Stundenbücher

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Isabel la Catolica

Als Stundenbuch bezeichnet man ein standardisiertes, außerhalb des liturgischen Jahreskreises stehenden Andachtsbuch für Laien, eingeteilt in verschiedene Andachten, deren Struktur aus dem Chorgebet übernommen wurde, dessen Texte aber von der Kirche nicht kontrolliert wurden. Ein Stundenbuch beinhaltet die wichtigsten Elemente aus dem Brevier, wie z. B. Fürbittengebete zu den Heiligen, das Kalendarium, Kleine Tageszeiten, Bußpsalmen, Litanei, Totengottesdienst. Hinzu kamen weitere Texte, insbesondere Mariengebete und Psalmen. Die Reihenfolge und die Zusammensetzung konnte stark variieren. Im Mittelpunkt der Stundenbücher stand die Marienverehrung.

Das Stundenbuch der Margarete von Orlèans

6.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Entstehung: 15. Jahrhundert

Paris, Bibliothèque nationale de France

Format: 20,7 x 15,0 cm

Umfang: 420 Seiten

Miniaturen: Das Stundenbuch beinhaltet 41 Miniaturen, 24 Kalendermedaillons und 42 historische Bordüren

Einband: Roter Ledereinband mit zweifarbigen Lederpartien und feiner Goldprägung in Schuber aus Acrylglas

Auflage: 680 handnummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

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Das Stundenbuch der Margarete von Orlèans

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Entstehung: 15. Jahrhundert

Paris, Bibliothèque nationale de France

Format: 20,7 x 15,0 cm

Umfang: 420 Seiten

Miniaturen: Das Stundenbuch beinhaltet 41 Miniaturen, 24 Kalendermedaillons und 42 historische Bordüren

Einband: Roter Ledereinband mit zweifarbigen Lederpartien und feiner Goldprägung in Schuber aus Acrylglas

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Offizium der Madonna

998,00
inkl. MwSt.
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Entstanden: 15. Jahrhundert in Flandern

Biblioteca Apostolica Vaticana

Format: 7,8 x 10,5 cm
Umfang: 474 Seiten

Miniaturen: 34 ganzseitige Miniaturen, 14 Schmuckinitialen und über 1200 Farbinitialen. Ziselierter Goldschnitt
Einband: Rote Duchesseseide. Versilberter Einband mit 5 Granatsteinen und 2 Schmuckperlen. Die Lieferung erfolgt in einer seidengefütterten roten Lederkassette.
Auflage: 555 nummerierte Exemplare, Vorzugsausgabe.
Coron Verlag

Beim Verlag vergriffen!

 

 

Diese Handschrift ist geprägt durch die hochentwickelte flämische Buchmalerei. Das wird schon durch die wunderschönen Blumen und Insekten als Randdekor deutlich. Unter anderem wirkte auch der anonyme Meister, die die Davidszene des berühmten Brevarium Grimani aufgeführt hat, in diesem vatikanischen Stundenbuch.

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Offizium der Madonna

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Entstanden: 15. Jahrhundert in Flandern

Biblioteca Apostolica Vaticana

Format: 7,8 x 10,5 cm
Umfang: 474 Seiten

Miniaturen: 34 ganzseitige Miniaturen, 14 Schmuckinitialen und über 1200 Farbinitialen. Ziselierter Goldschnitt
Einband: Rote Duchesseseide. Versilberter Einband mit 5 Granatsteinen und 2 Schmuckperlen. Die Lieferung erfolgt in einer seidengefütterten roten Lederkassette.
Auflage: 555 nummerierte Exemplare, Vorzugsausgabe.
Coron Verlag

Beim Verlag vergriffen!

 

 

Diese Handschrift ist geprägt durch die hochentwickelte flämische Buchmalerei. Das wird schon durch die wunderschönen Blumen und Insekten als Randdekor deutlich. Unter anderem wirkte auch der anonyme Meister, die die Davidszene des berühmten Brevarium Grimani aufgeführt hat, in diesem vatikanischen Stundenbuch.


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1.150,00
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Rosario de Juana de la Loca

Der Rosenkranz Johannas der Wahnsinnigen

Entstanden: 1. Hälfte 16. Jahrhundert, Brügge
The Cambridge Fitzwilliam Museum & The Boston Public Library
Umfang: 40 Seiten
Format: 11 x 9 cm
Miniaturen: 16 ganzseitige Miniaturen, 14 Initialen (Gold / Silber)
Einband: Roter Samteinband mit zwei Schließbändchen und Wappen
Auflage: 999 nummerierte Exemplare

Johanna I. ,die Wahnsinnige', 1504-55 Königin von Kastilien und Aragon, Tochter Ferdinands II. und Isabellas der Katholischen, geistig verwirrt, doch als Erbin der Kronen anerkannt, vom eigenen Vater für regierungsunfähig erklärt und 1509 von Staatsaufgaben entbunden. Er gab das Werk zu Beginn des 16. Jahrhunderts bei Simon Bening in Auftrag.

Diese Handschrift besteht aus den fünfzehn Gebeten, die den fünfzehn Geheimnissen der Jungfrau entsprechen. Begleitet werden diese ungewöhnlicher weise auf Spanisch geschriebenen Gebete von den jeweils dazugehörigen Miniaturen.

Der Wunsch der Sammler, dieses Meisterwerk zu besitzen, ist der Grund dafür, dass einige seiner Blätter vom Kodex getrennt wurden, so dass sich heute Teile in den USA und Teile in Europa befinden.

