Evangeliare

Evangeliar Heinrich des Löwen

Evangeliar

Ein Evangeliar ist ein liturgisches Buch, welches die vier Evangelien vollständig enthält. Zusätzlich sind noch die verschiedenen Vorreden und der theologische Apparat (Kanontafeln, Einteilungen in Sektionen und Kapitula) verzeichnet. Das Evangeliarenbuch wurde gedanklich mit Christus gleichgesetzt. Deshalb ist dem Text die gleiche Verehrung wie Christus selbst entgegenzubringen. Evangeliare sind meist äußerst prächtig und kostbar gemalt und in Gold- oder Silberschrift auf Pergament verfasst.

Evangelistar

Ein Evangelistar ist ein liturgisches Buch, das die in der Messe zu lesenden Abschnitte aus den Evangelien enthält. Textstücke aus dem Neuen Testament, die an den einzelnen Tagen und Festen im regelmäßigen Rhythmus der Jahre wiederholt wurden, wurden in einer Liste , dem „Capitulare“ oder „Comes“, mit den Anfangsworten der Texte zusammengestellt, um sie leichter auffinden zu können. Seit dem 8. Jahrhundert wurden die Evangelienstücke in separaten Büchern, den sogenannten Evangelistaren aufgezeichnet.

Das Buch von Lindisfarne - Vorzugsausgabe mit viktorianischem Einband

4.980,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Entstanden: Im 8. Jahrhundert
British Library, London
Umfang: 518 Seiten
Format: 34 x 24,5 cm
Eine Folge prachtvoll gestalteter Kanontafeln über 16 Seiten
Über 200 weitere, farbig ausgefüllte und zum Teil rot umpunktete Anfangsbuchstaben gliedern den gesamten Text.
Einband: Heller Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: Die Luxusausgabe ist auf 290 nummerierte Exemplare limitiert.
Inklusive 2 Kommentarbände
Beim Verlag vergriffen!

 

 

In den Kanontafeln und Evangelistenportraits des Buches von Lindisfarne verschmelzen die Einflüsse des mediterranen und keltischen Kulturkreises zu einem einmaligen Meisterwerk insularer Buchkunst. Das Buch von Lindisfarne gilt als das einzige komplett erhaltene Evangeliar seiner Zeit. Bischof Maltby von Durham stiftete 1852 den kostbaren Einband.

 

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Das Buch von Lindisfarne - Vorzugsausgabe mit viktorianischem Einband

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Entstanden: Im 8. Jahrhundert
British Library, London
Umfang: 518 Seiten
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Über 200 weitere, farbig ausgefüllte und zum Teil rot umpunktete Anfangsbuchstaben gliedern den gesamten Text.
Einband: Heller Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: Die Luxusausgabe ist auf 290 nummerierte Exemplare limitiert.
Inklusive 2 Kommentarbände
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In den Kanontafeln und Evangelistenportraits des Buches von Lindisfarne verschmelzen die Einflüsse des mediterranen und keltischen Kulturkreises zu einem einmaligen Meisterwerk insularer Buchkunst. Das Buch von Lindisfarne gilt als das einzige komplett erhaltene Evangeliar seiner Zeit. Bischof Maltby von Durham stiftete 1852 den kostbaren Einband.

 


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Das Buch von Lindisfarne

4.200,00
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Entstanden 698(?), Kloster Lindisfarne
British Library, London
Umfang: 518 Seiten
Format: 34 x 24,5 cm
Miniaturen: 4 Evangelistenbilder, 16 Kanontafeln, 5 Teppichseiten, zahlreiche Initialzierseiten.
Einband: heller Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inklusive Kommentarband

 

Das bis heute fast unversehrt erhaltene Buch ist sowohl in insularer Majuskel- wie in Minuskelschrift geschrieben. Der lateinische Text ist mittels Interlinear-Glossen, also zwischen den Zeilen angebrachten Ergänzungen, ins Angelsächsische übersetzt. Diese Übersetzung – die älteste überlieferte englischsprachige Version der Evangelien – wurde im Jahre 970 von Aldred vorgenommen, dem Propst von Chester-le-Street. Dieser Autor berichtet in einer Nachschrift auf Folio 259r davon, dass der Codex vom Mönch Eadfrith, seit 698 Bischof von Lindisfarne, sowohl geschrieben wie auch mit Bildern ausgestattet worden sei und unmittelbar nach seinem Tod von Ethilwald und Billfrith einen Einband erhalten habe.

 

Wahrscheinlich beendete Eadfrith sein Werk noch vor 698, dem Jahr der Überführung der Gebeine des heiligen Cuthbert, dem auch das Buch geweiht wurde, aus seinem ersten Grab aus House Islands nach Durham – einige Überreste des Heiligen wurden auch im Hochaltar der Lindisfarner Kirche niedergelegt.

