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Codex Aureus Escorialensis – Luxusausgabe
 

Das salische Kaiser-Evangeliar

Entstanden: Um 1045/46 in Echternach
Real Biblioteca de San Lorenzo de El Escorial, Madrid

Format: 50,0 x 35 cm
Umfang: 340 Seiten
Miniaturen: 13 ganz- und 43 halbseitige Miniaturen, 12 Kanontafeln, 44 prunkvollen Zierseiten,
18 Seiten mit zwei Zierkolumnen und 11 Seiten mit einer Zierkolumne, insgesamt 141 vergoldete Schmuckseiten, dazu 124 Ranken-Initialen; jede Textseite der Evangelien mit Kolumnentitel, davon 50 mit zusätzlicher Trägerfigur (Atlant).
Schrift: Karolingische Minuskel in zwei Kolumnen zu je 36 Zeilen mit dem völlig in Goldtinte geschriebenen Text.
Einband: Rotes Leder mit vergoldeten Beschlägen .
Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 nummerierte Exemplare


Die Handschrift verbindet im geistigen Sinne drei Orte: Echternach im heutigen Luxemburg, Speyer und den Escorial unweit von Madrid in Spanien wo der Codex aufbewahrt wird, jedoch nicht zugänglich ist und in einem Kühltresor lagert.

Eigentlich wollte der junge Salier-König im Skriptorium des Klosters Echternach nur ein würdiges Gedenkbuch für seine Eltern bestellen, die bereits im entstehenden Dom zu Speyer ruhten. Es wurde jedoch weit mehr daraus: das größte Evangeliar, das je geschaffen wurde, eine Stiftung für den größten Dom, den es zur damaligen Zeit gab.

Im August 1046 hat wohl der fromme Heinrich mit seiner Gattin Agnes des goldenen Pracht-Codex der Patronin Maria zur Weihe des Hochaltars im Dom überreicht, wie es anschaulich im Dedikationsbild dargestellt ist. Das Format und die erstaunliche künstlerische Ausstattung entsprechen durchaus dem grandiosen Dombau.

Heinrich III. hat den Evangelientext Buchstabe für Buchstabe in karolingischer Minuskel mit Goldtinte schreiben lassen. Mit den vier prunkvollen „Vorhang“-Seiten, den zwölf monumentalen Kanontafeln, den vier prächtigen Autoren-Bildern der Evangelisten, der graphisch, ornamental und bildlich überaus reichen Gestaltung ist ein künstlerisches Höchstmaß in der Buchkunst erreicht, das niemals übertroffen wurde. Die Fülle der Differenzierungen und Nuancierungen in der buchgestalterischen Komposition konnte nur in einem Skriptorium auf dem Höhepunkt seiner Leistungskraft wirklich umgesetzt werden, wie es in Echternach zu dieser Zeit existierte.

Der heutige Einband aus dem Jahre 1934 ist ein Replikat jener kunstvollen Fassung, die Philipp V., ein Enkel des Sonnenkönigs, der erste Bourbone auf dem spanischen Thron (1701-46), im französischen Pointillé-Stil anfertigen ließ, goldgeprägt in rotem Leder.

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Codex Aureus Escorialensis - Luxusausgabe

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Der Goldene Münchner Psalter
 

Entstanden: Um 1200/10, Oxford

Format: 28 x 19,5 cm

Umfang: 332 Seiten

Miniaturen: 91 ganzseitige Miniaturen, goldener Initialschmuck mit einer ganzseitigen, zehn halbseitigen und über 180 mehrzeiligen Initialen

Einband: helles Veloursledereinband mit zwei Messingschließen

Inkl. Kommentarband

Auflage: 680 limitierte Exemplare

Antiquarisches Exemplar


Bilderzyklen von einmaliger Ausführlichkeit illustrieren die Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament und machen diesen Psalter zu einer wahren Bilderbibel. Der Kalender zu Beginn ist mit 24 Bildmedaillons geschmückt. Initialzierseiten, historisierte oder ornamentierte, mehrzeilige, farbige und goldene Initialen und farbiger Zeilenschmuck auf allen Seiten runden den opulenten Eindruck ab.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts manifestierte sich bei der gebildeten Oberschicht der Wunsch nach Büchern zur privaten Andacht. Aufgrund seines überschaubaren Textumfangs sowie der täglichen Verwendung im Gottesdienst erfreuten sich die im Psalter zusammengestellten 150 Psalmen, also Gebete und Gesänge, rasch wachsender Beliebtheit. Die Verbreitung der Psalterien stieg in dieser Zeit in England und Nordfrankreich geradezu sprunghaft an. Rund die Hälfte der Psalmen wird König David (um1000 v. Chr.) zugeschrieben. Daher zeigt der Goldene Münchner Psalter ein Autorenportrait und hält zahlreiche Stationen aus Davids Leben in Miniaturen und Medaillons fest.