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Rosario de Juana de la Loca

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Der Rosenkranz Johannas der Wahnsinnigen

Entstanden: 1. Hälfte 16. Jahrhundert, Brügge
The Cambridge Fitzwilliam Museum & The Boston Public Library
Umfang: 40 Seiten
Format: 11 x 9 cm
Miniaturen: 16 ganzseitige Miniaturen, 14 Initialen (Gold / Silber)
Einband: Roter Samteinband mit zwei Schließbändchen und Wappen
Auflage: 999 nummerierte Exemplare

Johanna I. ,die Wahnsinnige', 1504-55 Königin von Kastilien und Aragon, Tochter Ferdinands II. und Isabellas der Katholischen, geistig verwirrt, doch als Erbin der Kronen anerkannt, vom eigenen Vater für regierungsunfähig erklärt und 1509 von Staatsaufgaben entbunden. Er gab das Werk zu Beginn des 16. Jahrhunderts bei Simon Bening in Auftrag.

Diese Handschrift besteht aus den fünfzehn Gebeten, die den fünfzehn Geheimnissen der Jungfrau entsprechen. Begleitet werden diese ungewöhnlicher weise auf Spanisch geschriebenen Gebete von den jeweils dazugehörigen Miniaturen.

Der Wunsch der Sammler, dieses Meisterwerk zu besitzen, ist der Grund dafür, dass einige seiner Blätter vom Kodex getrennt wurden, so dass sich heute Teile in den USA und Teile in Europa befinden.


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Das Sobieski-Stundenbuch

10.950,00
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Schmuckstück der königlichen Sammlung auf Schloss Windsor

 

Entstanden: Um 1430, Paris
Windsor Castle, The Royal Library
Format: ca. 27,5 x 18,5 cm
Umfang: 468 Seiten
Miniaturen: 60 Miniaturen mit über 400 Einzelszenen, Textseiten mit goldenem Rankenschmuck, Blatt- und Pinselgold, Silber, Ziselierungen
Einband: roter Samteinband mit goldenen Zierelementen
Inkl. Kommentarband
Auflage: 680 nummerierte Exemplare
Quaternio Verlag

 

Das Sobieski-Stundenbuch in all seiner Pracht gehört zu den künstlerischen Höhepunkten der gotischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Heute wird es als wertvolle Zimelie der Royal Library auf Schloss Windsor streng gehütet. Mit seiner Faksimile-Edition eröffnet der Quaternio Verlag Luzern Ihnen erstmals einen Zugang zu diesem exklusiven Bücherschatz.

Das Sobieski-Stundenbuch: Was für Gemälde! Welch ein Farbrausch! Was für großartige Bildkompositionen, die dem Bedford-Meister zugeschrieben werden! Buchmalerei, die vor Staunen sprachlos macht. Es ist eine Pracht fürs Auge, ein Vergnügen zu schauen! Schwelgen Sie in Gold und Farben und entdecken Sie die Fülle an Details in den strahlenden Bildern, welche die ganze Vielfalt spätmittelalterlichen Lebens widerspiegeln!

„Wie kaum ein zweites Stundenbuch entführt das Sobieski-Stundenbuch den Betrachter mit seinen facettenreichen Bilderwelten in die faszinierende Gedankenwelt des leuchtenden Mittelalters. Es ist eines der schönsten Stundenbücher überhaupt!“ (KarlGeorg Pfändtner, Staats- und Stadtbibliothek Augsburg)

Das Sobieski-Stundenbuch ist ein Höhepunkt der spätgotischen Pariser Buchmalerei. Ein einzelner Buchmaler hätte ein solch monumentales Werk kaum ohne Unterstützung schaffen können. In den Jahren um 1430 haben daher einige der begabtesten Buchmaler Frankreichs an seiner Vollendung mitgewirkt. Wo der berühmte Bedford-Meister die Miniaturen wegen ihrer großer Zahl nicht selbst ausführen konnte, legte er sie doch zumindestens an oder gab seinen Mitarbeitern genaue Instruktionen. Dabei war der Austausch mit anderen Ateliers nichts Ungewöhnliches; und so waren auch der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda aurea als Buchkünstler an der Erfüllung dieses Großauftrags beteiligt.

Auf verschlungenen Wegen
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts befand sich das Sobieski-Stundenbuch im Besitz des Bücher liebenden Bischofs von Raab und Erlau. Im 17. Jahrhundert kam es an den Hof des polnischen Königs Johann III. Sobieski und erhielt dort seinen heutigen goldverzierten Samteinband. Die Enkelin des Königs, Maria Clementia Sobieska, heiratete 1719 den englischen und schottischen Thronprätendenten James Francis Edward Stuart. Ihr jüngerer Sohn, Henry Benedict Stuart, Kardinalherzog von York, vermachte die prachtvolle Handschrift vor seinem Tod 1807 dem englischen Kronprinzen George. Dessen Bruder und Nachfolger als König, William IV, ließ später die Räume für die Royal Library auf Schloss Windsor einrichten.

Rätsel um die Auftraggeberin
Es stellt sich die Frage, für wen das Sobieski-Stundenbuch ursprünglich geschaffen wurde. Gibt uns die Vita der heiligen Margarete, deren Text als einziger in französischer Sprache eingeschoben ist, einen Hinweis? Für die Empfängerin der Handschrift scheint diese jedenfalls von besonderer Bedeutung gewesen zu sein. Betend ist sie mit kostbarem Gewand und burgundischer Haube in der Miniatur auf fol. 162v dargestellt. Die Vorhänge ihrer Bettstatt sind grün, eine Farbe, die für die Geburtszimmer der Damen aus der französischen Königsfamilie reserviert war. Deutet all dies auf Margarete von Bretagne hin, die Enkelin König Karls VI. von Frankreich? Der Kommentarband zum Faksimile bringt Licht in dieses Dunkel.

