Stundenbücher

A - M

Als Stundenbuch bezeichnet man ein standardisiertes, außerhalb des liturgischen Jahreskreises stehenden Andachtsbuch für Laien, eingeteilt in verschiedene Andachten, deren Struktur aus dem Chorgebet übernommen wurde, dessen Texte aber von der Kirche nicht kontrolliert wurden. Ein Stundenbuch beinhaltet die wichtigsten Elemente aus dem Brevier, wie z. B. Fürbittengebete zu den Heiligen, das Kalendarium, Kleine Tageszeiten, Bußpsalmen, Litanei, Totengottesdienst. Hinzu kamen weitere Texte, insbesondere Mariengebete und Psalmen. Die Reihenfolge und die Zusammensetzung konnte stark variieren. Im Mittelpunkt der Stundenbücher stand die Marienverehrung.

Das Blumenstundenbuch von Simon Bening (Vorzugsausgabe)

1.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Schönste flämische Buchmalerei

 

Entstanden: 16. Jahrhundert

Umfang: 438 Seiten
Format: 16,5 x 11,2 cm

Miniaturen: 70 Miniaturen und über 300 Seiten mit einer Fülle an Buchschmuck,
vor allem Blumen, aber auch Vögeln und anderem Getier ausgestattet
Einband: Roter Samteinband mit 3-seitigem Goldschnitt und 2 prächtigen Schmuckschließen die aus 925er-Sterlingsilber gefertigt, mit 46 echten Rubinen ausgefasst sowie mit Kaltemail dekoriert und vergoldet wurden.
Auflage: 980 Exemplare von 290 Exemplare der Vorzugsausgabe
Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

 

 

Das Blumen-Stundenbuch von Simon Bening gehört zu den schönsten der Buchmalerei. Es demonstriert eindrucksvoll den hohen Rang der flämischen Buchkunst des 16. Jahrhunderts. Zwei Besonderheiten heben diese Meisterwerk unter allen Stundenbüchern hervor: zum einen das lockere Streumuster von Blumen oder Vögeln, das jede Textseite ziert; zum anderen die vielen unterschiedlichen Formen der Seitengestaltung innerhalb einer Handschrift.

Deshalb gilt dieses Werk in seiner Gestaltungsvielfalt als unübertroffener Höhepunkt
seiner Zeit.

Mehr anzeigen >>


Das Blumenstundenbuch von Simon Bening (Vorzugsausgabe)

1.980,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Schönste flämische Buchmalerei

 

Entstanden: 16. Jahrhundert

Umfang: 438 Seiten
Format: 16,5 x 11,2 cm

Miniaturen: 70 Miniaturen und über 300 Seiten mit einer Fülle an Buchschmuck,
vor allem Blumen, aber auch Vögeln und anderem Getier ausgestattet
Einband: Roter Samteinband mit 3-seitigem Goldschnitt und 2 prächtigen Schmuckschließen die aus 925er-Sterlingsilber gefertigt, mit 46 echten Rubinen ausgefasst sowie mit Kaltemail dekoriert und vergoldet wurden.
Auflage: 980 Exemplare von 290 Exemplare der Vorzugsausgabe
Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

 

 

Das Blumen-Stundenbuch von Simon Bening gehört zu den schönsten der Buchmalerei. Es demonstriert eindrucksvoll den hohen Rang der flämischen Buchkunst des 16. Jahrhunderts. Zwei Besonderheiten heben diese Meisterwerk unter allen Stundenbüchern hervor: zum einen das lockere Streumuster von Blumen oder Vögeln, das jede Textseite ziert; zum anderen die vielen unterschiedlichen Formen der Seitengestaltung innerhalb einer Handschrift.

Deshalb gilt dieses Werk in seiner Gestaltungsvielfalt als unübertroffener Höhepunkt
seiner Zeit.


Mehr anzeigen >>


3.998,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Brevier von Isabella der Katholischen

Entstanden: 15. Jahrhundert
British Library, London
Umfang: 1046 Seiten
Format: 23 x 16 cm
Miniaturen: 170 Miniaturen, alle Seiten sind mit Buchmalereien versehen
Einband: Brauner Ledereinband
Auflage: 987 nummerierte Exemplare

Das Brevier von Isabella der Katholischen ist der am besten gehütete Schatz der British Library. Dieses erstaunliche Manuskript war als das luxuriöseste der flämischen Breviere angelegt; jede Seite ist von den besten Malern Flanderns meisterhaft mit Buchmalereien ausgestattet worden, um so ein Manuskript unerreichbarer Schönheit und Pracht zu schaffen.

Die Originalität und Kraft der Miniaturen machen das Brevier von Isabella der Katholischen zu einem einzigartigen Kodex. Das Brevier mit einem größeren Textbestand als das Stundenbuch bietet den Buchmalern ein breiteres Themenspektrum und ermöglicht somit größere gestalterische Freiheit und Vielfalt der Abbildungen. Die sechs Meister - u.a. der Meister des Dresdner Gebetbuchs als Hauptmaler des Breviers, Gerard Horenbout, Gerard David, - die an der Erstellung des Brevier von Isabella der Katholischen mitgewirkt haben, haben ganz besonders die Szenen herausgestellt, die den Bau, die Zerstörung und Wiederaufbau von Jerusalem und seinem Tempel darstellen, sowie festliche Szenen mit Musikern und Sängern unter der Leitung von David. In keinem anderen zeitgenössischen Manuskript ist ein ähnlicher Zyklus zu finden.

Die üppige Randdekoration des Brevier von Isabella der Katholischen verdient besondere Aufmerksamkeit. Es weist eine einzigartige Kombination moderner Bordüren auf, die die Illusion gestreuter Blumen, Säulenlaubwerks und miteinander verschlungener Äste erzeugt, mit einer Art von Rändern, die um 1490 bereits wenig gebräuchlich waren, mit blauen und vergoldeten Laubwerkblättern, Blüten, Insekten und Vögeln.

Isabella die Katholische erhielt das Manuskript kurz vor dem Jahr 1497 aus den Händen des Botschafters Francisco de Rojas, um an die Doppelhochzeit ihrer Kinder, der Infanten Johann und Johanna, mit denen Maximilians von Österreich und der Herzogin Maria von Burgund, Margarete und Philipp, zu erinnern. Eine ganzseitige Miniatur zeigt das gemeinsam von Isabella und Ferdinand gewählte Wappenschild mit einem mächtigen Adler, dem Symbol des Evangelisten Johannes. Darunter erscheinen ebenfalls die Wappen der neuen Ehepaare.

Mehr anzeigen >>


Brevier von Isabella der Katholischen

3.998,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Entstanden: 15. Jahrhundert
British Library, London
Umfang: 1046 Seiten
Format: 23 x 16 cm
Miniaturen: 170 Miniaturen, alle Seiten sind mit Buchmalereien versehen
Einband: Brauner Ledereinband
Auflage: 987 nummerierte Exemplare

Das Brevier von Isabella der Katholischen ist der am besten gehütete Schatz der British Library. Dieses erstaunliche Manuskript war als das luxuriöseste der flämischen Breviere angelegt; jede Seite ist von den besten Malern Flanderns meisterhaft mit Buchmalereien ausgestattet worden, um so ein Manuskript unerreichbarer Schönheit und Pracht zu schaffen.

Die Originalität und Kraft der Miniaturen machen das Brevier von Isabella der Katholischen zu einem einzigartigen Kodex. Das Brevier mit einem größeren Textbestand als das Stundenbuch bietet den Buchmalern ein breiteres Themenspektrum und ermöglicht somit größere gestalterische Freiheit und Vielfalt der Abbildungen. Die sechs Meister - u.a. der Meister des Dresdner Gebetbuchs als Hauptmaler des Breviers, Gerard Horenbout, Gerard David, - die an der Erstellung des Brevier von Isabella der Katholischen mitgewirkt haben, haben ganz besonders die Szenen herausgestellt, die den Bau, die Zerstörung und Wiederaufbau von Jerusalem und seinem Tempel darstellen, sowie festliche Szenen mit Musikern und Sängern unter der Leitung von David. In keinem anderen zeitgenössischen Manuskript ist ein ähnlicher Zyklus zu finden.

Die üppige Randdekoration des Brevier von Isabella der Katholischen verdient besondere Aufmerksamkeit. Es weist eine einzigartige Kombination moderner Bordüren auf, die die Illusion gestreuter Blumen, Säulenlaubwerks und miteinander verschlungener Äste erzeugt, mit einer Art von Rändern, die um 1490 bereits wenig gebräuchlich waren, mit blauen und vergoldeten Laubwerkblättern, Blüten, Insekten und Vögeln.

Isabella die Katholische erhielt das Manuskript kurz vor dem Jahr 1497 aus den Händen des Botschafters Francisco de Rojas, um an die Doppelhochzeit ihrer Kinder, der Infanten Johann und Johanna, mit denen Maximilians von Österreich und der Herzogin Maria von Burgund, Margarete und Philipp, zu erinnern. Eine ganzseitige Miniatur zeigt das gemeinsam von Isabella und Ferdinand gewählte Wappenschild mit einem mächtigen Adler, dem Symbol des Evangelisten Johannes. Darunter erscheinen ebenfalls die Wappen der neuen Ehepaare.


Mehr anzeigen >>


Das Briçonnet-Stundenbuch

6.480,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Farbenprächtige Tafelmalerei in Buchform

 

Entstanden: Um 1485 in Tours
Haarlem, Teylers Museum
Umfang: 288 Seiten

Format: 21,0 x 14,5 cm

Miniaturen: 25 ganzseitige Miniaturen in kraftvoll leuchtenden Farben, verziert mit zarten Goldhöhungen und Silberpartien, zahlreiche vergoldete Zierinitialen mit Trompe-l’œil-Edelsteinen und -Perlen, farbig gestaltete Zeilenfüller auf feinem Pinselgoldgrund

Einband: Dekorativer roter Ledereinband mit reicher Goldprägung auf Vorder- und Rückdeckel, Rücken und Kanten

Inkl. Kommentarband
Auflage: 680 nummerierte Exemplare

 

Die Faksimile-Edition erscheint im Sommer 2020.

