Sonstige Handschriften

Vergilius Romanus

 

Entstanden: zwischen 5. und 6. Jahrhundert
Biblioteca Apostolica Vaticana

Umfang: 618 Seiten, davon sind 40 Seiten faksimiliert und im Ledereinband gebunden. Als Reprint ist das gesamte Werk von 618 Seiten in Leinen gebunden

Format: 32,3 x 33,2 cm, 19 narrative, meist ganzseitige Miniaturen

Einband: Ledereinband in Holzkassette
Auflage: 500 nummerierte Exemplare.
Inkl. Kommentarband

 

Eines der ältesten Werke, das in der Vatikanbibliothek aufbewahrt wird, ist der Codex »Vergilius Romanus«. Es enthält die Dichtungen des berühmten Poeten Vergil und insgesamt 19 Bilder, die die Geschehnisse des Textes illustrieren. Die Illustrationen des Vergilius Romanus weisen Stilmerkmale der antiken Maltradition auf, wie sie im vierten Jahrhundert praktiziert wurde. Jedoch deutet der Vergilius Romanus die Abwendung von diesem klassischen Formenkanon an. Seine Illustrationen zeigen im direkten Vergleich mit anderen Werken die Weiterentwicklung antiker Buchmalerei zur mittelalterlichen Buchkunst an. Die historische Bedeutung dieses Werkes ist unermesslich. Die spannenden Bilder sind in sieben verschiedenen Farben gehalten und wurden in einen Rahmen aus wertvollem Blattgold gesetzt.

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Vergilius Romanus

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Vergilius Vaticanus

Antike Weltliteratur in spätantiken Bildern

 

Entstanden: um 400 in Rom
Rom, Bibliotheca Apostolica Vaticana
Umfang: 152 Seiten
Format: 22,5 x 20 cm
Miniaturen: 50 Miniaturen
Einband: Ledereinband
Auflage: 750 nummerierte Exemplare

 

Der Vergilius Vaticanus ist das wichtigste erhaltene Beispiel eines illustrierten Buches der Antike und stellt zugleich eine der ältesten Überlieferungen von Vergils berühmtem Nationalepos Aeneis dar. Entstanden in Rom um 400 n. Chr., ist er zudem das älteste von insgesamt nur drei antiken Manuskripten mit illustrierter klassischer Literatur.

Besondere Wertschätzung genießt der Vergilius Vaticanus auf Grund seines reichen Buchschmucks. 50 Miniaturen begleiten den Text in anschaulicher Weise und machen die Handschrift so zu einem Prachtcodex von höchstem künstlerischen Anspruch. Die mit üppigen Farben aufgetragenen Illustrationen lassen in ihrem Stil die Parallelen zu den pompejanischen, nach griechischen Vorbildern geschaffenen Wandmalereien deutlich erkennen.

Vita des heiligen Georg

Der heilige Georg – Märtyrer & Drachentöter

 

Entstanden: Zweites Viertel des 14. Jahrhunderts

Biblioteca Apostolica Vaticana (Vatikanstadt)

Umfang: 135 Seiten

Miniaturen: 18 Miniaturen,

Einband: Brauner Ledereinband mit Schließen und Emblem in Schmuckkassette

Auflage: 299 nummerierte Exemplare

 

Der Georg-Codex, der auch unter dem Namen „Vita des Heiligen Georgs“ bekannt ist,  ist zu Zeiten des Mittelalters und im Speziellen im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts entstanden.

Beim Georg-Codex , der auch unter dem Namen „Vita des Heilgen-Georgs“ bekannt ist, handelt es sich um einen prachtvoll ausgestatteten Band eines mehrteiligen Missales, das die Messetexte vom Fest der Verkündung Marias bis zum Fest des heiligen Primus und Felicianus beinhaltet. Das Missale, von dem hier die Rede ist, wurde für einen der wichtigsten Kirchenmänner der damaligen Zeit verfasst: Kardinal Jacopo Gaetano Stefaneschi. Den Text des Georg-Codex, der sich, wie der Name bereits vermuten lässt, mit der Legende rund um den heiligen Georg befasst, hat Kardinal Stefaneschi selbst verfasst.

