Sonstige Handschriften

Aratea

850,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Entstanden: 9. Jahrhundert
Bibliotheek der Rijksuniversiteit Leiden,
Umfang: 200 Seiten
Format: 22,5 x 20,0 cm
Miniaturen: 39 ganzseitige Miniaturen
Einband: Naturleder
Auflage: 980 Exemplare
Beim Verlag vergriffen

 

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts nach spätantikem Vorbild entstanden, genoss die astronomische Handschrift über Jahrhunderte hinweg dauerhafte Beliebtheit. Die mit Gold aufgelegten Sternbilder funkeln wie die Originale, revolutionär ist die Trennung von Text und Bild.

Unter den astronomischen Handschriften aus dem Umfeld der karolingischen Renaissance ist die Aratea aus der Leidener Bibliothek die berühmteste.

Da die Handschrift im 13. Jahrhundert kaum gelesen werden konnte, hat zu dieser Zeit ein Schreiber den Text nochmals in gotischer Schrift kopiert, ein Beweis für die dauerhafte Beliebtheit, die die Aratea Jahrhunderte hindurch genossen hat.

So alt wie die Menschheit, so alt ist das Rätsel um die Geheimnisse des nächtlichen Sternenhimmels. Die abendländische Kultur verdankt ihre Vorstellung eines geordneten Himmels den Griechen, die ihrerseits die Sternbilder in ihrem Kreislauf nach orientalischen Vorbildern benannten.

Gemäß kunsthistorischen und paläographischen Forschungen hat die prachtvolle Handschrift ihren Ursprung im späteren Lothringen.

Die Miniaturen in der Handschrift sind nach antiker Tradition fast quadratisch angelegt. Als Hintergrund wählte der außergewöhnlich begabte Künstler, vermutlich vom nächtlichen Himmel inspiriert, ein geheimnisvolles Blau, von einem feuerroten Band eingerahmt. Die Sterne selbst sind mit Gold aufgelegt, so dass sie, abhängig vom Lichteinfall, funkeln wie ihre Vorlagen am realen Firmament in schönen, wolkenlosen Nächten.

Erlesen sind die Darstellungen der Sternbilder, traditionsgemäß versinnbildlicht als mythologische Gestalten und Figuren, unter denen die antike Welt die Sternzeichen sah, die ihre gelehrten Astronomen am Himmel beobachtet hatten. Seit den Jahrhunderten der Frühzeit hatten sie Tageszeiten und Jahreswechsel angezeigt; Seefahrern und Landleuten waren sie Wegweiser und Wetterzeichen gewesen. (Faksimile-Verlag)

 

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Aratea

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Entstanden: 9. Jahrhundert
Bibliotheek der Rijksuniversiteit Leiden,
Umfang: 200 Seiten
Format: 22,5 x 20,0 cm
Miniaturen: 39 ganzseitige Miniaturen
Einband: Naturleder
Auflage: 980 Exemplare
Beim Verlag vergriffen

 

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts nach spätantikem Vorbild entstanden, genoss die astronomische Handschrift über Jahrhunderte hinweg dauerhafte Beliebtheit. Die mit Gold aufgelegten Sternbilder funkeln wie die Originale, revolutionär ist die Trennung von Text und Bild.

Unter den astronomischen Handschriften aus dem Umfeld der karolingischen Renaissance ist die Aratea aus der Leidener Bibliothek die berühmteste.

Da die Handschrift im 13. Jahrhundert kaum gelesen werden konnte, hat zu dieser Zeit ein Schreiber den Text nochmals in gotischer Schrift kopiert, ein Beweis für die dauerhafte Beliebtheit, die die Aratea Jahrhunderte hindurch genossen hat.

So alt wie die Menschheit, so alt ist das Rätsel um die Geheimnisse des nächtlichen Sternenhimmels. Die abendländische Kultur verdankt ihre Vorstellung eines geordneten Himmels den Griechen, die ihrerseits die Sternbilder in ihrem Kreislauf nach orientalischen Vorbildern benannten.

Gemäß kunsthistorischen und paläographischen Forschungen hat die prachtvolle Handschrift ihren Ursprung im späteren Lothringen.

Die Miniaturen in der Handschrift sind nach antiker Tradition fast quadratisch angelegt. Als Hintergrund wählte der außergewöhnlich begabte Künstler, vermutlich vom nächtlichen Himmel inspiriert, ein geheimnisvolles Blau, von einem feuerroten Band eingerahmt. Die Sterne selbst sind mit Gold aufgelegt, so dass sie, abhängig vom Lichteinfall, funkeln wie ihre Vorlagen am realen Firmament in schönen, wolkenlosen Nächten.

Erlesen sind die Darstellungen der Sternbilder, traditionsgemäß versinnbildlicht als mythologische Gestalten und Figuren, unter denen die antike Welt die Sternzeichen sah, die ihre gelehrten Astronomen am Himmel beobachtet hatten. Seit den Jahrhunderten der Frühzeit hatten sie Tageszeiten und Jahreswechsel angezeigt; Seefahrern und Landleuten waren sie Wegweiser und Wetterzeichen gewesen. (Faksimile-Verlag)

 


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Der Goldene Atlas der Nautik

1.490,00
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Spanische Nationalbibliothek Madrid
Umfang: 10 Seiten
Format: 34 x 22 cm
Miniaturen: 5 doppelseitige Karten
Einband: Brauner Ledereinband mit Goldprägung.
Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband


Im 16. Jahrhundert wog man Portolan-Atlanten mit Gold auf, denn sie waren die unabdingbare Voraussetzung für Macht und Reichtum durch Seefahrt. Ohne sie wäre jede Seereise eine Reise ins Unbekannte gewesen.

Der goldene Atlas der Nautik aus der Spanischen Nationalbibliothek Madrid ist ein prächtiges Beispiel für diese abenteuerliche Zeit voller Gefahren und Entdeckungen

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Der Goldene Atlas der Nautik

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Spanische Nationalbibliothek Madrid
Umfang: 10 Seiten
Format: 34 x 22 cm
Miniaturen: 5 doppelseitige Karten
Einband: Brauner Ledereinband mit Goldprägung.
Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband


Im 16. Jahrhundert wog man Portolan-Atlanten mit Gold auf, denn sie waren die unabdingbare Voraussetzung für Macht und Reichtum durch Seefahrt. Ohne sie wäre jede Seereise eine Reise ins Unbekannte gewesen.

Der goldene Atlas der Nautik aus der Spanischen Nationalbibliothek Madrid ist ein prächtiges Beispiel für diese abenteuerliche Zeit voller Gefahren und Entdeckungen


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Hildegard von Bingen - LIBER SCIVIAS

4.690,00
inkl. MwSt.
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Entstanden im Kloster Rupertsberg bei Bingen um 1175

Umfang:484 Seiten
Format: 32,5 x 23,5 cm
Miniaturen:35 Miniaturen mit Gold und Silber, 27 Prachtinitialen mit Gold- und Silberpartien.
Einband: Ledereinband mit originalgetreuer Blindprägung, Faksimileband in Schuber, separater Kommentarband und Übersetzung des lateinischen Textes.
Auflage: Limitiert auf 181 Exemplare.

 

Ein einzigartiger, ausdrucksstarker Stil der Miniaturen - verstärkt durch die ergreifende Intensität ihres außergewöhnlichen Farbspektrums: großflächige Goldhintergründe schaffen eine eigene, eine tiefe und gleichzeitige strahlende Dimension. Die Kraft dieses harmonischen Zusammenspiels wirkt sphärisch

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Hildegard von Bingen - LIBER SCIVIAS

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Entstanden im Kloster Rupertsberg bei Bingen um 1175

Umfang:484 Seiten
Format: 32,5 x 23,5 cm
Miniaturen:35 Miniaturen mit Gold und Silber, 27 Prachtinitialen mit Gold- und Silberpartien.
Einband: Ledereinband mit originalgetreuer Blindprägung, Faksimileband in Schuber, separater Kommentarband und Übersetzung des lateinischen Textes.
Auflage: Limitiert auf 181 Exemplare.

 

Ein einzigartiger, ausdrucksstarker Stil der Miniaturen - verstärkt durch die ergreifende Intensität ihres außergewöhnlichen Farbspektrums: großflächige Goldhintergründe schaffen eine eigene, eine tiefe und gleichzeitige strahlende Dimension. Die Kraft dieses harmonischen Zusammenspiels wirkt sphärisch


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Ulrich Boner: Der Edelstein

420,00
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Das erste durchgehend farbig illustrierte Buch in deutscher Sprache

Entstanden: 1461

Herzog August Bibliothek (Wolfenbüttel, Deutschland)

Umfang: 176 Seiten

Format: 29 x 20 cm

Miniaturen: 101 kolorierte Holzschnitte
Einband: Dunkler Ledereinband

Auflage: 850 Exemplare

Inkl. Kommentarband

Müller und Schindler Verlag

 

Die erstaunlich reich illustrierte, farbige Inkunabel enthält die Fabelsammlung des Berner Dominikaners Ulrich Bonner. Das Werk, das als Frühdruck 1461 von Albrecht Pfister herausgegeben, nur in diesem einem Exemplar erhalten ist, erschloss mit seinem weltlichen Inhalt und der prachtvollen Ausgestaltung erstmals neue bürgerliche Lesekreise.

Auf 176 Seiten werden 86 Tier- und Pflanzenfabeln mit 101 leuchtend kolorierten Holzschnitten illustriert in einer für den Wiegendruck erstaunlichen Vielfalt.

Der Text ist in der Gutenberg-Schrift der 36-zeiligen Bibel gesetzt, die bis dahin nur für lateinische geistliche Werke verwendet wurde. Der Edelstein ist für die Entwicklung der Buchkunst von eminenter Bedeutung.

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Ulrich Boner: Der Edelstein

420,00inkl. MwSt.
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Das erste durchgehend farbig illustrierte Buch in deutscher Sprache

Entstanden: 1461

Herzog August Bibliothek (Wolfenbüttel, Deutschland)

Umfang: 176 Seiten

Format: 29 x 20 cm

Miniaturen: 101 kolorierte Holzschnitte
Einband: Dunkler Ledereinband

Auflage: 850 Exemplare

Inkl. Kommentarband

Müller und Schindler Verlag

 

Die erstaunlich reich illustrierte, farbige Inkunabel enthält die Fabelsammlung des Berner Dominikaners Ulrich Bonner. Das Werk, das als Frühdruck 1461 von Albrecht Pfister herausgegeben, nur in diesem einem Exemplar erhalten ist, erschloss mit seinem weltlichen Inhalt und der prachtvollen Ausgestaltung erstmals neue bürgerliche Lesekreise.

