Evangeliare

Evangeliar Heinrich des Löwen

Evangeliar

Ein Evangeliar ist ein liturgisches Buch, welches die vier Evangelien vollständig enthält. Zusätzlich sind noch die verschiedenen Vorreden und der theologische Apparat (Kanontafeln, Einteilungen in Sektionen und Kapitula) verzeichnet. Das Evangeliarenbuch wurde gedanklich mit Christus gleichgesetzt. Deshalb ist dem Text die gleiche Verehrung wie Christus selbst entgegenzubringen. Evangeliare sind meist äußerst prächtig und kostbar gemalt und in Gold- oder Silberschrift auf Pergament verfasst.

Das Evangeliar Heinrich des Löwen

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Entstanden: Helmarshausen, vor 1188
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Umfang: 452 Seiten
Format: 34,2 x 25,3 cm

Miniaturen: 50 ganzseitige Miniaturen
Einband: Insel-Verlag; Dunkelroter Ledereinband in Schmuckkassette
Auflage: 1000 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen!

 

Heinrich der Löwe, 1129(31)-1195, einer der mächtigsten Landesfürsten der Stauferzeit, Herzog von Sachsen und Bayern, hat diese prunkvolle Handschrift in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit seiner Gemahlin Mathilde, Tochter des englischen Königs Heinrich II., widmete er das Evangeliar der Kirche St. Blasius in Braunschweig, dem Braunschweiger Dom, den er seit 1173 errichten ließ, anlässlich der Weihe des dortigen Marienaltars im Jahre 1188. Der Codex ist nicht nur eine der großen Schöpfungen romanischer Buchkunst in Deutschland. Er ist zugleich ein eindrucksvolles Monument der weltlichen wie geistlichen deutschen Geschichte, einzigartig deshalb, weil er ebenso von mittelalterlicher Frömmigkeit zeugt, wie seine Bilder den weltlich-politischen Anspruch Heinrichs des Löwen kundtun

 

Das "teuerste Buch der Welt", wie das goldglänzende Evangeliar nach seiner spektakulären Versteigerung am 6. Dezember 1983 bei Sotheby's apostrophiert wurde, schrieb Auktionsgeschichte. Für 32,5 Millionen Mark erstand es Hermann Josef Abs für die heutigen vier Besitzer, die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Bayern, das Land Niedersachsen und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.

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Evangeliar Heinrich des Löwen

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Book of Kells

 

Entstehung: um 800 in Irland, wahrscheinlich auf der Insel Iona

Triniti College, Dublin

Format: 33 x 25 cm

Umfang: 678 Seiten

Miniaturen: 678 mit Miniaturen, Initialen und Symbolen farbig ausgeschmückte Seiten.

Auflage: 1480 Exemplare

Inkl. Kommentarband

Mystisches Zeugnis frühen irischen Christentum

 

Irische Mönche waren es, die nach der stürmischen Völkerwanderungszeit den christlichen Glauben durch ihre aufopfernde Missionierung während des 5. bis 7. Jahrhunderts in Europa verbreiteten. Die uralte irisch-keltische Kultur vermischte sich mit den von den Mönchen von ihren weiten und gefährlichen Reisen mitgebrachten Eindrücken. In dieser Zeit, die man oft "die Zeit der Heiligen und Gelehrten nennt", bildeten irische Klöster einflussreiche kulturelle und geistige Zentren Europas. Auf dem Höhepunkt irischer Mönchskultur entstand ihr kostbarstes Werk - das Book of Kells.

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Das Buch von Lindisfarne

 

Entstanden 698(?), Kloster Lindisfarne
British Library, London
Umfang: 518 Seiten
Format: 34 x 24,5 cm
Miniaturen: 4 Evangelistenbilder, 16 Kanontafeln, 5 Teppichseiten, zahlreiche Initialzierseiten.
Einband: heller Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inklusive Kommentarband

 

Das bis heute fast unversehrt erhaltene Buch ist sowohl in insularer Majuskel- wie in Minuskelschrift geschrieben. Der lateinische Text ist mittels Interlinear-Glossen, also zwischen den Zeilen angebrachten Ergänzungen, ins Angelsächsische übersetzt. Diese Übersetzung – die älteste überlieferte englischsprachige Version der Evangelien – wurde im Jahre 970 von Aldred vorgenommen, dem Propst von Chester-le-Street. Dieser Autor berichtet in einer Nachschrift auf Folio 259r davon, dass der Codex vom Mönch Eadfrith, seit 698 Bischof von Lindisfarne, sowohl geschrieben wie auch mit Bildern ausgestattet worden sei und unmittelbar nach seinem Tod von Ethilwald und Billfrith einen Einband erhalten habe.