Das Briçonnet-Stundenbuch überwältigt durch seine intensive Farbenpracht im Wechselspiel mit zart schimmernden Goldpartien und bietet eine staunenswerte Galerie von ausschließlich ganzseitigen Miniaturen, die als gerahmte Tafelbilder daherkommen. Das gibt es kein zweites Mal in einem Buch! Große Kunst eines großen Meisters im kleinen Format. Sorgfältige Malerei mit besonders feinen Pinselstrichen, die sowohl die individuellen Gesichtszüge der wohlproportionierten Figuren als auch die Stofflichkeit ihrer Gewänder genauestens wiedergibt. In architektonischen Räumen und vor stillen, tiefen Landschaften agieren Heilige und biblische Gestalten, die eine ernste Würde ausstrahlen und von denen eine ganz eigene Faszination ausgeht.

Ein Stundenbuch als Gemäldegalerie
Das Briçonnet-Stundenbuch ist um 1485 in Tours entstanden und insofern neu und einmalig, als hier die in der Ausstattung von Stundenbüchern übliche Hierarchisierung aufgegeben ist und auch untergeordnete Textanfänge mit großen Bildern angezeigt werden. Den Beginn des Marienoffiziums, der Johannes-Passion, der Bußpsalmen und des Totenoffiziums markieren sogar gleich zwei ganzseitige Miniaturen, die auf einer Doppelseite einander gegenübergestellt sind. Alle 25 Miniaturen sind ganz bewusst wie Tafelbilder angelegt und werden von einem Trompe-l’œil-Zierrahmen umgeben, der bis an die Seitenränder reicht. So ist die Illusion perfekt: Wer im Briçonnet-Stundenbuch blättert, schwelgt in einer Gemäldegalerie!

Ein großer Künstler
Das Briçonnet-Stundenbuch wurde von einem Meister geschaffen, den schon die Zeitgenossen mit Künstlern wie Jean Fouquet, Rogier van der Weyden, Hugo van der Goes, Leonardo da Vinci oder Michelangelo in einem Atemzug genannt haben: Jean Poyer. Um 1445 in Tours geboren, zählte er zu den besten Buch- und Tafelmalern des 15. Jahrhunderts. So arbeitete er für drei Könige von Frankreich und ihre Ehefrauen, nachweislich zwischen 1465 und 1503. Das Briçonnet-Stundenbuch ist dabei das erste Werk der Buchmalerei, das ihm zugeschrieben wird.

In seinem Schaffen wurde Jean Poyer erkennbar von der Architektur und Kunst der italienischen Frührenaissance beeinflusst, die er aus eigener Anschauung kannte.

Ein schillernder Auftraggeber
Dass beim Briçonnet-Stundenbuch sowohl der Künstler als auch der Auftraggeber historisch fassbar sind, ist bei Handschriften aus dem Spätmittelalter eher selten und daher ein wahrer Glücksfall der Kunstgeschichte. Einen Hinweis auf den Auftraggeber gibt die Initiale auf fol. 10v. Sie zeigt das Wappen der Adelsfamilie Briçonnet. In Frage kommt dabei der um 1445 in Tours geborene Guillaume Briçonnet, der spätere Bischof, Erzbischof und Kardinal. Unter König Ludwig XI. hatte er sich in der Finanzverwaltung hervorgetan und stieg unter dessen Sohn dann zum Schatzmeister Frankreichs und Mitglied des Staatsrates auf. Aus diesem Anlass dürfte er das extravagante Stundenbuch als Geschenk für seine Ehefrau bestellt haben.

 

Unter der Lupe: Farbe, Proportion und Perspektive – Ein Malergenie am Werk
Das Briçonnet-Stundenbuch zeigt einen Maler von überragendem Talent am Werk, der seine Kunst souverän beherrscht und dessen Stil bereits voll ausgereift ist. Den Betrachter seiner Miniaturen-Gemälde begeistert Jean Poyer mit seinem sehr ausgeprägten Gespür für Farbkombinationen, Proportionen und die korrekte Darstellung der Perspektive. Von großer Meisterschaft zeugt überdies auch die differenzierte Gestaltung der großenteils individualisierten Gesichter und Figuren, bei denen Haare, Bärte und Gewänder detailgenau mit unzähligen feinen Pinselstrichen gemalt sind. Dabei scheint das höfische Umfeld Poyers seinen Blick vor allem für kostbare Stoffe und modische Accessoires geschärft zu haben. Besonderen Wert legte er ganz offensichtlich auf ausgefallene Kopfbedeckungen.

 

So trägt der Evangelist Matthäus auf fol. 10r einen Turban. Der Raum, in dem er an einem Pult sein Evangelium schreibt, ist perspektivisch perfekt konstruiert. Sein Symbol, der Engel, schaut ihm über die Schulter und weist mit der linken Hand auf den Text. Ob er ihn auf einen Fehler aufmerksam macht oder ihm erklärt, was er schreibt? Auf den ersten Blick lässt sich das Bild als Ganzes erfassen, so übersichtlich ist es aufgebaut. Auf den zweiten Blick sind dann viele faszinierende Details zu entdecken, wie die Bücher unter dem Pult oder der Lichtreflex durch das Buntglasfenster auf der gemauerten Laibung. Einzigartig ist auch hier wieder das intensive Kolorit: Matthäus‘ blaues Gewand, der rote Mantel des Engels mit einem goldgelben Seidenfutter und dessen grüne Flügel.

(Quelle: Quaternio Verlag)

 


Subskriptionspreis (gültig bis 30.06.2020) 5980,00 Euro
Endpreis mind. 6450,00 Euro

Mehr anzeigen >>


Das Briçonnet-Stundenbuch

6.480,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Farbenprächtige Tafelmalerei in Buchform

 

Entstanden: Um 1485 in Tours
Haarlem, Teylers Museum
Umfang: 288 Seiten

Format: 21,0 x 14,5 cm

Miniaturen: 25 ganzseitige Miniaturen in kraftvoll leuchtenden Farben, verziert mit zarten Goldhöhungen und Silberpartien, zahlreiche vergoldete Zierinitialen mit Trompe-l’œil-Edelsteinen und -Perlen, farbig gestaltete Zeilenfüller auf feinem Pinselgoldgrund

Einband: Dekorativer roter Ledereinband mit reicher Goldprägung auf Vorder- und Rückdeckel, Rücken und Kanten

Inkl. Kommentarband
Auflage: 680 nummerierte Exemplare

 

Die Faksimile-Edition erscheint im Sommer 2020.

Das Briçonnet-Stundenbuch überwältigt durch seine intensive Farbenpracht im Wechselspiel mit zart schimmernden Goldpartien und bietet eine staunenswerte Galerie von ausschließlich ganzseitigen Miniaturen, die als gerahmte Tafelbilder daherkommen. Das gibt es kein zweites Mal in einem Buch! Große Kunst eines großen Meisters im kleinen Format. Sorgfältige Malerei mit besonders feinen Pinselstrichen, die sowohl die individuellen Gesichtszüge der wohlproportionierten Figuren als auch die Stofflichkeit ihrer Gewänder genauestens wiedergibt. In architektonischen Räumen und vor stillen, tiefen Landschaften agieren Heilige und biblische Gestalten, die eine ernste Würde ausstrahlen und von denen eine ganz eigene Faszination ausgeht.

Ein Stundenbuch als Gemäldegalerie
Das Briçonnet-Stundenbuch ist um 1485 in Tours entstanden und insofern neu und einmalig, als hier die in der Ausstattung von Stundenbüchern übliche Hierarchisierung aufgegeben ist und auch untergeordnete Textanfänge mit großen Bildern angezeigt werden. Den Beginn des Marienoffiziums, der Johannes-Passion, der Bußpsalmen und des Totenoffiziums markieren sogar gleich zwei ganzseitige Miniaturen, die auf einer Doppelseite einander gegenübergestellt sind. Alle 25 Miniaturen sind ganz bewusst wie Tafelbilder angelegt und werden von einem Trompe-l’œil-Zierrahmen umgeben, der bis an die Seitenränder reicht. So ist die Illusion perfekt: Wer im Briçonnet-Stundenbuch blättert, schwelgt in einer Gemäldegalerie!

Ein großer Künstler
Das Briçonnet-Stundenbuch wurde von einem Meister geschaffen, den schon die Zeitgenossen mit Künstlern wie Jean Fouquet, Rogier van der Weyden, Hugo van der Goes, Leonardo da Vinci oder Michelangelo in einem Atemzug genannt haben: Jean Poyer. Um 1445 in Tours geboren, zählte er zu den besten Buch- und Tafelmalern des 15. Jahrhunderts. So arbeitete er für drei Könige von Frankreich und ihre Ehefrauen, nachweislich zwischen 1465 und 1503. Das Briçonnet-Stundenbuch ist dabei das erste Werk der Buchmalerei, das ihm zugeschrieben wird.

In seinem Schaffen wurde Jean Poyer erkennbar von der Architektur und Kunst der italienischen Frührenaissance beeinflusst, die er aus eigener Anschauung kannte.

Ein schillernder Auftraggeber
Dass beim Briçonnet-Stundenbuch sowohl der Künstler als auch der Auftraggeber historisch fassbar sind, ist bei Handschriften aus dem Spätmittelalter eher selten und daher ein wahrer Glücksfall der Kunstgeschichte. Einen Hinweis auf den Auftraggeber gibt die Initiale auf fol. 10v. Sie zeigt das Wappen der Adelsfamilie Briçonnet. In Frage kommt dabei der um 1445 in Tours geborene Guillaume Briçonnet, der spätere Bischof, Erzbischof und Kardinal. Unter König Ludwig XI. hatte er sich in der Finanzverwaltung hervorgetan und stieg unter dessen Sohn dann zum Schatzmeister Frankreichs und Mitglied des Staatsrates auf. Aus diesem Anlass dürfte er das extravagante Stundenbuch als Geschenk für seine Ehefrau bestellt haben.