Auf 176 Seiten werden 86 Tier- und Pflanzenfabeln mit 101 leuchtend kolorierten Holzschnitten illustriert in einer für den Wiegendruck erstaunlichen Vielfalt.

Der Text ist in der Gutenberg-Schrift der 36-zeiligen Bibel gesetzt, die bis dahin nur für lateinische geistliche Werke verwendet wurde. Der Edelstein ist für die Entwicklung der Buchkunst von eminenter Bedeutung.


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Das Buch vom erfüllten Leben

980,00
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Entstanden: Um 1342

Free Library in Philadelphia

Format: 20,7 x 14,4 cm

Umfang: 146 Seiten

Miniaturen: 44 ganzseitige Miniaturen, 74 Goldinitialen und reicher Bordürenschmuck

Einband: Einband mit rotem Samt bezogen, 4 Zierbeschläge, Goldschnitt

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband


In dieser Faksimileausgabe wird das Leben im Mittelalterlichen Alltag anhand von Miniaturen in allen Details wiedergegeben.
Der Betrachter erhält unter anderem einen Einblick in die Wohnstuben und Schlafgemächer der mittelalterlichen Menschen. Jacques Bruyant, ein Geistlicher aus Paris, hat die Verserzählung um 1342 unter dem Titel »Le Livre du Chastel de Labour« (»Buch von der Burg der Arbeit, der Armut und des Reichtums «) verfasst. Der Auftraggeber des „Buches vom erfülltem Leben“ soll die einflussreiche Familie Beuville aus der Normandie gewesen sein. Ihr Wappen befindet sich auf vielen Seiten der Handschrift.

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Das Buch vom erfüllten Leben

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Entstanden: Um 1342

Free Library in Philadelphia

Format: 20,7 x 14,4 cm

Umfang: 146 Seiten

Miniaturen: 44 ganzseitige Miniaturen, 74 Goldinitialen und reicher Bordürenschmuck

Einband: Einband mit rotem Samt bezogen, 4 Zierbeschläge, Goldschnitt

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband


In dieser Faksimileausgabe wird das Leben im Mittelalterlichen Alltag anhand von Miniaturen in allen Details wiedergegeben.
Der Betrachter erhält unter anderem einen Einblick in die Wohnstuben und Schlafgemächer der mittelalterlichen Menschen. Jacques Bruyant, ein Geistlicher aus Paris, hat die Verserzählung um 1342 unter dem Titel »Le Livre du Chastel de Labour« (»Buch von der Burg der Arbeit, der Armut und des Reichtums «) verfasst. Der Auftraggeber des „Buches vom erfülltem Leben“ soll die einflussreiche Familie Beuville aus der Normandie gewesen sein. Ihr Wappen befindet sich auf vielen Seiten der Handschrift.


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Vita der Mathilde von Canossa

360,00
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Entstanden: 1115, Oberitalien
Biblioteca Apostolica Vaticana

Format: 16,7 x22,3 cm

Umfang: 180 Seiten

Miniaturen: 8 prachtvolle Miniaturseiten in leuchtenden Farben mit Goldauftrag

Einband: Ganzledereinband mit Goldprägung, Seiten randbeschnitten

Verlag: Belser Verlag

Auflage: 2.000 Exemplare (600 für deutschsprachige Länder)

Inkl. Kommentarband

 

 

Mathilde (1046-1115) war die letzte Vertreterin der großen Dynastie der Markgrafen von Tuszien (Toskana), die in weniger als hundert Jahren einen Herrschaftsbereich auf italienischem Boden aufgebaut hatten. Ihr Leben stand im Bann der großen Politik, die durch den Machtkampf von Papst und Kaisertum gekennzeichnet war. Durch ihre Unterstützung des reformerischen Papsttums, die in der Übereignung ihres gesamten Besitzes - der Mathildischen Güter - an den Kirchenstaat gipfelte, opferte sie den Anspruch ihres Hauses. Die Vita der Mathilde von Canossa lässt nicht nur diese schillernde Persönlichkeit wieder lebendig werden, sondern liefert auch Ansätze für die Bewertung heute umstrittener historischer Ereignisse und Gestalten. Der Benediktinermönch Donizio von Canossa setzte in seiner Vita Mathildis der Markgräfin ein literarisches Denkmal. Sein zwischen 1111 und 1114 entstandenes und 1115 ergänztes Werk umfasst zwei „Bücher“ mit jeweils rund 1400 Hexametern, die durch Prosatexte eingeleitet sind. Es handelt sich weniger um eine Biographie Mathildes als um eine Preisung des Aufstiegs des Hauses Canossa zum mächtigsten italienischen Fürstengeschlecht des 11. Jahrhunderts. Das zweite Buch allerdings hat Donizio ganz Mathilde gewidmet. Ihre in tiefer Frömmigkeit gründende Treue zum Papsttum und ihr Bestreben, zwischen Heinrich IV. und Papst Gregor VII. vermitteln zu wollen, stehen im Vordergrund. Die Vita Mathildis belegt das entschiedene Eintreten der Markgräfin zugunsten des Kaisers, der am 25. Januar 1077 im Büßergewand vor dem Tor der Stammburg Mathildes erschien, in der Papst Gregor Zuflucht vor ihm gesucht hatte. Da das mit acht prachtvollen Miniaturen in leuchtenden Farben mit Goldauftrag illustrierte Dedikationsexemplar erst nach Mathildes Tod im Sommer 1115 fertiggestellt werden konnte, fügte Donizio eine aus 149 Versen bestehende Totenklage an. Die Vita Mathildis blieb ein eindrucksvolles Zeugnis der Entwicklung einer Dynastie im Spannungsfeld der Zeitgeschichte. Die vollständige Wiedergabe der Handschrift begeistert mit leuchtenden Farben und mit nachempfundenem Goldauftrag im Folientransferverfahren. Der Kommentar enthält eine Transkription der Verse Donizios sowie deren Übersetzung ins Deutsche.

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Vita der Mathilde von Canossa

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Entstanden: 1115, Oberitalien
Biblioteca Apostolica Vaticana

Format: 16,7 x22,3 cm

Umfang: 180 Seiten

Miniaturen: 8 prachtvolle Miniaturseiten in leuchtenden Farben mit Goldauftrag

Einband: Ganzledereinband mit Goldprägung, Seiten randbeschnitten

Verlag: Belser Verlag

Auflage: 2.000 Exemplare (600 für deutschsprachige Länder)

Inkl. Kommentarband

 

 

Mathilde (1046-1115) war die letzte Vertreterin der großen Dynastie der Markgrafen von Tuszien (Toskana), die in weniger als hundert Jahren einen Herrschaftsbereich auf italienischem Boden aufgebaut hatten. Ihr Leben stand im Bann der großen Politik, die durch den Machtkampf von Papst und Kaisertum gekennzeichnet war. Durch ihre Unterstützung des reformerischen Papsttums, die in der Übereignung ihres gesamten Besitzes - der Mathildischen Güter - an den Kirchenstaat gipfelte, opferte sie den Anspruch ihres Hauses. Die Vita der Mathilde von Canossa lässt nicht nur diese schillernde Persönlichkeit wieder lebendig werden, sondern liefert auch Ansätze für die Bewertung heute umstrittener historischer Ereignisse und Gestalten. Der Benediktinermönch Donizio von Canossa setzte in seiner Vita Mathildis der Markgräfin ein literarisches Denkmal. Sein zwischen 1111 und 1114 entstandenes und 1115 ergänztes Werk umfasst zwei „Bücher“ mit jeweils rund 1400 Hexametern, die durch Prosatexte eingeleitet sind. Es handelt sich weniger um eine Biographie Mathildes als um eine Preisung des Aufstiegs des Hauses Canossa zum mächtigsten italienischen Fürstengeschlecht des 11. Jahrhunderts. Das zweite Buch allerdings hat Donizio ganz Mathilde gewidmet. Ihre in tiefer Frömmigkeit gründende Treue zum Papsttum und ihr Bestreben, zwischen Heinrich IV. und Papst Gregor VII. vermitteln zu wollen, stehen im Vordergrund. Die Vita Mathildis belegt das entschiedene Eintreten der Markgräfin zugunsten des Kaisers, der am 25. Januar 1077 im Büßergewand vor dem Tor der Stammburg Mathildes erschien, in der Papst Gregor Zuflucht vor ihm gesucht hatte. Da das mit acht prachtvollen Miniaturen in leuchtenden Farben mit Goldauftrag illustrierte Dedikationsexemplar erst nach Mathildes Tod im Sommer 1115 fertiggestellt werden konnte, fügte Donizio eine aus 149 Versen bestehende Totenklage an. Die Vita Mathildis blieb ein eindrucksvolles Zeugnis der Entwicklung einer Dynastie im Spannungsfeld der Zeitgeschichte. Die vollständige Wiedergabe der Handschrift begeistert mit leuchtenden Farben und mit nachempfundenem Goldauftrag im Folientransferverfahren. Der Kommentar enthält eine Transkription der Verse Donizios sowie deren Übersetzung ins Deutsche.


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Chansonnier de Jean de Montchenu

1.490,00
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Entstanden: Frankreich um 1475

Bibliothèque nationale de France

Umfang: 144 Seiten

Format: 22 x16 cm

Miniaturen: 2 ganzseitige Miniaturen, 127 Seiten mit Illustrationen von Pflanzen, Tieren und mythologischen Wesen, reiches Golddekor

Einband: Herzförmig in rotem Samt

Auflage:1380 nummerierte Exemplare

Antiquarisches Exemplar

 

Wahrscheinlich um 1475 wurde diese Handschrift, eine Sammlung italienischer und französischer Liebeslieder (und eines spanischen), für Jean de Möndchen, Adeliger, Apostolischer Protonotar, Bischof von Agens (1477) und Visiers (1478-1497) geschaffen.