 

Wahrscheinlich beendete Eadfrith sein Werk noch vor 698, dem Jahr der Überführung der Gebeine des heiligen Cuthbert, dem auch das Buch geweiht wurde, aus seinem ersten Grab aus House Islands nach Durham – einige Überreste des Heiligen wurden auch im Hochaltar der Lindisfarner Kirche niedergelegt.

 

Der Bildschmuck des Evangeliars besteht aus 16 Kanontafeln unter Säulenarkaden. Weiterhin gehören zur Ausstattung des Book of Lindisfarne die Autorenbildnisse der vier Evangelisten zu Beginn ihrer Evangelien sowie fünf Teppichseiten, deren überwältigender Eindruck aus dem Zusammenspiel geometrischer Motive, von Flechtwerk- und Tierornamenten in sorgfältigster Ausführung resultiert.

Die Teppichseiten des Lindisfarne-Evangeliars gehören zweifellos zum Kostbarsten, was insulare Ornamentik jemals geschaffen hat.

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Das Buch von Lindisfarne - Normalausgabe

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Das Buch von Lindisfarne - Normalausgabe

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Das Buch von Lindisfarne - Vorzugsausgabe mit viktorianischem Einband

 

Entstanden: Nach 710
British Library, London
Umfang: 518 Seiten
Format: 34 x 24,5 cm
Miniaturen: Eine Folge prachtvoll gestalteter Kanontafeln über 16 Seiten
Über 200 weitere, farbig ausgefüllte und zum Teil rot umpunktete Anfangsbuchstaben gliedern den gesamten Text.
Einband: Heller Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: Die Luxusausgabe ist auf 290 nummerierte Exemplare limitiert.
Inklusive 2 Kommentarbände
Beim Verlag vergriffen!

 

„Holy Island“ – schon der Name des kleinen, wellenumtosten Eilandes vor der Küste Northumbriens zeugt von der Mystik des Ortes. Hier, im Skriptorium des 635 von irischen Mönchen gegründeten Klosters, entstand nach 710 das Buch von Lindesfarne als ein Meisterwerk frühmittelalterlicher Buchkunst.

 

Im Buch von Lindisfarne verschmelzen die Einflüsse des römischen und keltischen Kulturkreises zu einem einmaligen Meisterwerk italo-northumbrischer Buchkunst. Sowohl der auf eine Vorlage aus dem Raum um Neapel zurückgehende Text als auch die in ihrer Komposition eindeutig an mediterrane Vorbilder anknüpfenden Evangelistenporträts und Kanontafeln sind ganz im insularen Stil gestaltet.

 

Gewidmet ist das Buch von Lindesfarne dem noch heute hochverehrten heiligen Cuthbert.

Bischof Maltby von Durham stiftete 1852 den kostbaren Einband.

Die Handschrift besticht durch eine außergewöhnlich breite Farbpalette: mehr als 45 individuelle Farbtöne sind zu unterscheiden. Aufgrund besonderer Misch- und Maltechniken entstehen bei den transparenten Pigmenten durch Lichtreflexionen die atemberaubendsten Farbeffekte. An einigen Stellen werden sie glänzenden Pigmente der einzelnen Farben durch winzige Partikel sparsam aufgetragenen Goldes ergänzt.

 

Auf 259 Blättern entpuppt sich der Text der vier Evangelien mit zugehörigen Vorreden und 16 Kanontafeln als eine wahre Schatzkammer insularer Kunst.

 

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Buch von Lindisfarne Vorzugsausgabe

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Das Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches

 

Entstanden: Um 800
Kunsthistorisches Museum in Wien

Umfang: 472 Seiten. Jede Seite des Buches ist vollkommen purpurfarben.