 

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Der Goldene Münchener Psalter

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Der Goldene Münchener Psalter

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Das Reimser Missale in Sankt Petersburg

Entstanden: 1285- 1297, Reims
Umfang: 672 Seiten
Format: 16,2 x 23,3 cm
Miniaturen: 20 ganzseitig vergoldete Miniaturen, 57 kleinere Miniaturen
Einband: Samteinband
Inkl. Kommentarband

Auflage: 995 limitierte Exemplare

Unter den Handschriften der Sammlung Peter Dubrowskys, die heute zu den bedeutendsten Schätzen der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg zählen, befindet sich auch ein reich geschmücktes Missale aus dem späten 13. Jahrhundert. Neben zahlreichen herrlich ausgestalteten Initialen, die der Gliederung des Messbuches dienen, beeindruckt eine ungewöhnliche Folge ganzseitiger Miniaturen. Diese auf hohem künstlerischen Niveau ausgeführten Illustrationen sind eine faszinierende bildliche Umsetzung zweier Texte, die im Missale selbst nicht erhalten sind: Jean de Joinvilles Glaubensbekenntnis und Bonaventuras Lebensbaum

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Das Reimser Missale in Sankt Petersburg

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Das Reimser Missale in Sankt Petersburg

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Bibel Moralisée

Entstanden: 1220 – 1230, Champagne oder Paris (?)
Österreichische Nationalbibliothek Wien
Format: 34,4 x 26 cm
Umfang: 262 Seiten
Miniaturen: 1 ganzseitige Miniatur, 1032 szenische Medaillons (je 8 pro Seite) am Ende ein nachträglich eingefügtes Wappenblatt mit 6 Wappen

Einband: Roter Ledereinband

Inkl. Kommentarband
Auflage: 980 Exemplare
Verlag: ADEVA

 

 

Die einzigartige Wirkung dieser Bilderhandschrift geht von den goldgrundierten, farbigen Bildmedaillons aus, in denen Szenen aus Büchern des Alten Testamentes dargestellt sind.

Diese Bilderhandschrift, die auch ohne Text „lesbar“ ist, folgt durchgehend einem formalen Schema: Auf jeder Seite werden acht Medaillons auf gemustertem Grund zu einem Block zusammengefügt, der links und rechts von je vier Textabschnitten begleitet wird. Durch einen schmalen Rahmen wird das Ganze umschlossen. Inhaltlich gehören jeweils zwei untereinander stehende Bildmedaillons und die sie begleitenden Texte zusammen. Im oberen Textabschnitt wird eine Passage aus der Bibel zusammengefasst oder paraphrasiert, in der Miniatur daneben ist die Szene dargestellt. Der Textabschnitt darunter enthält eine Auslegung des Bibeltextes, die wiederum illustriert ist. Der Bildzyklus ist jeweils vom Bildpaar links oben beginnend zu lesen, anschließend das Bildpaar rechts oben, dann das links unten und schließlich rechts unten.

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Bibel Moralisée

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Florentiner Stundenbuch des Lorenzo de’ Medici

Entstanden: 15. Jahrhundert
Biblioteca Medicea Laurenziana (Florenz)
Umfang: 472 Seiten
Format: 15,3 x 10,1 cm
Miniaturen: Zahlreiche Initialen, 9 ganzseitige Miniaturen, Goldumschnitt
Einband: Violettem Samteinband mit Beschlägen und Eckbeschlägen aus ziseliertem vergoldetem Silber, die auf Vorder- und Rückdeckel mit einem großen Lapislazuli und vier Rosenquarzen besetzt sind
Auflage: 980 nummerierte Exemplare, davon 150 Exemplare für den deutschsprachigen Raum)

 

Lorenzo de Medici gab diese Handschrift als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Luisa in Auftrag. Er konnte dafür den berühmten italienischen Buchmaler Francesco Rosselli gewinnen.

Die Miniaturen sind von breiten Bordüren, voll von Ornamenten wie Blumenschmuck, Blättern und Früchten eingefasst.