Ist das Buch geschlossen, hat es die Form eines Herzens. Wird es geöffnet, nimmt es die Gestalt eines Schmetterlings an, gebildet aus den Herzen zweier sich Liebenden, die in ihren Liedern Liebesbekundungen austauschen. Wie leicht vorstellbar, ist bereits die herzförmige Kontur der Handschrift eine Rarität. Einzigartig jedoch sind die bei ihrer Öffnung sichtbare Darstellung zweier verbundenen Herzen und das reichhaltige Dekor.

Die Lieder in französischer und italienischer Sprache, geschrieben für verschiedene Stimmen, sind das Werk einiger der besten mittelalterlichen Tondichter und Musiker. Guillaume Dufay und Johannes Ockeghem, die führenden Komponisten in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, zählen dazu. Guillaume Dufay (1397-1474), vom Papst ernannter Kanoniker in Cambrai und Mons, schuf gleicherweise geistliche und weltlich-höfische Musik, Messen und Motetten sowie französische Chansons. Johannes Ockeghem (1410-1497), flämischer Komponist und Kleriker, Sanger am Hof des französischen Königs Karl VII., Schatzmeister der Kirche St. Martin in Tours und Diplomat des Papstes, war einer der herausragendsten Bassisten seiner Zeit.

Im Codex stehen sich zwei ganzseitige Miniaturen gegenüber. In der ersten schließt Liebesgott Cupido mit seinen Pfeilen auf eine junge Dame, während die Schicksalsgöttin Fortuna das Lebensrad dreht. In der zweiten nähern sich die Verliebten einander. Pentagramme, Musik und Liebesgedichte sind umgeben mit Illustrationen von Tieren, Vögeln, Hunden und Katzen sowie aller Arten von Blumen und Pflanzen, erhöht durch die reiche Verwendung von Gold. Zu Harmonie und Eleganz des Codex trägt auch der Einband aus blutrotem Samt bei, der dieses „Buch des Herzens“ umschließt.

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Chansonnier de Jean de Montchenu

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Entstanden: Frankreich um 1475

Bibliothèque nationale de France

Umfang: 144 Seiten

Format: 22 x16 cm

Miniaturen: 2 ganzseitige Miniaturen, 127 Seiten mit Illustrationen von Pflanzen, Tieren und mythologischen Wesen, reiches Golddekor

Einband: Herzförmig in rotem Samt

Auflage:1380 nummerierte Exemplare

Antiquarisches Exemplar

 

Wahrscheinlich um 1475 wurde diese Handschrift, eine Sammlung italienischer und französischer Liebeslieder (und eines spanischen), für Jean de Möndchen, Adeliger, Apostolischer Protonotar, Bischof von Agens (1477) und Visiers (1478-1497) geschaffen.

Ist das Buch geschlossen, hat es die Form eines Herzens. Wird es geöffnet, nimmt es die Gestalt eines Schmetterlings an, gebildet aus den Herzen zweier sich Liebenden, die in ihren Liedern Liebesbekundungen austauschen. Wie leicht vorstellbar, ist bereits die herzförmige Kontur der Handschrift eine Rarität. Einzigartig jedoch sind die bei ihrer Öffnung sichtbare Darstellung zweier verbundenen Herzen und das reichhaltige Dekor.

Die Lieder in französischer und italienischer Sprache, geschrieben für verschiedene Stimmen, sind das Werk einiger der besten mittelalterlichen Tondichter und Musiker. Guillaume Dufay und Johannes Ockeghem, die führenden Komponisten in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, zählen dazu. Guillaume Dufay (1397-1474), vom Papst ernannter Kanoniker in Cambrai und Mons, schuf gleicherweise geistliche und weltlich-höfische Musik, Messen und Motetten sowie französische Chansons. Johannes Ockeghem (1410-1497), flämischer Komponist und Kleriker, Sanger am Hof des französischen Königs Karl VII., Schatzmeister der Kirche St. Martin in Tours und Diplomat des Papstes, war einer der herausragendsten Bassisten seiner Zeit.

Im Codex stehen sich zwei ganzseitige Miniaturen gegenüber. In der ersten schließt Liebesgott Cupido mit seinen Pfeilen auf eine junge Dame, während die Schicksalsgöttin Fortuna das Lebensrad dreht. In der zweiten nähern sich die Verliebten einander. Pentagramme, Musik und Liebesgedichte sind umgeben mit Illustrationen von Tieren, Vögeln, Hunden und Katzen sowie aller Arten von Blumen und Pflanzen, erhöht durch die reiche Verwendung von Gold. Zu Harmonie und Eleganz des Codex trägt auch der Einband aus blutrotem Samt bei, der dieses „Buch des Herzens“ umschließt.


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Die Chronik des Kreuzfahrer-Königreiches Jerusalem

698,00
inkl. MwSt.
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Entstanden: Um 1455
Österreichische Nationalbibliothek
Umfang: 36 Seiten
Format: 52 x 29 cm
Miniaturen: 11 große, 47 kleine Miniaturen und 98 Medaillons und Initialen
Inkl. Kommentarband
Idion Verlag

 

 

Die um 1455 entstandene Handschrift aus der Werkstatt des David Aubert im Auftrag des Herzogs von Burgund, erzählt den ersten Kreuzzug, die Eroberung Jerusalems und die Geschichte des Königreiches Jerusalem bis zu seinem Untergang.

Die Handschrift wurde in französischer Sprache verfasst. Außergewöhnlich ist die Anordnung der Schrift: Die Handschrift ist in vier Spalten quer zum Buchrücken angeordnet und über Seiten hinweg kolumnenweise zu lesen! Durchlaufende Farbbänder mit eingelassenen Medaillons liefern den größten Teil der Informationen und gelten als wichtige Dekorationsmotive. Bevor die Handschrift in die Österreichische Nationalbibliothek kam, war sie im Besitz von Kaiser Karls V.

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Die Chronik des Kreuzfahrer-Königreiches Jerusalem

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Entstanden: Um 1455
Österreichische Nationalbibliothek
Umfang: 36 Seiten
Format: 52 x 29 cm
Miniaturen: 11 große, 47 kleine Miniaturen und 98 Medaillons und Initialen
Inkl. Kommentarband
Idion Verlag

 

 

Die um 1455 entstandene Handschrift aus der Werkstatt des David Aubert im Auftrag des Herzogs von Burgund, erzählt den ersten Kreuzzug, die Eroberung Jerusalems und die Geschichte des Königreiches Jerusalem bis zu seinem Untergang.

Die Handschrift wurde in französischer Sprache verfasst. Außergewöhnlich ist die Anordnung der Schrift: Die Handschrift ist in vier Spalten quer zum Buchrücken angeordnet und über Seiten hinweg kolumnenweise zu lesen! Durchlaufende Farbbänder mit eingelassenen Medaillons liefern den größten Teil der Informationen und gelten als wichtige Dekorationsmotive. Bevor die Handschrift in die Österreichische Nationalbibliothek kam, war sie im Besitz von Kaiser Karls V.


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Cosmographia des Claudius Ptolemaeus

3.980,00
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Die Geburt der modernen Kartographie

Entstanden: 1472
Umfang: 268 Seiten

Format: 43,5 x 59,3 cm

Miniaturen: 55 Karten und zahlreiche Initialen
Einband: Nachbildung des Originaleinband mit reichen Ornamentprägungen, Schmuckbeschlägen und Schließen, handgeheftet auf flache Bünde.

Auflage: Weltauflage: 500 nummerierte Exemplare, davon 200 für den deutschsprachigen Raum.

Inkl. Kommentar

 

 

Mit der im ersten Jahrhundert nach Christus entstandenen Cosmographia des Claudius Ptolemaeus begann ein neues Zeitalter der Kartographie. Sie diente jahrhundertelang als Standardwerk und besitzt in ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen bis heute Gültigkeit.

In der Epoche der italienischen Renaissance wurde dieser Geist der Antike – während des Mittelalters in Vergessenheit geraten – wieder belebt. So erteilte der florentinische Buchhändler Vespasiano da Bisticci namhaften Buchkünstlern den Auftrag des Cosmographia als Prachtatlas anzufertigen.

 

Die 55 Karten sowie die ganzseitigen topographischen Darstellungen so bedeutender Städte wie Florenz, Rom oder Konstantinopel beeindrucken nicht nur durch den Reichtum der Ausgestaltung. Ein unübertroffenes Meisterwerk der Renaissance-Buchkunst, in dem sich das Weltbild einer großen Epoche beispielhaft widerspiegelt.

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Cosmographia des Claudius Ptolemaeus

3.980,00inkl. MwSt.
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Die Geburt der modernen Kartographie

Entstanden: 1472
Umfang: 268 Seiten

Format: 43,5 x 59,3 cm

Miniaturen: 55 Karten und zahlreiche Initialen
Einband: Nachbildung des Originaleinband mit reichen Ornamentprägungen, Schmuckbeschlägen und Schließen, handgeheftet auf flache Bünde.

Auflage: Weltauflage: 500 nummerierte Exemplare, davon 200 für den deutschsprachigen Raum.

Inkl. Kommentar

 

 

Mit der im ersten Jahrhundert nach Christus entstandenen Cosmographia des Claudius Ptolemaeus begann ein neues Zeitalter der Kartographie. Sie diente jahrhundertelang als Standardwerk und besitzt in ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen bis heute Gültigkeit.

In der Epoche der italienischen Renaissance wurde dieser Geist der Antike – während des Mittelalters in Vergessenheit geraten – wieder belebt. So erteilte der florentinische Buchhändler Vespasiano da Bisticci namhaften Buchkünstlern den Auftrag des Cosmographia als Prachtatlas anzufertigen.

 

Die 55 Karten sowie die ganzseitigen topographischen Darstellungen so bedeutender Städte wie Florenz, Rom oder Konstantinopel beeindrucken nicht nur durch den Reichtum der Ausgestaltung. Ein unübertroffenes Meisterwerk der Renaissance-Buchkunst, in dem sich das Weltbild einer großen Epoche beispielhaft widerspiegelt.