Format: 34 x 26,5 x 10 cm

Miniaturen: 4 ganzseitige Evangelistenporträts, mit 23 Karat echtvergoldet.
16 Kanontafeln, 4 Initialseiten mit Foliengold, der Text wurde in silberner  und goldener Tinte geschrieben.

Einband: Vorderdeckel: Aus Kupfer, vernickelt, versilbert, vergoldet und von Hand patiniert.
19 Schmucksteine: Amethysten, Rauchquarz, Turmalin, Glassteine, synth. Saphir, Rahmen mit Gravuren, vergoldete Schließen; Rückdeckel mit fünf vergoldeten Buchknöpfen.

Kassette: Sockel mit schwarz bezogenem Velours, Haube aus UV—absorbierendem Acrylglas
Auflage: 333 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Krönungsevangeliar wurde von Karl dem Großen um 800 in Auftrag gegeben. Der Legende nach soll Otto III. es fast zweihundert Jahre später im Grab des Karolingers gefunden haben. Diese Prachthandschrift gilt als Hauptwerk der sogenannten Palastschule Karl des Großen.

Das Evangeliar lag jahrhundertelang in der Pfalzkapelle zu Aachen, da zwischen 936 und 1531 fast alle römisch-deutschen Kaiser in Aachen gekrönt wurden und ihren Eid abgaben, indem Sie die Finger der Schwurhand auf den Anfang des Johannesevangeliums legen, während Sie ihren Eid sprachen.

Diese Prachthandschrift umfasst insgesamt 472 Seiten, jede davon vollkommen purpurfarben. Der Buchdeckel entstand um 1500. Er wurde vom Aachener Goldschmied Hans von Reutlingen aus vergoldetem Silber erschaffen und mit Edelsteinen, von denen besonders der große Saphir auf der Brust der zentralen Figur des segnenden Gottvaters besticht, besetzt.

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Kröungsevangeliar des heiligen römischen Reiches

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Lorscher Evangeliar

 

Format: 37 x 27 cm
Umfang: 478 teilweise farbige Seiten
Miniaturen: Bei dieser Ausgabe sind alle Miniaturen- und Zierseiten sowie einige Textseiten farbig wiedergegeben. Der restliche Text ist in schwarz-weißer Schrift verfasst.
Einband: Halbpergamenteinband - im Schuber
Inkl. Kommentarband
Auflage: 900 Exemplare

Beim Verlag vergriffen.
Prestel Verlag

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Lorscher Evangeliar–Bildband Prestel-Verlag

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Das Mainzer Evangeliar

Entstanden: Um 1250

Strahlende Bilder - Worte in Gold

Format: 35.3 x 27.0 cm
Umfang: 200 Seiten
Miniaturen: 71 biblische Darstellungen und über 300 Initialen
Ganz in Gold geschriebener Evangelientext
Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 Exemplare


In einem Evangeliar sind die vier Evangelien des Neuen Testaments nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu einem Band vereinigt. Ein außerordentlich reicher und viel gestalteter Buchschmuck illustriert im Mainzer Evangeliar die Erzählungen vom Leben und Wirken Jesu: ganzseitige Miniaturen und gerahmte Streifenbilder auf
hochpoliertem Goldgrund, Kanontafeln und mehrzeilige große ornamentale Initialen zieren die 200 Seiten der Handschrift.

Das Evangeliar Johann von Troppau (Luxusausgabe)

Entstanden: 14. Jahrhundert
Österreichischen Nationalbibliothek Wien
Umfang: 384 Seiten
Format: 39 x 28 cm
Miniaturen:  Einleitend zu jedem Evangelientext befinden sich 2 ganzseitige Miniaturseiten; eine Seite ist jeweils in 12 kleinere Bildfelder unterteilt, die die Legende des jeweiligen Evangelisten darstellten. Die Bilder sind mit 23-karätigem Gold versehen. Die Texte wurden mit 85 prachtvollen Initialen verziert. Alle Seiten sind randbeschnitten.
Einband: Prunkdeckel, verziert auf Vorder-und Rückseite mit jeweils 5 Löwenköpfen aus vergoldetem Silber. 2 Metallschließen aus vergoldetem Messing. Roter Rindsleder-Einband, dekorative Acrylkassette.
Inkl. Kommentarband
Auflage: 333 Exemplare
Beim Verlag vergriffen!

