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Das Sobieski-Stundenbuch

Schmuckstück der königlichen Sammlung auf Schloss Windsor

 

Entstanden: Um 1430, Paris
Windsor Castle, The Royal Library
Format: ca. 27,5 x 18,5 cm
Umfang: 468 Seiten
Miniaturen: 60 Miniaturen mit über 400 Einzelszenen, Textseiten mit goldenem Rankenschmuck, Blatt- und Pinselgold, Silber, Ziselierungen
Einband: roter Samteinband mit goldenen Zierelementen
Inkl. Kommentarband
Auflage: 680 nummerierte Exemplare
Quaternio Verlag

 

 

Die Prachthandschrift, entstanden in Paris auf dem Zenith der gotischen Buchmalerei, ist Teil der British Royal Collection, die Ihre Majestät Königin Elisabeth II. treuhänderisch für die britische Nation bewahrt.

Das Sobieski-Stundenbuch wurde nach einen seiner berühmten Besitzer, König Johann III. Sobieski von Polen benannt.

Das Sobieski Stundenbuch stammt vom Bedford-Meister, einer der bedeutendsten Buchmaler der französischen Gotik und begeistert Kunsthistoriker und Handschriftenfreunde weltweit.

Das monumentale Werk mit 60 ganzseitigen Miniaturen mit über 400 Szenen auf 234 Folios zeigt eine unglaubliche Fülle an Details. Der besondere Reiz der Bild-Kompositionen des Bedford-Meisters liegt zum einen in der überbordenden Erzählfreude, zum anderen in der genialen Weise, in der er die Szenenfülle so organisiert, dass die Miniaturen ein harmonisches Ganzes ergeben, dass das Auge erfreut.

Ein Vorwort Seiner Königlichen Hoheit Prinz Charles, Prince of Wales, leitet den Kommentarband ein.

Sobieski Stundenbuch
2.980,00 EUR

Sobieski Stundenbuch

Der Königspsalter der Sainte-Chapelle

Entstanden: Zwischen 1200 - 1230

Format: 28,0 X 22,0 cm

Umfang: 384 Seiten

Herkunft: Frankreich

Stiel: Gotisch

Miniaturen: 27 ganzseitige Miniaturen, 9 historische und 24 Kalender Medaillons

Einband: Leder inklusive Schmuckkassette

Inkl. Kommentarband

Auflage: 600 weltweit nummerierte Exemplare

 

Eines der schönsten Werke der französischen Buchmalerei des 13. Jahrhunderts.

Der Königspsalter der Sainte-Chapelle

Der Psalter ist vermutlich zwischen 1200 und 1230 für die Mutter des französischen Königs Ludwig IX., genannt der Heilige (1214-1270), geschaffen worden.

Blanka von Kastilien war die Tochter von König Alfons VIII. von Kastilien und übernahm nach dem Tod ihres Mannes Ludwig VIII. zeitweilig auch die französische Regentschaft für den noch minderjährigen Sohn.  Ludwig IX. zählt zu den wichtigsten mittelalterlichen Monarchen, seine Herrschaftszeit wird in Frankreich auch als goldenes Zeitalter bezeichnet. Man nimmt an, dass der Psalter seiner Mutter dem jungen Regenten als Quelle zum Lesen Lernen gedient hat und später in seinen Besitz übergegangen ist.

Seinen Namen verdankt der Königspsalter auch der Pariser Kapelle Sainte-Chapelle, die sich unweit von Notre Dame entfernt befindet und als Juwel gotischer Baukunst auf Anordnung von König Ludwig IX. gebaut wurde. Der Psalter besteht aus 192 Folios im Format 280 x 220 mm und enthält 27 ganzseitigen Miniaturen biblischer Szenen. Diese sind als kreisförmige Medaillons gestaltet, die miteinander verschränkt sind. Sie erinnern an vom Aufbau und der Farbenpracht an die prachtvollen Fenster französischer Kathedralen. Daneben enthält der Psalter 24 Kreismedaillons im Kalenderteil, auf denen Sternzeichen und symbolische Szenen für jeden Monat gezeigt werden. Weiterhin besticht das Werk durch die zahlreichen vergoldeten Bildinitialen und eine Vielzahl von kunstvollen Ornamenten, die die Ränder der Folios schmücken. Wunderschöne Ornamente, erfinderische Drôlerien, meisterhafte Miniaturen und eine strahlende Farbenpracht in Rot-, Blau- und Grüntönen.