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Guido de Columnis - Der Trojanische Krieg

2.490,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Entstanden: 15. Jahrhundert
Österreichische Nationalbibliothek, Wien
Format 37 x 27,5 cm

Umfang: 478 Seiten

Miniaturen: 343 großformatige mit Gold und Silber ausgeschmückte Miniaturen

Einband: Ledereinband mit vier Schließen und fünf Bünden, die Rahmenecken und die Buchdeckelmitte sind
mit einer Wirbelrosette in Echtgold besetzt.

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

 

 

Im 13. Jahrhundert verfasste Guido de Columnis seine Historia destructionis Troiae: die Geschichte von der Zerstörung Trojas. Die Geschichten um die schöne Helena und den Helden Achill, Hector und Odysseus werden in den bezaubernden, reich mit Silber und Gold geschmückten Miniaturen wiedergegeben.


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Guido de Columnis - Der Trojanische Krieg

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Entstanden: 15. Jahrhundert
Österreichische Nationalbibliothek, Wien
Format 37 x 27,5 cm

Umfang: 478 Seiten

Miniaturen: 343 großformatige mit Gold und Silber ausgeschmückte Miniaturen

Einband: Ledereinband mit vier Schließen und fünf Bünden, die Rahmenecken und die Buchdeckelmitte sind
mit einer Wirbelrosette in Echtgold besetzt.

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

 

 

Im 13. Jahrhundert verfasste Guido de Columnis seine Historia destructionis Troiae: die Geschichte von der Zerstörung Trojas. Die Geschichten um die schöne Helena und den Helden Achill, Hector und Odysseus werden in den bezaubernden, reich mit Silber und Gold geschmückten Miniaturen wiedergegeben.



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Dantes Divina Commedia

2.980,00
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Ein lebendiges Geschichtskompendium

Entstehung: Venedig 1491
Biblioteca della Casa di Dante
Umfang: 650 Seiten
Format: 34 x 22,5 cm
Miniaturen: 97 gestochene Vignetten; 3 große Holzstiche; mehr als 400 handgemalte Illustrationen mit Goldverzierungen
Einband: Ledereinband mit Goldprägung
Auflage: 499 nummerierte Exemplare

 

Zum 750. Geburtstag Dante Alighieris (1265-1321)

Die Commedia, von Giovanni Boccaccio dann auch Divina Commedia genannt, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321) und eines der größten Werke der Weltliteratur. Die Commedia wurde wahrscheinlich um 1307 begonnen und erst kurze Zeit vor dem Tod des Dichters 1321 vollendet. In diesem Epos, das zentrale Gedanken des Christentums mit Glaubensvorstellungen aus der Antike zusammenführt, setzt sich Dante mit theologischen, philosophischen und moralischen Fragen auseinander, die bis heute von gesellschaftlicher und politischer Brisanz sind. Anknüpfend an das Genre mittelalterlicher Jenseitsvisionen schildert die Commedia in der Ichform eine Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt, durch Hölle, Fegefeuer und Paradies. Dementsprechend besteht das Werk aus 3 Teilen, jeder dieser Teile wiederum aus 33 Gesängen, wobei der erste der 34 Gesänge des ersten Teils der Commedia als Einleitung dient.

Der Titel Commedia verweist zwar auf die dramatische Gattung der Komödie, ist jedoch keineswegs streng der klassisch-antiken Gattungspoetik verhaftet. In Dantes Widmungsbrief an seinen Gönner Can Grande della Scala erkennen wir die Intention des Autors. Das Epos erzählt von Widrigkeiten, ja Schrecken, führt uns aber zu einem glücklichen Ende, den Freuden des Paradieses, dem Blick auf die Dreieinigkeit. Die dem Venezianer Antonio Grifo (ca. 1430-1510) zugeschriebene Illustration wurde kurz nach dem Druck der Inkunabel (18. November 1491) zu Ehren des Galeazzo da Sanseverino (1458-1525) ausgeführt, eines ruhmvollen Condottiere und Mäzens, u.a. von Leonardo da Vinci. Eine Besonderheit der handillustrierten Inkunabel ist der umfangreiche Zusatz handschriftlicher, kommentierender Eintragungen des italienischen Humanisten und Dichters Cristoforo Landino (1425-98).

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Dantes Divina Commedia

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Ein lebendiges Geschichtskompendium

Entstehung: Venedig 1491
Biblioteca della Casa di Dante
Umfang: 650 Seiten
Format: 34 x 22,5 cm
Miniaturen: 97 gestochene Vignetten; 3 große Holzstiche; mehr als 400 handgemalte Illustrationen mit Goldverzierungen
Einband: Ledereinband mit Goldprägung
Auflage: 499 nummerierte Exemplare

 

Zum 750. Geburtstag Dante Alighieris (1265-1321)

Die Commedia, von Giovanni Boccaccio dann auch Divina Commedia genannt, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321) und eines der größten Werke der Weltliteratur. Die Commedia wurde wahrscheinlich um 1307 begonnen und erst kurze Zeit vor dem Tod des Dichters 1321 vollendet. In diesem Epos, das zentrale Gedanken des Christentums mit Glaubensvorstellungen aus der Antike zusammenführt, setzt sich Dante mit theologischen, philosophischen und moralischen Fragen auseinander, die bis heute von gesellschaftlicher und politischer Brisanz sind. Anknüpfend an das Genre mittelalterlicher Jenseitsvisionen schildert die Commedia in der Ichform eine Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt, durch Hölle, Fegefeuer und Paradies. Dementsprechend besteht das Werk aus 3 Teilen, jeder dieser Teile wiederum aus 33 Gesängen, wobei der erste der 34 Gesänge des ersten Teils der Commedia als Einleitung dient.

Der Titel Commedia verweist zwar auf die dramatische Gattung der Komödie, ist jedoch keineswegs streng der klassisch-antiken Gattungspoetik verhaftet. In Dantes Widmungsbrief an seinen Gönner Can Grande della Scala erkennen wir die Intention des Autors. Das Epos erzählt von Widrigkeiten, ja Schrecken, führt uns aber zu einem glücklichen Ende, den Freuden des Paradieses, dem Blick auf die Dreieinigkeit. Die dem Venezianer Antonio Grifo (ca. 1430-1510) zugeschriebene Illustration wurde kurz nach dem Druck der Inkunabel (18. November 1491) zu Ehren des Galeazzo da Sanseverino (1458-1525) ausgeführt, eines ruhmvollen Condottiere und Mäzens, u.a. von Leonardo da Vinci. Eine Besonderheit der handillustrierten Inkunabel ist der umfangreiche Zusatz handschriftlicher, kommentierender Eintragungen des italienischen Humanisten und Dichters Cristoforo Landino (1425-98).


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Diebold Schillings Spiezer Bilderchronik

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Die künstlerische Krönung – Diebold Schillings letztes Meisterwerk

Entstanden: 15. Jahrhundert
Burgerbibliothek Bern
Umfang: 808 Seiten
Format: 39 x 28 cm
Miniaturen: 344 meist ganzseitige Bilder
Einband: Ledereinband mit Blindprägungen, Eck- und Mittelbeschlägen sowie 2 Buchschließen.
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Die Fassung, die „Spiezer Chronik“ wurde Schillings letztes Werk: er starb 1486. Die hervorragenden Bilder machen diese Chronik jedoch zum künstlerisch wertvollsten Band seines gesamten Schaffens.

Als Diebold Schilling zu Weihnachten 1483 dem Berner Rat die dreibändige Amtliche Berner Chronik überreichte, dürfte beim Ratsherrn Rudolf von Erlach der Wunsch geweckt worden sein, selbst ein solches Werk zu besitzen. Wenig später nämlich erhielt Schilling den genannten Auftrag.

Der Text der Chronik folgt in Schillings exakter Handschrift den bewährten Vorlagen und führt mit 344 Bildern auf 808 Seiten von den Anfängen der Stadt Bern bis ins Jahr 1465. Verschiedene kleine Kürzungen am Schluss der Chronik lassen die Ungeduld des Schreibers erahnen: Der von Alter und Krankheit gezeichnete Chronist musste sein Werk wohl vorzeitig abschließen.

Der einzigartige Bilderschmuck macht Schillings letzte Bilderchronik zur Krönung seines umfangreichen Werkes als Geschichtsschreiber. Die schwungvollen Federzeichnungen, welche in vielerlei Abstufungen mit Lasurfarben koloriert sind, haben sich weitgehend von der Kompositionsweise früherer Bilderchroniken gelöst.

Auffällig ist die gestalterische Kraft, mit der es der Zeichner versteht, das Geschehen wirkungsvoll zu inszenieren, Haupt- und Nebenhandlungen aufeinander abzustimmen und Vorder- und Hintergrund miteinander zu verbinden. Oft wird – manchmal nur durch ein Fenster im Hintergrund – der bezaubernde Ausblick auf eine entfernte Landschaft gewährt, der den dramatischen Ereignissen im Vordergrund einen lyrischen Gegenpol entgegensetzt. Dem Text entsprechend nimmt die Schilderung des Kriegsgeschehens auch bei den Chronikbildern breiten Raum ein. Mittelpunkt der Chronikbilder sind stets die handelnden Personen, die oft zu zwei einander gegenüberstehenden Gruppen verwoben sind. Proportionen und Körperhaltung der Figuren zeugen von der bemerkenswerten Fähigkeit des Künstlers, die menschliche Anatomie korrekt wiederzugeben.

Die Bildausstattung wurde speziell auf den Auftraggeber Rudolf von Erlach zugeschnitten. Ruhm und Ehre der Familie sollten zum Ausdruck kommen und für Familie und Nachwelt festgehalten werden.

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Diebold Schillings Spiezer Bilderchronik

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Die künstlerische Krönung – Diebold Schillings letztes Meisterwerk

Entstanden: 15. Jahrhundert
Burgerbibliothek Bern
Umfang: 808 Seiten
Format: 39 x 28 cm
Miniaturen: 344 meist ganzseitige Bilder
Einband: Ledereinband mit Blindprägungen, Eck- und Mittelbeschlägen sowie 2 Buchschließen.
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Die Fassung, die „Spiezer Chronik“ wurde Schillings letztes Werk: er starb 1486. Die hervorragenden Bilder machen diese Chronik jedoch zum künstlerisch wertvollsten Band seines gesamten Schaffens.

Als Diebold Schilling zu Weihnachten 1483 dem Berner Rat die dreibändige Amtliche Berner Chronik überreichte, dürfte beim Ratsherrn Rudolf von Erlach der Wunsch geweckt worden sein, selbst ein solches Werk zu besitzen. Wenig später nämlich erhielt Schilling den genannten Auftrag.