Neuwertiges Exemplar, inkl. Repräsentationskassette und Kommentarband

Das Evangeliar Johann von Troppau wurde von dem Brünner Kanonikus Johann von Troppau und seinen Mitarbeiter aufgrund seiner Wappendarstellungen für den  Österreichischen Herzog Albrecht III (1365 1395) im Jahr 1368 geschaffen.
Die Handschrift wurde durchgängig mit goldener Tinte geschrieben. Der Codex enthält alle vier Evangelien des neuen Testaments. Das Evangeliar Johann von Troppau gilt als nachweislich älteste erhaltene, dem habsburgischem Herrscherhaus verbundener Handschrift.

Das Evangeliar Otto III.

Entstanden: Reichenau um 1000

Bayerische Staatsbibliothek in München

Format: 33,5 cm x 24, 8 cm

Umfang: 554 Seiten, teilweise mit ausgelegtem 23kt-Echtgold

Miniaturen: 51 ganzseitige Miniaturen und ca. 120 Initialbuchstaben

Einband: Gegerbtes Rindleder, Ganzledereinband auf 5 Bünden und Deckelprägung

Inkl. Kommentarband

Auflage: 850 nummerierte Exemplare

Beim Verlag vergriffen!

 

Zu den größten Werken der abendländischen Buchmalerei und damit zum Bedeutendsten, was die Buchmalerei aller Zeiten je hervorgebracht hat, gehört das um das Jahr 1000 auf der Reichenau entstandene Evangeliar Ottos III. Dem Skriptorium der Abtei Reichenau am Bodensee verdanken wir so berühmte Handschriften wie die Bamberger Apokalypse, oder das Perikopenbuch Heinrichs II. Das Evangeliar Ottos III. aber repräsentiert den künstlerischen Höhepunkt der Reichenauer Schule, die von Anfang an wie keine andere die Geschichte der ottonischen Kunst maßgeblich bestimmt

Die großartigen Evangelienbilder wirken wie eine Offenbarung des religiösen Geistes um die Jahrtausendwende, zu einer Zeit, als die Abtei Reichenau das Zentrum der abendländischen Buchmalkunst darstellte.

Am Beginn des Evangeliars Otto III steht das Bild des Kaisers, des Herrschers über die christliche Welt, der die Huldigung der Provinzen seines Reiches entgegennimmt. Die biblischen Bilder, die den Text dieses Manuskriptes schmücken, stehen im entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhang mit den ältesten Malereien der christlichen Kunst im Süden Italiens. Die reich verzierten Kanontafeln leiten zu den Evangelien über, welche mit u. a. aufwändigen Initialen geschmückt sind.

Das Lorscher Evangeliar

Entstanden: Um 810 in der berühmten Hofschule in Aachen

Format: 37 x 27 cm

Umfang: 472 Seiten

Miniaturen: Prachtvolle Miniaturseiten sowie Schmuckzierseiten und Kanontafeln

Einband: Nachbildungen der Elfenbeintafeln
Auflage: 333 Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Das Lorscher Evangeliar gelangte nach seiner Entstehung am Hofe Karl des Großen vor 860 als Geschenk des Herrschers an das Kloster Lorsch, das in dieser Zeit zu den bedeutendsten monastischen Zentren des Reiches gehörte. Das Lorscher Evangeliar ist bis heute dreigeteilt. Ein Teil des Originals befindet sich im Victoria & Albert Museum in London, ein Teil im Vatikan und 1 Teil des Lorscher Evangeliars ist in der Bibliothek Alba Julia in Rumänien zu finden.

Das monumentale Werk der karolingischen Hofkunst ist auch der Bezeichnung Codex Aureus bekannt. Es wurde ganz mit Goldtinte geschrieben – von Anfang bis zum Ende, weit über 400 Seiten. Jede der Seiten weist farbige Rahmen auf, deren Formenreichtum kaum zu übertreffen ist. Die leuchtenden Farben haben sich so hervorragend erhalten, dass man heute meinen möchte, die Handschrift sei erst vor kurzem geschrieben worden.