(Quelle: Quaternio Verlag)

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Das Sobieski-Stundenbuch

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Schmuckstück der königlichen Sammlung auf Schloss Windsor

 

Entstanden: Um 1430, Paris
Windsor Castle, The Royal Library
Format: ca. 27,5 x 18,5 cm
Umfang: 468 Seiten
Miniaturen: 60 Miniaturen mit über 400 Einzelszenen, Textseiten mit goldenem Rankenschmuck, Blatt- und Pinselgold, Silber, Ziselierungen
Einband: roter Samteinband mit goldenen Zierelementen
Inkl. Kommentarband
Auflage: 680 nummerierte Exemplare
Quaternio Verlag

 

Das Sobieski-Stundenbuch in all seiner Pracht gehört zu den künstlerischen Höhepunkten der gotischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Heute wird es als wertvolle Zimelie der Royal Library auf Schloss Windsor streng gehütet. Mit seiner Faksimile-Edition eröffnet der Quaternio Verlag Luzern Ihnen erstmals einen Zugang zu diesem exklusiven Bücherschatz.

Das Sobieski-Stundenbuch: Was für Gemälde! Welch ein Farbrausch! Was für großartige Bildkompositionen, die dem Bedford-Meister zugeschrieben werden! Buchmalerei, die vor Staunen sprachlos macht. Es ist eine Pracht fürs Auge, ein Vergnügen zu schauen! Schwelgen Sie in Gold und Farben und entdecken Sie die Fülle an Details in den strahlenden Bildern, welche die ganze Vielfalt spätmittelalterlichen Lebens widerspiegeln!

„Wie kaum ein zweites Stundenbuch entführt das Sobieski-Stundenbuch den Betrachter mit seinen facettenreichen Bilderwelten in die faszinierende Gedankenwelt des leuchtenden Mittelalters. Es ist eines der schönsten Stundenbücher überhaupt!“ (KarlGeorg Pfändtner, Staats- und Stadtbibliothek Augsburg)

Das Sobieski-Stundenbuch ist ein Höhepunkt der spätgotischen Pariser Buchmalerei. Ein einzelner Buchmaler hätte ein solch monumentales Werk kaum ohne Unterstützung schaffen können. In den Jahren um 1430 haben daher einige der begabtesten Buchmaler Frankreichs an seiner Vollendung mitgewirkt. Wo der berühmte Bedford-Meister die Miniaturen wegen ihrer großer Zahl nicht selbst ausführen konnte, legte er sie doch zumindestens an oder gab seinen Mitarbeitern genaue Instruktionen. Dabei war der Austausch mit anderen Ateliers nichts Ungewöhnliches; und so waren auch der Fastolf-Meister und der Meister der Münchner Legenda aurea als Buchkünstler an der Erfüllung dieses Großauftrags beteiligt.

Auf verschlungenen Wegen
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts befand sich das Sobieski-Stundenbuch im Besitz des Bücher liebenden Bischofs von Raab und Erlau. Im 17. Jahrhundert kam es an den Hof des polnischen Königs Johann III. Sobieski und erhielt dort seinen heutigen goldverzierten Samteinband. Die Enkelin des Königs, Maria Clementia Sobieska, heiratete 1719 den englischen und schottischen Thronprätendenten James Francis Edward Stuart. Ihr jüngerer Sohn, Henry Benedict Stuart, Kardinalherzog von York, vermachte die prachtvolle Handschrift vor seinem Tod 1807 dem englischen Kronprinzen George. Dessen Bruder und Nachfolger als König, William IV, ließ später die Räume für die Royal Library auf Schloss Windsor einrichten.

Rätsel um die Auftraggeberin
Es stellt sich die Frage, für wen das Sobieski-Stundenbuch ursprünglich geschaffen wurde. Gibt uns die Vita der heiligen Margarete, deren Text als einziger in französischer Sprache eingeschoben ist, einen Hinweis? Für die Empfängerin der Handschrift scheint diese jedenfalls von besonderer Bedeutung gewesen zu sein. Betend ist sie mit kostbarem Gewand und burgundischer Haube in der Miniatur auf fol. 162v dargestellt. Die Vorhänge ihrer Bettstatt sind grün, eine Farbe, die für die Geburtszimmer der Damen aus der französischen Königsfamilie reserviert war. Deutet all dies auf Margarete von Bretagne hin, die Enkelin König Karls VI. von Frankreich? Der Kommentarband zum Faksimile bringt Licht in dieses Dunkel.

(Quelle: Quaternio Verlag)


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Savoy Hours

3.980,00
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Entstanden: ca. 1335/40

New Haven, Yale University, Beinecke Library, MS 390

Umfang: ca. 20,1 x 14,7 cm

Format: 52 Seiten

Miniaturen: 50 Miniaturen, jeweils umrahmt von einem mehrfarbigen Band in Form eines Vierpasses, Bildszenen auf abwechslungsreichen, mit Gold verzierten Mustergründen, 106 zweizeilige Zierinitialen auf Goldgrund, Seitenränder mit Rankenstäben und zart kolorierten Federzeichnungen von Drolerien und Vögeln

Einband: edler Maroquinleder-Einband mit überreicher Goldprägung
Inkl. Kommentarband

 

Die Faksimile-Edition erscheint im Herbst 2017.