Königspsalter der Sainte - Chapelle
4.980,00 EUR

Königspsalter der Sainte - Chapelle

Stundenbuch der Katharina von Kleve

Entstanden um 1440

New York, Pierpont Morgan Library

Format: 19,2 x 13,0 cm

Umfang: 714 Seiten

Miniaturen: 25 ganzseitige und 132 halbseitige Miniaturen

Einband: Brauner Ledereinband mit Schmuckstein und vergoldeten Schließen

3-seitig Goldschnitt

Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

Inkl. deutscher Kommentarband

 

Um 1430 entstand für die Herzogin von Geldern in Utrecht, vielleicht aber auch in Nimwegen, ein prachtvolles Stundenbuch, das in Umfang und Qualität auch in der Spätzeit der Buchmalerei seinesgleichen sucht. Für die Enkelin des Burgunderherzogs Johann Ohnefurcht, Katharina von Kleve, schuf der nach ihr benannte Meister eine Bilderhandschrift, die zu den reichsten und künstlerisch am qualitätsvollsten illuminierten Handschriften des 15. Jahrhunderts zählt.

Wir wissen nicht, wer der Auftraggeber für dieses prachtvolle Stundenbuch war, die Vermutung aber liegt nahe, dass es für Katharina von Kleve zu ihrer Hochzeit mit Arnold von Egmont, Herzog von Geldern, geschrieben, gemalt und illuminiert worden ist.

Katharina entstammte einer Familie, die mit den großen Fürstenhäusern Europas in einem genannt wurde. Ihre Mutter war Maria von Burgund, die Tochter von Johann Ohnefurcht und Frau Arnolds von Kleve. Katharina war eine äußerst selbstbewusste Frau, die – unterstützt von Philipp dem Guten – für lange Zeit die Macht in Geldern an sich nahm, um die Misswirtschaft ihres Mannes zu beenden.

Bis in die kleinsten Einzelheiten spätmittelalterlicher Sachkultur hinein ist das Ambiente der Figuren geschildert.

In den Rändern der einzelnen Seiten tauchen Münzen, Muscheln und Krabben, streitende Hähne, Fische, Schmetterlinge, Blumen und Insekten aller Art auf. Vogelkäfige und Reusen bilden zusätzlich anspruchsvolle Rahmen, in denen wir aber auch Bilder zur Jagd und Fischerei, eine melkende Bäuerin oder eine ganze Backstube finden

Das Stundenbuch der Katharina von Kleve
2.390,00 EUR

Das Stundenbuch der Katharina von Kleve

Das Moskauer Stundenbuch
 

Ein Glanzlicht der Pariser Buchmalerei in Gold und Silber

Entstanden: 15. Jahrhundert in einer Pariser Meisterwerkstatt

Russische Staatsbibliothek

Format: 18,5 cm x 13,5 cm

Umfang: 470 Seiten

Miniaturen: 17 großformatigen Miniaturen, 24 Bilder zum Kalenderzyklus, über 170 Seiten Bordürendekor

Einband: Brauner Ledereinband mit Echtgoldprägung, Original-Schmuckkassette aus feinstem Rindsleder

Inkl. Kommentarband

Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

 

Das Moskauer Stundenbuch diente als Andachts- und Gebetsbuch für das Stundengebet. Gedacht war es für Laien, aber später wurde es auch vom reichen Adel genutzt und diente im Spätmittelalter als privates Andachtsbuch.

 

Der Auftraggeber ist bis heute unbekannt. Doch lässt sich aufgrund des Wappen und innerhalb der Miniaturen darauf schließen, dass es sich um eine Person von hohem Rang handelt muss.

 

Die Miniaturen geben Aufschlüsse auf mindestens zwei Buchmaler. Eine deutliche Beeinflussung des Pariser Buchmaler Coëtivy zeigen die Landschaften mit ihren Burgen und Wäldern, der zu seiner Nähe zur niederländischen Malerei bekannt ist.

Bei der Miniatur des Evangelisten Markus lassen sich Bezüge zur Rogier van der Weyden erkennen. Eine solch aufwändige architektonische Gestaltung war vor allem bei den niederländischen Meistern sehr beliebt.

