Sonstige Handschriften

Der Pariser Alexanderroman

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Entstanden: ca. 1420/25, Paris
British Library, London
Umfang: 194 Seiten
Format: ca. 28,4 x 19,5 cm
Miniaturen: 86 Miniaturen, mehr als 100 mehrzeilige goldene Initialen
Einband: Brauner Ledereinband mit drei feinen goldgeprägten Rahmenlinien sowie dem Wappen des
letzten Besitzers, König Georg II, auf dem Vorderdeckel.
Auflage: 680 handnummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Der Pariser Alexanderroman gilt zweifelsohne als eine der prachtvollsten Alexander-Handschriften des ganzen Mittelalters. Die 86 Miniaturen sind fast auf jedem Blatt der Handschrift zu finden. Sie erzählen in ihrer Schönheit der gotischen Bildersprache von der mythischen Abkunft Alexanders, dem Unterricht bei Aristoteles. Die Schlachten gegen den Perserkönig Darius sind in den Miniaturen wiedergegeben sowie Bilder Alexanders Zug bis nach Indien. Der Alexanderroman ist in Altfranzösisch verfasst.

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Der Pariser Alexanderroman

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letzten Besitzers, König Georg II, auf dem Vorderdeckel.
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Der Pariser Alexanderroman gilt zweifelsohne als eine der prachtvollsten Alexander-Handschriften des ganzen Mittelalters. Die 86 Miniaturen sind fast auf jedem Blatt der Handschrift zu finden. Sie erzählen in ihrer Schönheit der gotischen Bildersprache von der mythischen Abkunft Alexanders, dem Unterricht bei Aristoteles. Die Schlachten gegen den Perserkönig Darius sind in den Miniaturen wiedergegeben sowie Bilder Alexanders Zug bis nach Indien. Der Alexanderroman ist in Altfranzösisch verfasst.


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Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder
Szenen aus dem Leben Christi

Entstanden: 1320/30, Florenz

The Morgan Library, New York

Format: 30,9 x 22,5 cm
Umfang: 38 Seiten

Miniaturen: 38 ganzseitige Miniaturen ohne Text, davon 32 mit Szenen aus dem Leben Christi, 2 alttestamentarischen Szenen und 4 Miniaturen mit Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna, Goldpartien in 23,5 Karat Echtgold
Einband: Zeitgenössischer Einband in Kassette

Auflage: 900 Exemplare nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Antiquarisches Exemplar

 

 

Die Kunst des italienischen Trecento - vor allem der überragende Giotto - trug entscheidend zur Entwicklung der abendländischen Kunst bei. In dieser wichtigen Phase entstand das Bilderbuch ganz ohne Text, das Szenen aus dem Leben Christi darstellt, in höchster Perfektion ausgeführt von Pacino di Bonaguida (um 1280-1340). Mit ihm wird zum allerersten Mal die zukunftsweisende räumliche Bildauffassung des Trecento in die Buchmalerei aufgenommen - ein Meilenstein der Kunstgeschichte.

 

Auf 19 Blättern entfaltet sich in insgesamt 38 ganzseitigen Miniaturen ein reicher Bilderbogen spätmittelalterlicher italienischer Kunst in Tempera und Blattgold. Das Trecento zeigt sich hier in kunstvoller Vollendung. Was Giotto in seinen Fresken in der Arenakapelle schuf, findet sich in gleicher Qualität, nur in kleinerem Maßstab, in dieser einzigartigen Bilderhandschrift wieder. Insgesamt 32 Miniaturen zeigen die wichtigsten Szenen aus dem Leben Christi. Diesem Hauptteil beigefügt sind zwei Szenen aus dem Alten Testament und insgesamt vier Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo di Villamagna. Damit spannt sich der Bogen vom Alten über das Neue Testament bis hin zur Geschichte von Florenz im 13. Jahrhundert.