Der Text der Chronik folgt in Schillings exakter Handschrift den bewährten Vorlagen und führt mit 344 Bildern auf 808 Seiten von den Anfängen der Stadt Bern bis ins Jahr 1465. Verschiedene kleine Kürzungen am Schluss der Chronik lassen die Ungeduld des Schreibers erahnen: Der von Alter und Krankheit gezeichnete Chronist musste sein Werk wohl vorzeitig abschließen.

Der einzigartige Bilderschmuck macht Schillings letzte Bilderchronik zur Krönung seines umfangreichen Werkes als Geschichtsschreiber. Die schwungvollen Federzeichnungen, welche in vielerlei Abstufungen mit Lasurfarben koloriert sind, haben sich weitgehend von der Kompositionsweise früherer Bilderchroniken gelöst.

Auffällig ist die gestalterische Kraft, mit der es der Zeichner versteht, das Geschehen wirkungsvoll zu inszenieren, Haupt- und Nebenhandlungen aufeinander abzustimmen und Vorder- und Hintergrund miteinander zu verbinden. Oft wird – manchmal nur durch ein Fenster im Hintergrund – der bezaubernde Ausblick auf eine entfernte Landschaft gewährt, der den dramatischen Ereignissen im Vordergrund einen lyrischen Gegenpol entgegensetzt. Dem Text entsprechend nimmt die Schilderung des Kriegsgeschehens auch bei den Chronikbildern breiten Raum ein. Mittelpunkt der Chronikbilder sind stets die handelnden Personen, die oft zu zwei einander gegenüberstehenden Gruppen verwoben sind. Proportionen und Körperhaltung der Figuren zeugen von der bemerkenswerten Fähigkeit des Künstlers, die menschliche Anatomie korrekt wiederzugeben.

Die Bildausstattung wurde speziell auf den Auftraggeber Rudolf von Erlach zugeschnitten. Ruhm und Ehre der Familie sollten zum Ausdruck kommen und für Familie und Nachwelt festgehalten werden.


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Die Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen

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Entstanden: 1485/86 in Brügge
London, The British Library
Format: ca. 23,0 x 17,0 cm
Umfang: 30 Seiten
Miniaturen: 11 großformatige Miniaturen, Bordürenstreifen mit Streublumen und Insekten, Pinsel- und Muschelgold, feinste Ziselierungen
Einband: altrosafarbener Samteinband mit Zierecken und Medaillons
Auflage: 680 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Die Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen wurde um 1485/86 in Brügge für den am 22. Juli 1478 geborenen Erben des Hauses Burgund geschaffen. Auf 30 Seiten wird mit kurzem Text und in farbenfrohen Bildern die Geschichte der Burgunder, ihrer Herrscher und Heiligen vom 1. bis 15. Jahrhundert erzählt. Fakten und Fiktionen sind dabei nicht unterschieden. Für den kleinen Philipp eröffnete sich damit eine wunderbare Bilderwelt, in der edel gekleidete Damen und Herren vor großartiger Kulisse die Taten seiner Vorfahren darstellten. Er sollte verinnerlichen, dass er später einmal an der Spitze einer Dynastie stehen würde, die bis in die früheste christliche Zeit zurückreichte und alle anderen Herrscherhäuser übertraf.

Mit dem ganzen Repertoire der Gent-Brügger Buchmalerkunst werden die verschiedenen Ereignisse der burgundischen Geschichte in den Miniaturen glanzvoll in Szene gesetzt. Sie spielen vor der Kulisse eindrucksvoller Paläste, imposanter Kirchen, vor flämischen Stadtansichten und idyllischen Landschaften.

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Die Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen

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Miniaturen: 11 großformatige Miniaturen, Bordürenstreifen mit Streublumen und Insekten, Pinsel- und Muschelgold, feinste Ziselierungen
Einband: altrosafarbener Samteinband mit Zierecken und Medaillons
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Die Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen wurde um 1485/86 in Brügge für den am 22. Juli 1478 geborenen Erben des Hauses Burgund geschaffen. Auf 30 Seiten wird mit kurzem Text und in farbenfrohen Bildern die Geschichte der Burgunder, ihrer Herrscher und Heiligen vom 1. bis 15. Jahrhundert erzählt. Fakten und Fiktionen sind dabei nicht unterschieden. Für den kleinen Philipp eröffnete sich damit eine wunderbare Bilderwelt, in der edel gekleidete Damen und Herren vor großartiger Kulisse die Taten seiner Vorfahren darstellten. Er sollte verinnerlichen, dass er später einmal an der Spitze einer Dynastie stehen würde, die bis in die früheste christliche Zeit zurückreichte und alle anderen Herrscherhäuser übertraf.

Mit dem ganzen Repertoire der Gent-Brügger Buchmalerkunst werden die verschiedenen Ereignisse der burgundischen Geschichte in den Miniaturen glanzvoll in Szene gesetzt. Sie spielen vor der Kulisse eindrucksvoller Paläste, imposanter Kirchen, vor flämischen Stadtansichten und idyllischen Landschaften.


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Die Esther-Rolle

450,00
inkl. MwSt.
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The Esther Scroll

 

Entstanden: 1746
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover
Umfang: 6,5 Meter lang (146 Seiten)
Format: 642 x 33,5 cm
Prächtige Faksimile-Rolle mit Begleitband im Schutzkarton
Bibeltext des Buchs Esther in drei Sprachen
Auflage: 2000 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Einzigartig ist diese Megillah, weil sie reich kolorierte Illustrationen besitzt und einen christlichen Bibeltext in deutscher Sprache enthält. Da in der Synagoge keine Schriftrollen mit dekorativen Elementen benutzt werden dürfen, war die derart verzierte Hannover-Rolle eindeutig für den Privatgebrauch bestimmt.

Über 200 Jahre war der Schreiber und Illustrator der Rolle unbekannt: Schöpfer der Rolle war wohl der jüdische Schriftgelehrte und Künstler Wolf Leib Katz Poppers aus Hildesheim

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Die Esther-Rolle

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The Esther Scroll

 

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Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover
Umfang: 6,5 Meter lang (146 Seiten)
Format: 642 x 33,5 cm
Prächtige Faksimile-Rolle mit Begleitband im Schutzkarton
Bibeltext des Buchs Esther in drei Sprachen
Auflage: 2000 Exemplare
Inkl. Kommentarband

Einzigartig ist diese Megillah, weil sie reich kolorierte Illustrationen besitzt und einen christlichen Bibeltext in deutscher Sprache enthält. Da in der Synagoge keine Schriftrollen mit dekorativen Elementen benutzt werden dürfen, war die derart verzierte Hannover-Rolle eindeutig für den Privatgebrauch bestimmt.

Über 200 Jahre war der Schreiber und Illustrator der Rolle unbekannt: Schöpfer der Rolle war wohl der jüdische Schriftgelehrte und Künstler Wolf Leib Katz Poppers aus Hildesheim


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Das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II.

1.390,00
inkl. MwSt.
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Ein kaiserliches Lehrbuch über die Falkenjagd

Entstanden: 1260, Süditalien

Rom, Bibliotheca Apostolica Vaticana,

Umfang: 222 Seiten

Format: 35 x 25 cm
Miniaturen: Auf jedem Blatt vogel- und jagdkundliche Darstellungen.
Einband: : Rauhleder über Holzdeckel
Inkl. Kommentarband

Verlag: ADEVA

 

 

Die Jagd mit Falken lässt sich in Indien bis in die vorchristliche Zeit zurückverfolgen. In Europa erlebte sie ihre größte Beliebtheit im Mittelalter. Als kostbares Dokument dieser Zeit gilt das Falkenbuch des Stauferkönigs Friedrichs II. Seine eigene Prachthandschrift ging zwar verloren, doch ist uns im vatikanischen Codex die älteste Abschrift des Werkes erhalten geblieben. Bereits 1258 hatte sie Friedrichs Sohn, König Manfred, anfertigen lassen.

 

Das bedeutende, in seiner naturwissenschaftlich-experimentellen Ausrichtung höchst eigenständige Werk enthält neben einer Einführung in die allgemeine Vogelkunde auch Anleitungen zu Aufzucht, Dressur und Verwendung der Jagdfalken. Während landschaftliche und architektonische Szenerie dem zeitgenössischen Stil entsprechen, stellen die über 900 Vogelbilder ein novum dar. In ihnen wird – von der äußeren Erscheinung bis zu spezifischen Haltungen der einzelnen Vogelarten – eine bis dahin unbekannte Naturnähe erreicht. Die großartigen Flugbilder können nur nach der Natur gezeichnet worden sein.

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Das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II.

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Ein kaiserliches Lehrbuch über die Falkenjagd

Entstanden: 1260, Süditalien

Rom, Bibliotheca Apostolica Vaticana,

Umfang: 222 Seiten

Format: 35 x 25 cm
Miniaturen: Auf jedem Blatt vogel- und jagdkundliche Darstellungen.
Einband: : Rauhleder über Holzdeckel
Inkl. Kommentarband

Verlag: ADEVA

 

 

Die Jagd mit Falken lässt sich in Indien bis in die vorchristliche Zeit zurückverfolgen. In Europa erlebte sie ihre größte Beliebtheit im Mittelalter. Als kostbares Dokument dieser Zeit gilt das Falkenbuch des Stauferkönigs Friedrichs II. Seine eigene Prachthandschrift ging zwar verloren, doch ist uns im vatikanischen Codex die älteste Abschrift des Werkes erhalten geblieben. Bereits 1258 hatte sie Friedrichs Sohn, König Manfred, anfertigen lassen.

 

Das bedeutende, in seiner naturwissenschaftlich-experimentellen Ausrichtung höchst eigenständige Werk enthält neben einer Einführung in die allgemeine Vogelkunde auch Anleitungen zu Aufzucht, Dressur und Verwendung der Jagdfalken. Während landschaftliche und architektonische Szenerie dem zeitgenössischen Stil entsprechen, stellen die über 900 Vogelbilder ein novum dar. In ihnen wird – von der äußeren Erscheinung bis zu spezifischen Haltungen der einzelnen Vogelarten – eine bis dahin unbekannte Naturnähe erreicht. Die großartigen Flugbilder können nur nach der Natur gezeichnet worden sein.


