Gebetbücher

Ein Gebetbuch enthält Einzelgebete, Andachten und Betrachtungen für den privaten Gebrauch.

Die Gebete sind im Unterschied zum Stundenbuch nicht nach dem liturgischen Schema geordnet

Das Gebetbuch Kurfürst Maximilians I. von Bayern

Entstanden: Um 1600
Bayerische Staatsbibliothek
Umfang: 286 Seiten:
Format: 9 x 14 cm
Miniaturen: 9 ganzseitige Miniaturen nach Altarbildern, zahlreiche Pflanzen- und Tierdarstellungen.
Der teilweise in reinem Gold geschriebene Text enthält zahlreiche feinornamentierte Initialen. Wiedergabe der Goldpartien in der Faksimile-Goldpartien in der Faksimile-Edition in Handvergoldung mit 23 ½ Karat.
Einband: Roter Samteinband mit vergoldeten Beschlägen .
Auflage:  980 nummerierte Exemplare

 

Das Gebetbuch des bayerischen Herzogs Maximilian I. (1573 bis 1651), Kurfürst von Bayern seit 1623, wird heute nach ihm benannt, weil sein Wappen das erste, nachträglich eingefügte Blatt schmückt. Der Auftraggeber war kein Geringerer als Kaiser Rudolf II., der im Hradschin Schätze der Wissenschaft und der Kunst von hohem Rang sammelte.

Das Gebetbuch Maximilians I. steht in der Tradition der sogenannten Stundenbücher, die Gebete zu verschiedenen Tages- und Nachstunden enthalten. Die Texte, ursprünglich aus dem Brevier des Geistlichen hervorgegangen, waren im Lauf des Mittelalters durch allerlei Zusätze angereichert worden. Zu den Psalmen, Hymnen, Wechselgesängen und Litaneien gesellten sich Gebete zu zahlreichen Heiligen, die auch individuell – nach den Wünschen des Bestellers – ausgewählt wurden.

In der Tradition der Stundenbuch-Illustration bildet das Gebetbuch Maximilians I. eine überraschende Ausnahme. Der ursprüngliche Bestand von 264 Seiten enthält keine einzige szenische Darstellung, kein Heiligenbild – selbst die sonst unentbehrliche Verkündigung an Maria fehlt. Statt dessen schmückt die Handschrift mit einer reichen Fülle von Pflanzen- und Tierdarstellungen, gemalt mit erlesenem Geschmack, in zarten Farben und mit minutiösem Pinselstrich Die Beschränkungen auf Blumen, Insekten und wenige kleinere Tiere verleiht der Handschrift eine großartige Geschlossenheit, in die sich die Initialen harmonisch einfügen.

Das Gebetbuch Maximilians I. ist auf außerordentlich zartem Pergament geschrieben und gemalt, die aufliegende Goldschicht ist von leicht körniger Struktur, dabei von feinem metallischem Glanz. Das bei der Faksimilierung verwendete Verfahren folgt den Prinzipien der Handvergoldung auf Eiweißgrund, wie sie schon in den mittelalterlichen Klosterwerkstätten geübt wurde. Die Goldschicht liegt wie im Original fühlbar erhaben auf der Fläche auf.

Das Gebetbuch Kurfürst Maximilians I. von Bayern

990,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Das Gebetbuch Kurfürst Maximilians I. von Bayern

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Das Gebetbuch der Anne de Bretagne

Entstanden: 1492 und 1495 in Tours
Pierpont Morgan Library, New York
Umfang: 62 Seiten
Format: 12,5 x 8 cm
Miniaturen: 34 ganzseitige Miniaturen
Einband: Der Einband ist aus burgunderrotem Samt.
Auflage: Weltauflage1980 limitierte Exemplare, davon 980 für den Verlag
Inkl. Kommentarband
Faksimile-Verlag
Beim Verlag vergriffen