Das Moskauer Stundenbuch
890,00 EUR

Das Moskauer Stundenbuch

Wolfram von Eschenbach: Willehalm

Ein deutsches Heldenepos in goldenen Bildern

 

Entstanden: um 1320, Westdeutschland

Wien, Österreichische Nationalbibliothek

Umfang: 702 Seiten

Format: 31 x 22 cm

Miniaturen: 117 Miniaturen, 15 große Initialen

Einband: Leder, dem Charakter der Handschrift entsprechend

Inkl. Kommentarband

 

 

Dieses wohl berühmteste höfische Epos des Mittelalters zählt zu den meistgelesenen Dichtungen der Geschichte. Es wurde zu Beginn des 13. Jh.s von Wolfram von Eschenbach (1170–1220) verfasst, dem wohl bedeutendsten Vertreter mittelhochdeutscher Epik. Obwohl über sein Leben sehr wenig bekannt ist, gilt es doch als sicher, dass er dem Adelsstand angehörte. Seine herausragenden literarischen Werke inspirierten viele Literaten der folgenden Jahrhunderte. (Adeva)

Willehalm verteidigt seine Gemahlin Gyburc, die getaufte Tochter des Heidenkönigs Terramer, gegen das zu ihrer Befreiung angerückte Heidenheer; sie hatte Willehalm zuvor aus der Gefangenschaft befreit und war ihm in seine Heimat gefolgt. In der ersten Schlacht unterliegen die Christen. In den Vordergrund rückt dann die Gestalt des jungen Rennewart, des Bruders von Gyburc. Er tritt in Willehalms Dienste und trägt in der zweiten Schlacht mit gewaltigen Keulenschlägen entscheidend zum Sieg der Christen bei. (Adeva)

Wolfram von Eschenbach - Willehalm
998,00 EUR

Wolfram von Eschenbach - Willehalm

Das Nibelungenlied

Entstanden:  15. Jahrhundert
Staatsbibliothek zu Berlin
Format: 20,5 x 28,2 cm
Umfang: 384 Seiten
Miniaturen: 37 halb- bis dreiviertelseitige Illustrationen
Einband: Holzdeckelband, bezogen mit feinstem brauen Rindsleder,
               Blindprägung auf der Vorder- und Rückseite sowie auf dem Buchrücken,
               dazu je 5 Messingbuckel, 2 Langriemenschließen und ein dreiseitiger
               Goldschnitt.
Inkl. Kommentarband

 

Das Nibelungenlied erzählt die Geschichte von Siegfried, dem Drachentöter, der zunächst dem burgundischen König Gunther hilft, eine Braut heimzuführen, wofür er selbst mit der Hand der schönen Kriemhild belohnt wird. Doch dem folgt ein gewaltiges Unglück: Siegfried wird ermordet, und das Volk der Burgunden wird an König Etzels Hof aufgerieben.

Herausragendes Merkmal der Hundeshagenschen Handschrift sind die 37 prachtvollen und hervorragend erhaltenen Bilder. Damit ist diese Handschrift die einzige mit einem umfassenden Illustrationszyklus. Bei den Bildern handelt es sich um Federzeichnungen. Die Bilder lassen den Betrachter auf faszinierende Weise an höfisch-ritterlichen Ereignissen wie Festmahlen, Turnieren, Jagden und Reisegesellschaften zu Ross oder Schiff teilhaben und gewähren sogar Blicke in königliche Schlafzimmer.

Das Nibelungenlied
750,00 EUR

Das Nibelungenlied

Bestiarium Oxford

Entstanden: 12. Jahrhundert, Südengland
Oxford, Bodleian Library

Format: 28 x 18 cm
Umfang: 244 Seiten
Miniaturen: 130 Miniaturen mit Tierdarstellungen auf reichem Goldgrund
Einband: Leder, Kopie eines romanischen Einbandes aus dem Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien
Originalgetreu randbeschnitten
Inkl. Kommentarband

Auflage: weltweit 4500 nummerierte Exemplare, davon nur 980 nummerierte Exemplare für die nicht frankophone und nicht spanisch sprechende Welt.

 

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde eine neue Buchgattung in England sehr populär, das illustrierte Bestiarium, ein biblisches Tierbuch. Die Tierallegorien, die allmählich Gemeingut des Volkes wurden, erfreuten sich im Mittelalter großer Beliebtheit. Der lateinische Prosatext wurde die Grundlage für die Bearbeitung des mittelalterlichen Bestiariums.
Die Bilder sind im Text unregelmäßig verstreut, gelegentlich wird auch ein Tier durch mehrere der beschriebenen Eigenschaften charakterisiert. Die Gestalt der Tiere ist nach modernen Begriffen oft recht sonderbar: ein Krokodil mit Drachenkopf und Vogelfüßen. ein gehörnter Panther, willkürliche Farbgebung seien nur ausgewählte Andeutungen für die willkürliche Ikonographie, die fern von Naturstudien auf der freien Verwertung der literarischen Vorbilder beruhte.
Dieser prachtvoll mit Blattgold ausgestattete Codex, besticht nicht nur durch die großartige leuchtende Deckfarbenmalerei und die klare Einprägsamkeit der Tier- Pflanzen- und Menschendarstellungen, sondern auch durch seine Vorliebe zur ruhigen Symmetrie, feinen Ornamenten und oft liebevoll gemusterten Hintergründen