 

Pacino war der erste, der die räumliche Bildauffassung Giottos in die Miniaturmalerei aufnahm - und er war der erste Buchmaler in Florenz, der uns namentlich bekannt ist. Eine seiner ganz speziellen Qualitäten war es, Szenen eigenständig zu entwickeln, ohne auf direkte Vorbilder Bezug zu nehmen. Seine Originalität verriet der Künstler nicht nur in diesem herausragenden Werk, sondern auch in anderen Meisterwerken, die seinen Hang zu ungewöhnlichen Lösungen für Wünsche der Auftraggeber beweisen, so etwa dem Lebensbaum in der Florentiner Akademie oder dem Chiarito-Tabernakel, der sich heute im J. Paul Getty Museum in Los Angeles befindet. Das phantastische Buch der Bilder des Pacino di Bonaguida ist zweifellos eines der wichtigsten Werke der Kunstgeschichte Europas an der Schwelle zur Renaissance. In den frühen Jahren des 14. Jahrhunderts, 150 Jahre bevor Leonardo da Vinci und Michelangelo auf dessen Straßen wandelten, war Florenz ein Nährboden für Kunst und Kreativität

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Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder

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Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder

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Das Reimser Missale in Sankt Petersburg

Entstanden: 1285- 1297, Reims
Umfang: 672 Seiten
Format: 16,2 x 23,3 cm
Miniaturen: 20 ganzseitig vergoldete Miniaturen, 57 kleinere Miniaturen
Einband: Samteinband
Inkl. Kommentarband

Auflage: 995 limitierte Exemplare

Unter den Handschriften der Sammlung Peter Dubrowskys, die heute zu den bedeutendsten Schätzen der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg zählen, befindet sich auch ein reich geschmücktes Missale aus dem späten 13. Jahrhundert. Neben zahlreichen herrlich ausgestalteten Initialen, die der Gliederung des Messbuches dienen, beeindruckt eine ungewöhnliche Folge ganzseitiger Miniaturen. Diese auf hohem künstlerischen Niveau ausgeführten Illustrationen sind eine faszinierende bildliche Umsetzung zweier Texte, die im Missale selbst nicht erhalten sind: Jean de Joinvilles Glaubensbekenntnis und Bonaventuras Lebensbaum

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Das Reimser Missale in Sankt Petersburg

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Speculum Humanae Salvationis

Die älteste zweisprachige Bilderhandschrift des Heilsspiegels

Entstanden: 1325–1330.
Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Umfang: 192 Miniaturen im Format ca. 8 x 8 cm
Format: 33, 5 x 25,5
Einband: Leder, Kopie des Originaleinbandes
Inkl. Kommentarband

 

Eine der schönsten und zugleich ältesten Handschriften des Speculum humanae salvationis, zu deutsch „Spiegel des menschlichen Heils“, ist der Codex Cremifansensis 243, der heute im Benediktinerstift Kremsmünster verwahrt wird. Die insgesamt 192 Miniaturen, allesamt mit sicherer Hand und einem feinen Sinn für die Ausnutzung des Bildraums entworfene, mit Rot und Blau sparsam kolorierte Federzeichnungen, machen den Betrachter mit den Grundfesten der christlichen Lehre vertraut.

Dieser Codex ist nicht nur die älteste Bilderhandschrift des Speculum humanae salvationis, sondern zugleich auch die älteste zweisprachige Ausgabe, in der dem lateinischen Urtext eine etwas verkürzte deutsche Fassung beigefügt ist.

Das Speculum humanae salvationis ist ein Spiegel der Erlösung des Menschen durch Christus und Maria. Es ist eine Bilderbibel, die mit ihrer systematischen Zusammenstellung von Ereignissen aus dem Alten und dem Neuen Testament die umfangreiche Gesamtschau der christlichen Heilsgeschichte enthält.

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Speculum Humanae Salvationis

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Sternbilder der Antike

Entstanden: Um 1000, Fleury (oder Limoges ?)

Aberystwyth, National Library of Wales, Ms. 735C

Umfang: 52 Seiten

Format: ca. 23,5 x 16,5 cm

Miniaturen: 23 zart kolorierte Federzeichnungen zu den einzelnen Sternbildern und 7 Himmelskarten (Hemi- und Planisphären, Planetenbahnen, Tierkreis)

Einband: dekorativer brauner Ledereinband mit reicher Blindprägung

Auflage: 680 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar

 

Die Sternbilder der Antike sind ein Kompendium zur Astronomie und enthalten als Haupttext die lateinische Übertragung der Phainomena des griechischen Dichters Aratos von Soloi in der Fassung des Claudius Germanicus († 19 n.Chr.). In seinen „Erscheinungen“ lokalisiert Aratos die Position der Fixsterne im Kosmos, beschreibt die Sternbilder, Himmelskreise und die Milchstraße und unterscheidet Fix- und Wandelsterne. Bis zum Ende des 12. Jahrhunderts war die Aratea die einzige Quelle für alle abendländischen Abhandlungen zu Sternbildern. Das hier in Abschnitten wiedergegebene Lehrgedicht wird durch spätantike Erläuterungen zu Sternsagen und Sternenkonstellationen ergänzt und mit einigen kurzen Texten angereichert.