 

Unter der Lupe: Farbe, Proportion und Perspektive – Ein Malergenie am Werk
Das Briçonnet-Stundenbuch zeigt einen Maler von überragendem Talent am Werk, der seine Kunst souverän beherrscht und dessen Stil bereits voll ausgereift ist. Den Betrachter seiner Miniaturen-Gemälde begeistert Jean Poyer mit seinem sehr ausgeprägten Gespür für Farbkombinationen, Proportionen und die korrekte Darstellung der Perspektive. Von großer Meisterschaft zeugt überdies auch die differenzierte Gestaltung der großenteils individualisierten Gesichter und Figuren, bei denen Haare, Bärte und Gewänder detailgenau mit unzähligen feinen Pinselstrichen gemalt sind. Dabei scheint das höfische Umfeld Poyers seinen Blick vor allem für kostbare Stoffe und modische Accessoires geschärft zu haben. Besonderen Wert legte er ganz offensichtlich auf ausgefallene Kopfbedeckungen.

 

So trägt der Evangelist Matthäus auf fol. 10r einen Turban. Der Raum, in dem er an einem Pult sein Evangelium schreibt, ist perspektivisch perfekt konstruiert. Sein Symbol, der Engel, schaut ihm über die Schulter und weist mit der linken Hand auf den Text. Ob er ihn auf einen Fehler aufmerksam macht oder ihm erklärt, was er schreibt? Auf den ersten Blick lässt sich das Bild als Ganzes erfassen, so übersichtlich ist es aufgebaut. Auf den zweiten Blick sind dann viele faszinierende Details zu entdecken, wie die Bücher unter dem Pult oder der Lichtreflex durch das Buntglasfenster auf der gemauerten Laibung. Einzigartig ist auch hier wieder das intensive Kolorit: Matthäus‘ blaues Gewand, der rote Mantel des Engels mit einem goldgelben Seidenfutter und dessen grüne Flügel.

(Quelle: Quaternio Verlag)

 


Subskriptionspreis (gültig bis 30.06.2020) 5980,00 Euro
Endpreis mind. 6450,00 Euro


Mehr anzeigen >>


1.450,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Das Brüsseler Stundenbuch

Geheimnisvolles Juwel des Herzogs von Berry

Entstanden: 15. Jahrhundert
Bibliothèque Royale Albert Ier in Brüssel
Format: 27,5 x 18,5 cm
Umfang: 276 Seiten
Miniaturen: 20 ganzseitige Miniaturen, 17 wunderschöne Initialseiten mit Teilbordüren wiedergegeben
Einband: Einband aus rotem Ziegenleder, mit Gold- und Blindprägung, Gold-Rundumschnitt
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Auch wenn so manches Geheimnis um die Entstehung des Brüsseler Stundenbuches bestehen bleibt, so gibt es doch deutliche Indizien dafür, dass es sich dabei um eine Auftragsarbeit des Herzogs von Berry gehandelt haben muss. Denn überall in den Bordüren dieser Bilderhandschrift finden wir die herzoglichen Wappen, seine Embleme wie etwa den Bären sowie das Monogramm VE aus seiner Devise.

Besonders interessant sind die Anhaltspunkte, die mögliche Erinnerungen an eine große Liebe darstellen könnten. Eine englische Dame muss es wohl gewesen sein, die das Herz des Herzogs entflammt hatte.

Das Brüsseler Stundenbuch ist ein Werk, das man als Inbegriff des gotisch gestalteten Buches anerkennen muss

Mehr anzeigen >>


Das Brüsseler Stundenbuch

1.450,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Geheimnisvolles Juwel des Herzogs von Berry

Entstanden: 15. Jahrhundert
Bibliothèque Royale Albert Ier in Brüssel
Format: 27,5 x 18,5 cm
Umfang: 276 Seiten
Miniaturen: 20 ganzseitige Miniaturen, 17 wunderschöne Initialseiten mit Teilbordüren wiedergegeben
Einband: Einband aus rotem Ziegenleder, mit Gold- und Blindprägung, Gold-Rundumschnitt
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Auch wenn so manches Geheimnis um die Entstehung des Brüsseler Stundenbuches bestehen bleibt, so gibt es doch deutliche Indizien dafür, dass es sich dabei um eine Auftragsarbeit des Herzogs von Berry gehandelt haben muss. Denn überall in den Bordüren dieser Bilderhandschrift finden wir die herzoglichen Wappen, seine Embleme wie etwa den Bären sowie das Monogramm VE aus seiner Devise.

Besonders interessant sind die Anhaltspunkte, die mögliche Erinnerungen an eine große Liebe darstellen könnten. Eine englische Dame muss es wohl gewesen sein, die das Herz des Herzogs entflammt hatte.

Das Brüsseler Stundenbuch ist ein Werk, das man als Inbegriff des gotisch gestalteten Buches anerkennen muss


Mehr anzeigen >>


Les Belles Heures du Duc de Berry

2.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Entstehung: 15. Jahrhundert
Metropolitain Museum of Art, The Cloisters, New York
Umfang: 448 Seiten
Format: 23,8 x 17,0 cm
Miniaturen: 172 Miniaturen, umgeben von filigranen Zierranken mit bis zu 500 goldstrahlenden Efeublättern.
Zahlreiche ein- oder mehrzeilige Zierinitialen in Rot und Blau sowie strahlendem Gold.
Einband: Saffianleder mit Goldverzierung auf dem Vorder- und Rückendeckel.
Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Der prachtvolle Codex stellt das persönlichste Stundenbuch des Herzogs von Berry dar. Strahlende Miniaturen, filigrane Zierranken und verspielte Schmuckelemente zeugen von der Begeisterung des Auftraggebers für die Kunst der Malerbrüder Limburg.

Mehr anzeigen >>


Les Belles Heures du Duc de Berry

2.980,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Entstehung: 15. Jahrhundert
Metropolitain Museum of Art, The Cloisters, New York
Umfang: 448 Seiten
Format: 23,8 x 17,0 cm
Miniaturen: 172 Miniaturen, umgeben von filigranen Zierranken mit bis zu 500 goldstrahlenden Efeublättern.
Zahlreiche ein- oder mehrzeilige Zierinitialen in Rot und Blau sowie strahlendem Gold.
Einband: Saffianleder mit Goldverzierung auf dem Vorder- und Rückendeckel.
Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Der prachtvolle Codex stellt das persönlichste Stundenbuch des Herzogs von Berry dar. Strahlende Miniaturen, filigrane Zierranken und verspielte Schmuckelemente zeugen von der Begeisterung des Auftraggebers für die Kunst der Malerbrüder Limburg.


Mehr anzeigen >>


Stundenbuch des Gerard David

1.850,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Liber Horarum des Escorial

Entstanden: 1484-1486 in Brügge

Real Biblioteca des Monasterio de San Lorenzo de El Escorial

Format: 15,7 x 11,5 cm

Umfang: 470 Seiten

Miniaturen: 15 ganzseitige und 4 kleinere Miniaturen, 16 Dekorseiten

Einband: Dunkles Ziegenleder mit Buchschließe, in Schmuckkassette

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar

 

 

Nur ganz selten hat sich Gerad David, der renommierte Tafelmaler, so wie in diesem Stundenbuch von 1486, als Buchmaler betätigt. Unter den zahlreichen, heute erhaltenen Handschriften, die Brügger oder Genter Buchmaler zu Lebzeiten Davids illuminierten, finden sich tatsächlich nur drei, an denen der Mahler wohl beteiligt gewesen ist. Geboren um 1460 im holländischen Oudewater, ist Gerard David seit 1484 in Brügge nachweisbar, wo er der führende Meister der Stadt wurde. Gerard David (um 1460-1523) ist der letzte in der Reihe der großen altniederländischen Maler des 15. Jahrhunderts, der letzte bedeutende Vertreter der traditionsreichen Schule von Brügge. 1484 trat er der Gilde der Bildermacher in Brügge bei, in der er wichtige Ämter und schließlich den Vorsitz übernahm.

 

Weit über 500 Jahre liegt die Erstellung des Stundenbuches von Gerad David in Brügge für den heutigen Betrachter zurück. Gerard David war der führende Kopf in einem kleinen Konsortium von Künstlern, die das Stundenbuch zu gestalten hatten. Ein unbekannter Auftraggeber bestellte das Werk beim berühmten Tafelmaler. Der Meister delegierte zumeist die Ausführung und vollendete sie.

 

Gerard David stand zur Zeit der Entstehung des so besonderen Stundenbuches in sehr produktiver Beziehung zum Meister des Dresdener Gebetbuchs. Mit ihm zusammen betrieb er die Illuminierung eines berühmten Breviers, das der spanischen Königin Isabel la Católica zugedacht war.

 

Das Stundenbuch des Gerard David trägt in seinen Miniaturen stets die Handschrift des großen Künstlers, obwohl er mitunter nur retuschiert. Die Handschrift des Meisters vereinheitlicht die Miniaturen im Stundenbuch des Gerard David von 1486 dabei keineswegs. David überarbeitete diejenigen Stellen, die als besonders wichtig galten, nämlich Köpfe und Inkarnate sowie die Gewänder. Exzeptionelle Buchmaler arbeiteten unter seiner Ägide zusammen, ein einmaliger künstlerischer Entstehungsprozess prägt den Codex.

 

Ein einziges von über fünfzig Bildern hat David zu einem Stundenbuch in Cleveland beigesteuert, welches aus dem Besitz der spanischen Königin Isabel la Catolica stammt, lediglich vier von weit über hundert Miniaturen zu einem Brevier in London, das für die gleiche Herrscherin geschaffen wurde. Die bei weitem interessanteste Konstellation bietet das vorliegende Stundenbuch.

Mehr anzeigen >>


Stundenbuch des Gerard David

1.850,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Liber Horarum des Escorial

Entstanden: 1484-1486 in Brügge

Real Biblioteca des Monasterio de San Lorenzo de El Escorial

Format: 15,7 x 11,5 cm

Umfang: 470 Seiten

Miniaturen: 15 ganzseitige und 4 kleinere Miniaturen, 16 Dekorseiten

Einband: Dunkles Ziegenleder mit Buchschließe, in Schmuckkassette

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband
Antiquarisches Exemplar

 

 

Nur ganz selten hat sich Gerad David, der renommierte Tafelmaler, so wie in diesem Stundenbuch von 1486, als Buchmaler betätigt. Unter den zahlreichen, heute erhaltenen Handschriften, die Brügger oder Genter Buchmaler zu Lebzeiten Davids illuminierten, finden sich tatsächlich nur drei, an denen der Mahler wohl beteiligt gewesen ist. Geboren um 1460 im holländischen Oudewater, ist Gerard David seit 1484 in Brügge nachweisbar, wo er der führende Meister der Stadt wurde. Gerard David (um 1460-1523) ist der letzte in der Reihe der großen altniederländischen Maler des 15. Jahrhunderts, der letzte bedeutende Vertreter der traditionsreichen Schule von Brügge. 1484 trat er der Gilde der Bildermacher in Brügge bei, in der er wichtige Ämter und schließlich den Vorsitz übernahm.