Bestiarium Oxford
650,00 EUR

Bestiarium Oxford

Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville

 

Entstanden: Zwischen 1410 und 1412 in Paris
Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)
Umfang: 168 Seiten

Format: 42,1 x 30 cm

Miniaturen: 74 Miniaturen

Auflage: 900 nummerierte Exemplare

Im Livre des merveilles, dem Buch der Wunder, einer der schönsten Prachthandschriften, die im zweiten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts entstanden ist, nimmt das Buch von den Reisen des Ritters Jean de Mandeville neben anderen bedeutenden Werken über den Fernen Osten einen wichtigen Teil ein.

Die prachtvolle Zimelie mit Texten über die Länder und Wunder des Nahen und Fernen Ostens wurde für Johann Ohnefurcht vollendet. Am Buch von den Reisen des Ritters Jean de Mandeville waren einige der berühmtesten und talentiertesten Buchmaler wie der Mazarine-, der Cité-des-dames- und der Egerton-Meister beteiligt, die mit ihrer Innovationskraft und Kunstfertigkeit in der Lage waren, die ungewöhnlichen Bildthemen über die Wunder der Erde, für die es so gut wie keine Vorlagen gab, in einer Zeit auszuführen, in der nach realistischer Wiedergabe gestrebt wurde und man begann, eine dreidimensionale Auffassung des Raumes malerisch zu erschließen.

Für die Menschen, die das Buch lasen, gab es keinen Grund an der Welterfahrung des vermeintlichen Autors zu zweifeln; er nennt sich im Text selbst: Jean de Mandeville, ein englischer Ritter, der 1322 aufbrach und erst 1356 in seine Heimat zurückgekehrt sei, nachdem er dreißig Jahre lang nahezu alle Länder der Welt durchreist habe.

Bis heute ist nicht gesichert, wer sich hinter dem Pseudoym „Jean de Mandeville“ verbirgt. Möglicherweise war es der Benediktinermönch Jean d’Ypres (Jean le Long), dem wir auch die Übersetzung vieler lateinischer Texte des 13. Jahrhunderts ins Französische verdanken, die sich mit den Pilgerstätten des Nahen und den wundersamen Ländern des Fernen Osten befassen.

Reisen des Ritters
1.390,00 EUR

Reisen des Ritters

Apokalypse der Herzöge von Savoyen

 

Entstanden: Zwischen 1428 und 1490

El Escorial, Real Biblioteca del Monasterio (Spanien)

Umfang: 104 Seiten
Format: 41,5 x 26,8 cm

Miniaturen: 97 Miniaturen

Einband: Rotes Leder auf Holzdeckeln mit 2 Schließen

Auflage: 666 nummerierte Exemplare
Patrimonio Nacional/Club Bibliofilo Versol

Inkl. spanischer Kommentarband

 

Die Apokalypse der Herzöge von Savoyen zählt zu den schönsten religiösen Handschriften des 15. Jahrhunderts. Der Herzog von Svoyen, Amadeus VIII., gab den Codex im Jahr 1428 bei Jean Bapteur, dem wohl berühmtesten Buchgestalter seiner Zeit, in Auftrag. Ihm wurden 47 Illustrationen nachgewiesen. Ab 1433 stand ihm der ebenbürtige Peronat Lamy zur Seite und sie gestalten gemeinsam weitere Illustrationen.

Die Handschrift stellt eine Kurzfassung der Johannesapokalypse mit Kommentaren und Erläuterungen dar, die vom Mönch Berengaudus stammen. Die Schrift wurde in schwarzer und roter Tinte verfasst, wobei die rote Tinte bedeutsames im Text hervorhebt. Die Initialen, die jeweiligen Großbuchstaben, welche einen neuen Absatz bzw. einen neuen Textteil einleiten, sind reich verziert. Die Randverzierungen weisen pflanzliche und tierische Motive auf, auch der Evangelist Johannes ist immer wieder abgebildet.Insgesamt 97 Miniaturen verzieren fast jede Seite des Codex. Heute wird das Original in der Real Biblioteca del Monasterio in San Lorenzo de El Escorial, Spanien unter der Signatur ms. Vit. I aufbewahrt.