 

Die Seiten in den Sternbildern der Antike sind einheitlich aufgebaut. Nach jeder Passage aus der Aratea des Germanicus und ihrer spätantiken Kommentierung folgt eine grün, orange-rot oder braun lavierte Federzeichnung des jeweiligen Sternbildes. Auffällig ist das häufige Auftreten von Rückenfiguren. Das lässt darauf schließen, dass man von Himmelsglobus-Darstellungen ausging. Erkennbar ist zudem das Bemühen des Buchmalers um eine erzählerische Gestaltung der Bilder, bei denen die Positionen der Sterne als Punktrosetten angegeben sind. So erhält zum Beispiel das Löwenfell, das sich der kämpfende Herkules zum Schutz um seinen Arm gebunden hat, eine Gesichtsmaske und wird auf diese Weise zum Partner des Helden.

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Sternbilder der Antike

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Gottfried von Straßburg: Tristan und Isolde

Entstanden: Mitte 13. Jahrhundert

Bayerische Staatsbibliothek München

Umfang: 218 Seiten

Format: 24 x 16 cm
Miniaturen: 30 Seiten .
Einband: Brauner Ledereinband
Inkl. Kommentarband

 

Die Handschrift Tristan und Isolde zählt zu den bedeutendsten altdeutschen Codices.

Die im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts entstandene Handschrift ist die älteste Überlieferungsquelle für Gottfrieds von Straßburg „Tristan und Isolt“. Ulrich von Türheim lebte noch, als seine Fortsetzung des von Gottfried unvollendet hinterlassenen Werkes auf den letzten Blättern der Handschrift eingetragen wurde. Schließlich ist der die Handlung begleitende Bilderzyklus die umfangreichste Illustrationsfolge zu Tristan und Isolt, die sich in einem mittelhochdeutschen Codex erhalten hat.
Leitender Gedanke bei der Herstellung dieser Handschrift war also der Wunsch, die Geschichte der beiden Liebenden in Word und Bild vollständig zu besitzen.

Stromayr, Caspar: PRACTICA COPIOSA

Entstanden: 1559

Stadtbibliothek Lindau

Umfang: Über 500 Seiten

Format: 19 c 30 cm

Minaturen: 164 meist ganzseitigen, kolorierten Zeichnungen in sechsfarbigem Offsetdruck
Einband: Ganzledereinband
Auflage: 895 nummerierte Exemplare:

 

Nahezu 4 Jahrhunderte dauerte der Dornröschenschlaf der Handschrift Caspar Stromayrs, bis der damals bekannte Mediziner, Geheimrat Sudhoff, von dem früheren Stadtbibliothekar Dr. Wolfart, der unter Benutzung gerade diese Handschrift einen Vortrag über die Wundärzte und Barbiere früherer Zeiten gehalten hatte, auf diese Schrift aufmerksam gemacht wurde. Sudhoff wiederum betraute den Rostocker Chirurgen Dr. von Brunn damit, den Wert dieser Handschrift für die Geschichte der Chirurgie festzustellen und zu publizieren.

 

Wer war Caspar Stromayr?

Zurzeit dieses Mannes, um die Mitte des 16. Jahrhunderts, gab es neben den wissenschaftlich vorgebildeten Ärzten die handwerksmäßig ausgebildeten und in Zünften organisierten Wundärzte oder Chirurgie, deren Haupttätigkeit sich im allgemeinen auf die Wandbehandlung beschränkte.

 

Zu ihnen gesellten sich die Barbiere, die oftmals die Wundärzte gegen sich aufbrachten, indem sie diesen „in’s Handwerk pfuschten“.

Beide Gruppen jedoch hatten wegen des ungewissen Ausgangs die Behandlung von Bruch- und Steinleiden sowie der Augenkrankheiten gemieden. Hier trat dann der Schnitt- und Augenarzt auf – wie Stromayr in Lindau.