 

 

Geschaffen für Blanche von Burgund, die Enkelin Ludwigs des Heiligen – im Besitz von Jean, Duc de Berry, dessen Leidenschaft für Bücher mit dieser Handschrift entflammt wurde – geschaffen in der Werkstatt von Jean Pucelle, dem wichtigsten Buchmaler seiner Zeit. Es ist wahrlich eine außergewöhnliche Handschrift, die als originalgetreue Faksimile-Edition nun für Sie zugänglich gemacht wird. Und es ist ein Glücksfall für die Kunstgeschichte, dass uns dieser Teil erhalten geblieben ist, ist doch der Rest der Handschrift im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

 

Jean Pucelle gilt als einer der besten Buchmaler des frühen 14. Jahrhunderts. Er und sein Werkstattnachfolger gehörten zu den bevorzugten Meistern der französischen Königs-Meistern der französischen Königsfamilie. Die feingliedrigen gotischen Figuren agieren vor ungemein abwechslungsreichen Hintergründen, die z. B. durch goldene Gitternetze, goldene Ranken oder goldstrahlende Quadrate verziert sind. Selbstbewusst hat sich die Auftraggeberin Blanche von Burgund in vielen Miniaturen in ihren Savoy Hours abbilden lassen.

(Quaternio Verlag Luzern)


 

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Savoy Hours

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Entstanden: ca. 1335/40

New Haven, Yale University, Beinecke Library, MS 390

Umfang: ca. 20,1 x 14,7 cm

Format: 52 Seiten

Miniaturen: 50 Miniaturen, jeweils umrahmt von einem mehrfarbigen Band in Form eines Vierpasses, Bildszenen auf abwechslungsreichen, mit Gold verzierten Mustergründen, 106 zweizeilige Zierinitialen auf Goldgrund, Seitenränder mit Rankenstäben und zart kolorierten Federzeichnungen von Drolerien und Vögeln

Einband: edler Maroquinleder-Einband mit überreicher Goldprägung
Inkl. Kommentarband

 

Die Faksimile-Edition erscheint im Herbst 2017.

 

 

Geschaffen für Blanche von Burgund, die Enkelin Ludwigs des Heiligen – im Besitz von Jean, Duc de Berry, dessen Leidenschaft für Bücher mit dieser Handschrift entflammt wurde – geschaffen in der Werkstatt von Jean Pucelle, dem wichtigsten Buchmaler seiner Zeit. Es ist wahrlich eine außergewöhnliche Handschrift, die als originalgetreue Faksimile-Edition nun für Sie zugänglich gemacht wird. Und es ist ein Glücksfall für die Kunstgeschichte, dass uns dieser Teil erhalten geblieben ist, ist doch der Rest der Handschrift im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

 

Jean Pucelle gilt als einer der besten Buchmaler des frühen 14. Jahrhunderts. Er und sein Werkstattnachfolger gehörten zu den bevorzugten Meistern der französischen Königs-Meistern der französischen Königsfamilie. Die feingliedrigen gotischen Figuren agieren vor ungemein abwechslungsreichen Hintergründen, die z. B. durch goldene Gitternetze, goldene Ranken oder goldstrahlende Quadrate verziert sind. Selbstbewusst hat sich die Auftraggeberin Blanche von Burgund in vielen Miniaturen in ihren Savoy Hours abbilden lassen.

(Quaternio Verlag Luzern)


 


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Savoy Hours

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Entstanden: ca. 1335/40

New Haven, Yale University, Beinecke Library, MS 390

Umfang: ca. 20,1 x 14,7 cm

Format: 52 Seiten

Miniaturen: 50 Miniaturen, jeweils umrahmt von einem mehrfarbigen Band in Form eines Vierpasses, Bildszenen auf abwechslungsreichen, mit Gold verzierten Mustergründen, 106 zweizeilige Zierinitialen auf Goldgrund, Seitenränder mit Rankenstäben und zart kolorierten Federzeichnungen von Drolerien und Vögeln

Einband: edler Maroquinleder-Einband mit überreicher Goldprägung
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Antiquarisches Exemplar

 

Geschaffen für Blanche von Burgund, die Enkelin Ludwigs des Heiligen – im Besitz von Jean, Duc de Berry, dessen Leidenschaft für Bücher mit dieser Handschrift entflammt wurde – geschaffen in der Werkstatt von Jean Pucelle, dem wichtigsten Buchmaler seiner Zeit. Es ist wahrlich eine außergewöhnliche Handschrift, die als originalgetreue Faksimile-Edition nun für Sie zugänglich gemacht wird. Und es ist ein Glücksfall für die Kunstgeschichte, dass uns dieser Teil erhalten geblieben ist, ist doch der Rest der Handschrift im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

 

Jean Pucelle gilt als einer der besten Buchmaler des frühen 14. Jahrhunderts. Er und sein Werkstattnachfolger gehörten zu den bevorzugten Meistern der französischen Königs-Meistern der französischen Königsfamilie. Die feingliedrigen gotischen Figuren agieren vor ungemein abwechslungsreichen Hintergründen, die z. B. durch goldene Gitternetze, goldene Ranken oder goldstrahlende Quadrate verziert sind. Selbstbewusst hat sich die Auftraggeberin Blanche von Burgund in vielen Miniaturen in ihren Savoy Hours abbilden lassen.

