Museo Diocesà de La Seu d'Urgell

Umfang: 478 Seiten, randbeschnitten

Format: 39,8 x 27 cm

Miniaturen: 86 ganzseitige Miniaturen

Einband: Brauner Ganzledereinband mit Blindprägung im Stil Mudéjar.

Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

 

Die erhaltenen 86, in der Regel umrahmten Illustrationen, von denen einige zwei Seiten ausfüllen, zeigen mozarabisch beeinflusste mittelalterliche Buchmalerei in ihrer höchsten Blüte. Leuchtende, kontrastreiche Farben prägen sie ebenso wie eine stark abstrahierte, expressive Formensprache. Dabei verrät der an Umrisszeichnungen erinnernde Stil der Miniaturen, dass die Heimat der Buchmaler nordspanischen Einwirkungen offenstand.

 

 

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Museo Diocesà de La Seu d'Urgell

Umfang: 478 Seiten, randbeschnitten

Format: 39,8 x 27 cm

Miniaturen: 86 ganzseitige Miniaturen

Einband: Brauner Ganzledereinband mit Blindprägung im Stil Mudéjar.

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Die erhaltenen 86, in der Regel umrahmten Illustrationen, von denen einige zwei Seiten ausfüllen, zeigen mozarabisch beeinflusste mittelalterliche Buchmalerei in ihrer höchsten Blüte. Leuchtende, kontrastreiche Farben prägen sie ebenso wie eine stark abstrahierte, expressive Formensprache. Dabei verrät der an Umrisszeichnungen erinnernde Stil der Miniaturen, dass die Heimat der Buchmaler nordspanischen Einwirkungen offenstand.

 

 


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Bamberger Apokalypse

 

Entstanden: Um 1000

Staatsbibliothek Bamberg

Format: 29,5 cm x 20,4 cm

Umfang: 212 Seiten

Miniaturen: 57 großformatige Miniaturen und 103 teils ganzseitige Initialen

Einband: Rote Seide

Auflage: 980 Exemplare

Beim Verlag vergriffen!

 

Der Codex „Bamberger Apokalypse“ enthält die Offenbarung des Johannes und ein Evangelistar, also eine Zusammenstellung von Bibelpassagen zur Lesung an Festtagen. Die Bamberger Apokalypse entstand im Skriptorium der Reichenau.

Bis heute herrscht in der Forschung noch Unklarheit über die Auftraggeberschaft. Die Vermutung liegt nahe, dass die Bamberger Apokalypse noch von Otto III. (†1002) in Auftrag gegeben wurde.

 

Nach dem unerwartet frühen Tod des Kaisers mit nur 21 Jahren verblieb der Codex zunächst unvollendet im Reichenauer Skriptorium, ehe dessen Nachfolger Heinrich II. die Handschrift vollenden ließ.

Im Jahr 1020 stiftete Kaiser Heinrich II die Handschrift anlässlich der Weihe des Kollegiatstifts St. Stephan in Bamberg. Die ältere Literatur überliefert die folgende Inschrift auf dem ursprünglichen, heute nicht mehr erhaltenen Einband: HENRIC ET KUNIGUNT HAEC TIBI MUNERA PROMUNT (»Heinrich und Kunigunde vermachen Dir diese Geschenke«). Damit wird die Schenkung der Bamberger Apokalypse durch Kaiser Heinrich II. und seine Gattin Kunigunde eindeutig belegt.

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Bamberger Apokalypse

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Die Apokalypse von Cambrai

Die hohe Schule der karolingischen Buchmalerei

Entstanden: 9. Jahrhundert, Cambrai
Umfang: 96 Seiten
Format: 31 x 23 cm
Miniaturen: 46 Miniaturen
Einband: Edles dunkelblaues Leder mit filigraner Blindprägung verschiedener Motive aus dem 18. Jahrhundert
Auflage: 680 handnummerierte Exemplare
Antiquarisches Exemplar

 

„Nur vier Apokalypse-Handschriften aus dem 9. Jahrhundert haben sich weltweit erhalten. Die Apokalypse aus dem nordfranzösischen Cambrai ist die farbenfroheste und die lebendigste. 46 der insgesamt 96 Seiten sind mit ganzseitigen Miniaturen geschmückt. Dabei ist die Apokalypse von Cambrai als einzige reich mit erzählerischen Bild-Elementen ausgestattet, wie z. B. mit Tempel- und Stadtarchitekturen und stilisierten Pflanzen. Sorgfältig sind die Figuren in antikisierenden Gewändern oder in fränkischer Tracht wiedergeben.“ Quarternio Verlag Luzern

 

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Corpus Christi Apokalypse
Die bilderreichste Apokalypse der Gotik

Entstanden: Im 14. Jahrhundert
Parker Library des Corpus Christi College in Cambridge

Umfang: 144 Seiten
Format: 37 x 26 cm
Miniaturen: 121 Miniaturen, über 300 Initialen, im Reichtum der Ausstattung unübertroffen
Auflage: 680 handnummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Die am reichsten ausgestattete englische Apokalypse des 14. Jahrhunderts ist die Corpus-Christi-Apokalypse. In dichter Abfolge reihen sich nicht weniger als 121 großformatige Miniaturen. Leuchtende Farben, reichlich Gold und funkelndes Silber bestimmen den Farbeindruck.