 

Weit über 500 Jahre liegt die Erstellung des Stundenbuches von Gerad David in Brügge für den heutigen Betrachter zurück. Gerard David war der führende Kopf in einem kleinen Konsortium von Künstlern, die das Stundenbuch zu gestalten hatten. Ein unbekannter Auftraggeber bestellte das Werk beim berühmten Tafelmaler. Der Meister delegierte zumeist die Ausführung und vollendete sie.

 

Gerard David stand zur Zeit der Entstehung des so besonderen Stundenbuches in sehr produktiver Beziehung zum Meister des Dresdener Gebetbuchs. Mit ihm zusammen betrieb er die Illuminierung eines berühmten Breviers, das der spanischen Königin Isabel la Católica zugedacht war.

 

Das Stundenbuch des Gerard David trägt in seinen Miniaturen stets die Handschrift des großen Künstlers, obwohl er mitunter nur retuschiert. Die Handschrift des Meisters vereinheitlicht die Miniaturen im Stundenbuch des Gerard David von 1486 dabei keineswegs. David überarbeitete diejenigen Stellen, die als besonders wichtig galten, nämlich Köpfe und Inkarnate sowie die Gewänder. Exzeptionelle Buchmaler arbeiteten unter seiner Ägide zusammen, ein einmaliger künstlerischer Entstehungsprozess prägt den Codex.

 

Ein einziges von über fünfzig Bildern hat David zu einem Stundenbuch in Cleveland beigesteuert, welches aus dem Besitz der spanischen Königin Isabel la Catolica stammt, lediglich vier von weit über hundert Miniaturen zu einem Brevier in London, das für die gleiche Herrscherin geschaffen wurde. Die bei weitem interessanteste Konstellation bietet das vorliegende Stundenbuch.


Mehr anzeigen >>


Das Legendarium der Sforza

6.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Biblische Geschichten in strahlenden Farben der Renaissance

 

Entstanden: 1476, Mailand

Turin, Biblioteca Reale,

Format: ca. 26,4 x 18,2 cm

Umfang: 316 Seiten (158 Blatt)

Miniaturen: 324 farbenkräftige Miniaturen, 107 dreizeilige Zierinitialen auf Goldgrund, Heraldik in Gold und Silber auf fast allen Seiten

Einband: roter Samteinband mit fein gearbeitetem Schmuckmedaillon

Inkl. Kommentarband
Auflage: Die Faksimile-Edition des Legendariums der Sforza erscheint im Verlag Franco Cosimo Panini, Modena. Die einmalige Auflage ist weltweit auf 750 Exemplare limitiert. Davon sind nur 99 Exemplare exklusiv für den deutschsprachigen Raum für den Quaternio Verlag Luzern reserviert.

Das Legendarium der Sforza bietet in leuchtenden Farben und strahlendem Gold eine feinsinnig inszenierte Bild-Erzählung der Geschichten rund um die irdische Familie Jesu Christi.

Bewundern Sie dieses wunderbare Meisterwerk eines der größten Buchmaler seiner Zeit: Cristoforo de Predis! Für den prunkliebenden Herzog von Mailand Galeazzo Maria Sforza hat er die Handschrift geschaffen, die als eine der schönsten der italienischen Renaissance gilt. In einer ungemein farbenprächtigen Bilderflut wird der Betrachter dabei in die lombardischen Städte und Landschaften des 15. Jahrhunderts entführt. Staunen Sie, mit welcher Sorgfalt der Künstler seine Figuren gestaltet und sie so zum Leben erweckt!

Meisterwerk der Renaissance
In einer unglaublichen Fülle von meisterhaften Bildern illustriert das Legendarium der Sforza die Geschichten um Jesus und seine irdische Familie mit großer Kunstfertigkeit.

In der Finesse der Architekturdarstellungen, in den zentralperspektivischen Konstruktionen, im Spiel von Licht und Schatten sowie in der expressiven Mimik und Gestik der Figuren spiegeln sich dabei verschiedene Elemente der Renaissancekunst wider. Mehrfach hat der geniale Buchmaler die zu illustrierenden Textstellen in Einzelszenen aufgeschlüsselt und auch die Momente vor und nach einem Ereignis in eigenen Miniaturen festgehalten, so dass hier Bild für Bild eine einzigartige Choreographie des biblischen Geschehens entsteht.

Ein Buchmaler-Virtuose
Das Legendarium der Sforza wurde von Cristoforo de Predis geschaffen, einem hochberühmten Buchmaler, der seit 1471 am Hof der Sforza in Mailand tätig war. Er war taubstumm geboren worden. Möglicherweise hatte er durch diese Behinderung eine geschärfte Beobachtungsgabe und ein besonderes Gespür für Farben. Neben der Wiedergabe vieler Details aus dem Leben seiner Zeit zeichnen sich seine Figuren durch eine ausgesprochen lebendige Gestik aus. Seine Kunst ist nicht abstrakt, sondern die sorgfältige Beobachtung der Wirklichkeit. Sehr genau und gleichsam mit der neugierigen Aufmerksamkeit eines Chronisten nahm er die Natur, die ihn umgebende Stadt, das Alltagsleben und die Emotionen seiner Mitmenschen wahr.

Für den Herzog von Mailand
Galeazzo Maria Sforza, der Herzog von Mailand, war ein prunkliebender Renaissancefürst und großer Förderer von Kunst und Musik. Sein Hof war einer der glanzvollsten im Italien des 15. Jahrhunderts. 1476 beauftragte er den in seiner Stadt arbeitenden Buchmaler Cristoforo de Predis mit der Ausstattung des Legendariums, das ihm als persönliches Andachtsbuch diente. Intensive Farben, Gold- und Silberglanz – all das dürfte ganz nach dem luxuriösen Geschmack des schillernden Herrschers gewesen sein. In den dargestellten Landschaften und Bauwerken konnte er überdies seine lombardische Heimat wiedererkennen. Die Texte für das Legendarium der Sforza stellte vermutlich Galeazzos Hofkaplan zusammen.

 

 

Unter der Lupe: Biblische Geschichten vor zeitgenössischer Kulisse
Die Geschichten von Joachim und Anna, Maria, Jesus Christus und Johannes dem Täufer werden in den Miniaturen von Cristoforo de Predis vor Stadtansichten und Gebäuden inszeniert, die unverkennbar die lombardische Renaissance-Architektur widerspiegeln. Es macht Freude, all die baugeschichtlichen Details zu entdecken, die ihre Vorbilder in der Realität hatten. Einzelne markante Gebäude lassen sich eindeutig erkennen. Auch die dargestellten Innenräume, farbig und mit Fresken geschmückt, haben ihre Entsprechung in Bauwerken des Quattrocento. Auf diese Weise erreichte es der Buchmaler, dass sich die zeitgenössischen Betrachter seiner Miniaturen, allen voran der Herzog, stärker mit dem Gezeigten und dadurch letztlich auch mit den heilsgeschichtlichen Inhalten seiner Bild-Erzählung identifizierten.

Auf fol. 43r lassen sich in den beiden Miniaturen gleich mehrere Reminiszenzen an bekannte Gebäude in Mailand und Umgebung entdecken. Dargestellt sind Maria und Josef, die sich gemeinsam mit Jesus in einem Pilgertrupp nach Jerusalem begeben, um dort das Pessachfest zu feiern. Jerusalem präsentiert sich hier als lombardische Stadt. Auffällig ist die gedeckte Brücke über den Fluss, deren Vorbild in Pavia zu finden ist. Sie endet in einer Festung, die wiederum an das Castello di Porta Giovia in Mailand erinnert.

Auf dem Rückweg von Jerusalem bemerken Maria und Josef, dass Jesus nicht bei ihnen ist. So kehren sie um und beginnen in der Stadt nach ihm zu suchen. Die auffällige zweifarbige Fassade im Zentrum dieser Szene ist die der alten Mailänder Kathedrale.
(Quelle: Quaternio Verlag)

Mehr anzeigen >>


Das Legendarium der Sforza

6.980,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Biblische Geschichten in strahlenden Farben der Renaissance

 

Entstanden: 1476, Mailand

Turin, Biblioteca Reale,

Format: ca. 26,4 x 18,2 cm

Umfang: 316 Seiten (158 Blatt)

Miniaturen: 324 farbenkräftige Miniaturen, 107 dreizeilige Zierinitialen auf Goldgrund, Heraldik in Gold und Silber auf fast allen Seiten

Einband: roter Samteinband mit fein gearbeitetem Schmuckmedaillon

Inkl. Kommentarband
Auflage: Die Faksimile-Edition des Legendariums der Sforza erscheint im Verlag Franco Cosimo Panini, Modena. Die einmalige Auflage ist weltweit auf 750 Exemplare limitiert. Davon sind nur 99 Exemplare exklusiv für den deutschsprachigen Raum für den Quaternio Verlag Luzern reserviert.

Das Legendarium der Sforza bietet in leuchtenden Farben und strahlendem Gold eine feinsinnig inszenierte Bild-Erzählung der Geschichten rund um die irdische Familie Jesu Christi.

Bewundern Sie dieses wunderbare Meisterwerk eines der größten Buchmaler seiner Zeit: Cristoforo de Predis! Für den prunkliebenden Herzog von Mailand Galeazzo Maria Sforza hat er die Handschrift geschaffen, die als eine der schönsten der italienischen Renaissance gilt. In einer ungemein farbenprächtigen Bilderflut wird der Betrachter dabei in die lombardischen Städte und Landschaften des 15. Jahrhunderts entführt. Staunen Sie, mit welcher Sorgfalt der Künstler seine Figuren gestaltet und sie so zum Leben erweckt!

Meisterwerk der Renaissance
In einer unglaublichen Fülle von meisterhaften Bildern illustriert das Legendarium der Sforza die Geschichten um Jesus und seine irdische Familie mit großer Kunstfertigkeit.

