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Bibel der Barmherzigkeit
154 Original- Handschriften aus mehr als 40 Bibliotheken
Umfang. 1024
Seiten
Format: 34 x 24 cm auf feinstem Volumenpapier
Miniaturen: 356 Miniaturen aus Handschriften aus 8 Jahrhunderten in Faksimilequalität, davon 270 mit Foliengold, 571 Ornamente, insgesamt mehr als 920 Illustrationen aus 154
verschiedenen Handschriften
Einband: Luxusbindung in Echtleder mit acht Eckbeschlägen, zwei goldenen Schließen und punziertem Goldschnitt, in einer edlen Schmuckkassette Abnehmbares Kreuz mit
Rubin
Vollständige Ausgabe der Bibel (Altes und Neues Testament)
Persönlich unterschriebenes Vorwort von Papst Franziskus
Familienstammbaum zum Ausfüllen am Ende der Bibel
Limitierung: Weltweit 2016 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Die weltweit streng limitierte Bilderbibel der Barmherzigkeit ist im Dezember 2016 erschienen. Jeder Band weist eine handgeschriebene Limitierungs-Nummer auf und wird zum Schutz des wertvollen Einbandes in einer Luxus-Kassette geliefert. Über 350 zum Großteil mit Foliengold ausgestattete ganzseitige Bilder illustrieren den Text. Diese Miniaturseiten ermöglichen einen Einblick in acht Jahrhunderte europäische Kunstgeschichte: durch unverwechselbar reproduzierte Prachtseiten aus 154 verschiedenen Handschriften aus mehr als 40 Bibliotheken weltweit.
Die wichtigsten Häuser der Welt haben dem Verlag ihre Archive geöffnet und Handschriften-Meisterwerke aus dem Mittelalter für dieses Projekt zur Verfügung gestellt: die Österreichische Nationalbibliothek in Wien, die Bayerische Staatsbibliothek in München, die Heidelberger Universitätsbibliothek, die großen Berliner Bibliotheken - um einige der bedeutendsten Institutionen im deutschen Sprachraum zu erwähnen.
Weitere bedeutende Bibliotheken wie die British Library in London, die Morgan Library in New York, das Getty Museum in Los Angeles oder die Bibliothèque nationale de France in Paris - und vor allem die Biblioteca Apostolica Vaticana mit ihren unschätzbaren Beständen - sind mit ihren Handschriften in der Bibel vertreten.
Das Goldene Evangelienbuch von Echternach
Entstanden: 1020/1030
Umfang: 272 Seiten
Format: 31 x 44 cm
Miniaturen: 64 ganzseitige Miniaturen und Schrifttafeln, hunderte von kostbaren Initialen
Einband: Purpur/grün eingefärbte Seide mit vergoldeten Beschlägen
Auflage: 850 nummerierte Exemplare
Verlag: Müller und Schindler
Inkl. Kommentarband
Das Goldene Evangelienbuch von Echternach ist ein Werk von unvorstellbarer Pracht,
verschwenderisch in seinem Reichtum an Bildmotiven, an herrlichen Ornamenten und farbenprächtigen szenischen Darstellungen zu biblischen Geschehen.
Als hervorragendes Zentrum mittelalterlicher Buchmalerei ist die Reichsabtei der Benediktinermönche von Echternach in Luxemburg in die Geschichte eingegangen. Das erste große Zeugnis der Blütezeit
ihrer Kunst, die auch in acht späteren Codices und Handschriftenfragmenten überliefert wurde, ist das goldene Evangelienbuch von
1020/30, der Codex Aureus Epternacensis. Als berühmtes Denkmal der europäischen Kultur bildet diese Handschrift heute den Mittelpunkt in den reichen Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums in
Nürnberg. Hier ist sie ausgestellt neben dem von König Otto III. , dem späteren Kaiser, und seiner Mutter Theophanu Ende des 10. Jahrhunderts.