Anne de Bretagne war sowohl von ihrem willensstarken Charakter als auch von ihren Lebensumständen her eine außergewöhnliche Frau. Geboren als Herzogin der Bretagne, wurde sie zweimal eigens gekrönte Königin Frankreichs, das erste Mal durch ihre Heirat mit Karl VIII. das zweite Mal bei ihrer Wiedervermählung mit Ludwig XII. Am 26. Januar 1477 wurde Anne de Bretagne mitten in eine Zeit er kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem französischen Heerscherhaus und der Bretagne hineingeboren. Das Verhältnis zwischen Frankreich und dem auf seine Autonomie pochenden bretonischen Herzogtum war immer von Spannungen geprägt. So entwickelte Anne früh ein starkes Selbstvertrauen und bekannte sich immer stolz zu ihrer bretonischen Abkunft.
Beim Tod ihres Vaters war Anne 11 Jahre alt. Sie bewies bereits ihr Durchsetzungsvermögen, als sie die Heirat mit dem bretonischen Grafen d´Albret ausschlug, der daraufhin aus Rache mit den Franzosen paktierte und ihr den feierlichen Einzug in Nantes verweigerte. Durch feindliche Linien ritt die 12- jährige Anne nachts über 200 km weit nach Rennes, wo sie mit den ihr gebührenden Ehren empfangen wurde und wo sie sich zur legitimen Herzogin der Bretagne krönen ließ.

Das Gebetbuch der Claude de France

1.490,00
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Entstanden: 1517, Tour, Frankreich
New York, Morgan Library & Museum
Format: 6,9 x 4,9 cm
Umfang: 104 Seiten
Miniaturen:
Ganz- und doppelseitige Miniaturen mit 132 Szenen, zahlreiche Partien aus schimmerndem Muschelgold, feinste Farbabstufungen, Goldschnitt, Exlibris von Pablo Picasso
Einband: Burgunderroter Samteinband mit vergoldeten
Auflage: 980 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Vom Gebetbuch der Claude de France geht ein besonderer Zauber aus. Große Buchkunst in kleinem Format entführt den Betrachter in die wunderbare Bilderwelt der französischen Renaissance zu Beginn des 16. Jahrhunderts.

„Der Stil des Meisters der Claude de France ist von äußerster Feinheit und Zartheit. Eine subtile Palette von sanften Purpur-, Mauve- und Rosatönen ist in dünnen, manchmal beinahe unsichtbaren Pinselstrichen aufgetragen. Besonders gekonnt ist der Umgang des Künstlers mit atmosphärischer Tiefe, der die zarten Farbtöne der häufig im Hintergrund zu sehenden Landschaften und Stadtansichten aufhellt und noch vervielfältigt.“ (Roger S. Wieck, Handschriftenkurator in der Morgan Library & Museum, New York)

Bildergalerie von Meisterhand
Das kleine Gebetbuch der Claude de France beeindruckt durch die Feinheit seiner Malerei, vor allem aber durch seinen ungewöhnlichen Bilderreichtum. Auf seinen 104 Seiten finden sich 132 Bildszenen zum Leben Christi und der Jungfrau Maria, zu den Aposteln und zu verschiedenen Heiligen. Mit einer genialen Seitengestaltung hat der Meister der Claude de France einen durchgehenden Bilderreigen von ganz- und zum Teil sogar doppelseitigen Miniaturen komponiert, über die jeweils ein kleines Schriftfeld gelegt ist. Und selbst in diese Felder können noch eigene Bildfelder mit Halbfiguren integriert sein. Manchmal erlauben es viereckige Einschnitte in die Textzonen, dass noch mehr Bild gezeigt wird.

Da Vinci als Inspiration
Claude de France und ihr königlicher Gemahl waren bedeutende Förderer der Künste. In Italien kauften ihre Agenten Werke von Michelangelo, Tizian und Raffael, aus denen später die Gemäldesammlung im Louvre hervorgehen sollte. Das Schloss in Amboise an der Loire wurde zum vielbewunderten Renaissance-Hof ausgebaut. Dorthin ließ der König auch Leonardo da Vinci holen, der hier im Schlösschen Clos-Lucé seine letzten beiden Lebensjahre verbrachte. Leonardos Gemälde „Madonna in der Felsgrotte“ scheint den Meister der Claude de France sehr beeindruckt zu haben. Im Gebetbuch der Claude de France ließ er sich durch die Darstellung offenkundig zu einer Miniatur inspirieren (fol. 15v).