Der heiligen Georg erblickte um das Jahr 280 in Kappadokien (heute Türkei) das Licht der Welt und trat später in den Dienst des römischen Kaisers Diokletian.  Als dieser zu Beginn des dritten Jahrhunderts die Christen hat verfolgen lassen, wurde auch Georg zum Märtyrer, da er selbst Christ war, dies offen kundtat und daraufhin festgenommen, gefoltert und letzten Endes geköpft wurde. Der heilige Georg, der heute sowohl ein wichtiger Schutzpatron ist als auch zu den 14 Nothelfern zählt, ist aber nicht nur als Märtyrer und Heiliger bekannt, sondern auch als Drachentöter. Denn der Legende nach soll der fromme Georg seine Heimat Kappadokien von einem feuerspeienden Drachen befreit haben. Hiervon zeigten sich viele Menschen so beeindruckt, dass sie sich haben taufen lassen.

Vita Sancti Liudgeri

Entstanden: Vor 1100, Werden
Umfang: 68 Seiten
Format: 30,0 x 12,5 cm
Miniaturen: 23 Miniaturen auf Gold- und Silbergrund mit Szenen aus dem Leben des heiligen Liudger
Einband: Leder mit Blindprägung, Faksimile in einem Schuber
Auflage: 450 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Der heilige Liudger wurde um 742 als Sohn einer bereits christlichen, friesischen Adelsfamilie in der Nähe von Utrecht geboren. Seine theologische Ausbildung erhielt er beim Bonifatiusschüler Gregor von Utrecht und in der Domschule in York bei Alkuin, dem späteren Ratgeber Karls des Großen.

Erste Missionsaufträge führten Liudger nach Deventer und Dokkum in Friesland. Durch Widukinds Sachsenaufstand zur Flucht gezwungen, zog er um 784 nach Rom und Montecassino, wo er bis 787 im Stammkloster der Benediktiner lebte.

 

Nach der Rückkehr in seine Heimat wurde Liudger zum Leiter der Mission in Ostfriesland ernannt und segelte 791 nach Helgoland, musste jedoch bereits 792 bei einem neuen Aufstand abermals fliehen. Im selben Jahr betraute ihn Karl der Große mit der westsächsischen Mission.

793 gründete Liudger in der Siedlung Mimigernaford ein Kloster, das den Ursprung der heutigen Stadt Münster bildete. Nach ihrer Erhebung zum Bischofssitz wurde Liudger hier 805 zum ersten Bischof geweiht. Um 799 gründete Liudger das Benediktinerkloster in Werden, das ihm und seinen Nachfolgern zur Absicherung der Missionstätigkeit dienen sollte.

Vom Einfluss der Gestirne

Entstanden: 15. Jahrhundert

Zentralbibliothek Zürich

Umfang: 124 Seiten

Format: 20.5 x 20,7 cm

Miniaturen: 54 Miniaturen mit Blattgold

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Das medizinische Hausbuch entstand in Nürnberg im 15. Jahrhundert und beinhaltet Gesundheitsregeln für den Laien, die auf den alles bestimmenden Einfluss der kosmischen Kräfte abgestimmt waren. Der »Codex Schürstab« nimmt durch seine ausgewogene Gestaltung unter den altdeutschen Sammelwerken eine herausragende Stellung ein.

Er vereinigt gotischen Realismus mit altdeutscher Innigkeit und lässt dabei die Heiterkeit spätmittelalterlichen Bürgertums durchscheinen. Er erweist sich als scharfsichtiger und weltoffener Beobachter der ihn umgebenden Welt des Mittelalters.