Die Berry Apokalypse
85 einzigartige Miniaturen für den Duc de Berry
Entstanden: Um 1410 in Paris
Morgan Library & Museum in New York
Umfang: 174 Seiten
Format: ca. 30,2 x 20,8 cm
Miniaturen: 85 großformatige Miniaturen und zahlreiche Initialen
Einband: Samteinband in edlem dunklen Orange mit gravierten Silberbeschlägen und Silberschließe, in Luxuskassette
Auflage: 900 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar
Um 1410 entsteht in Paris eine der spannendsten Handschriften des 15. Jahrhunderts, geschaffen von einem unbekannt gebliebenen Meister, der nach diesem großartigen Kunstwerk benannt ist: die faszinierende Berry-Apokalypse. Die Berry-Apokalypse ist laut Experten eine der beeindruckendsten Handschriften aus der Sammlung des Duc de Berry. Dieser Bilderzyklus zur Geheimen Offenbarung gehört zu den bilderreichsten Handschriften aus der bedeutenden Sammlung dieses größten Bibliophilen des Spätmittelalters.
Die Miniaturen sind von besonderer Qualität und Dramatik, die den Inhalt des visionären Textes wiedergeben. Die künstlerische Umsetzung ist in Stil und Ikonographie einzigartig und lädt den Betrachter ein, sich auf das Wesentliche des Inhaltes zu konzentrieren: der Fokus wird in den Bildszenen ganz klar auf die darstellenden Figuren und Ereignisse gelegt. Der Text ist in Mittelfranzösisch verfasst und die Miniaturen, stets auf der zugehörigen Seite links vom Text positioniert, werden häufig von lateinischen Rubriken erläutert. Auf den biblischen Text folgen Ausschnitte der Interpretation von Berengaudus zur geheimen Offenbarung.
Das Evangeliar Heinrich des Löwen
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Entstanden: Helmarshausen, vor 1188
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Umfang: 452 Seiten
Format: 34,2 x 25,3 cm
Miniaturen: 50 ganzseitige Miniaturen
Einband: Bibliotheks-/Studienausgabe, Brauner Ledereinband im Schuber
Inkl. Kommentarband
Insel Verlag
Heinrich der Löwe, 1129(31)-1195, einer der mächtigsten Landesfürsten der Stauferzeit, Herzog von Sachsen und Bayern, hat diese prunkvolle Handschrift in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit seiner Gemahlin Mathilde, Tochter des englischen Königs Heinrich II., widmete er das Evangeliar der Kirche St. Blasius in Braunschweig, dem Braunschweiger Dom, den er seit 1173 errichten ließ, anlässlich der Weihe des dortigen Marienaltars im Jahre 1188. Der Codex ist nicht nur eine der großen Schöpfungen romanischer Buchkunst in Deutschland. Er ist zugleich ein eindrucksvolles Monument der weltlichen wie geistlichen Deutschen Geschichte, einzigartig deshalb, weil er ebenso von mittelalterlicher Frömmigkeit zeugt, wie seine Bilder den weltlich-politischen Anspruch Heinrichs des Löwen kundtun
Das "teuerste Buch der Welt", wie das goldglänzende Evangeliar nach seiner spektakulären Versteigerung am 6. Dezember 1983 bei Sotheby's apostrophiert wurde, schrieb Auktionsgeschichte. Für 32,5 Millionen Mark erstand es Hermann Josef Abs für die heutigen vier Besitzer, die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Bayern, das Land Niedersachsen und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.
Die Ottheinrich Bibel
Entstanden: Um 1425 - 1430, Regensburg
Bayerische Staatsbibliothek
Umfang: 156 Seiten
Format: 53,5 x 37,5 cm
Miniaturen: 46 Miniaturen, davon 1 ganzseitig, 41 mit Pinselgold verzierte Initialen
Einband: Ledereinband mit Blind- und Goldprägung, 8 Zierbeschlägen und 4 Buchschließen
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
In der Ottheinrich-Bibel tritt nach den ersten Seiten die Ornamentik zurück, dagegen gewinnen die teilweise sehr reich mit Blattgold ausgelegten Bilder an Umfang und Bedeutung. Behandelt wie kompositionell in sich geschlossene kleine Tafelgemälde, füllen sie jetzt halbe oder ganze Seiten.
Gebetbuch Karl des Kühnen
Entstanden: 15 Jahrhundert
Los Angeles, Getty Museum,
Umfang: 318 Seiten
Format: 12,4 x 9,2 cm
Miniaturen : 47 Miniaturen, über 360 Initialen
Einband: Purpurfarbener Samteinband, unter Akrylhaube.
Vorder- wie auf der Rückseite jeweils vier vergoldete Eckbeschläge und ein vergoldetes, mit verschlungenen Hörnern verziertes Medaillon. Zwei Schließen aus vergoldetem Messing.