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Florentiner Stundenbuch des Lorenzo de’ Medici

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Cosmographia des Claudius Ptolemaeus

Die Geburt der modernen Kartographie

Entstanden: 1472
Umfang:268 Seiten

Format: 43,5 x 59,3 cm

Miniaturen: 55 Karten und zahlreiche Initialen
Einband: Nachbildung des Originaleinband mit reichen Ornamentprägungen, Schmuckbeschlägen und Schließen, handgeheftet auf flache Bünde.

Auflage: Weltauflage: 500 nummerierte Exemplare, davon 200 für den deutschsprachigen Raum.

Inkl. Kommentar

 

Mit der im ersten Jahrhundert nach Christus entstandenen Cosmographia des Claudius Ptolemaeus begann ein neues Zeitalter der Kartographie. Sie diente jahrhundertelang als Standardwerk und besitzt in ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen bis heute Gültigkeit.

In der Epoche der italienischen Renaissance wurde dieser Geist der Antike – während des Mittelalters in Vergessenheit geraten – wieder belebt. So erteilte der florentinische Buchhändler Vespasiano da Bisticci namhaften Buchkünstlern den Auftrag des Cosmographia als Prachtatlas anzufertigen.

 

Die 55 Karten sowie die ganzseitigen topographischen Darstellungen so bedeutender Städte wie Florenz, Rom oder Konstantinopel beeindrucken nicht nur durch den Reichtum der Ausgestaltung. Ein unübertroffenes Meisterwerk der Renaissance-Buchkunst, in dem sich das Weltbild einer großen Epoche beispielhaft widerspiegelt

Cosmographia des Claudius Ptolemaeus

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100 Bilder der Weisheit – Christine de Pizan

Entstanden: 15. Jahrhundert
Königliche  Bibliothek in Den Haag,
Umfang: 192 Seiten
Format: 13,5 x 20 cm
Miniaturen: 98 Miniaturen mit zierlichem Bordürenschmuck versehen
Einband: Braunes Leder mit Goldprägung

 

Christine  de Pizan (1364 – 1430) war verheiratet und Mutter dreier Kinder. Doch der Tod des Vaters und des Ehemanns  zerstörten die gesicherte Existenz der gerade erst Fünfundzwanzigjährigen. Eine Witwe hatte damals nur wenige Möglichkeiten: Sie konnte ins Kloster gehen oder auf eine neuerliche Heirat hoffen.  Doch die selbstbewusste junge Frau wählte einen ganz anderen Weg: Sie entschied sich mit Schreiben ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Christine de Pizans profunde Bildung war die Grundlage für ihre vielfältige, schon früh auch in den Kreisen des Hofes anerkannte schriftstellerische Tätigkeit.

Sie widmete und überreichte Ihre Werke den höchsten Fürsten ihrer Umgebung, König Karl VI. und König Isabeau de Baviére, Ludwig von Orléans oder den Herzögen  Jean de Berry und  Philipp von Burgund.

Zu ihren Lebzeiten erfreute sich der Othea-Brief aus dem Jahr 1400,  mit seinen hundert Bildern der Weisheit besonderer Beliebtheit.

Die 98 Miniaturen geben die Lebensweisheiten der Christine de Pizan  in lebhaften Farben, reichem Goldschmuck und zartem Silber wieder.

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100 Bilder der Weisheit – Christine de Pizan

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100 Bilder der Weisheit – Christine de Pizan

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Gaston Phoebus – Das Buch der Jagd

 

Entstanden: 14./15. Jahrhundert

Pierpont Morgan Library in New York

Format: ca. 38,5 x 28,6 cm

Umfang: 256 Seiten

Miniaturen: 87 Miniaturen mit Gold versehen, 126 prachtvolle Initialen, unzählige Rankenbordüren,  Goldumschnitt

Einband: Pergament-Rücken mit blauem Samteinband und goldenen Lilien bestickt

Original Acrylglas-Schuber

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

Das Werk ist nicht nur die berühmteste Darstellung der Jagd im Mittelalter, es zählt auch zu den schönsten Handschriften des Mittelalters. Auftraggeber dieser Handschrift war Philipp der Kühne, Bruder des Kunstmaiziere Du de Berry. Der ursprüngliche Einband des Gaston Phoebus ist nicht mehr erhalten, so wurde ein blauer Seideneinband aus der Bibliothek König Ludwigs XII Vorbild für den heutigen Einband aus feiner Seide, welche mit goldenen Lilien, dem Wappen der französischen Königsfamilie, bestickt ist. Die 87 Miniaturen werden zusätzlich von Zierranken umrahmt, die aus unzähligen Blättern in Rot, Blau und schimmernden Gold bestehen.