Diese Gruppe von Ärzten sah sich starkem Misstrauen von Seiten der Zünfte ausgesetzt, die keinen Unterschied machten zwischen tüchtigen Schnittärzten und Scharlatanen. Sogar Berufsverbot wurde gefordert. Die Stadt Lindau halt sich zu der Zeit mit der Erteilung der Konzession „auf Zeit“. Trotz des hohen Ansehens und seiner wissenschaftlichen Bedeutung, die Stromayr bereits zu seinen Lebzeiten genoss, wurde auch bei Ihm keine Ausnahme gemacht.

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Stromayr, Caspar: PRACTICA COPIOSA

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Das Tacuinum Sanitatis

Entstanden: um 1490, Venedig

Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Umfang: 82 Seiten
Format: 17,5 x 26,5 cm
Miniaturen: pro Seite 4 Miniaturen, insgesamt 294 Miniaturen
Einband: Leder
Auflage: 980 nummerierte Exemplare

 

Der Codex Vindobonensis 2396 ist dem Buchtyp der sogenannten Tacuinum Sanitatis-Handschriften zugeordnet. Die Tradition, solche Gesundheitsbücher in tabellarischer Übersicht anzulegen, geht auf das arabische Werk Taqwin As-Sihha des Arztes Ibn Bôtlan zurück, der in der Mitte des 11. Jh.s in Bagdad lebte. Wohl am Hofe König Manfreds von Sizilien (1258–1266) wurde von der arabischen Originalfassung eine lateinische Übersetzung hergestellt. Diese Tabellen waren ursprünglich nicht illuminiert, verschmolzen aber mit den reinen Bilderhandschriften, den Herbarien antiker Tradition, zu dem vorliegenden neuen Buchtyp.

 

Das hier wiedergegebene Wiener Tacuinum Sanitatis ist die umfangreichste und geordnetste Rezeptsammlung für den „Hausgebrauch“ aller bisher bekannten bebilderten Tacuina Sanitatis. Alle 294 Einzelkapitel sind mit Bildern versehen.

Diese „Gesundheitstafeln in Tabellenform“ gehen wohl auf das Vorbild der arabischen astronomischen Tafeln zurück. Die ursprüngliche Tabellenform des Ibn Bôtlan war so angelegt, dass in der waagrechten Reihe jeweils „Name, Natur, besser ist …, Nutzen, Schaden, Verhütung des Schadens, Lebensalter, Gelehrtenzitate“ angeführt waren, in senkrechter Reihe die Angaben für meist sieben Drogen oder Verhaltensweisen, ein System, das den Vorteil hatte, eine gewünschte Angabe jeweils nur in einer Spalte suchen zu müssen.

 

Die Handschriften verfügten jedoch nur selten über Indizes zur raschen Auffindung der Pflanzen und anderer Begriffe. Auf antikem Wissensgut von Plato und Aristoteles aufbauend, schien sich die Materie aus vier Elementen aufzubauen, die mit den heutigen Aggregatzuständen der Physik verglichen werden können, wobei diesen vier Elementen unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben wurden:

 

Erde: trocken und kalt (fest)

Wasser: nass und kalt (flüssig)

Luft: nass und warm (gasförmig)

Feuer: trocken und heiß (plasmaartig)

 

Aus dieser 4-Elementenlehre wurde dann die „4-Säfte-Lehre“ abgeleitet, in der eine Krankheit als Störung der Körpersäfte angenommen wurde und in der es dann zur Aufgabe des Heilenden zählte, dieses „Gleichgewicht der Säfte“ und damit die Gesundheit wiederherzustellen. Von Hippokrates werden als derartige Körpersäfte genannt: Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle.

Dem heutigen Leser dieses oder anderer „Tacuina Sanitatis“ werden hier manche Mittel und Methoden zu einer gesunden Lebensführung begegnen, die auch heute noch angewendet und praktiziert werden und deren Ursprung bei den „alten Meystern“ der Heilkunst längst vergessen wurde. (Quelle ADEVA)

Das Tacuinum Sanitatis in Medicina

Ein medizinisches Hausbuch mit 206 Miniaturen

Entstanden: Ende des 14. Jahrhunderts, Oberitalien
Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Umfang: 214 Seiten
Format: 33 x 23 cm
Miniaturen: 206 ganzseitige Miniaturen, 2 Wappen
Einband: Lederbezogener Holzdeckel mit Handprägung nach zeitgenössischen Vorlagen
Auflage: Mit der Ausgabe 1986 wurde die auf 700 Exemplare streng limitierte Auflage erreicht (Quelle Adeva)
Inkl. Kommentarband