In der Finesse der Architekturdarstellungen, in den zentralperspektivischen Konstruktionen, im Spiel von Licht und Schatten sowie in der expressiven Mimik und Gestik der Figuren spiegeln sich dabei verschiedene Elemente der Renaissancekunst wider. Mehrfach hat der geniale Buchmaler die zu illustrierenden Textstellen in Einzelszenen aufgeschlüsselt und auch die Momente vor und nach einem Ereignis in eigenen Miniaturen festgehalten, so dass hier Bild für Bild eine einzigartige Choreographie des biblischen Geschehens entsteht.

Ein Buchmaler-Virtuose
Das Legendarium der Sforza wurde von Cristoforo de Predis geschaffen, einem hochberühmten Buchmaler, der seit 1471 am Hof der Sforza in Mailand tätig war. Er war taubstumm geboren worden. Möglicherweise hatte er durch diese Behinderung eine geschärfte Beobachtungsgabe und ein besonderes Gespür für Farben. Neben der Wiedergabe vieler Details aus dem Leben seiner Zeit zeichnen sich seine Figuren durch eine ausgesprochen lebendige Gestik aus. Seine Kunst ist nicht abstrakt, sondern die sorgfältige Beobachtung der Wirklichkeit. Sehr genau und gleichsam mit der neugierigen Aufmerksamkeit eines Chronisten nahm er die Natur, die ihn umgebende Stadt, das Alltagsleben und die Emotionen seiner Mitmenschen wahr.

Für den Herzog von Mailand
Galeazzo Maria Sforza, der Herzog von Mailand, war ein prunkliebender Renaissancefürst und großer Förderer von Kunst und Musik. Sein Hof war einer der glanzvollsten im Italien des 15. Jahrhunderts. 1476 beauftragte er den in seiner Stadt arbeitenden Buchmaler Cristoforo de Predis mit der Ausstattung des Legendariums, das ihm als persönliches Andachtsbuch diente. Intensive Farben, Gold- und Silberglanz – all das dürfte ganz nach dem luxuriösen Geschmack des schillernden Herrschers gewesen sein. In den dargestellten Landschaften und Bauwerken konnte er überdies seine lombardische Heimat wiedererkennen. Die Texte für das Legendarium der Sforza stellte vermutlich Galeazzos Hofkaplan zusammen.

 

 

Unter der Lupe: Biblische Geschichten vor zeitgenössischer Kulisse
Die Geschichten von Joachim und Anna, Maria, Jesus Christus und Johannes dem Täufer werden in den Miniaturen von Cristoforo de Predis vor Stadtansichten und Gebäuden inszeniert, die unverkennbar die lombardische Renaissance-Architektur widerspiegeln. Es macht Freude, all die baugeschichtlichen Details zu entdecken, die ihre Vorbilder in der Realität hatten. Einzelne markante Gebäude lassen sich eindeutig erkennen. Auch die dargestellten Innenräume, farbig und mit Fresken geschmückt, haben ihre Entsprechung in Bauwerken des Quattrocento. Auf diese Weise erreichte es der Buchmaler, dass sich die zeitgenössischen Betrachter seiner Miniaturen, allen voran der Herzog, stärker mit dem Gezeigten und dadurch letztlich auch mit den heilsgeschichtlichen Inhalten seiner Bild-Erzählung identifizierten.

Auf fol. 43r lassen sich in den beiden Miniaturen gleich mehrere Reminiszenzen an bekannte Gebäude in Mailand und Umgebung entdecken. Dargestellt sind Maria und Josef, die sich gemeinsam mit Jesus in einem Pilgertrupp nach Jerusalem begeben, um dort das Pessachfest zu feiern. Jerusalem präsentiert sich hier als lombardische Stadt. Auffällig ist die gedeckte Brücke über den Fluss, deren Vorbild in Pavia zu finden ist. Sie endet in einer Festung, die wiederum an das Castello di Porta Giovia in Mailand erinnert.

Auf dem Rückweg von Jerusalem bemerken Maria und Josef, dass Jesus nicht bei ihnen ist. So kehren sie um und beginnen in der Stadt nach ihm zu suchen. Die auffällige zweifarbige Fassade im Zentrum dieser Szene ist die der alten Mailänder Kathedrale.
(Quelle: Quaternio Verlag)


Mehr anzeigen >>


Stundenbuch der Katharina von Kleve

2.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Entstanden um 1440

New York, Pierpont Morgan Library

Format: 19,2 x 13,0 cm

Umfang: 714 Seiten

Miniaturen: 25 ganzseitige und 132 halbseitige Miniaturen

Einband: Brauner Ledereinband mit Schmuckstein und vergoldeten Schließen, in dekorativer Acryl-Vitrine

3-seitig Goldschnitt

Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

Inkl. deutscher Kommentarband

 

Um 1430 entstand für die Herzogin von Geldern in Utrecht, vielleicht aber auch in Nimwegen, ein prachtvolles Stundenbuch, das in Umfang und Qualität auch in der Spätzeit der Buchmalerei seinesgleichen sucht. Für die Enkelin des Burgunderherzogs Johann Ohnefurcht, Katharina von Kleve, schuf der nach ihr benannte Meister eine Bilderhandschrift, die zu den reichsten und künstlerisch am qualitätsvollsten illuminierten Handschriften des 15. Jahrhunderts zählt.

Wir wissen nicht, wer der Auftraggeber für dieses prachtvolle Stundenbuch war, die Vermutung aber liegt nahe, dass es für Katharina von Kleve zu ihrer Hochzeit mit Arnold von Egmont, Herzog von Geldern, geschrieben, gemalt und illuminiert worden ist.

Katharina entstammte einer Familie, die mit den großen Fürstenhäusern Europas in einem genannt wurde. Ihre Mutter war Maria von Burgund, die Tochter von Johann Ohnefurcht und Frau Arnolds von Kleve. Katharina war eine äußerst selbstbewusste Frau, die – unterstützt von Philipp dem Guten – für lange Zeit die Macht in Geldern an sich nahm, um die Misswirtschaft ihres Mannes zu beenden.

Bis in die kleinsten Einzelheiten spätmittelalterlicher Sachkultur hinein ist das Ambiente der Figuren geschildert.

In den Rändern der einzelnen Seiten tauchen Münzen, Muscheln und Krabben, streitende Hähne, Fische, Schmetterlinge, Blumen und Insekten aller Art auf. Vogelkäfige und Reusen bilden zusätzlich anspruchsvolle Rahmen, in denen wir aber auch Bilder zur Jagd und Fischerei, eine melkende Bäuerin oder eine ganze Backstube finden

Mehr anzeigen >>


Stundenbuch der Katharina von Kleve

2.980,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Entstanden um 1440

New York, Pierpont Morgan Library

Format: 19,2 x 13,0 cm

Umfang: 714 Seiten

Miniaturen: 25 ganzseitige und 132 halbseitige Miniaturen

Einband: Brauner Ledereinband mit Schmuckstein und vergoldeten Schließen, in dekorativer Acryl-Vitrine

3-seitig Goldschnitt

Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

Inkl. deutscher Kommentarband

 

Um 1430 entstand für die Herzogin von Geldern in Utrecht, vielleicht aber auch in Nimwegen, ein prachtvolles Stundenbuch, das in Umfang und Qualität auch in der Spätzeit der Buchmalerei seinesgleichen sucht. Für die Enkelin des Burgunderherzogs Johann Ohnefurcht, Katharina von Kleve, schuf der nach ihr benannte Meister eine Bilderhandschrift, die zu den reichsten und künstlerisch am qualitätsvollsten illuminierten Handschriften des 15. Jahrhunderts zählt.

Wir wissen nicht, wer der Auftraggeber für dieses prachtvolle Stundenbuch war, die Vermutung aber liegt nahe, dass es für Katharina von Kleve zu ihrer Hochzeit mit Arnold von Egmont, Herzog von Geldern, geschrieben, gemalt und illuminiert worden ist.

Katharina entstammte einer Familie, die mit den großen Fürstenhäusern Europas in einem genannt wurde. Ihre Mutter war Maria von Burgund, die Tochter von Johann Ohnefurcht und Frau Arnolds von Kleve. Katharina war eine äußerst selbstbewusste Frau, die – unterstützt von Philipp dem Guten – für lange Zeit die Macht in Geldern an sich nahm, um die Misswirtschaft ihres Mannes zu beenden.

Bis in die kleinsten Einzelheiten spätmittelalterlicher Sachkultur hinein ist das Ambiente der Figuren geschildert.

In den Rändern der einzelnen Seiten tauchen Münzen, Muscheln und Krabben, streitende Hähne, Fische, Schmetterlinge, Blumen und Insekten aller Art auf. Vogelkäfige und Reusen bilden zusätzlich anspruchsvolle Rahmen, in denen wir aber auch Bilder zur Jagd und Fischerei, eine melkende Bäuerin oder eine ganze Backstube finden


Mehr anzeigen >>


Das Flämische Stundenbuch der Maria von Medici

5.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Feinste Buchmalerei in einem Gewand aus Silber, Samt und Seide

Entstanden: um 1515 - 1520

Umfang: 352 Seiten
Format: 20,4cm x 13,7cm
Miniaturen: 3 gemäldeartige Vollbilder und 42 ganzseitigen Miniaturen
Auflage: Limitiert auf 680 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Mehr anzeigen >>


Das Flämische Stundenbuch der Maria von Medici

5.980,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Feinste Buchmalerei in einem Gewand aus Silber, Samt und Seide

Entstanden: um 1515 - 1520

Umfang: 352 Seiten
Format: 20,4cm x 13,7cm
Miniaturen: 3 gemäldeartige Vollbilder und 42 ganzseitigen Miniaturen
Auflage: Limitiert auf 680 Exemplare
Inkl. Kommentarband


Mehr anzeigen >>


Stundenbuch von Modena

1.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Prachtcodex der italienischen Gotik

Entstanden: 14. Jahrhundert
Biblioteca Estense Universitaria (Modena)
Umfang: 544 Seiten
Format: 21,5 x 15,5 cm
Miniaturen: 28 ganzseitige Miniaturen, u. a. mit Bordüren und Pflanzen-darstellungen
Einband: Roter Samteinband mit Gold-Silber-farbigen Stickereien, in Acrylkassette
Auflage: 499 Exemplare

Unter der Regierung Gian Galeazzo Viscontis (1380 – 1402) erlebte Mailand eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die sich durch die ausgeprägte Bibliophilie des Fürsten auch in der Förderung von Meisterwerken der Buchmalerei niederschlug. Mit Gian Galeazzo leitete ein Mann die Geschicke des Fürstentums, der sich sowohl als strategisch denkender Diplomat erweis als auch zum freigiebigem Mäzen der Künste und Wissenschaften entwickelte.