Auflage: 980 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Faksimile Verlag Luzern
Das persönliche Gebetbuch des burgundischen Herzogs Karl der Kühne, erkennbar an drei Porträts des Auftraggebers, ist auf jeder Seite reich verziert und mit Gold ausgestattet. Der Codex spiegelt so den Luxus Burgunds wider und nimmt eine Schlüsselstellung in der Geschichte der flämischen Buchmalkunst ein.
Karl der Kühne, Herzog von Burgund, lies von Lieven van Lathem, dem Wiener Meister der Maria von Burgund sowie dem Schreiber Nicolas Spierinc ein Gebetbuch zum persönlichen Gebrauch anfertigen, das heute im Getty Museum in Los Angeles gehütet wird: das Gebetbuch Karls des Kühnen. Es legt Zeugnis davon ab, dass der mächtigste Mann in Europa auch als Mäzen nicht seinesgleichen hatte – ist doch das Buch Seite für Seite mit Gold ausgestattet!
Auf insgesamt 47 Miniaturen entfaltet sich die überbordende Pracht burgundischer Bücherliebe. Die zeichnerische Fabulierlust setzt sich bis in die erfindungsreichen Bordüren fort, wo sich zwischen farbigem Akanthus und Goldpollen ungezählte Drôlerien, Menschen und Vögel tummeln. Drei Porträts des Auftraggebers belegen die sehr persönliche Beziehung Karls zu seinem Gebetbuch.
Auch die Textseiten sind mit reichem Schmuck versehen. Die feine Kalligraphie wird von mehr als 360 Initialen auf zumeist ziseliertem Goldgrund gegliedert; jede Textseite ist zudem mit einer ornamentalen Bordüre verziert. So spiegelt das Gebetbuch Karls des Kühnen Seite für Seite Pracht und Luxus Burgunds wieder.
Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians
Entstanden: 1480, Brügge
Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Umfang: 726 Seiten
Format: 10,3 x 7 cm
Miniaturen: 27 ganzseitige Miniaturen, 11 größere Miniaturen, 36 Kleinbilder, 16 Ornamentseiten
Einband: Bordeauxroter Samt mit einer vergoldeten Schließe aus Sterlingsilber
Inkl. Kommentarband
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Die Verbindung der Häuser Habsburg und Burgund durch die Heirat zwischen Maria von Burgund, der einzigen Tochter und Erbin Karls des Kühnen, und dem Sohn Kaiser Friedrichs III., Maximilian, war trotz dahinter stehender politischer Erwägungen ein romantisch-idyllisches Intermezzo und führte zu persönlichem Liebes- und Familienglück.
Im Zuge dieser Verbindung aus dem Jahre 1477 entstand eine der schönsten Bilderhandschriften des burgundischen Fürstenhauses: Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians I.. Der Buchmaler erschließt Innenräume und weite Landschaften und tritt mit den besten Tafelmalern seiner Zeit in einen Wettstreit, bei dem die Buchkunst nicht selten triumphiert. Sogar der große Simon Bening hielt später so manche Bildidee aus dem Stundenbuch für zeitlos gültig.
Codex Aureus Escorialensis Prachtausgabe
Das salische Kaiser-Evangeliar
Entstanden: Um 1045/46 in Echternach
Real Biblioteca de San Lorenzo de El Escorial, Madrid
Format: 50,0 x 35 cm
Umfang: 340 Seiten
Miniaturen: 13 ganz- und 43 halbseitige Miniaturen, 12 Kanontafeln, 44 prunkvollen Zierseiten,
18 Seiten mit zwei Zierkolumnen und 11 Seiten mit einer Zierkolumne, insgesamt 141 vergoldete Schmuckseiten, dazu 124 Ranken-Initialen; jede Textseite der Evangelien mit Kolumnentitel, davon 50 mit
zusätzlicher Trägerfigur (Atlant).
Schrift: Karolingische Minuskel in zwei Kolumnen zu je 36 Zeilen mit dem völlig in Goldtinte geschriebenen Text.
Einband: Rotes Leder mit Goldprägung
Inkl. Kommentarband und Kassette
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Die Handschrift verbindet im geistigen Sinne drei Orte: Echternach im heutigen Luxemburg, Speyer
und den Escorial unweit von Madrid in Spanien wo der Codex aufbewahrt wird, jedoch nicht zugänglich ist und in einem Kühltresor lagert.