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Die Goldene Bulle

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König Wenzels Handschrift

 

Entstanden: 1400, Prag
Umfang: 160 Seiten
Format: 42 x 30 cm
Miniaturen: 20 original Faksimileseiten, weitere Abbildungen schwarz-weiß
Einband: Ledereinband in Schuber
Eingebundener Kommentarteil

 

Künstlerisch gehört die prächtige Handschrift in die Tradition der böhmischen Buchmalerei. Die Miniaturen sowie die zahlreichen farbigen Initialen ziehen den Blick des Betrachters in ihren Bann. Die Ebenmäßigkeit der Schrift und der Schriftspiegel aller Seiten tragen zur Schönheit der Handschrift bei und bilden zusammen mit den Miniaturen und Initialen ein harmonisches Ganzes.

Auch politisch-geschichtlich ist die Handschrift ein Dokument ersten Ranges durch den Hinweis am Schluss, dass sie im Auftrag des römischen und böhmischen Königs Wenzel im Jahre 1400 entstanden sei. Die feierliche Abschrift sollte den Anspruch Wenzels auf die ihm soeben aberkannte römische Königswürde legitimieren und vielleicht auch als wichtigstes Dokument bei den geplanten Verhandlungen mit dem Papst über eine Kaiserkrönung in Rom dienen.

Der Hintergrund der Miniaturen ist entweder mit Blattgold aufgelegt oder farbig und mit Muschelgold damasziert. Das Rankenwerk der Miniaturen besteht aus Akanthusblättern in blauer, rosa, grüner und grauer Farbe. An den Verzweigungen der Blätter sind in verspielter Weise oft tropfenförmige Knospen aus Blattgold eingefügt.

In den Szenen der Goldenen Bulle herrscht ein festlicher Ton. Bezeichnend ist die Vorliebe für üppige Faltengehänge und rundliche Formen, das volle, lockige Haar und die stark hervortretenden Nasen.

Zur Kennzeichnung von Kapitelanfängen und einigen Absätzen dienen farbige Initialen, die teils mit Gold verziert und von phantasievollen Ranken umgeben sind. Ein Höhepunkt der Initialkunst, für die eigene Künstler zuständig waren, wird durch die Aufnahme einer figürlichen Darstellung erreicht. Somit wird die Initiale in ihrer künstlerisch am stärksten ausgeprägten Form zur bildlichen Miniatur.

Auch die Schrift des Codex verdient gebührende Beachtung. Es handelt sich um eine kalligraphisch schöne gotische Buchschrift (textualis formata oder textura), die von einem namentlich nicht bekannten Schreiber stammt. Die Kapitelanfänge sind jeweils mit roter Tinte hervorgehoben, zu Beginn der Handschrift jedoch in repräsentativer Weise in goldenen Buchstaben ausgezeichnet.

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König Wenzels Handschrift

 

Entstanden: 1400, Prag
Umfang: 160 Seiten
Format: 42 x 30 cm
Miniaturen: 20 original Faksimileseiten, weitere Abbildungen schwarz-weiß
Einband: Ledereinband in Schuber
Eingebundener Kommentarteil

 

Künstlerisch gehört die prächtige Handschrift in die Tradition der böhmischen Buchmalerei. Die Miniaturen sowie die zahlreichen farbigen Initialen ziehen den Blick des Betrachters in ihren Bann. Die Ebenmäßigkeit der Schrift und der Schriftspiegel aller Seiten tragen zur Schönheit der Handschrift bei und bilden zusammen mit den Miniaturen und Initialen ein harmonisches Ganzes.

Auch politisch-geschichtlich ist die Handschrift ein Dokument ersten Ranges durch den Hinweis am Schluss, dass sie im Auftrag des römischen und böhmischen Königs Wenzel im Jahre 1400 entstanden sei. Die feierliche Abschrift sollte den Anspruch Wenzels auf die ihm soeben aberkannte römische Königswürde legitimieren und vielleicht auch als wichtigstes Dokument bei den geplanten Verhandlungen mit dem Papst über eine Kaiserkrönung in Rom dienen.

Der Hintergrund der Miniaturen ist entweder mit Blattgold aufgelegt oder farbig und mit Muschelgold damasziert. Das Rankenwerk der Miniaturen besteht aus Akanthusblättern in blauer, rosa, grüner und grauer Farbe. An den Verzweigungen der Blätter sind in verspielter Weise oft tropfenförmige Knospen aus Blattgold eingefügt.

In den Szenen der Goldenen Bulle herrscht ein festlicher Ton. Bezeichnend ist die Vorliebe für üppige Faltengehänge und rundliche Formen, das volle, lockige Haar und die stark hervortretenden Nasen.

Zur Kennzeichnung von Kapitelanfängen und einigen Absätzen dienen farbige Initialen, die teils mit Gold verziert und von phantasievollen Ranken umgeben sind. Ein Höhepunkt der Initialkunst, für die eigene Künstler zuständig waren, wird durch die Aufnahme einer figürlichen Darstellung erreicht. Somit wird die Initiale in ihrer künstlerisch am stärksten ausgeprägten Form zur bildlichen Miniatur.

Auch die Schrift des Codex verdient gebührende Beachtung. Es handelt sich um eine kalligraphisch schöne gotische Buchschrift (textualis formata oder textura), die von einem namentlich nicht bekannten Schreiber stammt. Die Kapitelanfänge sind jeweils mit roter Tinte hervorgehoben, zu Beginn der Handschrift jedoch in repräsentativer Weise in goldenen Buchstaben ausgezeichnet.


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Die Fibel der Claude de France

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Entstanden: 1505
Fitzwilliam Museum in Cambridge
Format: 26 x 17,5 cm
Umfang: 20 Seiten
Miniaturen: 36 Bordürenbilder, 12 Zierfelder und 2 ganzseitige Vollbilder mit dekorativen Pinselgoldrahmen
Einband: Rotbraunes Leder
Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

Antiquarisches Exemplar

 

Kaum ein Handschriftentyp ist so selten wie das mittelalterliche Lese- und Kinderbuch. Goldene Architekturbordüren rahmen 36 Miniaturen, 12 Zierfelder mit christlichen und floralen Motiven, mit Putten und Fabelwesen und zwei ganzseitige Vollbilder auf 20 Seiten im Format 26 x 17,5 cm. Insgesamt 22 ein-, zwei und dreizeilige Initialen auf Goldgrund und goldene Zeilenfüller, beide mit Blumenmotiven geschmückt, gliedern die Texte der wichtigsten christlichen Gebete.

 

Das Original befindet sich heute im Fitzwilliam Museum in Cambridge.


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Die Fibel der Claude de France

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Fitzwilliam Museum in Cambridge
Format: 26 x 17,5 cm
Umfang: 20 Seiten
Miniaturen: 36 Bordürenbilder, 12 Zierfelder und 2 ganzseitige Vollbilder mit dekorativen Pinselgoldrahmen
Einband: Rotbraunes Leder
Auflage: Limitiert auf 980 Exemplare

Antiquarisches Exemplar

 

Kaum ein Handschriftentyp ist so selten wie das mittelalterliche Lese- und Kinderbuch. Goldene Architekturbordüren rahmen 36 Miniaturen, 12 Zierfelder mit christlichen und floralen Motiven, mit Putten und Fabelwesen und zwei ganzseitige Vollbilder auf 20 Seiten im Format 26 x 17,5 cm. Insgesamt 22 ein-, zwei und dreizeilige Initialen auf Goldgrund und goldene Zeilenfüller, beide mit Blumenmotiven geschmückt, gliedern die Texte der wichtigsten christlichen Gebete.

 

Das Original befindet sich heute im Fitzwilliam Museum in Cambridge.



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Das Lobgedicht auf Robert von Anjou

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Preis auf Anfrage!
Entstanden:
um 1340

Wien, Österreichische Nationalbibliothek

Format: 48,5 x 34,4 cm
Umfang: 72 Seiten
Miniaturen: 43 großformatige Miniaturen, reich ausgestattet mit ziseliertem Gold und Silber
Einband: Ganzleder-Einband, von Hand gefertigt, aus glattem hellem Leder, mit vom Original abgenommenen Prägemuster.

Auflage: 300 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

 

Mit dem um 1340 entstandenen Lobgedicht auf Robert von Anjou, König von Neapel (1278–1343), hütet die Österreichische Nationalbibliothek eines der wichtigsten Zeugnisse der mittelalterlichen Herrschaftsinszenierung und zugleich eines der herausragendsten Beispiele der Buchmalerei des 14. Jahrhunderts.

 

Das Lobgedicht auf Robert von Anjou stellt den König als idealen Herrscher dar, der allein fähig sei, Italien unter seiner Herrschaft zu einen. Denn Italien ist zerrissen: Robert soll als zukünftiger Herrscher die Verhältnisse seiner Zeit ordnen. Der Verfasser beklagt, dass Italien im Gegensatz zu anderen Staaten keinen König habe; ebenso prangert er die Abwesenheit der Päpste von Rom während ihres „Babylonischen“ Exils in Avignon (1309–1376) an.

 

Die Miniaturen stellen den „idealen“ Hofstaat Roberts vor: Allegorien Italiens und italienischer Städte sowie Tugenden, die den König als idealen Herrscher preisen. So treten die für ihr Land bittende Italia oder mythologische Gestalten der Antike vor den Thron Roberts. Der König sieht sich selbst als von Gott für seine Aufgabe auserwählt, Italien zu einen. Entsprechend wird in mehreren großartigen Miniaturen der himmlische Hofstaat dem seinen gegenübergestellt.

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Das Lobgedicht auf Robert von Anjou

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um 1340

Wien, Österreichische Nationalbibliothek

Format: 48,5 x 34,4 cm
Umfang: 72 Seiten
Miniaturen: 43 großformatige Miniaturen, reich ausgestattet mit ziseliertem Gold und Silber
Einband: Ganzleder-Einband, von Hand gefertigt, aus glattem hellem Leder, mit vom Original abgenommenen Prägemuster.