Ein persönliches Geschenk
Drei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem Grafen von Angoulême und späteren König Franz I. wurde Claude de France 1517 zur Königin von Frankreich gekrönt. Aus diesem feierlichen Anlass beschenkte sie sich selbst und ließ sich von ihrem Lieblingsmaler ein Gebetbuch herstellen, das sie dank seiner Größe jederzeit mit sich führen konnte. Dreimal erscheint ihr Wappen in der kleinformatigen Handschrift, zweimal davon mit einer goldenen Krone. Dass das Gebetbuch der Claude de France für die sanftmütige Königin einen sehr persönlichen Charakter hatte, zeigt sich außerdem in den Anspielungen auf Mutter- und Familienglück oder der Verwendung der franziskanischen Kordel zur Einfassung der Miniaturen. (Quelle: Quaternio Verlag)

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Das Gebetbuch der Claude de France

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Entstanden: 1517, Tour, Frankreich
New York, Morgan Library & Museum
Format: 6,9 x 4,9 cm
Umfang: 104 Seiten
Miniaturen:
Ganz- und doppelseitige Miniaturen mit 132 Szenen, zahlreiche Partien aus schimmerndem Muschelgold, feinste Farbabstufungen, Goldschnitt, Exlibris von Pablo Picasso
Einband: Burgunderroter Samteinband mit vergoldeten
Auflage: 980 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Vom Gebetbuch der Claude de France geht ein besonderer Zauber aus. Große Buchkunst in kleinem Format entführt den Betrachter in die wunderbare Bilderwelt der französischen Renaissance zu Beginn des 16. Jahrhunderts.

„Der Stil des Meisters der Claude de France ist von äußerster Feinheit und Zartheit. Eine subtile Palette von sanften Purpur-, Mauve- und Rosatönen ist in dünnen, manchmal beinahe unsichtbaren Pinselstrichen aufgetragen. Besonders gekonnt ist der Umgang des Künstlers mit atmosphärischer Tiefe, der die zarten Farbtöne der häufig im Hintergrund zu sehenden Landschaften und Stadtansichten aufhellt und noch vervielfältigt.“ (Roger S. Wieck, Handschriftenkurator in der Morgan Library & Museum, New York)

Bildergalerie von Meisterhand
Das kleine Gebetbuch der Claude de France beeindruckt durch die Feinheit seiner Malerei, vor allem aber durch seinen ungewöhnlichen Bilderreichtum. Auf seinen 104 Seiten finden sich 132 Bildszenen zum Leben Christi und der Jungfrau Maria, zu den Aposteln und zu verschiedenen Heiligen. Mit einer genialen Seitengestaltung hat der Meister der Claude de France einen durchgehenden Bilderreigen von ganz- und zum Teil sogar doppelseitigen Miniaturen komponiert, über die jeweils ein kleines Schriftfeld gelegt ist. Und selbst in diese Felder können noch eigene Bildfelder mit Halbfiguren integriert sein. Manchmal erlauben es viereckige Einschnitte in die Textzonen, dass noch mehr Bild gezeigt wird.

Da Vinci als Inspiration
Claude de France und ihr königlicher Gemahl waren bedeutende Förderer der Künste. In Italien kauften ihre Agenten Werke von Michelangelo, Tizian und Raffael, aus denen später die Gemäldesammlung im Louvre hervorgehen sollte. Das Schloss in Amboise an der Loire wurde zum vielbewunderten Renaissance-Hof ausgebaut. Dorthin ließ der König auch Leonardo da Vinci holen, der hier im Schlösschen Clos-Lucé seine letzten beiden Lebensjahre verbrachte. Leonardos Gemälde „Madonna in der Felsgrotte“ scheint den Meister der Claude de France sehr beeindruckt zu haben. Im Gebetbuch der Claude de France ließ er sich durch die Darstellung offenkundig zu einer Miniatur inspirieren (fol. 15v).

Ein persönliches Geschenk
Drei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem Grafen von Angoulême und späteren König Franz I. wurde Claude de France 1517 zur Königin von Frankreich gekrönt. Aus diesem feierlichen Anlass beschenkte sie sich selbst und ließ sich von ihrem Lieblingsmaler ein Gebetbuch herstellen, das sie dank seiner Größe jederzeit mit sich führen konnte. Dreimal erscheint ihr Wappen in der kleinformatigen Handschrift, zweimal davon mit einer goldenen Krone. Dass das Gebetbuch der Claude de France für die sanftmütige Königin einen sehr persönlichen Charakter hatte, zeigt sich außerdem in den Anspielungen auf Mutter- und Familienglück oder der Verwendung der franziskanischen Kordel zur Einfassung der Miniaturen. (Quelle: Quaternio Verlag)


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Das Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon

Entstanden: Um 1530

Bayerische Staatsbibliothek München

Umfang: 52 Seiten

Format: 10,6 x 14,5 cm

Miniaturen: 9 große Miniaturen, 19 Initialen, davon eine historisiert (Jesus mit Knabe)   Alle Psalmenanfänge in 23-karätiger Echtvergoldung.