 

Die Apokalypse oder Geheime Offenbarung des Johannes ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Auf der griechischen Insel Patmos erfuhr der von Kaiser Domitian dorthin verbannte Johannes seine Vision vom Weltende und Jüngsten Gericht mit anschließendem Anbruch des Reich Gottes und schrieb alles in einer stark bildhaften Sprache nieder.

Die große Beliebtheit der Apokalypse bei adeligen Laien im 13. und 14. Jahrhundert mag nicht nur im religiösen Gehalt, sondern auch in ihrer Nähe zum literarischen Genre liegen: Jenseitsreisen, Ungeheuer, der Kampf des Guten gegen das Böse und die Verteidigung christlicher Werte waren zentrale Elemente der in ganz Europa verbreiteten Artus- und Ritterromane.

Eine sechszeilige Goldinitiale zu Beginn der Apokalypse zeigt den Auftraggeber der Handschrift: Henry de Cobham, erster Baron Cobham. Kettenpanzer und Wappenrock weisen ihn als Ritter von adligem Stand aus. Im späteren 14. Jahrhundert gehörten die Lords of Cobham zu den führenden Familien mit großem Landbesitz im Südosten Englands.

 

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Johannes Apokalypse

Eines der schönsten Blockbücher weltweit
48 Holzschnitte zur Vision des Johannes

 

Entstanden: 15. Jahrhundert
Biblioteca Estense Universitaria in Modena
Format: 28,8 x 22 cm
Umfang: 48 Seiten
Miniaturen: 4 ganzseitige Holzschnitte und 44 Blätter in zwei Hälften geteilt, die je zwei verschiedene Szenen zeigen
Einband: Kalbsledereinband, im Schuber
Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen

 

Die Johannes-Apokalypse ist das letzte Buch des Neuen Testaments und zugleich dessen einziges ausschließlich prophetisches Buch. Obwohl mit der Apokalypse die neue Botschaft der Christen endet, geht sie zurück auf die alte Tradition der Prophezeiungen und Enthüllungen der Hebräer, die im Alten Testament, bei Daniel beginnend, ausführlich dokumentiert sind. (Libri Illustri)

Die Johannis Apokalypse entstand zwischen 1438 und 1440 in Modena und fasziniert durch seine ausdruckstarken 48 ganzseitigen Miniaturen.

 

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Lambeth Apokalypse mit Prunkdeckel

Entstanden: 1260-67
Bibliothek des Erzbischofs von Canterbury, London

Umfang: 112 Seiten
Format: 20 cm x 28 cm
Miniaturen: 78 halbseitige reich vergoldete Miniaturen zur Apokalypse, ein Einleitungsbild sowie 28 weitere ganzseitige Miniaturen mit Detailvergoldungen sowie viele Initialen und Randverzierungen.
Einband: Erlesenes rotes Leder mit Lederkapitalband. Der Faksimile-Band trägt auf der Vorderseite das Wappen des Erzbischofs von Canterbury in 925/1000 Sterlingsilber und hat 4 Eckbeschläge sowie zwei Schließen, ebenfalls aus Sterlingsilber. Der Buchkasten, der das abnehmbare Prunkdeckel-Faksimile trägt und die Faksimileausgabe einhüllt, ist in feinstem Leder gearbeitet, seine Seiten zeigen vier Reliefköpfe vom Prunkdeckel.
Inkl. Kommentarband

 

Der Prunkdeckel ist eine der besten Arbeiten aus einer Werkstatt in Limoges (Frankreich), die für ihre Emailarbeiten berühmt und in Europa führend war. Sowohl von den Bildmotiven her als auch nach der Entstehungszeit um 1250 hätte der Deckel zur Originalausstattung unserer Handschrift gehören können.

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die Apokalypse oder „Geheime Offenbarung“ des Judenchristen Johannes, dessen Vorbilder weit ins Alte Testament zurückreichen, entstand am Ende des 1. Jahrhunderts zum Teil auf der Insel Patmos. Es galt der Stärkung der frühen christlichen Gemeinden im Kampf gegen römische Tyrannei und Verfolgung. In irdischen und überirdischen Visionen von poetischer Sprachgewalt entfaltet sich hier der Kampf zwischen den Machten des Bösen und des von Gott bestimmten Guten, bis zur Erlösung am Jüngsten Tag. Der Text hat über Jahrhunderte nicht an Aktualität verloren.