 

Eine der schönsten und am reichsten ausgestatteten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek ist das Tacuinum sanitatis in medicina, „Tabellarische Übersicht der Medizin“. Dieses aufwendig bebilderte heilkundliche Handbuch war vor allem für den Laien gedacht, genauer für die Dame des Hochadels oder der reichen Patrizierfamilie, die sich ein so kostspieliges „Nachschlagewerk“ für die Haushaltsführung, das Gesundheitswesen und die Krankenpflege leisten und es auch lesen konnte.

Der Buchtyp geht auf eine arabische Quelle zurück, die vom Arzt Ibn Botlan verfasst wurde und den Titel Taqwim es-sihha hatte. Die arabische Heilkunst hatte im Mittelalter entscheidenden Einfluss auf die abendländische und besaß einen hervorragenden Ruf. Die lateinische Übersetzung, die den Codex den Gebildeten des abendländischen Mittelalters erst zugänglich machte, fand eine weite Verbreitung, wovon noch heute mehrere erhaltene Handschriften zeugen.

Während das berühmte Werk zunächst nur aus synoptischen Tabellen ohne Illustrationen bestand, wurde es ab dem 14. Jh. reich mit Bildern ausgestattet und der Text als Bildunterschriften zusammengefasst. Eine der ältesten und sicherlich auch schönsten Handschriften dieser Art ist das hier vorgestellte Tacuinum, welches auf 206 ganzseitigen, farbenprächtigen Miniaturen all das abbildet, was im 11. Jh., zur Zeit der Entstehung der schriftlichen Vorlage, mit der Gesundheit des Menschen und seinem Wohlbefinden im Zusammenhang stand.

Traktat der Rechenkunst von Lorenzo dem Prächtigen

Entstanden: Letztes Viertel des 15. Jahrhunderts, Florenz

Biblioteca Riccardiana, Florenz. Ms. Ricc. 2669

Umfang:  240 Seiten. Pergament.

Format: 17 x 12 cm.

Miniaturen: 230 mit Gold und Silber illuminierte Miniaturen

Einband: Blauer Samt mit Beschlägen und Schließen aus Silber.

Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband.

 

 

Der Kodex wurde von Lorenzo von Medici in Auftrag gegeben und sollte dazu dienen, sein Bruder Giuliano, den späteren Papst Leo X., in der Kunst des Bankwesens und Handels zu unterweisen.

Die Miniaturen sind durch den Künstler Pedro Berruguete, des Hofmalers Johannas der Wahnsinnigen und Philipps des Schönen, und der Werkstatt Sandro Botticellis angefertigt worden.

Das Buch enthält ein Traktat der Arithmetik und Geometrie von Filippo Calandri . Die Rechentafeln sind mit Ornamenten verziert, das Wappen der Medic ist in den Darstellungen immer wieder eingebracht.  

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Traktat der Rechenkunst von Lorenzo dem Prächtigen

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Traktat der Rechenkunst von Lorenzo dem Prächtigen

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Tuti-Nama

Entstanden: 1560-1568, Mogulschule
The Cleveland Museum o Art
Umfang: 684 Seiten
Format: 20,4 x 14 cm
Miniaturen: 218 Miniaturen
Einband: Ledereinband, entsprechend orientalischen Vorbildern
Inkl. Kommentarband

 

Das Tuti-Nama wurde von einem Zeitgenossen der großen persischen Dichter Saadi und Hafis im 14 Jahrhundert nach einer indischen Vorlage zu einem Kunstwerk in persischer Sprache umgestaltet.

 

Das Papageienbuch verdankt seinen Titel  jenem weisen Papagei, der in dieser Sammlung dei Rolle der Scheherezade, der Märchenerzählerin in Tausendundeiner Nacht, übernommen hat. Er hält Nacht für Nacht die schöne Frau des jungen Kaufmanns Said davon ab, den auf Reisen befindlichen Gatten zu betrügen. Durch seine interessanten Geschichten, die meist von Liebe und Ehebruch berichten, weiß er die Frau des jungen Kaufmanns zu fesseln.

249,00
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Tuti-Nama

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Tuti-Nama

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