Von wundersamen Begebenheiten

Entstanden: Mitte des 15. Jahrhunderts

National Library of Ireland, Dublin

Format: 10 x 7,8 cm

Umfang: 80 Seiten

Miniaturen: 37 Miniaturseiten mit Blattgold

Einband: Das Faksimile ist wie das Original in grünen Samt mit Goldstickereien gebunden

Auflage: 800 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Franz von Retz, Defensorium inviolatae virginitatis beatae Mariae

Dieses Büchlein ist in der Buchmalerei des Stefan Lochner in Deutschland entstanden. Hinreißende Miniaturen der Kölner Malschule. Ein ungewöhnliches Kleinod: Die Verteidigung der jungfräulichen Mutterschaft Marias des Franz von Retz in einer bisher unbekannten Kölner Bilderhandschrift

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Von wundersamen Begebenheiten

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Rudolf von Ems: Weltchronik
Der Stricker Karl der Große

Entstanden: Um 1300
Kantonsbibliothek (Vadiana) St. Gallen
Umfang: 588 Seiten
Format: 29,5 x 20,0 cm
Miniaturen: 58 auf Goldgrund
Einband: Nappa-Rindsleder mit 16 Messingbeschlägen, randbeschnitten
Auflage: 980 Exemplare

 

Rudolf von Ems schrieb in seinen letzten Lebensjahren auf Veranlassung des Stauferkönigs Konrad IV. eine Weltchronik in über 33.000 paarweise gereimten Versen. Sie behandelt in mittelhochdeutscher Sprache mit alemannischen Zügen die Weltgeschichte von der Erschaffung der Welt bis zum Tode Salomons.
Das Werk wird als Lieblingsbuch des Mittelalters bezeichnet. Bis zur Bibelübersetzung Martin Luthers rund 250 Jahre später war die >Weltchronik< die Quelle, aus der die Bevölkerung Kenntnis vom Alten Testament bezog. Rudolf von Ems ergänzte die biblischen Geschichten durch heidnisches Geschehen und berichtete von antiken Göttern, Königen und Staaten. Neben Belehrung durch die Geschichte, wollte Rudolf von Ems seinen Lesern ein Vergnügen, die >Kurze Wile< bringen. Für den heutigen Leser ist die Handschrift auch ein ausgesprochen spannendes Zeugnis der ereignisreichen Welt des Mittelalters. Der Ritter und Hofdichter der Staufer konnte sein ehrgeiziges Ziel die biblische und weltliche Geschichtsschreibung bis in seine Zeit fortzuführen, nicht vollenden. Er starb 1254 im Gefolge Konrads IV. in Italien.

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Rudolf von Ems: Weltchronik

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Rudolf von Ems: Weltchronik

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Rudolf von Ems: Weltchronik – Der Stricker: Karl der Große
Zwei beliebte Dichtungen der Stauferzeit
Entstanden: Kurz nach 1250 bzw. um 1220 im Bodenseeraum
Staatsbibliothek  Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Umfang: 46 Seiten
Format: 19 x 28 cm
Miniaturen:
Einband: Dunkelroter Ledereinband mit Blindprägung
Auflage: 950 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Verlag: Müller und Schindler

 

Die Weltchronik:
Das Berliner Fragment gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Prachthandschriften des deutschen Sprachraums. Der Text geht auf den Vorarlberger Hofpoeten Rudolf von Ems zurück, der ihn im Auftrag König Konrads IV., Sohn des großen Staufers Friedrich II., verfasste. Er erzählt in deutschen Versen das biblische Geschehen, das auch als historisches begriffen wurde – mit deutlichen Bezügen zu zeitgenössischen politischen Ereignissen. Das Werk sollte bis in die eigene Gegenwart fortgeführt werden, blieb jedoch unvollendet.

Karl der Große und das Rolandslied
Im Gegensatz zu Rudolf von Ems ist über den Dichter namens Stricker kaum etwas bekannt, obwohl diese fahrende Berufspoet eine beträchtliche Anzahl an Versromanen und Schwankdichtungen verfasste. Erfolgt hatte er vor allem mit seinem um 1220 entstandenen Epos Karl der Große. Dafür griff er auf zahlreiche literarische Quellen zurück, denn um die Figur Karls war schon im 12. Jahrhundert eine Heldenepik entstanden, verknüpft mit der Sage des Helden Roland. Den historischen Hintergrund des Textes bildet der Feldzug von 778 gegen die Sarazenen.