Apokalypse der Herzöge von Savoyen
2.490,00 EUR

Apokalypse der Herzöge von Savoyen

Der Ildefonso Codex aus Parma

 

Entstanden: Zwischen 1090 und 1100

Format: 23,0 × 15,8 cm

Umfang: 224 Seiten

Herkunft: Frankreich

Buchschmuck: 9 ganzseitige Miniaturen, 16 halbseitige Miniaturen, 10 Portraits der Propheten, 9 große Initialen, 28 Initialen und viele andere Verzierungen.

Limitierte Auflage: 499 Exemplare.

Inkl. Kommentarband.

 

Der Parma Ildefonsus ist zwischen 1090 und 1110 in der französischen Abtei Cluny entstanden. Das prachtvolle Werk enthält umwerfend schöne Illustrationen.

 

Jede Seite des Werkes ist mit Gold, Silber und Purpur ausgestattet. Zwischen 1090 und 1110 wurde in der Abtei der Französischen Stadt Cluny eine herausragende Handschrift hergestellt.

Parma Ildefonso
1.690,00 EUR

Parma Ildefonso

Der Pariser Alexanderroman

Entstanden: ca. 1420/25, Paris
British Library, London
Umfang: 194 Seiten
Format: ca. 28,4 x 19,5 cm
Miniaturen: 86 Miniaturen, mehr als 100 mehrzeilige goldene Initialen
Einband: Brauner Ledereinband mit drei feinen goldgeprägten Rahmenlinien sowie dem Wappen des
letzten Besitzers, König Georg II, auf dem Vorderdeckel.
Auflage: 680 handnummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Der Pariser Alexanderroman gilt zweifelsohne als eine der prachtvollsten Alexander-Handschriften des ganzen Mittelalters. Die 86 Miniaturen sind fast auf jedem Blatt der Handschrift zu finden. Sie erzählen in ihrer Schönheit der gotischen Bildersprache von der mythischen Abkunft Alexanders, dem Unterricht bei Aristoteles. Die Schlachten gegen den Perserkönig Darius sind in den Miniaturen wiedergegeben sowie Bilder Alexanders Zug bis nach Indien. Der Alexanderroman ist in Altfranzösisch verfasst.

 

Pariser Alexanderroman
1.350,00 EUR

Pariser Alexanderroman

Bibel der Barmherzigkeit


154 Original- Handschriften aus mehr als 40 Bibliotheken

 

Umfang. 1024 Seiten
Format: 34 x 24 cm auf feinstem Volumenpapier
Miniaturen: 356 Miniaturen aus Handschriften aus 8 Jahrhunderten in Faksimilequalität, davon 270 mit Foliengold, 571 Ornamente, insgesamt mehr als 920 Illustrationen aus 154 verschiedenen Handschriften
Einband: Luxusbindung in Echtleder mit acht Eckbeschlägen, zwei goldenen  Schließen und punziertem Goldschnitt, in einer edlen Schmuckkassette Abnehmbares Kreuz mit Rubin

Vollständige Ausgabe der Bibel (Altes und Neues Testament)
Persönlich unterschriebenes Vorwort von Papst Franziskus
Familienstammbaum zum Ausfüllen am Ende der Bibel
Limitierung: Weltweit 2016 nummerierte Exemplare

 

Die weltweit streng limitierte Bilderbibel der Barmherzigkeit ist im Dezember 2016 erschienen. Jeder Band weist eine handgeschriebene Limitierungs-Nummer auf und wird zum Schutz des wertvollen Einbandes in einer Luxus-Kassette geliefert. Über 350 zum Großteil mit Foliengold ausgestattete ganzseitige Bilder illustrieren den Text. Diese Miniaturseiten ermöglichen einen Einblick in acht Jahrhunderte europäische Kunstgeschichte: durch unverwechselbar reproduzierte Prachtseiten aus 154 verschiedenen Handschriften aus mehr als 40 Bibliotheken weltweit.

 

Die wichtigsten Häuser der Welt haben dem Verlag ihre Archive geöffnet und Handschriften-Meisterwerke aus dem Mittelalter für dieses Projekt zur Verfügung gestellt: die Österreichische Nationalbibliothek in Wien, die Bayerische Staatsbibliothek in München, die Heidelberger Universitätsbibliothek, die großen Berliner Bibliotheken - um einige der bedeutendsten Institutionen im deutschen Sprachraum zu erwähnen.

Weitere bedeutende Bibliotheken wie die British Library in London, die Morgan Library in New York, das Getty Museum in Los Angeles oder die Bibliothèque nationale de France in Paris - und vor allem die Biblioteca Apostolica Vaticana mit ihren unschätzbaren Beständen - sind mit ihren Handschriften in der Bibel vertreten.