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New Haven, Yale University, Beinecke Library, MS 390

Umfang: ca. 20,1 x 14,7 cm

Format: 52 Seiten

Miniaturen: 50 Miniaturen, jeweils umrahmt von einem mehrfarbigen Band in Form eines Vierpasses, Bildszenen auf abwechslungsreichen, mit Gold verzierten Mustergründen, 106 zweizeilige Zierinitialen auf Goldgrund, Seitenränder mit Rankenstäben und zart kolorierten Federzeichnungen von Drolerien und Vögeln

Einband: edler Maroquinleder-Einband mit überreicher Goldprägung
Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar

 

Geschaffen für Blanche von Burgund, die Enkelin Ludwigs des Heiligen – im Besitz von Jean, Duc de Berry, dessen Leidenschaft für Bücher mit dieser Handschrift entflammt wurde – geschaffen in der Werkstatt von Jean Pucelle, dem wichtigsten Buchmaler seiner Zeit. Es ist wahrlich eine außergewöhnliche Handschrift, die als originalgetreue Faksimile-Edition nun für Sie zugänglich gemacht wird. Und es ist ein Glücksfall für die Kunstgeschichte, dass uns dieser Teil erhalten geblieben ist, ist doch der Rest der Handschrift im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

 

Jean Pucelle gilt als einer der besten Buchmaler des frühen 14. Jahrhunderts. Er und sein Werkstattnachfolger gehörten zu den bevorzugten Meistern der französischen Königs-Meistern der französischen Königsfamilie. Die feingliedrigen gotischen Figuren agieren vor ungemein abwechslungsreichen Hintergründen, die z. B. durch goldene Gitternetze, goldene Ranken oder goldstrahlende Quadrate verziert sind. Selbstbewusst hat sich die Auftraggeberin Blanche von Burgund in vielen Miniaturen in ihren Savoy Hours abbilden lassen.

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Das Turin-Mailänder Stundenbuch

1.650,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Entstanden: Zwischen 1380/1390 und 1450

Museo Civico d'Arte Antica, Turin

Umfang: 252 Seiten

Format: 28,4 x 20,3 cm

Miniaturen: 28 farbintensive Miniaturseiten

Einband: Grüner Samt mit feiner Goldprägung geschmückt

Auflage: 980 limitierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

Ursprünglich als Gesamtwerk mit den Très Belles Heures de Notre-Dame vom Herzog von Berry in Auftrag gegeben, wirkten ab 1380 über 70 Jahre lang verschiedenste Künstler an der Illumination der Handschrift, so dass hier unterschiedlichste Malstile der spätmittelalterlichen Bildkunst vertreten sind.

 

Das Turin-Mailänder Stundenbuch wurde über eine Zeitspanne von mehr als einem halben Jahrhundert für eine Reihe von Auftraggebern in zwei der frühen Kunstlandschaften diesseits der Alpen produziert - es ist somit eine wahre Schatzkammer von Malstilen.

Wir finden sowohl die frühesten als auch die spätesten heute bekannten Werke des Genies Jan van Eyck. Sie zeigen die erstaunliche Fähigkeit des Künstlers, mithilfe des Lichts den Räumen des Alltags eine höhere Bedeutung zu verleihen. Er war auch der erste, der es verstand, wirklichkeitsgetreue Portraits zu schaffen.

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Das Turin-Mailänder Stundenbuch

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Entstanden: Zwischen 1380/1390 und 1450

Museo Civico d'Arte Antica, Turin

Umfang: 252 Seiten

Format: 28,4 x 20,3 cm

Miniaturen: 28 farbintensive Miniaturseiten

Einband: Grüner Samt mit feiner Goldprägung geschmückt

Auflage: 980 limitierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

Ursprünglich als Gesamtwerk mit den Très Belles Heures de Notre-Dame vom Herzog von Berry in Auftrag gegeben, wirkten ab 1380 über 70 Jahre lang verschiedenste Künstler an der Illumination der Handschrift, so dass hier unterschiedlichste Malstile der spätmittelalterlichen Bildkunst vertreten sind.

 

Das Turin-Mailänder Stundenbuch wurde über eine Zeitspanne von mehr als einem halben Jahrhundert für eine Reihe von Auftraggebern in zwei der frühen Kunstlandschaften diesseits der Alpen produziert - es ist somit eine wahre Schatzkammer von Malstilen.

Wir finden sowohl die frühesten als auch die spätesten heute bekannten Werke des Genies Jan van Eyck. Sie zeigen die erstaunliche Fähigkeit des Künstlers, mithilfe des Lichts den Räumen des Alltags eine höhere Bedeutung zu verleihen. Er war auch der erste, der es verstand, wirklichkeitsgetreue Portraits zu schaffen.


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Das Van Damme Stundenbuch

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Ein flämisches Meisterwerk aus der Hand Simon Benings

Entstanden: 1531 in Brügge
Morgan Library in New York
Umfang: 258 Seiten
Format: 7,4 x 5,6 cm
Miniaturen: 32 ganzseitige Miniaturen und 12 reich verzierte Kalenderblätter
Einband: Feinstes Leder mit reicher Goldprägung
Auflage: 882 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Van-Damme-Stundenbuch, datiert auf das Jahr 1531 und entstanden in Brügge, gehört zu den schönsten Werken der flämischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts. Auf 258 Seiten, in 32 ganzseitigen Miniaturen und zwölf reich verzierten Kalenderblättern, entfaltet sich ein faszinierendes Panorama in frischen, leuchtenden Farben: Vignetten, die von bäuerlicher Arbeit und aristokratischem Vergnügen erzählen; religiöse Szenen, die ruhige, meditative Würde ausstrahlen; üppige, samtig wirkende Landschaften; allesamt eingefasst in mit reichem Blumenschmuck verzierte Ränder.