 

Die Illustrationen gehören künstlerisch zum Umkreis der berühmten Manessischen Liederhandschrift. Szenen voll lyrischer Schönheit und von dramatischer Wucht sind in leuchtenden Farben ausgemalt und auf Goldhintergründe gestellt.

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Rudolf von Ems: Weltchronik – Der Stricker: Karl der Große

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Rudolf von Ems: Weltchronik – Der Stricker: Karl der Große

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Weingartner Liederhandschrift

Entstanden: 14. Jahrhundert
Umfang: 310 Seiten
Format: 15 x 11,5 cm
Miniaturen: 25 Miniaturen mit zahlreichen Miniaturen
Einband: Ledereinband im Schuber
Auflage: 850 Exemplare
Inkl. Kommentarband
Müller und Schindler

 

Die Weingartner Handschrift gilt neben den anderen beiden oberdeutschen Liederhandschriften, der Großen und der Kleinen Heidelberger Liederhandschrift als Hauptquelle unserer Kenntnis der Blütezeit des Minnesangs.

Sie beinhaltet  31 Dichtersammlungen von mittelhochdeutschen Versdichtern vom Ende des 12. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.

Der Welsche Gast

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Der erste „Knigge“ in deutscher Sprache
Entstanden:
um 1340

 

Gotha, Schloss Friedenstein, Forschungsbibliothek

 

Umfang: 204 Seiten

 

Format: ca. 32,0 x 23,5 cm

 

Miniaturen: 120 Miniaturen in Deckfarbenmalerei, davon 119 Illustrationen zum Welschen Gast, größtenteils in die Kolumnen inseriert oder an den Seitenrändern, selten halb-, dreiviertel- oder ganzseitig, Widmungsbild mit dem später ergänzten Wappen der bayerischen Adelsfamilie Raidenbuch

 

Einband: heller Einband aus feinstem Schweinsleder mit Linien, floralen Motiven und Spruchbändern in Blindprägung

 

Inkl. Kommentarband

 

 

 

Das Lehrgedicht Der Welsche Gast ist die älteste umfassende Verhaltenslehre in deutscher Sprache. Ein gelehrter Romane aus dem Friaul, Thomasin von Zerklaere, hat sie um 1215/16 verfasst und wohl auch den Bilderzyklus zu diesen Versen angeregt. Die unterhaltsame Dichtung war im Mittelalter sehr beliebt. 25 Textzeugen sind erhalten, nur wenige davon illustriert. Die am reichsten ausgestattete Handschrift wird in der Forschungsbibliothek Gotha verwahrt. Mit 120 Miniaturen begeistert dieser Codex aus dem 14. Jahrhundert seine Betrachter. Stark gestikulierende Gestalten mit geschwungenen Spruchbändern, Ritter im Kampf, Menschen beim Spiel, zur See und in anderen Situationen, Tiere, Engel und Teufel bevölkern die Seiten. Verse und Bilder lassen die Gedankenwelt des Mittelalters lebendig werden und dabei erstaunlich viele Parallelitäten zur heutigen Zeit erkennen.

 

(Quaternio Verlag Luzern)

 

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Der Welsche Gast

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Der erste „Knigge“ in deutscher Sprache
Entstanden:
um 1340

 

Gotha, Schloss Friedenstein, Forschungsbibliothek

 

Umfang: 204 Seiten

 

Format: ca. 32,0 x 23,5 cm

 

Miniaturen: 120 Miniaturen in Deckfarbenmalerei, davon 119 Illustrationen zum Welschen Gast, größtenteils in die Kolumnen inseriert oder an den Seitenrändern, selten halb-, dreiviertel- oder ganzseitig, Widmungsbild mit dem später ergänzten Wappen der bayerischen Adelsfamilie Raidenbuch

 