Einband: Dunkelbrauner Ledereinband in zwei Brauntönen, sehr feine Goldprägung auf Vorder- und Rückseite, Lederkassette aus braunem Rindleder mit Sichtfenster

Auflage: 980 Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Das Bußgebetbuch des Albrecht Glockendon für Johann II. von Pfalz-Simmern ist ein besonderes Schmuckstück der an künstlerischen Höhepunkten reichen Gattung Stunden- oder Andachtsbuch. Es entstand in der Übergangszeit zwischen Mittelalter und Neuzeit, als die alte Welt nicht nur in geografischer Hinsicht mit einer neuen Welt konfrontiert wurde. Wesentlicher Bestandteil des Werkes sind die sieben Bußpsalmen aus dem Psalter König Davids, dessen „Lebensgeschichte“ in sieben großformatigen Miniaturen erzählt wird.

Der Buchmaler Albrecht Glockendon war einer von zwei berühmten Söhnen des Stammvaters der Glockendon-Dynastie, Georg Glockendon der Ältere. Albrecht war ein routinierter und talentierter Buchmaler, der sich ganz bewusst einen eigenen, unverwechselbaren Stil schuf, um sich vermutlich auch gegen seinen Bruder Nikolaus abzugrenzen. In einem mutigen Akt verzichtete er auf zeitübliche realistische Effekte, setzte ganz bewusst auf das Gegenteil, nämlich auf Reduktion und Abstraktion, unterstützt von außergewöhnlichen Farbeffekten.

Gabriel Glockendon

Deutsches Gebetbuch für Kardinal Albrecht von Brandenburg

Umfang: 200 Seiten
Format: 18,4 x 12,3 cm
Miniaturen: 42 ganzseitige Miniaturen, 73 siebenzeilige Zierinitialen,
Vergoldungen in Miniaturen und Initialen mit Druckgold wiedergegeben.
Einband: Ledereinband mit Goldprägung

Auflage: 998 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

In den Jahren 1536 und 1537 schufen der Nürnberger Buchmaler Gabriel Glockendon und der Schreiber Georg Stierlein für den Kirchenfürsten und Liebhaber kostbarer Bücher Albrecht von Brandenburg ein reich ausgestattetes Gebetbuch für das private Stundenbuch - ein Werk voller Harmonie und Raffinesse, das auch den modernen Betrachter in seinen Bann zieht. Die humanistisch geprägten Gebetstexte sind gut lesbar und unserem heutigem Sprachgebrauch nahe. Die 42 ganzseitigen Miniaturgemälde der Handschrift faszinieren durch ihre delikate Farbgebung und eine bemerkenswert fortschrittlich, beinahe romantisch anmutende Landschaftsgestaltung.

Gebetbuch Karl des Kühnen

Entstanden: 15 Jahrhundert
Los Angeles, Getty Museum,
Umfang: 318 Seiten
Format: 12,4 x 9,2 cm
Miniaturen : 47 Miniaturen, über 360 Initialen
Einband: Purpurfarbener Samteinband.
Vorder- wie auf der Rückseite jeweils vier vergoldete Eckbeschläge und ein vergoldetes, mit verschlungenen Hörnern verziertes Medaillon. Zwei Schließen aus vergoldetem Messing
Auflage: 980 limitierte Exemplare

Inkl. Kommentarband
Faksimile Verlag Luzern

 

Das persönliche Gebetbuch des burgundischen Herzogs Karl der Kühne, erkennbar an drei Porträts des Auftraggebers, ist auf jeder Seite reich verziert und mit Gold ausgestattet. Der Codex spiegelt so den Luxus Burgunds wider und nimmt eine Schlüsselstellung in der Geschichte der flämischen Buchmalkunst ein.

Karl der Kühne, Herzog von Burgund, lies von Lieven van Lathem, dem Wiener Meister der Maria von Burgund sowie dem Schreiber Nicolas Spierinc ein Gebetbuch zum persönlichen Gebrauch anfertigen, das heute im Getty Museum in Los Angeles gehütet wird: das Gebetbuch Karls des Kühnen. Es legt Zeugnis davon ab, dass der mächtigste Mann in Europa auch als Mäzen nicht seinesgleichen hatte – ist doch das Buch Seite für Seite mit Gold ausgestattet!