Das großartige Van Damme datiert auf das Jahr 1531 und entstanden in Brügge, gehört zu den schönsten Werken der flämischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts.Auf 258 Seiten, in 32 ganzseitigen Miniaturen und zwölf reich verzierten Kalenderblättern, entfaltet sich ein faszinierendes Panorama in frischen, leuchtenden Farben: Vignetten, die von bäuerlicher Arbeit und aristokratischem Vergnügen erzählen; religiöse Szenen, die ruhige, meditative Würde ausstrahlen; üppige, samtig wirkende Landschaften; allesamt eingefasst in mit reichem Blumenschmuck verzierte Ränder.

Das prachtvolle Van-Damme-Stundenbuch ist benannt nach seinem Schreiber, Antonius van Damme (aktiv von 1495 bis 1545). Obwohl der Miniator der Handschrift, wie damals üblich, keine Signatur hinterlassen hat, werden die Miniaturen des Stundenbuchs dem flämischen Buchmaler und wohl größten Miniaturenmeister des 16. Jahrhunderts, Simon Bening (1483-1561), zugeschrieben. Das Stundenbuch enthält alle stilistischen und ikonographischen Elemente, die das großartige Oeuvre Benings charakterisieren – unter anderem auch die charmanten illuminierten Kalenderseiten, auf die er spezialisiert war.

Im Van-Damme-Stundenbuch erschuf Simon Bening unglaublich realistisch wirkende Miniaturen. Es scheint fast, als ob der Betrachter in das Bild eintauchen und dieFiguren berühren könnte. “Close-Ups”, die die Figuren in den Miniaturen nah am Bildrand platzieren, reduzieren auf dramatische Weise die Distanz zwischen Betrachter und abgebildeter Figur, der Betrachter fühlt sich damit der Figur auch emotional näher.

Charakteristisch für Bening ist ebenfalls seine hohe Sensibilität für Landschaften und Atmosphäre: Viele kleine Pinselstriche ergeben eine Textur, die die Landschaften im Van-Damme-Stundenbuch wie von Licht durchzogen scheinen lässt.

Normalausgabe:

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Das Van Damme Stundenbuch

980,00inkl. MwSt.
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Ein flämisches Meisterwerk aus der Hand Simon Benings

Entstanden: 1531 in Brügge
Morgan Library in New York
Umfang: 258 Seiten
Format: 7,4 x 5,6 cm
Miniaturen: 32 ganzseitige Miniaturen und 12 reich verzierte Kalenderblätter
Einband: Feinstes Leder mit reicher Goldprägung
Auflage: 882 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Van-Damme-Stundenbuch, datiert auf das Jahr 1531 und entstanden in Brügge, gehört zu den schönsten Werken der flämischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts. Auf 258 Seiten, in 32 ganzseitigen Miniaturen und zwölf reich verzierten Kalenderblättern, entfaltet sich ein faszinierendes Panorama in frischen, leuchtenden Farben: Vignetten, die von bäuerlicher Arbeit und aristokratischem Vergnügen erzählen; religiöse Szenen, die ruhige, meditative Würde ausstrahlen; üppige, samtig wirkende Landschaften; allesamt eingefasst in mit reichem Blumenschmuck verzierte Ränder.

Das großartige Van Damme datiert auf das Jahr 1531 und entstanden in Brügge, gehört zu den schönsten Werken der flämischen Buchmalerei des 16. Jahrhunderts.Auf 258 Seiten, in 32 ganzseitigen Miniaturen und zwölf reich verzierten Kalenderblättern, entfaltet sich ein faszinierendes Panorama in frischen, leuchtenden Farben: Vignetten, die von bäuerlicher Arbeit und aristokratischem Vergnügen erzählen; religiöse Szenen, die ruhige, meditative Würde ausstrahlen; üppige, samtig wirkende Landschaften; allesamt eingefasst in mit reichem Blumenschmuck verzierte Ränder.

Das prachtvolle Van-Damme-Stundenbuch ist benannt nach seinem Schreiber, Antonius van Damme (aktiv von 1495 bis 1545). Obwohl der Miniator der Handschrift, wie damals üblich, keine Signatur hinterlassen hat, werden die Miniaturen des Stundenbuchs dem flämischen Buchmaler und wohl größten Miniaturenmeister des 16. Jahrhunderts, Simon Bening (1483-1561), zugeschrieben. Das Stundenbuch enthält alle stilistischen und ikonographischen Elemente, die das großartige Oeuvre Benings charakterisieren – unter anderem auch die charmanten illuminierten Kalenderseiten, auf die er spezialisiert war.

Im Van-Damme-Stundenbuch erschuf Simon Bening unglaublich realistisch wirkende Miniaturen. Es scheint fast, als ob der Betrachter in das Bild eintauchen und dieFiguren berühren könnte. “Close-Ups”, die die Figuren in den Miniaturen nah am Bildrand platzieren, reduzieren auf dramatische Weise die Distanz zwischen Betrachter und abgebildeter Figur, der Betrachter fühlt sich damit der Figur auch emotional näher.

Charakteristisch für Bening ist ebenfalls seine hohe Sensibilität für Landschaften und Atmosphäre: Viele kleine Pinselstriche ergeben eine Textur, die die Landschaften im Van-Damme-Stundenbuch wie von Licht durchzogen scheinen lässt.