Auflage: 300 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

 

Mit dem um 1340 entstandenen Lobgedicht auf Robert von Anjou, König von Neapel (1278–1343), hütet die Österreichische Nationalbibliothek eines der wichtigsten Zeugnisse der mittelalterlichen Herrschaftsinszenierung und zugleich eines der herausragendsten Beispiele der Buchmalerei des 14. Jahrhunderts.

 

Das Lobgedicht auf Robert von Anjou stellt den König als idealen Herrscher dar, der allein fähig sei, Italien unter seiner Herrschaft zu einen. Denn Italien ist zerrissen: Robert soll als zukünftiger Herrscher die Verhältnisse seiner Zeit ordnen. Der Verfasser beklagt, dass Italien im Gegensatz zu anderen Staaten keinen König habe; ebenso prangert er die Abwesenheit der Päpste von Rom während ihres „Babylonischen“ Exils in Avignon (1309–1376) an.

 

Die Miniaturen stellen den „idealen“ Hofstaat Roberts vor: Allegorien Italiens und italienischer Städte sowie Tugenden, die den König als idealen Herrscher preisen. So treten die für ihr Land bittende Italia oder mythologische Gestalten der Antike vor den Thron Roberts. Der König sieht sich selbst als von Gott für seine Aufgabe auserwählt, Italien zu einen. Entsprechend wird in mehreren großartigen Miniaturen der himmlische Hofstaat dem seinen gegenübergestellt.


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Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels IV

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Faszination Himmelskunde in künstlerischer Perfektion

 

Entstanden: Um 1400 in Prag
Bayerische Staatsbibliothek, München
Umfang: 106 Seiten
Miniaturen: 55 großformatige Miniaturen, 7 astrologische Diagramme und 146 Farbinitialen, teils auf Goldgrund und historisierte Initialen
Einband: Weißer Ledereinband mit Blindprägung und 8 Eckbeschlägen aus Messing in Schmuckkassette
Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Belser Verlag, Stuttgart, 2018

 

Der Codex wurde kurz nach 1400 in den Wenzelswerkstätten in Prag von Wenzels Hofastronomen Terzysko für den ganz persönlichen Gebrauch König Wenzels IV, den König des Heiligen Römischen Reichs und böhmischen König, zusammengestellt. Der überreich illuminierte Codex enthält lateinische Übersetzungen arabischer und jüdischer Texte. In den Miniaturen finden sich Bademägde oder ein mit König Wenzel eng verknüpftes Motiv in der Wenzelsbibel wieder. Die Miniaturen sind mit reichlich Blatt- und Pinselgold ausgestattet. Der Codex gibt astronomisch-astrologisches Wissen, mit Sternauslegungen und –deutungen der berühmtesten Astronomen und Astrologen der Antike und des Mittelalters wieder.

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Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels IV

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Faszination Himmelskunde in künstlerischer Perfektion

 

Entstanden: Um 1400 in Prag
Bayerische Staatsbibliothek, München
Umfang: 106 Seiten
Miniaturen: 55 großformatige Miniaturen, 7 astrologische Diagramme und 146 Farbinitialen, teils auf Goldgrund und historisierte Initialen
Einband: Weißer Ledereinband mit Blindprägung und 8 Eckbeschlägen aus Messing in Schmuckkassette
Auflage: 999 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband
Belser Verlag, Stuttgart, 2018

 

Der Codex wurde kurz nach 1400 in den Wenzelswerkstätten in Prag von Wenzels Hofastronomen Terzysko für den ganz persönlichen Gebrauch König Wenzels IV, den König des Heiligen Römischen Reichs und böhmischen König, zusammengestellt. Der überreich illuminierte Codex enthält lateinische Übersetzungen arabischer und jüdischer Texte. In den Miniaturen finden sich Bademägde oder ein mit König Wenzel eng verknüpftes Motiv in der Wenzelsbibel wieder. Die Miniaturen sind mit reichlich Blatt- und Pinselgold ausgestattet. Der Codex gibt astronomisch-astrologisches Wissen, mit Sternauslegungen und –deutungen der berühmtesten Astronomen und Astrologen der Antike und des Mittelalters wieder.


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Das Rosarium (Beatty Rosarium)

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Preis auf Anfrage!

Ein Kleinod aus der Hand Simon Benings

Entstanden: 1. Hälfte des 16.  Jahrhunderts, Flandern
Dublin, Chester Beatty Library
Umfang: 106 Seiten
Format: 12,4 x 8, cm
Miniaturen: 33 ganzseitige Miniaturen mit Goldschmuck
Einband: Ledereinband mit Goldprägung
Auflage: 1.000 Exemplare für die Ausgabe der Akademischen Druck- u. Verlagsanstalt
Inkl. Kommentarband

Das Rosarium der Chester Beatty Library ist ein kleines Gebetbuch, das aus mehreren Gründen von Bedeutung ist. An erster Stelle steht die hohe künstlerische Qualität der 33 ganzseitigen Miniaturen, die dem letzten und größten flämischen Buchmaler, Simon Bening (1483–1561), zugeschrieben werden können. Doch auch der Text, der eine Zusammenstellung verschiedener Gebete zu Gott und allen Heiligen sowie zur Jungfrau Maria zum Inhalt hat, verdient gebührende Beachtung.

Sowohl die Miniaturen als auch die Texte gehen auf frühere Quellen zurück, doch sind die einzelnen Elemente so übernommen und zusammengestellt, dass das Rosarium sich als ein innovatives und einmaliges Gebetbuch darstellt. Auffallend ist die große Zahl der Miniaturen, die dem Text gegenüberstehen und seinen Inhalt in anschaulicher Weise unterstützen. Dadurch wird die Aufmerksamkeit gleichermaßen auf den Andachtsinhalt der Gebete wie der Illustrationen gelenkt.

Auf Grund der außergewöhnlichen Schönheit der Miniaturen wurden diese später herausgetrennt und einzeln verkauft. Durch eine glückliche Fügung sind sie heute jedoch mit den Textseiten wieder zusammengebunden und werden gemeinsam mit diesen aufbewahrt.

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Das Rosarium (Beatty Rosarium)

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Ein Kleinod aus der Hand Simon Benings

Entstanden: 1. Hälfte des 16.  Jahrhunderts, Flandern
Dublin, Chester Beatty Library
Umfang: 106 Seiten
Format: 12,4 x 8, cm
Miniaturen: 33 ganzseitige Miniaturen mit Goldschmuck
Einband: Ledereinband mit Goldprägung
Auflage: 1.000 Exemplare für die Ausgabe der Akademischen Druck- u. Verlagsanstalt
Inkl. Kommentarband

Das Rosarium der Chester Beatty Library ist ein kleines Gebetbuch, das aus mehreren Gründen von Bedeutung ist. An erster Stelle steht die hohe künstlerische Qualität der 33 ganzseitigen Miniaturen, die dem letzten und größten flämischen Buchmaler, Simon Bening (1483–1561), zugeschrieben werden können. Doch auch der Text, der eine Zusammenstellung verschiedener Gebete zu Gott und allen Heiligen sowie zur Jungfrau Maria zum Inhalt hat, verdient gebührende Beachtung.

Sowohl die Miniaturen als auch die Texte gehen auf frühere Quellen zurück, doch sind die einzelnen Elemente so übernommen und zusammengestellt, dass das Rosarium sich als ein innovatives und einmaliges Gebetbuch darstellt. Auffallend ist die große Zahl der Miniaturen, die dem Text gegenüberstehen und seinen Inhalt in anschaulicher Weise unterstützen. Dadurch wird die Aufmerksamkeit gleichermaßen auf den Andachtsinhalt der Gebete wie der Illustrationen gelenkt.

Auf Grund der außergewöhnlichen Schönheit der Miniaturen wurden diese später herausgetrennt und einzeln verkauft. Durch eine glückliche Fügung sind sie heute jedoch mit den Textseiten wieder zusammengebunden und werden gemeinsam mit diesen aufbewahrt.


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Simon Benings Flämischer Kalender

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Ein großes Kunstwerk im kleinen Format

Entstanden: 16. Jahrhundert
Bayerische Staatsbibliothek, München
Umfang: 60 Seiten
Format: 14 x 10,4 cm
Miniaturen: 12 ganzseitige Monatsbilder, 12 ganzseitige Kalenderbilder
Einband: Violetter Samteinband mit zwölf Rosetten, Ecken und Schließen aus echtem, massivem Sterling-Silber versehen.
Auflage: 980 Exemplare
Inkl. Kommentareinband
Beim Verlag vergriffen!

 

Simon Benings Flämischer Kalender, der aus dem Kalenderteil eines Stundenbuches besteht und somit ein Fragment ist, stellt einen der schönsten Landschaftszyklen innerhalb eines Kalenders überhaupt dar.

Er ist nicht nur ein Meilenstein flämischer Buchmalerei des 16. Jahrhunderts, sondern auch ein Höhepunkt in Benings künstlerischer Entwicklung als Landschaftsilluminator.

Die Miniaturen zeigen vielerlei Tätigkeiten sowie Tierkreiszeichen, die mit dem jeweiligen Monat in Verbindung stehen.

Da die Monatsarbeiten – meist landwirtschaftliche Tätigkeiten wie die Bestellung von Acker und Feld – in freier Natur stattfinden, spielten Landschaften und Ausschnitte davon eine besondere Rolle in der Kalenderdekoration während des gesamten Mittelalters.

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Simon Benings Flämischer Kalender

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Ein großes Kunstwerk im kleinen Format

Entstanden: 16. Jahrhundert
Bayerische Staatsbibliothek, München
Umfang: 60 Seiten
Format: 14 x 10,4 cm
Miniaturen: 12 ganzseitige Monatsbilder, 12 ganzseitige Kalenderbilder
Einband: Violetter Samteinband mit zwölf Rosetten, Ecken und Schließen aus echtem, massivem Sterling-Silber versehen.
Auflage: 980 Exemplare
Inkl. Kommentareinband
Beim Verlag vergriffen!

 

Simon Benings Flämischer Kalender, der aus dem Kalenderteil eines Stundenbuches besteht und somit ein Fragment ist, stellt einen der schönsten Landschaftszyklen innerhalb eines Kalenders überhaupt dar.

Er ist nicht nur ein Meilenstein flämischer Buchmalerei des 16. Jahrhunderts, sondern auch ein Höhepunkt in Benings künstlerischer Entwicklung als Landschaftsilluminator.