 

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Osma Beatus

 

Entstanden: 1086
Biblioteca de la Catedral (El Burgo de Osma, Spanien)
Umfang: 332 Seiten
Format: 36 x 25,3 cm
Miniaturen: 71 Miniaturen des Malers Martinus
Einband: Ganzledereinband in Velours-Buchschatulle
Auflage: 1380 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentar

 

Burgo de Osams illustrierter Beatus-Kommentar der Apokalypse steht in der Nachfolge des verlorenen Ur-Beatus und ist mit Alpha und Omega sowie der Weltkarte nicht nur vollständig erhalten, sondern ein Codex de Luxe. Die erstaunliche gute Wiedergabe des Faksimiles verdient volle Begeisterung.

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Osma Beatus

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Osma Beatus

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Oxford-Apokalypse

Entstanden: Um 1272, Westminster
Bodleian Library, Oxford
Format: 31,1 x 20,3 cm
Umfang:168 Seiten
Miniaturen:97 halbseitige, mit Gold und- Silberschmuck versehen
Einband: Ledereinband (Kopie des heutigen Originaleinbandes aus dem 16. Jh)
Auflage:1000 Exemplare

Die Apokalypse Ms. Douce 180 zählt zweifellos zu den bedeutendsten Handschriften, die im 13. Jahrhundert in England entstanden sind. Allein die Vielzahl an Miniaturen, insgesamt 97, verleihen ihr eine dominierende Stellung gegenüber anderen illuminierten Werken dieser Zeit. Das 13. Jahrhundert bringt eine bemerkenswerte Veränderung im englischen Illuminationsstil.

Einerseits kommt es zur Loslösung vom byzantinischen Einfluss, andererseits, was gerade für unsere Handschrift wesentlich ist, bringt die Berührung mit der französischen Kunst, vor allem mit der französischen Hofschule Ludwig IX., diesen Stil zur neuen Blüte

550,00
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Oxford Apokalypse

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Oxford Apokalypse

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Die Trinity-Apokalypse

Entstehung: Mitte des 13. Jahrhunderts

Trinity College in Cambridge

Format: 43,2 x 30,5 cm

Umfang: 62 Seiten

Miniaturen: 71 großformatige Miniaturen

Einband: weißer Einband aus Ziegenleder mit Goldprägungen, Vorder- und Rückendeckel tragen das Wappen des englischen Königshauses.

Das Faksimile wird in einem Schuber aus Acrylglas geliefert.

Limitiert auf 980 Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Die Trinity-Apokalypse ist das prächtigste Exemplar in der langen Reihe englischer Bilderhandschriften der Geheimen Offenbarung. Großformatige Miniaturen in harmonischer Farbabstimmung zeichnen die prachtvollste Apokalypsen-Bildhandschrift der Gotik aus. Einmalig ist der französische Text mit der eigens für diese Handschrift adaptierten Auslegung der Geheimen Offenbarung. Jede Miniatur wurde sehr detailreich angefertigt. Dieses spiegelt sich in den ausdrucksstarken Gesichtern der Personen wieder, die in diesem Werk charakterisiert wurden. In vielen Miniaturen der Trinity-Apokalypse treten Könige, Ritter und Edelfrauen auf, alle prachtvoll gerüstet und gewandet. Sie illustrieren nicht nur die Visionen des Johannes, sondern könnten in ihrer dramatischen Kraft gleichermaßen Bestandteil eines Ritterromans sein.

 

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Apokalypse de Valenciennes

Entstanden: Erstes Viertel des 9. Jahrhunderts, Mittelrhein.
Bibliothèque Municipale, Valenciennes.
Format: 27,3 x
20,7 cm
.
Umfang: 84 Seiten.
Miniaturen: 39
ausdruckstarke ganzseitige
Miniaturen sowie zwei späteren Zeichnungen.

Einband: Geprägter Ledereinband in Halblederkassette
Auflage: 995 nummerierte Exemplare
Inkl. Spanischer Kommentarband

Nach den paläographischen Merkmalen ihrer Schrift  wird die Valenciennes-Apokalypse in das erste
Viertel des 9. Jahrhunderts datiert,  d.h., sie stammt aus der Zeit Karls des Großen. Demnach ist dieser Kodex die älteste erhaltene Bilder-Apokalypse, neben der ungefähr zeitgleichen, aber bekannteren Apokalypse in Trier. Diese beiden Apokalypse-Handschriften sind von einer großen historischen und künstlerischen Bedeutung als älteste erhaltene Zeugnisse der christlichen Apokalypse-Illustration, die bis in die Spätantike zurückreichte. Während jedoch die Trierer Apokalypse schon vor mehr als dreißig Jahren als Faksimile-Ausgabe publiziert wurde, sind von der Valenciennes-Apokalypse bis heute nur einige ihrer Bilder veröffentlicht, geschweige denn die ganze Handschrift.

 

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