Einband: heller Einband aus feinstem Schweinsleder mit Linien, floralen Motiven und Spruchbändern in Blindprägung

 

Inkl. Kommentarband

 

 

 

Das Lehrgedicht Der Welsche Gast ist die älteste umfassende Verhaltenslehre in deutscher Sprache. Ein gelehrter Romane aus dem Friaul, Thomasin von Zerklaere, hat sie um 1215/16 verfasst und wohl auch den Bilderzyklus zu diesen Versen angeregt. Die unterhaltsame Dichtung war im Mittelalter sehr beliebt. 25 Textzeugen sind erhalten, nur wenige davon illustriert. Die am reichsten ausgestattete Handschrift wird in der Forschungsbibliothek Gotha verwahrt. Mit 120 Miniaturen begeistert dieser Codex aus dem 14. Jahrhundert seine Betrachter. Stark gestikulierende Gestalten mit geschwungenen Spruchbändern, Ritter im Kampf, Menschen beim Spiel, zur See und in anderen Situationen, Tiere, Engel und Teufel bevölkern die Seiten. Verse und Bilder lassen die Gedankenwelt des Mittelalters lebendig werden und dabei erstaunlich viele Parallelitäten zur heutigen Zeit erkennen.

 

(Quaternio Verlag Luzern)

 


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Wiener Genesis

Entstanden: 6. Jahrhundert
Österreichische Nationalbibliothek in Wien.
Umfang: 48 Seiten
Format: 26,5 x 32,5 cm
Miniaturen: 48 erhaltene Miniaturen (von ursprünglich 192)
Einband: Ledereinband
Auflage:150 Exemplare

Insel-Verlag
 

Die Wiener Genesis ist eine der wenigen Bilderhandschriften der Spätantike, die bis in unsere Zeit zumindest teilweise erhalten geblieben ist. Mindestens 8 Buchmaler waren an dieser griechischsprachigen Handschrift beteiligt, die im 6. Jahrhundert in Syrien entstand und von der wir heute noch 48 pur purgetränkte Seiten mit ebenso vielen leuchtenden Miniaturen bewundern können.

Wiener Genesis

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Wiener Genesis

 

Entstanden: 6. Jahrhundert
Österreichische Nationalbibliothek in Wien.
Umfang: 48 Seiten
Format: 26,5 x 32,5 cm
Miniaturen: 48 erhaltene Miniaturen (von ursprünglich 192)
Einband: Faksimile im brauen Ledereinband, Kommentar im Leineneinband
Auflage:900 Exemplare

Sonderaufbindung
 

Die Wiener Genesis ist eine der wenigen Bilderhandschriften der Spätantike, die bis in unsere Zeit zumindest teilweise erhalten geblieben ist. Mindestens 8 Buchmaler waren an dieser griechischsprachigen Handschrift beteiligt, die im 6. Jahrhundert in Syrien entstand und von der wir heute noch 48 pur purgetränkte Seiten mit ebenso vielen leuchtenden Miniaturen bewundern können.

420,00
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Wiener Genesis

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Der Wiener Moamin

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Ein Falkenbuch für Friedrich II.

 

Entstanden: ausgehendes 13. Jahrhundert
Wien, Hojagd- und Rüctkammer,
Umfang:108 Seiten
Format: 15,4 x 22,0 cm
Miniaturen: 101 historisierten Initialen , elegant geschwungene Ranken, die in Blüten- und Blattformen enden.
Einband: Grün gemusterter Samt. (Normalausgabe)
Auflage: 381 Exemplare

Mit seinem berühmten Falkenbuch „De arte venandi cum avibus“ (Über die Kunst, mit Vögeln zu jagen) schuf Friedrich II. von Hohenstaufen (1194-1250) ein bahnbrechendes Werk über die Beizjagd, das eine im zentralasiatischen und arabischen Raum bereits mehr als zwei Jahrtausende alte Kulturtechnik auch dem Abendland erschloss. Auf der Grundlage arabischer Quellen und eigener intensiver Beobachtungen und Studien zur Anatomie, zu Lebens- und Lerngewohnheiten von Greifvögeln entstand ein monumentaler Traktat, der in seiner sachlichen und systematischen Darstellungsweise für das 13. Jahrhundert einzigartig ist und für die Falknerei bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüßt hat.