Bibel der Barmherzigkeit
690,00 EUR

Bibel der Barmherzigkeit

Das Gulbenkian Stundenbuch

Das Stundenbuch aus Poitiers in der Lissaboner Stiftung Gulbenkian

 

Entstanden: 1460 - 1465, Dreieck Angers, Tours und Poitiers
Museu Fundacao Calouste Gulbenkian, Lissabon
Format: 17 x 25,2 cm
Umfang: 352 Seiten
Miniaturen: 39 Seiten mit großen Miniaturen, 24 Seiten mit Bildbordüren und einem
Medaillon in Gold-Camaieu, 248 Seiten mit mehreren Miniaturen, über 850 Bildmotive
Einband: Blauer Samteinband mit Messingbeschlägen und
Lapislazuli (Sonderauflage)
Auflage: Gesamtauflage 995 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Die reiche Illuminierung des Codex umfasst nicht nur die gewohnten Themen des Marienzyklus, der Bußpsalmen und des Toten-Offiziums, sondern darüber hinaus einen packenden Passionszyklus und eindrucksvolle Bilder zu den Fürbitten der Heiligen. Die Bildfülle wartet mit vielen Kleinbildern in den Bordüren auf: Alle Textseiten sind mit drei Miniaturen in den Rändern geschmückt, die sich zwischen Geschichten des Alten Testaments und frecher Groteske bewegen.

Unser Codex entstand im Umfeld eines herausragenden Künstlers, den man nach dem Stundenbuch einer Tochter Ludwigs XIV. „Meister der Adelaide von Savoyen“ oder nach zwei Miniaturen in einem Missale „Meister von Poitiers 30“ nennt.

Calouste Gulbenkian 1869-1955 war ein vermögender britischer Ingenieur, Ölforscher, Geschäftsmann, Finanzexperte und Kunstsammler. Gulbenkian ist als Gründer der in Lissabon ansässigen Stiftung Fundcao Calouste Gulbenkian bekannt, die das im Jahr 1969 eröffnete gleichnamige Museum verwaltet.

Das Gulbenkian-Stundenbuch wurde wohl für eine Frau konzipiert, kann aber keiner konkreten Person zugeordnet werden.

Das Gulbenkian Stundenbuch
1.490,00 EUR

Das Gulbenkian Stundenbuch

Musterbuch des Giovannino de Grassi

Entstanden: Ende des 14. Jahrhunderts
Biblioteca Civica Angelo Mai, Bergamo
Umfang: 62 Seiten
Format: ca. 22 x 17 cm
Miniaturen: 77 Zeichnungen exotischer Tiere sowie 24 Buchstaben
Einband: Der Einband ist eine getreue Nachbildung des Originaleinbandes aus steifem Karton. Eine Umschlagtasche aus feinstem rotbraunem Velours dient als Schutz des Musterbuchs. Die Lieferung erfolgt in einer repräsentativen Buchkassette.
Auflage: 999 nummerierte Ausgaben
Inkl. Kommentarband

Der Baumeister des Mailänder Doms schuf Ende des 14. Jahrhunderts das Vorlagenbuch, bedeutendstes Beispiel spätgotischer italienischer Kunst. 77 realistische Zeichnungen exotischer Tiere aber auch Menschen in typischen Haltungen, sowie 24 Buchstaben höchster Güte dienten vielen Künstlern als Vorlage.

Der im ausgehenden 14. Jahrhundert am Hofe der Visconti entstandene Codex, ein sogenanntes Musterbuch, geschaffen vom Baumeister des Mailänder Doms – Giovannino de Grassi - , beinhaltet insgesamt 77 Zeichnungen und 24 Buchstaben des Alphabets. Er war ein echter Universalkünstler: neben seiner Tätigkeit als Zeichner und Bildhauer war er auch Dombaumeister des prachtvollen Mailänder Domes.

Musterbuch Giovanni di Grassi
790,00 EUR

Musterbuch Giovanni di Grassi

Die Berry Apokalypse

 

85 einzigartige Miniaturen für den Duc de Berry

 

Entstanden: Um 1410 in Paris
Morgan Library & Museum in New York
Umfang: 174 Seiten
Format: ca. 30,2 x 20,8 cm
Miniaturen: 85 großformatige Miniaturen und zahlreiche Initialen
Einband: Samteinband in edlem dunklen Orange mit gravierten Silberbeschlägen und Silberschließe, in Luxuskassette
Auflage: 900 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar

 

Um 1410 entsteht in Paris eine der spannendsten Handschriften des 15. Jahrhunderts, geschaffen von einem unbekannt gebliebenen Meister, der nach diesem großartigen Kunstwerk benannt ist: die faszinierende Berry-Apokalypse. Die Berry-Apokalypse ist laut Experten eine der beeindruckendsten Handschriften aus der Sammlung des Duc de Berry. Dieser Bilderzyklus zur Geheimen Offenbarung gehört zu den bilderreichsten Handschriften aus der bedeutenden Sammlung dieses größten Bibliophilen des Spätmittelalters.