2.290,00
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Gaston Phoebus - Das Buch der Jagd

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Der Wolfenbütteler Sachsenspiegel

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Das bedeutendste Rechtsbuch des deutschen Mittelalters
Entstanden: 14. Jahrhundert
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel,
Umfang: 172 Seiten
Format: 35 x 27 cm
Miniaturen: 776 Bildstreifen
Einband: Blindgeprägter Ledereinband mit zwei Messingschließen und vier echten Bünden, im Holzschuber.
Auflage: 580 Exemplare

Kein anderes Buch hat die deutsche Rechtsgeschichte so sehr geprägt wie der Sachsenspiegel. Nach Jahrhunderten, in denen die Inhalte der historisch gewachsenen Rechtsordnung von Generation zu Generation lediglich mündlich weitergegeben worden waren, stellt er die erste schriftliche Aufzeichnung des im Alltag und vor Gericht erprobten Gewohnheitsrechts eines bestimmten Anwendungsgebietes
(in diesem Fall Sachsen) dar.

Der Wolfenbütteler Sachsenspiegel aus dem 3. Viertel des 14. Jh.s ist die jüngste von insgesamt vier durchgehend illuminierten Handschriften, die sich vom wichtigsten deutschen Rechtsbuch des Mittelalters erhalten haben.

Mit der treuen Textrezeption und der farbenprächtigen Ausstattung ist die Wolfenbütteler Handschrift das wertvollste Exemplar der illustrierten Codices des Sachsenspiegels.

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Der Wolfenbütteler Sachsenspiegel

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Das bedeutendste Rechtsbuch des deutschen Mittelalters
Entstanden: 14. Jahrhundert
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel,
Umfang: 172 Seiten
Format: 35 x 27 cm
Miniaturen: 776 Bildstreifen
Einband: Blindgeprägter Ledereinband mit zwei Messingschließen und vier echten Bünden, im Holzschuber.
Auflage: 580 Exemplare

Kein anderes Buch hat die deutsche Rechtsgeschichte so sehr geprägt wie der Sachsenspiegel. Nach Jahrhunderten, in denen die Inhalte der historisch gewachsenen Rechtsordnung von Generation zu Generation lediglich mündlich weitergegeben worden waren, stellt er die erste schriftliche Aufzeichnung des im Alltag und vor Gericht erprobten Gewohnheitsrechts eines bestimmten Anwendungsgebietes
(in diesem Fall Sachsen) dar.

Der Wolfenbütteler Sachsenspiegel aus dem 3. Viertel des 14. Jh.s ist die jüngste von insgesamt vier durchgehend illuminierten Handschriften, die sich vom wichtigsten deutschen Rechtsbuch des Mittelalters erhalten haben.

Mit der treuen Textrezeption und der farbenprächtigen Ausstattung ist die Wolfenbütteler Handschrift das wertvollste Exemplar der illustrierten Codices des Sachsenspiegels.


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Das Van Damme Stundenbuch
 

Ein flämisches Meisterwerk aus der Hand Simon Benings

Entstanden: 1531 in Brügge
Morgan Library in New York
Umfang: 258 Seiten
Format: 7,4 x 5,6 cm
Miniaturen: 32 ganzseitige Miniaturen und 12 reich verzierte Kalenderblätter
Einband: Feinstes Leder mit reicher Goldprägung
Auflage: 882 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Van-Damme-Stundenbuch, datiert auf das Jahr 1531 und entstanden in Brügge, gehört zu den schönsten Werken der flämischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts. Auf 258 Seiten, in 32 ganzseitigen Miniaturen und zwölf reich verzierten Kalenderblättern, entfaltet sich ein faszinierendes Panorama in frischen, leuchtenden Farben: Vignetten, die von bäuerlicher Arbeit und aristokratischem Vergnügen erzählen; religiöse Szenen, die ruhige, meditative Würde ausstrahlen; üppige, samtig wirkende Landschaften; allesamt eingefasst in mit reichem Blumenschmuck verzierte Ränder.