Eigentlich wollte der junge Salier-König im Skriptorium des Klosters Echternach nur ein würdiges Gedenkbuch für seine Eltern bestellen, die bereits im entstehenden Dom zu Speyer ruhten. Es wurde jedoch weit mehr daraus: das größte Evangeliar, das je geschaffen wurde, eine Stiftung für den größten Dom, den es zur damaligen Zeit gab.
Im August 1046 hat wohl der fromme Heinrich mit seiner Gattin Agnes des goldenen Pracht-Codex der Patronin Maria zur Weihe des Hochaltars im Dom überreicht, wie es anschaulich im Dedikationsbild dargestellt ist. Das Format und die erstaunliche künstlerische Ausstattung entsprechen durchaus dem grandiosen Dombau.
Heinrich III. hat den Evangelientext Buchstabe für Buchstabe in karolingischer Minuskel mit Goldtinte schreiben lassen. Mit den vier prunkvollen „Vorhang“-Seiten, den zwölf monumentalen Kanontafeln, den vier prächtigen Autoren-Bildern der Evangelisten, der graphisch, ornamental und bildlich überaus reichen Gestaltung ist ein künstlerisches Höchstmaß in der Buchkunst erreicht, das niemals übertroffen wurde. Die Fülle der Differenzierungen und Nuancierungen in der buchgestalterischen Komposition konnte nur in einem Skriptorium auf dem Höhepunkt seiner Leistungskraft wirklich umgesetzt werden, wie es in Echternach zu dieser Zeit existierte.
Der heutige Einband aus dem Jahre 1934 ist ein Replikat jener kunstvollen Fassung, die Philipp V., ein Enkel des Sonnenkönigs, der erste Bourbone auf dem spanischen Thron (1701-46), im französischen Pointillé-Stil anfertigen ließ, goldgeprägt in rotem Leder.
Bible moralisée
Entstanden:13. Jahrhundert
Umfang: 131 Seiten
Format: 26 x 34,4 cm
Miniaturen: 1032 prachtvolle vergoldete Miniaturen auf Pergamentpapier
Einband: Roter Samteinband mit Beschlägen
Auflage: 200 nummerierte Exemplare
Verlag: Imago
Inkl.: Kommentarband
Die berühmte Bible moralisée ist eine der prächtigsten gotischen Handschriften aus dem 13. Jahrhundert.
Die 131 Bildseiten sind geschmückt mit 1032 vergoldeten Miniaturen und einem ganzseitigen Vollbild, das mit der Darstellung Gottes als Architekt des Universums große Berühmtheit erlangt hat.
Die Bible moralisée ist auch ohne Text lesbar. Sie wurde durchgehend nach folgendem Schema gestaltet:
Auf jeder Seite sind 8 Medaillons zu einem Block zusammengefügt, der jeweils links und rechts von vier Textabschnitten begleitetet wird. Das Ganze wird durch einen schmalen Rahmen umschlossen.
Inhaltlich gehören jeweils zwei untereinander stehende Bildmedaillons und die sie begleitenden Texte zusammen. Im oberen Textabschnitt wird eine Passage aus der Bibel zusammengefasst oder paraphrasiert, in der Miniatur daneben ist die Szene dargestellt. Der Textabschnitt darunter enthält eine Auslegung des Bibeltextes, die wiederum illustriert ist. Der Bildzyklus ist jeweils vom Bildpaar links oben beginnend zu lesen, anschließend das Bildpaar rechts oben, dann das links unten und schließlich rechts unten.
Die einzigartige Wirkung dieser Bilderhandschrift geht von den vergoldeten, farbigen Bildmedaillons aus, in denen Szenen aus Büchern des Alten Testamentes dargestellt sind. Der Inhalt dieser Szenen ist schon allein durch diese Illustrationen lesbar; der begleitende Text fasst die jeweilige Passage zusammen oder paraphrasiert sie. Die Miniaturen überzeugen durch die Durchschlagskraft der Erzählung, ihre Eindeutigkeit und auch Drastik.
Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder
Szenen aus dem Leben Christi
Entstanden: 1320/30, Florenz
The Morgan Library, New York
Format: 30,9 x 22,5 cm
Umfang: 38 Seiten
Miniaturen: 38 ganzseitige Miniaturen ohne Text, davon 32 mit
Szenen aus dem Leben Christi, 2 alttestamentarischen Szenen und 4 Miniaturen mit Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna, Goldpartien in 23,5 Karat Echtgold
Einband: Zeitgenössischer Einband in Kassette
Auflage: 900 Exemplare nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar
Die Kunst des italienischen Trecento - vor allem der überragende Giotto - trug entscheidend zur Entwicklung der abendländischen Kunst bei. In dieser wichtigen Phase entstand das Bilderbuch ganz ohne Text, das Szenen aus dem Leben Christi darstellt, in höchster Perfektion ausgeführt von Pacino di Bonaguida (um 1280-1340). Mit ihm wird zum allerersten Mal die zukunftsweisende räumliche Bildauffassung des Trecento in die Buchmalerei aufgenommen - ein Meilenstein der Kunstgeschichte.
Auf 19 Blättern entfaltet sich in insgesamt 38 ganzseitigen Miniaturen ein reicher Bilderbogen spätmittelalterlicher italienischer Kunst in Tempera und Blattgold. Das Trecento zeigt sich hier in kunstvoller Vollendung. Was Giotto in seinen Fresken in der Arenakapelle schuf, findet sich in gleicher Qualität, nur in kleinerem Maßstab, in dieser einzigartigen Bilderhandschrift wieder. Insgesamt 32 Miniaturen zeigen die wichtigsten Szenen aus dem Leben Christi. Diesem Hauptteil beigefügt sind zwei Szenen aus dem Alten Testament und insgesamt vier Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo di Villamagna. Damit spannt sich der Bogen vom Alten über das Neue Testament bis hin zur Geschichte von Florenz im 13. Jahrhundert.
Pacino war der erste, der die räumliche Bildauffassung Giottos in die Miniaturmalerei aufnahm - und er war der erste Buchmaler in Florenz, der uns namentlich bekannt ist. Eine seiner ganz speziellen Qualitäten war es, Szenen eigenständig zu entwickeln, ohne auf direkte Vorbilder Bezug zu nehmen. Seine Originalität verriet der Künstler nicht nur in diesem herausragenden Werk, sondern auch in anderen Meisterwerken, die seinen Hang zu ungewöhnlichen Lösungen für Wünsche der Auftraggeber beweisen, so etwa dem Lebensbaum in der Florentiner Akademie oder dem Chiarito-Tabernakel, der sich heute im J. Paul Getty Museum in Los Angeles befindet. Das phantastische Buch der Bilder des Pacino di Bonaguida ist zweifellos eines der wichtigsten Werke der Kunstgeschichte Europas an der Schwelle zur Renaissance. In den frühen Jahren des 14. Jahrhunderts, 150 Jahre bevor Leonardo da Vinci und Michelangelo auf dessen Straßen wandelten, war Florenz ein Nährboden für Kunst und Kreativität
Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder
Les Amours de Réné d´Anjou
Umfang: 74 Seiten
Format: 27 x 21 cm,
Miniaturen: 74 Miniaturen,
Einband: Roter Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: 995 Exemplare
Inkl. Kommentarband
Der deutsche Reichsfürst René I. d’Anjou oder Renatus von Anjou (* 16. Januar 1409 im Schloss von Angers), auch genannt René von Sizilien, René von Neapel und René der Gute war unter anderem Graf von Guise, Herzog von Bar und Markgraf von Pont-à-Mousson, Herzog von Lothringen, Herzog von Anjou, Graf von Provence, König von Neapel .
René von Anjou war auf dem Gebiet der Kunst und Literatur wohl der mit Abstand begabteste Herrscher Frankreichs im Mittelalter. In der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte sind seine hochwertigen Manuskripte ein wichtiger Bestandteil. In allen Künsten seiner Zeit wie im Kunsthandwerk, vor allem als Maler im Anschluss an die flämische Schule von Barthélemy van Eyck, war er selbst tätig und wusste die schaffenden Kräfte um sich zu sammeln und anzuregen.
Seine Gemälde und vor allem seine hochwertigen Manuskripte sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte.
Guido de Columnis - Der Trojanische Krieg
Entstanden: 15. Jahrhundert
Österreichische Nationalbibliothek, Wien
Format 37 x 27,5 cm
Umfang: 478 Seiten
Miniaturen: 343 großformatige mit Gold und Silber ausgeschmückte Miniaturen
Einband: Ledereinband mit vier Schließen und
fünf Bünden, die Rahmenecken und die Buchdeckelmitte sind
mit einer Wirbelrosette in Echtgold besetzt.