Die Miniaturen sind von besonderer Qualität und Dramatik, die den Inhalt des visionären Textes wiedergeben. Die künstlerische Umsetzung ist in Stil und Ikonographie einzigartig und lädt den Betrachter ein, sich auf das Wesentliche des Inhaltes zu konzentrieren: der Fokus wird in den Bildszenen ganz klar auf die darstellenden Figuren und Ereignisse gelegt. Der Text ist in Mittelfranzösisch verfasst und die Miniaturen, stets auf der zugehörigen Seite links vom Text positioniert, werden häufig von lateinischen Rubriken erläutert. Auf den biblischen Text folgen Ausschnitte der Interpretation von Berengaudus zur geheimen Offenbarung.

Berry Apokalypse
1.750,00 EUR

Berry Apokalypse

Bible moralisée

 

Entstanden:13. Jahrhundert

Umfang: 131 Seiten

Format: 26 x 34,4 cm

Miniaturen: 1032 prachtvolle vergoldete Miniaturen auf Pergamentpapier

Einband: Roter Samteinband mit Beschlägen

Auflage: 200 nummerierte Exemplare
Verlag: Imago

Inkl.: Kommentarband

 

 

Die berühmte Bible moralisée ist eine der prächtigsten gotischen Handschriften aus dem 13. Jahrhundert.

Die 131 Bildseiten sind geschmückt mit 1032 vergoldeten Miniaturen und einem ganzseitigen Vollbild, das mit der Darstellung Gottes als Architekt des Universums große Berühmtheit erlangt hat.

 

Die Bible moralisée ist auch ohne Text lesbar. Sie wurde durchgehend nach folgendem Schema gestaltet:

Auf jeder Seite sind 8 Medaillons zu einem Block zusammengefügt, der jeweils links und rechts von vier Textabschnitten begleitetet wird. Das Ganze wird durch einen schmalen Rahmen umschlossen.

Inhaltlich gehören jeweils zwei untereinander stehende Bildmedaillons und die sie begleitenden Texte zusammen. Im oberen Textabschnitt wird eine Passage aus der Bibel zusammengefasst oder paraphrasiert, in der Miniatur daneben ist die Szene dargestellt. Der Textabschnitt darunter enthält eine Auslegung des Bibeltextes, die wiederum illustriert ist. Der Bildzyklus ist jeweils vom Bildpaar links oben beginnend zu lesen, anschließend das Bildpaar rechts oben, dann das links unten und schließlich rechts unten.

 

Die einzigartige Wirkung dieser Bilderhandschrift geht von den vergoldeten, farbigen Bildmedaillons aus, in denen Szenen aus Büchern des Alten Testamentes dargestellt sind. Der Inhalt dieser Szenen ist schon allein durch diese Illustrationen lesbar; der begleitende Text fasst die jeweilige Passage zusammen oder paraphrasiert sie. Die Miniaturen überzeugen durch die Durchschlagskraft der Erzählung, ihre Eindeutigkeit und auch Drastik.

Bible moralisée
2.490,00 EUR

Bible moralisée

Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder
Szenen aus dem Leben Christi

Entstanden: 1320/30, Florenz

The Morgan Library, New York

Format: 30,9 x 22,5 cm
Umfang: 38 Seiten

Miniaturen: 38 ganzseitige Miniaturen ohne Text, davon 32 mit Szenen aus dem Leben Christi, 2 alttestamentarischen Szenen und 4 Miniaturen mit Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna, Goldpartien in 23,5 Karat Echtgold
Einband: Zeitgenössischer Einband in Kassette

Auflage: 900 Exemplare nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Antiquarisches Exemplar

 

 

Die Kunst des italienischen Trecento - vor allem der überragende Giotto - trug entscheidend zur Entwicklung der abendländischen Kunst bei. In dieser wichtigen Phase entstand das Bilderbuch ganz ohne Text, das Szenen aus dem Leben Christi darstellt, in höchster Perfektion ausgeführt von Pacino di Bonaguida (um 1280-1340). Mit ihm wird zum allerersten Mal die zukunftsweisende räumliche Bildauffassung des Trecento in die Buchmalerei aufgenommen - ein Meilenstein der Kunstgeschichte.