Das großartige Van Damme datiert auf das Jahr 1531 und entstanden in Brügge, gehört zu den schönsten Werken der flämischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts. Auf 258 Seiten, in 32 ganzseitigen Miniaturen und zwölf reich verzierten Kalenderblättern, entfaltet sich ein faszinierendes Panorama in frischen, leuchtenden Farben: Vignetten, die von bäuerlicher Arbeit und aristokratischem Vergnügen erzählen; religiöse Szenen, die ruhige, meditative Würde ausstrahlen; üppige, samtig wirkende Landschaften; allesamt eingefasst in mit reichem Blumenschmuck verzierte Ränder.

Das prachtvolle Van-Damme-Stundenbuch ist benannt nach seinem Schreiber, Antonius van Damme (aktiv von 1495 bis 1545). Obwohl der Miniator der Handschrift, wie damals üblich, keine Signatur hinterlassen hat, werden die Miniaturen des Stundenbuchs dem flämischen Buchmaler und wohl größten Miniaturenmeister des 16. Jahrhunderts, Simon Bening (1483-1561), zugeschrieben. Das Stundenbuch enthält alle stilistischen und ikonographischen Elemente, die das großartige Oeuvre Benings charakterisieren – unter anderem auch die charmanten illuminierten Kalenderseiten, auf die er spezialisiert war.

Im Van-Damme-Stundenbuch erschuf Simon Bening unglaublich realistisch wirkende Miniaturen. Es scheint fast, als ob der Betrachter in das Bild eintauchen und die Figuren berühren könnte. “Close-Ups”, die die Figuren in den Miniaturen nah am Bildrand platzieren, reduzieren auf dramatische Weise die Distanz zwischen Betrachter und abgebildeter Figur, der Betrachter fühlt sich damit der Figur auch emotional näher.

Charakteristisch für Bening ist ebenfalls seine hohe Sensibilität für Landschaften und Atmosphäre: Viele kleine Pinselstriche ergeben eine Textur, die die Landschaften im Van-Damme-Stundenbuch wie von Licht durchzogen scheinen lässt.

1.450,00
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Das Van Damme Stundenbuch

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Das Van Damme Stundenbuch

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Rudolf von Ems: Weltchronik

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Der Stricker Karl der Große

 

Entstanden: Um 1300
Kantonsbibliothek (Vadiana) St. Gallen
Umfang: 588 Seiten
Format: 29,5 x 20,0 cm
Miniaturen: 58 auf Goldgrund
Einband: Nappa-Rindsleder mit 16 Messingbeschlägen, randbeschnitten
Auflage: 980 Exemplare

Rudolf von Ems schrieb in seinen letzten Lebensjahren auf Veranlassung des Stauferkönigs Konrad IV. eine Weltchronik in über 33.000 paarweise gereimten Versen. Sie behandelt in mittelhochdeutscher Sprache mit alemannischen Zügen die Weltgeschichte von der Erschaffung der Welt bis zum Tode Salomons.
Das Werk wird als Lieblingsbuch des Mittelalters bezeichnet. Bis zur Bibelübersetzung Martin Luthers rund 250 Jahre später war die >Weltchronik< die Quelle, aus der die Bevölkerung Kenntnis vom Alten Testament bezog. Rudolf von Ems ergänzte die biblischen Geschichten durch heidnisches Geschehen und berichtete von antiken Göttern, Königen und Staaten. Neben Belehrung durch die Geschichte, wollte Rudolf von Ems seinen Lesern ein Vergnügen, die >Kurze Wile< bringen. Für den heutigen Leser ist die Handschrift auch ein ausgesprochen spannendes Zeugnis der ereignisreichen Welt des Mittelalters. Der Ritter und Hofdichter der Staufer konnte sein ehrgeiziges Ziel die biblische und weltliche Geschichtsschreibung bis in seine Zeit fortzuführen, nicht vollenden. Er starb 1254 im Gefolge Konrads IV. in Italien.