 

Die erfolgreiche Ausweitung der landesfürstlichen Herrschaften und Würde fand symbolischen Ausdruck vor allem in der Errichtung des Domes zu Mailand. Einer der verantwortlichen Dombaumeister war Giovannino de‘ Grassi, die herausragende Künstlerpersönlichkeit Ende des 14. Jahrhunderts am Hof der Visconti, genialer Architekt, Bildhauer und Maler. Aus seiner lombardischen Werkstatt stammt das Stundenbuch Ms, Lat. 842, das heute in der Biblioteca Estense Universitaria in Modena verwahrt wird. Der so gennannte Meister des Stundenbuches von Modena war sehr wahrscheinlich Tomasino da Vimercate, einer der bekannten Schüler von Giovannino de‘ Grassi

Mehr anzeigen >>


Stundenbuch von Modena

1.980,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Prachtcodex der italienischen Gotik

Entstanden: 14. Jahrhundert
Biblioteca Estense Universitaria (Modena)
Umfang: 544 Seiten
Format: 21,5 x 15,5 cm
Miniaturen: 28 ganzseitige Miniaturen, u. a. mit Bordüren und Pflanzen-darstellungen
Einband: Roter Samteinband mit Gold-Silber-farbigen Stickereien, in Acrylkassette
Auflage: 499 Exemplare

Unter der Regierung Gian Galeazzo Viscontis (1380 – 1402) erlebte Mailand eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die sich durch die ausgeprägte Bibliophilie des Fürsten auch in der Förderung von Meisterwerken der Buchmalerei niederschlug. Mit Gian Galeazzo leitete ein Mann die Geschicke des Fürstentums, der sich sowohl als strategisch denkender Diplomat erweis als auch zum freigiebigem Mäzen der Künste und Wissenschaften entwickelte.

 

Die erfolgreiche Ausweitung der landesfürstlichen Herrschaften und Würde fand symbolischen Ausdruck vor allem in der Errichtung des Domes zu Mailand. Einer der verantwortlichen Dombaumeister war Giovannino de‘ Grassi, die herausragende Künstlerpersönlichkeit Ende des 14. Jahrhunderts am Hof der Visconti, genialer Architekt, Bildhauer und Maler. Aus seiner lombardischen Werkstatt stammt das Stundenbuch Ms, Lat. 842, das heute in der Biblioteca Estense Universitaria in Modena verwahrt wird. Der so gennannte Meister des Stundenbuches von Modena war sehr wahrscheinlich Tomasino da Vimercate, einer der bekannten Schüler von Giovannino de‘ Grassi


Mehr anzeigen >>


Das Moskauer Stundenbuch

1.280,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Ein Glanzlicht der Pariser Buchmalerei in Gold und Silber

Entstanden: 15. Jahrhundert in einer Pariser Meisterwerkstatt

Russische Staatsbibliothek

Format: 18,5 cm x 13,5 cm

Umfang: 470 Seiten

Miniaturen: 17 großformatigen Miniaturen, 24 Bilder zum Kalenderzyklus, über 170 Seiten Bordürendekor

Einband: Brauner Ledereinband mit Echtgoldprägung, Original-Schmuckkassette aus feinstem Rindsleder

Inkl. Kommentarband

Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

Mehr anzeigen >>


Das Moskauer Stundenbuch

1.280,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Ein Glanzlicht der Pariser Buchmalerei in Gold und Silber

Entstanden: 15. Jahrhundert in einer Pariser Meisterwerkstatt

Russische Staatsbibliothek

Format: 18,5 cm x 13,5 cm

Umfang: 470 Seiten

Miniaturen: 17 großformatigen Miniaturen, 24 Bilder zum Kalenderzyklus, über 170 Seiten Bordürendekor

Einband: Brauner Ledereinband mit Echtgoldprägung, Original-Schmuckkassette aus feinstem Rindsleder

Inkl. Kommentarband

Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare


Mehr anzeigen >>


Barberini Stundenbuch für Rouen

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: Um 1510 in Nordfrankreich
Format: 14,3 x 21,4 cm
Umfang: 212 Seiten
Miniaturen: 17 ganzseitige und 44 weitere Miniaturen und reichhaltige Bordürenmalerei.
Einband: Ganzledereinband mit zeitgenössischem, goldfoliengeprägtem Dekor und erhabenen Bünden im Rücken, ziselierter Goldschnitt
Auflage: 1280 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Dieses französische Stundenbuch aus der Zeit der beginnenden Renaissance stellt in seiner herausragenden Ausstattung und Erhaltung ein wahres Juwel der Vatikanischen Bibliothek dar. Besonders prachtvoll sind die Anfänge der wichtigsten Texte Illuminiert. Goldene, zumeist plastisch wiedergegebene Architekturrahmen auf ornamentierten blauen oder purpurfarbenen Grund steigern die illusionistische Tiefenwirkung der Interieurs oder Landschaften, in denen die Szenen angesiedelt sind. Eine überwältigende Fülle an Motiven und deren Variationen zeichnet auch die Bordüren dieser Handschrift aus.

Mehr anzeigen >>


Barberini Stundenbuch für Rouen

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: Um 1510 in Nordfrankreich
Format: 14,3 x 21,4 cm
Umfang: 212 Seiten
Miniaturen: 17 ganzseitige und 44 weitere Miniaturen und reichhaltige Bordürenmalerei.
Einband: Ganzledereinband mit zeitgenössischem, goldfoliengeprägtem Dekor und erhabenen Bünden im Rücken, ziselierter Goldschnitt
Auflage: 1280 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Dieses französische Stundenbuch aus der Zeit der beginnenden Renaissance stellt in seiner herausragenden Ausstattung und Erhaltung ein wahres Juwel der Vatikanischen Bibliothek dar. Besonders prachtvoll sind die Anfänge der wichtigsten Texte Illuminiert. Goldene, zumeist plastisch wiedergegebene Architekturrahmen auf ornamentierten blauen oder purpurfarbenen Grund steigern die illusionistische Tiefenwirkung der Interieurs oder Landschaften, in denen die Szenen angesiedelt sind. Eine überwältigende Fülle an Motiven und deren Variationen zeichnet auch die Bordüren dieser Handschrift aus.


Mehr anzeigen >>


Das Blumenstundenbuch von Simon Bening

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Schönste flämische Buchmalerei

 

Entstanden: 16. Jahrhundert

Umfang: 438 Seiten
Format: 16,5 x 11,2 cm

Miniaturen: 70 Miniaturen und über 300 Seiten mit einer Fülle an Buchschmuck,
vor allem Blumen aber auch Vögeln und anderem Getier ausgestattet
Auflage: 980 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Blumen-Stundenbuch von Simon Bening gehört zu den schönsten der Buchmalerei. Es demonstriert eindrucksvoll den hohen Rang der flämischen Buchkunst des 16. Jahrhunderts. Zwei Besonderheiten heben diese Meisterwerk unter allen Stundenbüchern hervor: zum einen das lockere Streumuster von Blumen oder Vögeln, das jede Textseite ziert; zum anderen die vielen unterschiedlichen Formen der Seitengestaltung innerhalb einer Handschrift.

Deshalb gilt dieses Werk in seiner Gestaltungsvielfalt als unübertroffener Höhepunkt seiner Zeit.

Mehr anzeigen >>


Das Blumenstundenbuch von Simon Bening

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Schönste flämische Buchmalerei

 

Entstanden: 16. Jahrhundert

Umfang: 438 Seiten
Format: 16,5 x 11,2 cm

Miniaturen: 70 Miniaturen und über 300 Seiten mit einer Fülle an Buchschmuck,
vor allem Blumen aber auch Vögeln und anderem Getier ausgestattet
Auflage: 980 Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Das Blumen-Stundenbuch von Simon Bening gehört zu den schönsten der Buchmalerei. Es demonstriert eindrucksvoll den hohen Rang der flämischen Buchkunst des 16. Jahrhunderts. Zwei Besonderheiten heben diese Meisterwerk unter allen Stundenbüchern hervor: zum einen das lockere Streumuster von Blumen oder Vögeln, das jede Textseite ziert; zum anderen die vielen unterschiedlichen Formen der Seitengestaltung innerhalb einer Handschrift.

Deshalb gilt dieses Werk in seiner Gestaltungsvielfalt als unübertroffener Höhepunkt seiner Zeit.


Mehr anzeigen >>


0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Bedford Stundenbuch

Preis auf Anfrage!

Entstanden: 15. Jahrhundert

British Library, London

Umfang: 578 Seiten

Format: 26,3 x 18,4 cm

Miniaturen: 38 großformatige Miniaturen, zahlreicher Blütenschmuck, über 1250 Medaillons

Einband: Roter Samteinband mit zwei vergoldeten Schließen, die mit einer feinen Gravur verziert sind

Auflage: 980 nummerierte Exemplar

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen!

 

Das reichste Stundenbuch des Mittelalters, eine Glanzleistung der Pariser Buchmalerei, entstand im frühen 15. Jahrhundert. Die extrem reiche Ausstattung der Handschrift, das Verständnis für perspektivische Darstellung und die ausdrucksstarke Mimik der Figuren zeugen von der ungeheuren Innovationskraft des »Bedford-Meisters«.

Miniaturen aus dem Bedford-Stundenbuch wie der Turmbau zu Babel gehören zu den am häufigsten abgebildeten Beispielen für die kreative Zeit der ersten Jahrzehnte des 15. Jahrhunderts. Die Kunst der gotischen Buchmalerei stand in ihrem Zenit; am Horizont deuteten sich schon die neuen Ideen des flämischen Realismus an. Jede Text- wie Bildseite wird von einem dichten Rankenwerk aus goldstrahlenden Weinblättern, Akanthusschmuck und kleinen Blüten und Tieren verziert. In diese Schmuckbordüren sind zusätzlich über 1250 Medaillons eingelassen, die die verschiedensten Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament wiedergeben. Damit ist jede Seite von mindestens zwei Bildern geschmückt, die das Bedford-Stundenbuch zur reichsten biblischen Ikonographie des Mittelalters machen. Der mit zahlreichen Goldinitialen und phantasievollen Zeilenfüllern durchsetzte Text ist lateinisch. Am Fuß jeder Seite stehen französische Erläuterungen der Miniaturen in roter, blauer und goldener Schrift.