 

Der lateinische „Moamin“ ist ein falken- und hundekundlicher Traktat, der in fünf Büchern sämtliche Aspekte rund um die Jagd mit Vögeln und Hunden behandelt. Das erste Buch vermittelt eingehende Kenntnisse über die Greifvögel und den schwierigen Prozess des Abrichtens, die Bücher zwei und drei sind den verschiedenen Krankheiten der Vögel und erprobten Heilmethoden gewidmet. Die beiden letzten Bücher beschäftigen sich mit der richtigen Haltung und Pflege der Jagdhunde.

 

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Der Wiener Moamin

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Ein Falkenbuch für Friedrich II.

 

Entstanden: ausgehendes 13. Jahrhundert
Wien, Hojagd- und Rüctkammer,
Umfang:108 Seiten
Format: 15,4 x 22,0 cm
Miniaturen: 101 historisierten Initialen , elegant geschwungene Ranken, die in Blüten- und Blattformen enden.
Einband: Grün gemusterter Samt. (Normalausgabe)
Auflage: 381 Exemplare

Mit seinem berühmten Falkenbuch „De arte venandi cum avibus“ (Über die Kunst, mit Vögeln zu jagen) schuf Friedrich II. von Hohenstaufen (1194-1250) ein bahnbrechendes Werk über die Beizjagd, das eine im zentralasiatischen und arabischen Raum bereits mehr als zwei Jahrtausende alte Kulturtechnik auch dem Abendland erschloss. Auf der Grundlage arabischer Quellen und eigener intensiver Beobachtungen und Studien zur Anatomie, zu Lebens- und Lerngewohnheiten von Greifvögeln entstand ein monumentaler Traktat, der in seiner sachlichen und systematischen Darstellungsweise für das 13. Jahrhundert einzigartig ist und für die Falknerei bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüßt hat.

 

Der lateinische „Moamin“ ist ein falken- und hundekundlicher Traktat, der in fünf Büchern sämtliche Aspekte rund um die Jagd mit Vögeln und Hunden behandelt. Das erste Buch vermittelt eingehende Kenntnisse über die Greifvögel und den schwierigen Prozess des Abrichtens, die Bücher zwei und drei sind den verschiedenen Krankheiten der Vögel und erprobten Heilmethoden gewidmet. Die beiden letzten Bücher beschäftigen sich mit der richtigen Haltung und Pflege der Jagdhunde.

 


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Das Wiener Musterbuch

Entstanden: Um 1400
Kunsthistorische Museum in Wien

Umfang: 56 Silberstiftzeichnungen

Miniaturen: 56 Silberstiftzeichnungen auf Ahornholz, montiert auf zusammenklappbaren Holztäfelchen (jeweils 9,5 cm hoch und 9 cm breit)

Einband: Dunkles Lederschnitt-Etui mit 14 Täfelchen aus Ahornholz
Auflage: 800 Exemplare

 

Die äußerst feinen Zeichnungen sind durch zarte Pinselstriche in Weiß und Rot modelliert und erhalten so – trotz ihres kleinen Formats – eine unglaubliche Plastizität. In jede der Tafeln sind vier der feinen und detailreichen Zeichnungen eingepasst, die von kleinen Rahmen gefasst werden.

Die Zeichnungen umfassen 39 großartig ausgeführte, außerordentlich individualisierte Portraitköpfe, , 16 Darstellungen von Tier- und Fabelwesen und einem expressionistisch anmutenden Totenschädel. Besonders faszinierend ist die einzige ganzfigurige Darstellung einer Spinne, die, wie alle Zeichnungen dieses Virtuosenstücks auf einem alles verfremdenen grüngrauen Grund, das kleine Bildmotiv brillant hervorhebt.>