Die Miniaturen zeigen vielerlei Tätigkeiten sowie Tierkreiszeichen, die mit dem jeweiligen Monat in Verbindung stehen.

Da die Monatsarbeiten – meist landwirtschaftliche Tätigkeiten wie die Bestellung von Acker und Feld – in freier Natur stattfinden, spielten Landschaften und Ausschnitte davon eine besondere Rolle in der Kalenderdekoration während des gesamten Mittelalters.


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Berliner Alexanderroman

Entstanden: 13. Jahrhundert, Frankreich
Kupferstichkabinett Preußischer Kulturbesitz Berlin
Umfang: 168 Seiten
Format: ca. 27,0 x 20,0 cm
Miniaturen: 100 Miniaturen
Einband: Vollrind-Ledereinband mit Blind- und Goldprägung und zwei vergoldeten Schließen, Goldschnitt. Inkl. Schmuckkassette mit goldgerahmten Deckelrelief.
Inkl. Kommentarband

Die L'Ystoire du bon roi Alexandre aus dem auslaufenden 13. Jahrhundert erzählt in leuchtenden Farben die Heldentaten und das Leben Alexander des Großen, das seit jeher die Menschen fasziniert. Der Berliner Alexanderroman wurde in Altfranzösisch verfasst.

Die Faksimilierung erfolgte von Müller & Schindler.

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Berliner Alexanderroman

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Entstanden: 13. Jahrhundert, Frankreich
Kupferstichkabinett Preußischer Kulturbesitz Berlin
Umfang: 168 Seiten
Format: ca. 27,0 x 20,0 cm
Miniaturen: 100 Miniaturen
Einband: Vollrind-Ledereinband mit Blind- und Goldprägung und zwei vergoldeten Schließen, Goldschnitt. Inkl. Schmuckkassette mit goldgerahmten Deckelrelief.
Inkl. Kommentarband

Die L'Ystoire du bon roi Alexandre aus dem auslaufenden 13. Jahrhundert erzählt in leuchtenden Farben die Heldentaten und das Leben Alexander des Großen, das seit jeher die Menschen fasziniert. Der Berliner Alexanderroman wurde in Altfranzösisch verfasst.

Die Faksimilierung erfolgte von Müller & Schindler.


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El Dekameron von Boccaccio

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Preis auf Anfrage!
Entstanden:
1348 – 1353
Umfang: 800 Seiten
Format: 28,5 x 40 cm
Miniaturen: mehr als 100 Miniaturen
Einband: Leder - Reproduktion des originalen Manuskriptes
Auflage: 390 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 


Boccaccio war einer der größten italienischen Dichter und Humanisten aller Zeiten. Er ist wahrscheinlich in Paris geboren. 1350 traf er den großen Dichter und Humanisten Petrarca, mit dem er eine nahe Freundschaft bis zum Tod des Letzteren 1374 hatte.
Das Pariser Manuskript des Dekameron von Boccaccio überstieg alle vorhergehenden Herausgaben der Gattung "Sammlungen von Erzählungen", in Europa sowie in der orientalischen Tradition. So viele Ausgaben auch verglichen wurden, keine besitzt genügend der beeindruckenden Modernität und Frische, welche das Manuskript überträgt. Ebenso der große Genuss welcher durch das Betrachten seiner unglaublichen Miniaturen verursacht wird. Ohne Zweifel handelt es sich um einen einzigartigen Schatz der Renaissance

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El Dekameron von Boccaccio

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1348 – 1353
Umfang: 800 Seiten
Format: 28,5 x 40 cm
Miniaturen: mehr als 100 Miniaturen
Einband: Leder - Reproduktion des originalen Manuskriptes
Auflage: 390 limitierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 


Boccaccio war einer der größten italienischen Dichter und Humanisten aller Zeiten. Er ist wahrscheinlich in Paris geboren. 1350 traf er den großen Dichter und Humanisten Petrarca, mit dem er eine nahe Freundschaft bis zum Tod des Letzteren 1374 hatte.
Das Pariser Manuskript des Dekameron von Boccaccio überstieg alle vorhergehenden Herausgaben der Gattung "Sammlungen von Erzählungen", in Europa sowie in der orientalischen Tradition. So viele Ausgaben auch verglichen wurden, keine besitzt genügend der beeindruckenden Modernität und Frische, welche das Manuskript überträgt. Ebenso der große Genuss welcher durch das Betrachten seiner unglaublichen Miniaturen verursacht wird. Ohne Zweifel handelt es sich um einen einzigartigen Schatz der Renaissance


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Der Dioskurides Neapolitanus

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Entstanden
: Anfang des 7.  Jahrhunderts
Neapel, Bibliotèca Nazionale
Umfang: 344 Seiten
Format: 29,5 x 25 cm
Einband: Leder (Es handelt sich um eine Kopie des Originaleinbandes)
Inkl. Kommentarband

Der Codex Neapolitanus ist einer der ältesten Überlieferungsträger des bedeutendsten pharmakologischen Werkes der Antike, der Materia medica des griechischen Arztes Dioskurides Pedanios aus dem 1. Jahrhunderts nach Chr. Die hervorragende Stellung dieser Handschrift ist nicht zuletzt auf die zahlreichen Pflanzenbilder zurückzuführen, die die genauen botanischen Beschreibungen detailgetreu veranschaulichen.

Von der großen Bedeutung des Dioskurides als grundlegende Autorität auf seinem Gebiet zeugt die jahrhundertelange Benützung seines Werkes. Im 6. Jh. wurde es ins Lateinische übersetzt, und seit dem 9. Jh. gab es Übersetzungen und Bearbeitungen auch in arabischer, syrischer und hebräischer Sprache. So blieb die Materia medica bis in die Neuzeit d a s pharmakologische Standardwerk, welches nicht nur von Ärzten und Botanikern, sondern auch von an der Pflanzenkunde interessierten Laien gern gelesen wurde.

Der neapolitanische Codex entstand zu Beginn des 7. Jh.s , wobei es allerdings nach dem bisherigen Stand der Forschung ungewiss ist, ob in Byzanz oder Italien. G. Cavallo ist der Ansicht, dass die Miniaturen der Handschrift jedenfalls ein Produkt des griechischen Kulturschaffens in Italien sind. Diese insgesamt 403 Miniaturen mit Darstellungen von Pflanzen vermitteln uns als einzigartige Zeugen die hohe Virtuosität der Buchmalerei jener Zeit. (ADEVA)

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Der Dioskurides Neapolitanus

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Entstanden
: Anfang des 7.  Jahrhunderts
Neapel, Bibliotèca Nazionale
Umfang: 344 Seiten
Format: 29,5 x 25 cm
Einband: Leder (Es handelt sich um eine Kopie des Originaleinbandes)
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Der Codex Neapolitanus ist einer der ältesten Überlieferungsträger des bedeutendsten pharmakologischen Werkes der Antike, der Materia medica des griechischen Arztes Dioskurides Pedanios aus dem 1. Jahrhunderts nach Chr. Die hervorragende Stellung dieser Handschrift ist nicht zuletzt auf die zahlreichen Pflanzenbilder zurückzuführen, die die genauen botanischen Beschreibungen detailgetreu veranschaulichen.

Von der großen Bedeutung des Dioskurides als grundlegende Autorität auf seinem Gebiet zeugt die jahrhundertelange Benützung seines Werkes. Im 6. Jh. wurde es ins Lateinische übersetzt, und seit dem 9. Jh. gab es Übersetzungen und Bearbeitungen auch in arabischer, syrischer und hebräischer Sprache. So blieb die Materia medica bis in die Neuzeit d a s pharmakologische Standardwerk, welches nicht nur von Ärzten und Botanikern, sondern auch von an der Pflanzenkunde interessierten Laien gern gelesen wurde.

Der neapolitanische Codex entstand zu Beginn des 7. Jh.s , wobei es allerdings nach dem bisherigen Stand der Forschung ungewiss ist, ob in Byzanz oder Italien. G. Cavallo ist der Ansicht, dass die Miniaturen der Handschrift jedenfalls ein Produkt des griechischen Kulturschaffens in Italien sind. Diese insgesamt 403 Miniaturen mit Darstellungen von Pflanzen vermitteln uns als einzigartige Zeugen die hohe Virtuosität der Buchmalerei jener Zeit. (ADEVA)


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Das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II.

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Ein kaiserliches Lehrbuch über die Falkenjagd

Entstanden: Süditalien um 1260

Umfang: 222 Seiten

Format: 36 x 25 cm

Miniaturen: ca. 660 Vogel- und jagdkundliche Darstellungen

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Verlag: Testimonio

 

 

Das Falkenbuch ist nicht nur für Falkner und Vogelkundler eine bedeutsame Informationsquelle, sondern ein durchgehend illuminiertes Meisterwerk der Buchmalerei. Friedrich II. kannte das arabische und antike Wissen und verband es mit eigener Erfahrung. Er beherrschte die langwierige Abrichtung des Beizvogels und lernte durch die Berufung von Falknern aus aller Welt an seinem Hof weiter hinzu. Die Abbildungen von Landschaft und Architektur dokumentieren den zeitgenössischen Stil. Die Personen hingegen haben nur peripher eine Rolle in der Darstellungskunst des Buchmalers gespielt

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Das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II.

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Ein kaiserliches Lehrbuch über die Falkenjagd

Entstanden: Süditalien um 1260

Umfang: 222 Seiten

Format: 36 x 25 cm

Miniaturen: ca. 660 Vogel- und jagdkundliche Darstellungen

Auflage: 980 nummerierte Exemplare

Inkl. Kommentarband

Verlag: Testimonio

 

 

Das Falkenbuch ist nicht nur für Falkner und Vogelkundler eine bedeutsame Informationsquelle, sondern ein durchgehend illuminiertes Meisterwerk der Buchmalerei. Friedrich II. kannte das arabische und antike Wissen und verband es mit eigener Erfahrung. Er beherrschte die langwierige Abrichtung des Beizvogels und lernte durch die Berufung von Falknern aus aller Welt an seinem Hof weiter hinzu. Die Abbildungen von Landschaft und Architektur dokumentieren den zeitgenössischen Stil. Die Personen hingegen haben nur peripher eine Rolle in der Darstellungskunst des Buchmalers gespielt


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