Mehr anzeigen >>


Bedford Stundenbuch

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: 15. Jahrhundert

British Library, London

Umfang: 578 Seiten

Format: 26,3 x 18,4 cm

Miniaturen: 38 großformatige Miniaturen, zahlreicher Blütenschmuck, über 1250 Medaillons

Einband: Roter Samteinband mit zwei vergoldeten Schließen, die mit einer feinen Gravur verziert sind

Auflage: 980 nummerierte Exemplar

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen!

 

Das reichste Stundenbuch des Mittelalters, eine Glanzleistung der Pariser Buchmalerei, entstand im frühen 15. Jahrhundert. Die extrem reiche Ausstattung der Handschrift, das Verständnis für perspektivische Darstellung und die ausdrucksstarke Mimik der Figuren zeugen von der ungeheuren Innovationskraft des »Bedford-Meisters«.

Miniaturen aus dem Bedford-Stundenbuch wie der Turmbau zu Babel gehören zu den am häufigsten abgebildeten Beispielen für die kreative Zeit der ersten Jahrzehnte des 15. Jahrhunderts. Die Kunst der gotischen Buchmalerei stand in ihrem Zenit; am Horizont deuteten sich schon die neuen Ideen des flämischen Realismus an. Jede Text- wie Bildseite wird von einem dichten Rankenwerk aus goldstrahlenden Weinblättern, Akanthusschmuck und kleinen Blüten und Tieren verziert. In diese Schmuckbordüren sind zusätzlich über 1250 Medaillons eingelassen, die die verschiedensten Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament wiedergeben. Damit ist jede Seite von mindestens zwei Bildern geschmückt, die das Bedford-Stundenbuch zur reichsten biblischen Ikonographie des Mittelalters machen. Der mit zahlreichen Goldinitialen und phantasievollen Zeilenfüllern durchsetzte Text ist lateinisch. Am Fuß jeder Seite stehen französische Erläuterungen der Miniaturen in roter, blauer und goldener Schrift.


Mehr anzeigen >>


Stundenbuch aus Brügge – VAT. ROSS. 94

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: 15. Jahrhundert
Biblioteca Apostolica, Vatikan
Format: 9,3 x 7,3 cm
Umfang: 490 Seiten
Miniaturen: 39 ganzseitige Miniaturen
Einband: Brauner Ledereinband mit Goldprägung, 3-Seiten Goldschnitt
Auflage: 900 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen!

 

Das Stundenbuch aus Brügge ist mit zahlreichen Initialen und Randverzierungen ausgestattet sowie einer Vielzahl an Blumen und Tierdarstellungen. Die Faksimileausgabe wurde im Jahre 1996 durch den Belser-Verlag herausgegeben und ist beim Verlag vergriffen.

 

 

Mehr anzeigen >>


Stundenbuch aus Brügge – VAT. ROSS. 94

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: 15. Jahrhundert
Biblioteca Apostolica, Vatikan
Format: 9,3 x 7,3 cm
Umfang: 490 Seiten
Miniaturen: 39 ganzseitige Miniaturen
Einband: Brauner Ledereinband mit Goldprägung, 3-Seiten Goldschnitt
Auflage: 900 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen!

 

Das Stundenbuch aus Brügge ist mit zahlreichen Initialen und Randverzierungen ausgestattet sowie einer Vielzahl an Blumen und Tierdarstellungen. Die Faksimileausgabe wurde im Jahre 1996 durch den Belser-Verlag herausgegeben und ist beim Verlag vergriffen.

 

 


Mehr anzeigen >>


Les Très Riches Heures du Duc de Berry

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!
Entstanden
: 1410 - 1416 und 1485 und 1489 in Paris und/oder Bourges(?)

Umfang: 412 Seiten

Format: 29,4 x 21 cm

Miniaturen: 131 Miniaturen, ca. 300 Goldinitialen, 1800 vergoldete Zierleisten

 

Die Très Riches Heures sind gewiss das berühmteste aller Stundenbücher und eine der meistbewunderten illuminierten Handschriften. Sie sind das letzte Stundenbuch, das der Herzog Jean von Berry in Auftrag gegeben hatte.

 

Mehr anzeigen >>


Les Très Riches Heures du Duc de Berry

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!
Entstanden
: 1410 - 1416 und 1485 und 1489 in Paris und/oder Bourges(?)

Umfang: 412 Seiten

Format: 29,4 x 21 cm

Miniaturen: 131 Miniaturen, ca. 300 Goldinitialen, 1800 vergoldete Zierleisten

 

Die Très Riches Heures sind gewiss das berühmteste aller Stundenbücher und eine der meistbewunderten illuminierten Handschriften. Sie sind das letzte Stundenbuch, das der Herzog Jean von Berry in Auftrag gegeben hatte.

 


Mehr anzeigen >>


Stundenbuch des Pico della Mirandola

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

PREIS AUF ANFRAGE

Entstanden: um 1499, Norditalien

British Library, London

Umfang: 230 Seiten

Format: 16,5 x 11 cm

Miniaturen: 4 ganzseitige und 7 kleinere Miniaturen

Einband: Prunkeinband, roter Samt. Der Einband ist mit vergoldeten Beschlägen und Schließen versehen. Opale und ein ovaler Lapislazuli schmücken den Einband. 3-Seiten-Goldschnitt.

Die Lieferung erfolgt in einer Schmuckkassette

Auflage: 1495 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen!

 

Galeotto Pico della Mirandola residierte in Norditalien im kleinen Fürstentum Mirandola, malerisch gelegen zwischen der Grafschaft Mantua und den Herzogtümern Ferrara und Modena. Das kurz vor seinem Tode fertiggestellte Stundenbuch beginnt mit einem Kalender, welcher Feste und Heiligentage verzeichnet. Fein gemalte Tierkreiszeichen und Monatsbilder führen durch das Jahr. Vier ganzseitige Miniaturen stehen vor den einzelnen Offizieren. Sie sind, wie die Kalenderminiaturen, nach dem Prinzip mittelalterlicher Handwerkskunst in 23,5 Karat vergoldet. Der Meister dieser vollendeten Maltechnik war Giovanni Francesco Maineri, Hofmaler des ferraresischen Fürstenhauses Este.

Mehr anzeigen >>


Stundenbuch des Pico della Mirandola

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

PREIS AUF ANFRAGE

Entstanden: um 1499, Norditalien

British Library, London

Umfang: 230 Seiten

Format: 16,5 x 11 cm

Miniaturen: 4 ganzseitige und 7 kleinere Miniaturen

Einband: Prunkeinband, roter Samt. Der Einband ist mit vergoldeten Beschlägen und Schließen versehen. Opale und ein ovaler Lapislazuli schmücken den Einband. 3-Seiten-Goldschnitt.

Die Lieferung erfolgt in einer Schmuckkassette

Auflage: 1495 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen!

 

Galeotto Pico della Mirandola residierte in Norditalien im kleinen Fürstentum Mirandola, malerisch gelegen zwischen der Grafschaft Mantua und den Herzogtümern Ferrara und Modena. Das kurz vor seinem Tode fertiggestellte Stundenbuch beginnt mit einem Kalender, welcher Feste und Heiligentage verzeichnet. Fein gemalte Tierkreiszeichen und Monatsbilder führen durch das Jahr. Vier ganzseitige Miniaturen stehen vor den einzelnen Offizieren. Sie sind, wie die Kalenderminiaturen, nach dem Prinzip mittelalterlicher Handwerkskunst in 23,5 Karat vergoldet. Der Meister dieser vollendeten Maltechnik war Giovanni Francesco Maineri, Hofmaler des ferraresischen Fürstenhauses Este.


Mehr anzeigen >>


Les Très Belles Heures de Notre-Dame

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Entstanden: Ende 14. Jahrhundert

Bibliothèque Nationale in Paris

Format: 28 x 20 cm

Umfang: 252 Seiten

Miniaturen: 25 Miniaturseiten

Einband: Rotes Leder mit Zierprägung und einem Wappen, Goldschnitt, in Acrylglas-Vitrine

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

 

Die Bilderhandschrift „Très Belles Heures de Notre-Dame wurde im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte in drei Teile getrennt. Ursprünglich gehörten der Handschrift das „Turiner Stundenbuch“ und das „Mailänder-Stundenbuch“ an. Die Turiner Gebete sind heute leider verloren. Berühmte Maler

die Brüder Limburg wirkten bei der Gestaltung dieser prachtvollen Bilderhandschrift mit. Jede der Miniaturen besteht aus drei Elementen. Dem Figurenbild, der historisierten Initiale und der figürlichen Szene am unteren Blattrand.

Mehr anzeigen >>


Les Très Belles Heures de Notre-Dame

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Entstanden: Ende 14. Jahrhundert

Bibliothèque Nationale in Paris

Format: 28 x 20 cm

Umfang: 252 Seiten

Miniaturen: 25 Miniaturseiten

Einband: Rotes Leder mit Zierprägung und einem Wappen, Goldschnitt, in Acrylglas-Vitrine

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

 

Die Bilderhandschrift „Très Belles Heures de Notre-Dame wurde im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte in drei Teile getrennt. Ursprünglich gehörten der Handschrift das „Turiner Stundenbuch“ und das „Mailänder-Stundenbuch“ an. Die Turiner Gebete sind heute leider verloren. Berühmte Maler

die Brüder Limburg wirkten bei der Gestaltung dieser prachtvollen Bilderhandschrift mit. Jede der Miniaturen besteht aus drei Elementen. Dem Figurenbild, der historisierten Initiale und der figürlichen Szene am unteren Blattrand.


Mehr anzeigen >>


Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians I.