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Im 13. Jahrhundert verfasste Guido de Columnis seine Historia destructionis Troiae: die Geschichte von der Zerstörung Trojas. Die Geschichten um die schöne Helena und den Helden Achill, Hector und Odysseus werden in den bezaubernden, reich mit Silber und Gold geschmückten Miniaturen wiedergegeben.
Terenz - Alle Komödien
Vaticanus Latinus 3868
Entstanden: um 825
Umfang: 474 Seiten
Format: 33,7 × 24,0 cm
Miniaturen: zahlreiche kleine Miniaturen und 1 ganzseitige Miniatur
Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Terenz, der klassische Komödiendichter
Alle Komödien des Terenz, des einflussreichen und am meisten gelesenen römischen Komödiendichters, in einer einzigartigen Handschrift aus der Vatikanischen Bibliothek.
Die älteste erhaltene, bebilderte Handschrift des Terenz, entstanden um 825 auf später deutschem Gebiet, enthält alle 6 Komödien des großen Dichters.
Die Texte sind durch rund 150 Illustrationen mit packenden Theaterszenen belebt, in denen maskierte Schauspieler in antikem Gewand auftreten, eindrucksvoll gestikulieren und dem Leser die Handlung der Stücke in einem schier unerschöpflichen Bilderreigen präsentieren – ein Muss für jeden Theaterliebhaber!
Herausragendes Zeugnis der karolingischen Renaissance, geschaffen am Hof Kaiser Ludwigs des Frommen – annähernd jede Doppelseite ist bebildert!
Die Zimelie der Vatikanischen Bibliothek ist das wichtigste und in Buchform älteste Zeugnis des antiken Theaters – nun in einer einzigartigen Faksimile-Edition erlebbar.
Terenz - Alle Komödien
Gaston Phoebus – Das Buch der Jagd
Entstanden: 14./15. Jahrhundert
Pierpont Morgan Library in New York
Format: ca. 38,5 x 28,6 cm
Umfang: 256 Seiten
Miniaturen: 87 Miniaturen mit Gold versehen, 126 prachtvolle Initialen, unzählige Rankenbordüren, Goldumschnitt
Einband: Pergament-Rücken mit blauem Samteinband und goldenen Lilien bestickt
Original Acrylglas-Schuber
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen
Das Werk ist nicht nur die berühmteste Darstellung der Jagd im Mittelalter, es zählt auch zu den schönsten Handschriften des Mittelalters. Auftraggeber dieser Handschrift war Philipp der Kühne, Bruder des Kunstmaiziere Du de Berry. Der ursprüngliche Einband des Gaston Phoebus ist nicht mehr erhalten, so wurde ein blauer Seideneinband aus der Bibliothek König Ludwigs XII Vorbild für den heutigen Einband aus feiner Seide, welche mit goldenen Lilien, dem Wappen der französischen Königsfamilie, bestickt ist. Die 87 Miniaturen werden zusätzlich von Zierranken umrahmt, die aus unzähligen Blättern in Rot, Blau und schimmernden Gold bestehen.
Gaston Phoebus - Das Buch der Jagd
Der Pariser Alexanderroman
Entstanden: ca. 1420/25, Paris
British Library, London
Umfang: 194 Seiten
Format: ca. 28,4 x 19,5 cm
Miniaturen: 86 Miniaturen, mehr als 100 mehrzeilige goldene Initialen
Einband: Brauner Ledereinband mit drei feinen goldgeprägten Rahmenlinien sowie dem Wappen des
letzten Besitzers, König Georg II, auf dem Vorderdeckel.
Auflage: 680 handnummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Der Pariser Alexanderroman gilt zweifelsohne als eine der prachtvollsten Alexander-Handschriften des ganzen Mittelalters. Die 86 Miniaturen sind fast auf jedem Blatt der Handschrift zu finden. Sie erzählen in ihrer Schönheit der gotischen Bildersprache von der mythischen Abkunft Alexanders, dem Unterricht bei Aristoteles. Die Schlachten gegen den Perserkönig Darius sind in den Miniaturen wiedergegeben sowie Bilder Alexanders Zug bis nach Indien. Der Alexanderroman ist in Altfranzösisch verfasst.
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