Auf insgesamt 47 Miniaturen entfaltet sich die überbordende Pracht burgundischer Bücherliebe. Die zeichnerische Fabulierlust setzt sich bis in die erfindungsreichen Bordüren fort, wo sich zwischen farbigem Akanthus und Goldpollen ungezählte Drôlerien, Menschen und Vögel tummeln. Drei Porträts des Auftraggebers belegen die sehr persönliche Beziehung Karls zu seinem Gebetbuch.

Auch die Textseiten sind mit reichem Schmuck versehen. Die feine Kalligraphie wird von mehr als 360 Initialen auf zumeist ziseliertem Goldgrund gegliedert; jede Textseite ist zudem mit einer ornamentalen Bordüre verziert. So spiegelt das Gebetbuch Karls des Kühnen Seite für Seite Pracht und Luxus Burgunds wieder.

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Gebetbuch Karl des Kühnen

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Stefan Lochner Gebetbuch

Entstanden: 1451
Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek in Darmstadt
Format: 12 x 9,5 cm
Umfang: 457 Seiten, randbeschnitten, 3 seitiger Farbschnitt
Einband: Ledereinband mit Blindprägung und 2 Messingschließen, in Schmuckkassette, bezogen mit rotem Samt
Auflage: 1995 nummerierte Exemplare
Coron-Verlag
Die Faksimileausgabe ist beim Verlag vergriffen.
Inkl. Kommentarband

Das Stundenbuch des Stephan Lochner gilt durch seine aufwändige Ausstattung als ein Prachtstück der spätmittelalterlichen Buchmalerei.

Das Stundenbuch beinhaltet 57 figürliche Initialen und äußerst fein gemalte Miniaturen, die in der Tafelmalerei mit dem Kölner Maler Lochner verbunden sind. Zarte Ranken aus Gold, gefüllt mit farbigen Blüten und Früchten, schmücken in verschwenderischem Reichtum die Seitenränder des Stundenbuches.

Das Königsgebetbuch Otto III

Ein Buch, ganz in Gold auf Purpurgrund geschrieben

 

Entstehung: 10 Jahrhundert

Bayerische Staatsbibliothek München

Umfang: 88 Seiten, durchgehend in Gold auf Purpurgrund geschrieben

Format: 15 x 20 cm

Miniaturen: 25 mehrzeilige Goldinitialen

Einband: Seidengewebe im byzantinischen Stil.

Schwarze Lederkassette mit Replikat einer byzantinischen Schnitzarbeit aus Elfenbein

Auflage: 980 Exemplare.
Inkl. Kommentarband

 

Die Gemahlin Kaisers Otto II. und Mutter Ottos III., gab wohl den Auftrag, dem jungen König ein ganz persönliches Gebetbuch zusammenzustellen, auf das feinste durchgehend in Gold zu kalligraphieren und mit Bildern auszustatten, die das schon mit drei Jahren zum König gekrönte Kind auf sein künftiges Herrschertum vorbereiten sollten.

Dieses nach seinem Inhalt, Gebrauch und seiner königlichen Bestimmung einmalige Beispiel mittelalterlicher Buchkultur war bis ins 19. Jahrhundert völlig unbekannt geblieben. In das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit drang das Meisterwerk der Buchkunst aus der Zeit vor der ersten Jahrtausendwende erst 1994, als die Grafen von Schönborn diese Zimelie der Bayerischen Staatsbibliothek in München  verkauften. Das einzige erhaltene Königsgebetbuch aus ottonischer Zeit konnte nun als letzte unentdeckte Bilderhandschrift der Sachsenkaiser einen würdigen Platz neben den großen liturgischen Prachthandschriften für Kaiser Otto III. oder Heinrich II. finden.

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Königsgebetbuch Otto III

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Königsgebetbuch Otto III

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Das Schwarze Gebetbuch

Entstanden: Flandern, um 1470

Österreichische Nationalbibliothek, Wien

Umfang: 308 Seiten
Format: 25,5 x 18,2 cm
Miniaturen: 124 Miniaturen, ca. 15 Vollbilder, eine Wappenseite, 24 Kalenderminiaturen, 74 Rundbilder
Einband: Roter Ledereinband

Auflage: Limitiert auf 850 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Schwarze Gebetbuch, eines der berühmtesten Werke des späten Mittelalters, ist vollständig auf schwarzgefärbtem Pergament geschrieben. Der gesamte Text sowie die Lichter und Konturen der Bilder und ein Großteil des ornamentalen Schmucks wurden in Gold und Silber aufgetragen. Auftraggeber war Galeazzo Maria Sforza, fünfter Herzog von Mailand.