 

Auf 19 Blättern entfaltet sich in insgesamt 38 ganzseitigen Miniaturen ein reicher Bilderbogen spätmittelalterlicher italienischer Kunst in Tempera und Blattgold. Das Trecento zeigt sich hier in kunstvoller Vollendung. Was Giotto in seinen Fresken in der Arenakapelle schuf, findet sich in gleicher Qualität, nur in kleinerem Maßstab, in dieser einzigartigen Bilderhandschrift wieder. Insgesamt 32 Miniaturen zeigen die wichtigsten Szenen aus dem Leben Christi. Diesem Hauptteil beigefügt sind zwei Szenen aus dem Alten Testament und insgesamt vier Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo di Villamagna. Damit spannt sich der Bogen vom Alten über das Neue Testament bis hin zur Geschichte von Florenz im 13. Jahrhundert.

 

Pacino war der erste, der die räumliche Bildauffassung Giottos in die Miniaturmalerei aufnahm - und er war der erste Buchmaler in Florenz, der uns namentlich bekannt ist. Eine seiner ganz speziellen Qualitäten war es, Szenen eigenständig zu entwickeln, ohne auf direkte Vorbilder Bezug zu nehmen. Seine Originalität verriet der Künstler nicht nur in diesem herausragenden Werk, sondern auch in anderen Meisterwerken, die seinen Hang zu ungewöhnlichen Lösungen für Wünsche der Auftraggeber beweisen, so etwa dem Lebensbaum in der Florentiner Akademie oder dem Chiarito-Tabernakel, der sich heute im J. Paul Getty Museum in Los Angeles befindet. Das phantastische Buch der Bilder des Pacino di Bonaguida ist zweifellos eines der wichtigsten Werke der Kunstgeschichte Europas an der Schwelle zur Renaissance. In den frühen Jahren des 14. Jahrhunderts, 150 Jahre bevor Leonardo da Vinci und Michelangelo auf dessen Straßen wandelten, war Florenz ein Nährboden für Kunst und Kreativität

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Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder

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Guido de Columnis - Der Trojanische Krieg

Entstanden: 15. Jahrhundert

Österreichische Nationalbibliothek, Wien

Format 37 x 27,5 cm

Umfang: 478 Seiten

Miniaturen: 343 großformatige mit Gold und Silber ausgeschmückte Miniaturen

Einband: Ledereinband mit vier Schließen und fünf Bünden, die Rahmenecken und die Buchdeckelmitte sind
mit einer Wirbelrosette in Echtgold besetzt.

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Im 13. Jahrhundert verfasste Guido de Columnis seine Historia destructionis Troiae: die Geschichte von der Zerstörung Trojas. Die Geschichten um die schöne Helena und den Helden Achill, Hector und Odysseus werden in den bezaubernden, reich mit Silber und Gold geschmückten Miniaturen wiedergegeben.

Der Trojanische Krieg
1.200,00 EUR

Der Trojanische Krieg

Terenz - Alle Komödien

Vaticanus Latinus 3868

 

Entstanden: um 825

Umfang: 474 Seiten

Format: 33,7 × 24,0 cm

Miniaturen: zahlreiche kleine Miniaturen und 1 ganzseitige Miniatur

Auflage: 999 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Terenz, der klassische Komödiendichter

Alle Komödien des Terenz, des einflussreichen und am meisten gelesenen römischen Komödiendichters, in einer einzigartigen Handschrift aus der Vatikanischen Bibliothek.

Die älteste erhaltene, bebilderte Handschrift des Terenz, entstanden um 825 auf später deutschem Gebiet, enthält alle 6 Komödien des großen Dichters.

Die Texte sind durch rund 150 Illustrationen mit packenden Theaterszenen belebt, in denen maskierte Schauspieler in antikem Gewand auftreten, eindrucksvoll gestikulieren und dem Leser die Handlung der Stücke in einem schier unerschöpflichen Bilderreigen präsentieren – ein Muss für jeden Theaterliebhaber!

Herausragendes Zeugnis der karolingischen Renaissance, geschaffen am Hof Kaiser Ludwigs des Frommen – annähernd jede Doppelseite ist bebildert!

Die Zimelie der Vatikanischen Bibliothek ist das wichtigste und in Buchform älteste Zeugnis des antiken Theaters – nun in einer einzigartigen Faksimile-Edition erlebbar.

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Terenz - Alle Komödien

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