 

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Rudolf von Ems: Weltchronik

1.250,00inkl. MwSt.
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Der Stricker Karl der Große

 

Entstanden: Um 1300
Kantonsbibliothek (Vadiana) St. Gallen
Umfang: 588 Seiten
Format: 29,5 x 20,0 cm
Miniaturen: 58 auf Goldgrund
Einband: Nappa-Rindsleder mit 16 Messingbeschlägen, randbeschnitten
Auflage: 980 Exemplare

Rudolf von Ems schrieb in seinen letzten Lebensjahren auf Veranlassung des Stauferkönigs Konrad IV. eine Weltchronik in über 33.000 paarweise gereimten Versen. Sie behandelt in mittelhochdeutscher Sprache mit alemannischen Zügen die Weltgeschichte von der Erschaffung der Welt bis zum Tode Salomons.
Das Werk wird als Lieblingsbuch des Mittelalters bezeichnet. Bis zur Bibelübersetzung Martin Luthers rund 250 Jahre später war die >Weltchronik< die Quelle, aus der die Bevölkerung Kenntnis vom Alten Testament bezog. Rudolf von Ems ergänzte die biblischen Geschichten durch heidnisches Geschehen und berichtete von antiken Göttern, Königen und Staaten. Neben Belehrung durch die Geschichte, wollte Rudolf von Ems seinen Lesern ein Vergnügen, die >Kurze Wile< bringen. Für den heutigen Leser ist die Handschrift auch ein ausgesprochen spannendes Zeugnis der ereignisreichen Welt des Mittelalters. Der Ritter und Hofdichter der Staufer konnte sein ehrgeiziges Ziel die biblische und weltliche Geschichtsschreibung bis in seine Zeit fortzuführen, nicht vollenden. Er starb 1254 im Gefolge Konrads IV. in Italien.

 


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Utrecht Psalter

1.290,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Entstanden: zwischen 820 und 840
Utrecht, Bibliotheek der Rijksuniversiteit

Format: 33 x 26 cm

Umfang: 222 Seiten
Miniaturen: 166 Grisaille-Miniaturen

Einband: Der Einband besteht aus echtem Leder mit reicher Goldprägung. Kopie des Originaleinbandes aus der Zeit um 1600 für Sir Robert Cotton

Auflage: 980 limitierte Exemplare

Auftraggeber: Reimser Erzbischof Ebbo

Inkl. Kommentarband
ADEVA-Verlag

 

 

Seit dem 6. Jahrhundert gewann der Psalter als Grundlage des mönchischen Chorgebetes immer größere Bedeutung. Kostbar ausgestatteten Psalterien fiel vor allem in der Buchmalerei der karolingischen Renaissance eine gewichtige Rolle zu. Die 150 Psalmen und 16 Cantica sind jeweils über die ganze Breite der Seite mit großartigen monochromen Federzeichnungen illustriert, auf denen sich meist eine Fülle kleiner, hurtig mit wenigen Stichen hingeworfener Gestalten tummelt. Diese dramatisch bewegten Figuren, eingebettet oft in eine flüchtig angedeutete Landschaft, zeigen ein faszinierendes Erzittern und Vibrieren. Im Einklang mit der Schönheit des Textes sind sie mit einer bis dahin völlig unbekannten Meisterschaft ausgeführt. H. Swarzenski zögert nicht, die Bilder des Utrecht-Psalters neben die Zeichnungen eines Leonardo, eines Rembrandt oder eines van Gogh zu stellen.

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Utrecht Psalter

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Entstanden: zwischen 820 und 840
Utrecht, Bibliotheek der Rijksuniversiteit

Format: 33 x 26 cm

Umfang: 222 Seiten
Miniaturen: 166 Grisaille-Miniaturen

Einband: Der Einband besteht aus echtem Leder mit reicher Goldprägung. Kopie des Originaleinbandes aus der Zeit um 1600 für Sir Robert Cotton

Auflage: 980 limitierte Exemplare

Auftraggeber: Reimser Erzbischof Ebbo

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Seit dem 6. Jahrhundert gewann der Psalter als Grundlage des mönchischen Chorgebetes immer größere Bedeutung. Kostbar ausgestatteten Psalterien fiel vor allem in der Buchmalerei der karolingischen Renaissance eine gewichtige Rolle zu. Die 150 Psalmen und 16 Cantica sind jeweils über die ganze Breite der Seite mit großartigen monochromen Federzeichnungen illustriert, auf denen sich meist eine Fülle kleiner, hurtig mit wenigen Stichen hingeworfener Gestalten tummelt. Diese dramatisch bewegten Figuren, eingebettet oft in eine flüchtig angedeutete Landschaft, zeigen ein faszinierendes Erzittern und Vibrieren. Im Einklang mit der Schönheit des Textes sind sie mit einer bis dahin völlig unbekannten Meisterschaft ausgeführt. H. Swarzenski zögert nicht, die Bilder des Utrecht-Psalters neben die Zeichnungen eines Leonardo, eines Rembrandt oder eines van Gogh zu stellen.


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