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Francesco Petrarcas Trionfi

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Preis auf Anfrage!
Entstanden
: um 1480
Nationalbibliothek in Madrid
Format: 11,5 cm x 7,5 cm
Umfang: 176 Seiten, randbeschnitten
Miniaturen: Zahlreiche ganz- und halbseitige Miniaturen mit Goldschmuck
Einband: Roter Samteinband, mit Gold- und Silberfäden aufwändig verziert, Schmuck-Acryl-Kassette
Auflage: Limitiert auf 1.380 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Trionfi", zu Deutsch "Triumphe", das ist der berühmte poetische Zyklus einer allegorischen Reise aus der Zeit zur Ewigkeit, geführt von Laura, der unnahbaren Geliebten, die Petrarca (1304-74) zufolge 1348 der Pest erlag. Trionfi, die vom Geist der Antike getragene Lobpreisung der Triumphe des Göttlichen, entstand nach 1352, vielleicht noch in Avignon, der Stadt, in der Petrarca für längere Zeit am Papsthof gelebt hatte, die er aber 1353 für immer verließ. Der um 1480 in Florenz gefertigte Codex stammt aus der Bibliothek des römischen Kardinals Zelada. Nach der Besetzung des Kirchenstaates durch Frankreich und seiner Verbannung stiftete Zelada seine Büchersammlung der Biblioteca de la Catedral, Toledo. Von dort gelangte der Codex 1869 in die Biblioteca Nacional Madrid.

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Francesco Petrarcas Trionfi

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Entstanden
: um 1480
Nationalbibliothek in Madrid
Format: 11,5 cm x 7,5 cm
Umfang: 176 Seiten, randbeschnitten
Miniaturen: Zahlreiche ganz- und halbseitige Miniaturen mit Goldschmuck
Einband: Roter Samteinband, mit Gold- und Silberfäden aufwändig verziert, Schmuck-Acryl-Kassette
Auflage: Limitiert auf 1.380 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Trionfi", zu Deutsch "Triumphe", das ist der berühmte poetische Zyklus einer allegorischen Reise aus der Zeit zur Ewigkeit, geführt von Laura, der unnahbaren Geliebten, die Petrarca (1304-74) zufolge 1348 der Pest erlag. Trionfi, die vom Geist der Antike getragene Lobpreisung der Triumphe des Göttlichen, entstand nach 1352, vielleicht noch in Avignon, der Stadt, in der Petrarca für längere Zeit am Papsthof gelebt hatte, die er aber 1353 für immer verließ. Der um 1480 in Florenz gefertigte Codex stammt aus der Bibliothek des römischen Kardinals Zelada. Nach der Besetzung des Kirchenstaates durch Frankreich und seiner Verbannung stiftete Zelada seine Büchersammlung der Biblioteca de la Catedral, Toledo. Von dort gelangte der Codex 1869 in die Biblioteca Nacional Madrid.


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Das Vatikanische Stundenbuch Jean Bourdichons

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(Offizium der Madonna)

Entstanden: Ende des 15. Jahrhunderts
Biblioteca Apostolica Vaticana
Format: 10,5 x 17 cm
Umfang: 226 Seiten
Miniaturen: 17 ganzseitige Miniaturen, zahlreiche Initialen
Einband: Ledereinband
Inkl. Kommentarband

 

 

Dieses Stundenbuch ist ein Werk des berühmten französischen Miniaturenmalers Jean Bourdichon und seiner Werkstatt. Über keinen französischen Buchmaler des Spätmittelalters und der Renaissance ist so viel bekannt wie über ihn. Bourdichon stammt aus Tours, wo er 1457 geboren wurde. Er war Maler am französischen Königshof Charles VIII. und dort als Illuminator und Porträtist tätig.

 

Im Werk Bourdichons kommt der ganze Glanz der französischen filigranen Miniaturenmalerei zum Ausdruck, die sich vor allem durch die unmittelbare, lebendige Kraft der Farben auszeichnet. Die Bordüren, welche die 17 Miniaturen einrahmen, werden wegen ihrer Gliederung in geometrische Felder als Bordures à compartiment bezeichnet. Bourdichons Bordüren sind von einer besonders reichen farblichen und zeichnerischen Gestaltung.


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Das Vatikanische Stundenbuch Jean Bourdichons

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(Offizium der Madonna)

Entstanden: Ende des 15. Jahrhunderts
Biblioteca Apostolica Vaticana
Format: 10,5 x 17 cm
Umfang: 226 Seiten
Miniaturen: 17 ganzseitige Miniaturen, zahlreiche Initialen
Einband: Ledereinband
Inkl. Kommentarband

 

 

Dieses Stundenbuch ist ein Werk des berühmten französischen Miniaturenmalers Jean Bourdichon und seiner Werkstatt. Über keinen französischen Buchmaler des Spätmittelalters und der Renaissance ist so viel bekannt wie über ihn. Bourdichon stammt aus Tours, wo er 1457 geboren wurde. Er war Maler am französischen Königshof Charles VIII. und dort als Illuminator und Porträtist tätig.

 

Im Werk Bourdichons kommt der ganze Glanz der französischen filigranen Miniaturenmalerei zum Ausdruck, die sich vor allem durch die unmittelbare, lebendige Kraft der Farben auszeichnet. Die Bordüren, welche die 17 Miniaturen einrahmen, werden wegen ihrer Gliederung in geometrische Felder als Bordures à compartiment bezeichnet. Bourdichons Bordüren sind von einer besonders reichen farblichen und zeichnerischen Gestaltung.