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: 1480, Brügge

Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin

Umfang: 726 Seiten

Format: 10,3 x 7 cm

Miniaturen: 27 ganzseitige Miniaturen, 11 größere Miniaturen, 36 Kleinbilder, 16 Ornamentseiten

Einband: Bordeauxroter Samt mit einer vergoldeten Schließe aus Sterlingsilber

Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

 

Die Verbindung der Häuser Habsburg und Burgund durch die Heirat zwischen Maria von Burgund, der einzigen Tochter und Erbin Karls des Kühnen, und dem Sohn Kaiser Friedrichs III., Maximilian, war trotz dahinter stehender politischer Erwägungen ein romantisch-idyllisches Intermezzo und führte zu persönlichem Liebes- und Familienglück.

 

Im Zuge dieser Verbindung aus dem Jahre 1477 entstand eine der schönsten Bilderhandschriften des burgundischen Fürstenhauses: Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians I.. Der Buchmaler erschließt Innenräume und weite Landschaften und tritt mit den besten Tafelmalern seiner Zeit in einen Wettstreit, bei dem die Buchkunst nicht selten triumphiert. Sogar der große Simon Bening hielt später so manche Bildidee aus dem Stundenbuch für zeitlos gültig.

 

Mehr anzeigen >>


Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians I.

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: 1480, Brügge

Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin

Umfang: 726 Seiten

Format: 10,3 x 7 cm

Miniaturen: 27 ganzseitige Miniaturen, 11 größere Miniaturen, 36 Kleinbilder, 16 Ornamentseiten

Einband: Bordeauxroter Samt mit einer vergoldeten Schließe aus Sterlingsilber

Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

 

Die Verbindung der Häuser Habsburg und Burgund durch die Heirat zwischen Maria von Burgund, der einzigen Tochter und Erbin Karls des Kühnen, und dem Sohn Kaiser Friedrichs III., Maximilian, war trotz dahinter stehender politischer Erwägungen ein romantisch-idyllisches Intermezzo und führte zu persönlichem Liebes- und Familienglück.

 

Im Zuge dieser Verbindung aus dem Jahre 1477 entstand eine der schönsten Bilderhandschriften des burgundischen Fürstenhauses: Das Berliner Stundenbuch der Maria von Burgund und Kaiser Maximilians I.. Der Buchmaler erschließt Innenräume und weite Landschaften und tritt mit den besten Tafelmalern seiner Zeit in einen Wettstreit, bei dem die Buchkunst nicht selten triumphiert. Sogar der große Simon Bening hielt später so manche Bildidee aus dem Stundenbuch für zeitlos gültig.

 


Mehr anzeigen >>


Das Farnese-Stundenbuch

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!
Entstanden
: Um 1546, Rom
New York, Pierpont Morgan Library
Umfang: 228 Seiten
Format: 17,3 x 11,0 cm
Miniaturen: 26 ganzseitige Miniaturen
Einband: Ledereinband mit Silberprägung in Schuber
Auflage: 550 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Im Jahr 1546 wurde in Rom ein Stundenbuch fertig gestellt, das seinen Zeitgenossen als eine der größten Sehenswürdigkeiten des an Kunstwerken aller Epochen so reichen Rom galt und das eine der berühmtesten illuminierten Handschriften der Welt werden sollte. Seine außerordentliche Bedeutung verdankt dieses Stundenbuch dem Umfeld seiner Entstehung und der hohen künstlerischen Qualität seiner Ausführung. Der Auftraggeber war niemand Geringerer als Kardinal Alessandro Farnese (1520–1589), Spross einer der einflussreichsten Dynastien Italiens, in direkter Linie von Papst Paul III. abstammend und Verwalter der unermesslich wertvollen Kunstsammlungen der Familie.

Mehr anzeigen >>


Das Farnese-Stundenbuch

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!
Entstanden
: Um 1546, Rom
New York, Pierpont Morgan Library
Umfang: 228 Seiten
Format: 17,3 x 11,0 cm
Miniaturen: 26 ganzseitige Miniaturen
Einband: Ledereinband mit Silberprägung in Schuber
Auflage: 550 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Im Jahr 1546 wurde in Rom ein Stundenbuch fertig gestellt, das seinen Zeitgenossen als eine der größten Sehenswürdigkeiten des an Kunstwerken aller Epochen so reichen Rom galt und das eine der berühmtesten illuminierten Handschriften der Welt werden sollte. Seine außerordentliche Bedeutung verdankt dieses Stundenbuch dem Umfeld seiner Entstehung und der hohen künstlerischen Qualität seiner Ausführung. Der Auftraggeber war niemand Geringerer als Kardinal Alessandro Farnese (1520–1589), Spross einer der einflussreichsten Dynastien Italiens, in direkter Linie von Papst Paul III. abstammend und Verwalter der unermesslich wertvollen Kunstsammlungen der Familie.


Mehr anzeigen >>


Das Stundenbuch der Isabell la Catolica

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!
Entstanden
: 15. Jahrhundert/ Brügge
Format: 20,5 x 13,8 cm
Umfang: 732 Seiten
Miniaturen: 72 Miniaturen, 24 Kalenderbilder
Einband: feinstes blaues Ziegenleder
Auflage: 980 Exemplare


Dieser Codex zählt zu den Meisterwerken der sog. flämischen Schule und gilt als ein Hauptwerk der Werkstatt von Willem Vrelant, einem der angesehensten Militaristen der flämischen Buchmalerei. Seine 72 goldgeschmückten Miniaturen sind ein Beweis für den Reichtum und das Prestige, die sich mit dem Besitz solcher Handschriften verbanden.
Als Erzbischof Carillo, 1469, Isabel von Kastilien und Fernando von Aragonien fast heimlich in Valladolid traut, ist der Affront gegen Isabels Halbbruder und König perfekt. Hier wird nicht nur die Vereinigung zweier Kronen eingeläutet, sondern auch die Geburt Spaniens, die Einigung der verschiedenen Königreiche auf spanischem Territorium unter der kastilischen Krone.

Mehr anzeigen >>


Das Stundenbuch der Isabell la Catolica

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!
Entstanden
: 15. Jahrhundert/ Brügge
Format: 20,5 x 13,8 cm
Umfang: 732 Seiten
Miniaturen: 72 Miniaturen, 24 Kalenderbilder
Einband: feinstes blaues Ziegenleder
Auflage: 980 Exemplare


Dieser Codex zählt zu den Meisterwerken der sog. flämischen Schule und gilt als ein Hauptwerk der Werkstatt von Willem Vrelant, einem der angesehensten Militaristen der flämischen Buchmalerei. Seine 72 goldgeschmückten Miniaturen sind ein Beweis für den Reichtum und das Prestige, die sich mit dem Besitz solcher Handschriften verbanden.
Als Erzbischof Carillo, 1469, Isabel von Kastilien und Fernando von Aragonien fast heimlich in Valladolid traut, ist der Affront gegen Isabels Halbbruder und König perfekt. Hier wird nicht nur die Vereinigung zweier Kronen eingeläutet, sondern auch die Geburt Spaniens, die Einigung der verschiedenen Königreiche auf spanischem Territorium unter der kastilischen Krone.


Mehr anzeigen >>


Liber Precum

0,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: zwischen 1480 u. 1490, Köln

Format: 9,5 x 13 cm
Umfang: 198 Seiten
Miniaturen: 41 ganzseitige Miniaturen
Einband: Ganzledereinband mit Blindprägung

Auflage: 580 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband


Insgesamt 41 Miniaturen illustrieren die Gebete im ersten Teil der Handschrift. Besondere Aufmerksamkeit verdient es, dass diese Bilder jeweils auf der linken Seite angeordnet sind und damit den dazugehörigen Texten unmittelbar gegenüberstehen. Atmosphärische Landschaften und eine subtile Farbgebung sind die bildbestimmenden Elemente, die den besonderen Reiz der Bilder ausmachen und den Illuminator als Meister seines Faches ausweisen. Dieser Maler gehörte in der

2. Hälfte des 15. Jhs. zu den führenden Protagonisten der Kölner Malschule, von der seit Beginn des Jhs. die entscheidenden Impulse für die Entwicklung der deutschen Tafelmalerei ausgegangen waren. Als Ihr Hauptmeister gilt Stephan Lochner, der Vollender des Weichen Stils in der hochgotischen Malerei.

Auch in der Zusammenstellung ihrer Texte weicht die Handschrift von dem üblichen Schemata ab. Sie umfasst zwei größere Textteile, die unabhängig voneinander geschrieben und künstlerisch ausgestattet wurden: Der erste enthält eine Folge von Gebeten zur Vita Christi (zum Leben und Leiden Jesu), der zweite versammelt eine Reihe von Prosa- und Verspredigten sowie weitere Gebete.

Mehr anzeigen >>


Liber Precum

0,00inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: zwischen 1480 u. 1490, Köln

Format: 9,5 x 13 cm
Umfang: 198 Seiten
Miniaturen: 41 ganzseitige Miniaturen
Einband: Ganzledereinband mit Blindprägung

Auflage: 580 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband


Insgesamt 41 Miniaturen illustrieren die Gebete im ersten Teil der Handschrift. Besondere Aufmerksamkeit verdient es, dass diese Bilder jeweils auf der linken Seite angeordnet sind und damit den dazugehörigen Texten unmittelbar gegenüberstehen. Atmosphärische Landschaften und eine subtile Farbgebung sind die bildbestimmenden Elemente, die den besonderen Reiz der Bilder ausmachen und den Illuminator als Meister seines Faches ausweisen. Dieser Maler gehörte in der

2. Hälfte des 15. Jhs. zu den führenden Protagonisten der Kölner Malschule, von der seit Beginn des Jhs. die entscheidenden Impulse für die Entwicklung der deutschen Tafelmalerei ausgegangen waren. Als Ihr Hauptmeister gilt Stephan Lochner, der Vollender des Weichen Stils in der hochgotischen Malerei.

Auch in der Zusammenstellung ihrer Texte weicht die Handschrift von dem üblichen Schemata ab. Sie umfasst zwei größere Textteile, die unabhängig voneinander geschrieben und künstlerisch ausgestattet wurden: Der erste enthält eine Folge von Gebeten zur Vita Christi (zum Leben und Leiden Jesu), der zweite versammelt eine Reihe von Prosa- und Verspredigten sowie weitere Gebete.


Mehr anzeigen >>