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Vrelant-Stundenbuch

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Stundenbuch der Leonor de la Vega
Entstanden Brügge um 1465 – 1470

Biblioteca Nacional, Madrid

Umfang: 406 Seiten

Format: 20,2 x 13 cm

Miniaturen: 78 Miniaturen, davon 23 ganzseitige Miniaturen, 34 historisierte Initialen, 23 Fleuronnée-Initialen

Einband: Ganzledereinband mit Blindprägung

Limitiert auf 500 Exemplare

Inkl. Kommentarband / Spanisch /Deutsch

 

 

Die flämisch-burgundische Buchmalerei erlebte ihre Blütezeit zwischen den Jahren 1440/45 und 1475. Willem Vrelant, der 1456 das Bürgerrecht von Brügge erwarb und dort später die Miniaturisten- und Illustratorengilde begründete, unterhielt eine große und außerordentlich produktive Werkstatt. Der 1410 im holländischen Utrecht geborene Vrelant, ein nüchterner Meister der Buchmalerei, bekannt für seine saubere und sorgfältige Arbeit, eine sonore Farbgebung, ausdrucksstarke zeichnerische Konturierungen und Grisaillemalerei, schuf vor allem Gebetbücher auf hohem Niveau. 1481/82 starb der erfolgreiche Miniaturist in Brügge.

Das Stundenbuch von 1465/70 ist eine typische Arbeit aus Vrelants Werkstatt, die es neben seinem wichtigsten Handschriften, wie dem Stundenbuch der Isabel la Catolica, zu entdecken gibt.

Als das Stundenbuch der Leonor de la Vega vollendet wurde, neigte sich vermutlich die Amtszeit Phillips des Guten (1419 – 67) gerade dem Ende zu oder hatte Karls des Kühnen Regentschaft (1467-77) bereits begonnen. Der burgundische Hof besaß eine der bedeutendsten Bibliotheken Europas, eine hochgerühmte Sammlung reich illuminierter Handschriften. Gewiss liegen die Bedeutungshintergründe des Stundenbuches der Leonor de la Vega schwerpunktmäßig in Kastilien, doch der Weg seiner Entstehung begann in Brügge, lange bevor es in den Besitz eines spanischen Bischofs gelangte.

 

Überliefert ist ein prachtvolles Livre d’heures, das durch die buchmalerische Qualität Willem Vrelants noch heute einen so imponierenden Eindruck hinterlässt, wie es diesen beim ersten Anblick des Bischoffs Diego Ramfrez entfaltet haben muss. Es ist zu dem eine Handschrift, die aufgrund der Miniaturen und Initialenbildnisse zur meditativen Versenkung in die Passion Christi und die Opferbereitschaft der dem Messias nachfolgenden Märtyer einlädt.

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Vrelant-Stundenbuch

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Stundenbuch der Leonor de la Vega
Entstanden Brügge um 1465 – 1470

Biblioteca Nacional, Madrid

Umfang: 406 Seiten

Format: 20,2 x 13 cm

Miniaturen: 78 Miniaturen, davon 23 ganzseitige Miniaturen, 34 historisierte Initialen, 23 Fleuronnée-Initialen

Einband: Ganzledereinband mit Blindprägung

Limitiert auf 500 Exemplare

Inkl. Kommentarband / Spanisch /Deutsch

 

 

Die flämisch-burgundische Buchmalerei erlebte ihre Blütezeit zwischen den Jahren 1440/45 und 1475. Willem Vrelant, der 1456 das Bürgerrecht von Brügge erwarb und dort später die Miniaturisten- und Illustratorengilde begründete, unterhielt eine große und außerordentlich produktive Werkstatt. Der 1410 im holländischen Utrecht geborene Vrelant, ein nüchterner Meister der Buchmalerei, bekannt für seine saubere und sorgfältige Arbeit, eine sonore Farbgebung, ausdrucksstarke zeichnerische Konturierungen und Grisaillemalerei, schuf vor allem Gebetbücher auf hohem Niveau. 1481/82 starb der erfolgreiche Miniaturist in Brügge.

Das Stundenbuch von 1465/70 ist eine typische Arbeit aus Vrelants Werkstatt, die es neben seinem wichtigsten Handschriften, wie dem Stundenbuch der Isabel la Catolica, zu entdecken gibt.

Als das Stundenbuch der Leonor de la Vega vollendet wurde, neigte sich vermutlich die Amtszeit Phillips des Guten (1419 – 67) gerade dem Ende zu oder hatte Karls des Kühnen Regentschaft (1467-77) bereits begonnen. Der burgundische Hof besaß eine der bedeutendsten Bibliotheken Europas, eine hochgerühmte Sammlung reich illuminierter Handschriften. Gewiss liegen die Bedeutungshintergründe des Stundenbuches der Leonor de la Vega schwerpunktmäßig in Kastilien, doch der Weg seiner Entstehung begann in Brügge, lange bevor es in den Besitz eines spanischen Bischofs gelangte.

 

Überliefert ist ein prachtvolles Livre d’heures, das durch die buchmalerische Qualität Willem Vrelants noch heute einen so imponierenden Eindruck hinterlässt, wie es diesen beim ersten Anblick des Bischoffs Diego Ramfrez entfaltet haben muss. Es ist zu dem eine Handschrift, die aufgrund der Miniaturen und Initialenbildnisse zur meditativen Versenkung in die Passion Christi und die Opferbereitschaft der dem Messias nachfolgenden Märtyer einlädt.


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