 

Der Bildschmuck des Evangeliars besteht aus 16 Kanontafeln unter Säulenarkaden. Weiterhin gehören zur Ausstattung des Book of Lindisfarne die Autorenbildnisse der vier Evangelisten zu Beginn ihrer Evangelien sowie fünf Teppichseiten, deren überwältigender Eindruck aus dem Zusammenspiel geometrischer Motive, von Flechtwerk- und Tierornamenten in sorgfältigster Ausführung resultiert.

Die Teppichseiten des Lindisfarne-Evangeliars gehören zweifellos zum Kostbarsten, was insulare Ornamentik jemals geschaffen hat.

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Das Buch von Lindisfarne

4.200,00inkl. MwSt.
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Entstanden 698(?), Kloster Lindisfarne
British Library, London
Umfang: 518 Seiten
Format: 34 x 24,5 cm
Miniaturen: 4 Evangelistenbilder, 16 Kanontafeln, 5 Teppichseiten, zahlreiche Initialzierseiten.
Einband: heller Ledereinband mit Schmuckkassette
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inklusive Kommentarband

 

Das bis heute fast unversehrt erhaltene Buch ist sowohl in insularer Majuskel- wie in Minuskelschrift geschrieben. Der lateinische Text ist mittels Interlinear-Glossen, also zwischen den Zeilen angebrachten Ergänzungen, ins Angelsächsische übersetzt. Diese Übersetzung – die älteste überlieferte englischsprachige Version der Evangelien – wurde im Jahre 970 von Aldred vorgenommen, dem Propst von Chester-le-Street. Dieser Autor berichtet in einer Nachschrift auf Folio 259r davon, dass der Codex vom Mönch Eadfrith, seit 698 Bischof von Lindisfarne, sowohl geschrieben wie auch mit Bildern ausgestattet worden sei und unmittelbar nach seinem Tod von Ethilwald und Billfrith einen Einband erhalten habe.

 

Wahrscheinlich beendete Eadfrith sein Werk noch vor 698, dem Jahr der Überführung der Gebeine des heiligen Cuthbert, dem auch das Buch geweiht wurde, aus seinem ersten Grab aus House Islands nach Durham – einige Überreste des Heiligen wurden auch im Hochaltar der Lindisfarner Kirche niedergelegt.

 

Der Bildschmuck des Evangeliars besteht aus 16 Kanontafeln unter Säulenarkaden. Weiterhin gehören zur Ausstattung des Book of Lindisfarne die Autorenbildnisse der vier Evangelisten zu Beginn ihrer Evangelien sowie fünf Teppichseiten, deren überwältigender Eindruck aus dem Zusammenspiel geometrischer Motive, von Flechtwerk- und Tierornamenten in sorgfältigster Ausführung resultiert.

Die Teppichseiten des Lindisfarne-Evangeliars gehören zweifellos zum Kostbarsten, was insulare Ornamentik jemals geschaffen hat.


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Book of Kells

5.990,00
inkl. MwSt.
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Entstehung: um 800 in Irland, wahrscheinlich auf der Insel Iona

Triniti College, Dublin

Format: 33 x 25 cm

Umfang: 678 Seiten

Miniaturen: 678 mit Miniaturen, Initialen und Symbolen farbig ausgeschmückte Seiten.

Auflage: 1480 Exemplare

Inkl. Kommentarband

Mystisches Zeugnis frühen irischen Christentum

 

 

Irische Mönche waren es, die nach der stürmischen Völkerwanderungszeit den christlichen Glauben durch ihre aufopfernde Missionierung während des 5. bis 7. Jahrhunderts in Europa verbreiteten. Die uralte irisch-keltische Kultur vermischte sich mit den von den Mönchen von ihren weiten und gefährlichen Reisen mitgebrachten Eindrücken. In dieser Zeit, die man oft "die Zeit der Heiligen und Gelehrten nennt", bildeten irische Klöster einflussreiche kulturelle und geistige Zentren Europas. Auf dem Höhepunkt irischer Mönchskultur entstand ihr kostbarstes Werk - das Book of Kells.

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Book of Kells

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Entstehung: um 800 in Irland, wahrscheinlich auf der Insel Iona

Triniti College, Dublin

Format: 33 x 25 cm

Umfang: 678 Seiten

Miniaturen: 678 mit Miniaturen, Initialen und Symbolen farbig ausgeschmückte Seiten.

Auflage: 1480 Exemplare

Inkl. Kommentarband

Mystisches Zeugnis frühen irischen Christentum

 

 

Irische Mönche waren es, die nach der stürmischen Völkerwanderungszeit den christlichen Glauben durch ihre aufopfernde Missionierung während des 5. bis 7. Jahrhunderts in Europa verbreiteten. Die uralte irisch-keltische Kultur vermischte sich mit den von den Mönchen von ihren weiten und gefährlichen Reisen mitgebrachten Eindrücken. In dieser Zeit, die man oft "die Zeit der Heiligen und Gelehrten nennt", bildeten irische Klöster einflussreiche kulturelle und geistige Zentren Europas. Auf dem Höhepunkt irischer Mönchskultur entstand ihr kostbarstes Werk - das Book of Kells.


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Echternacher Evangelistar

1.450,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
In den Warenkorb

Bibliothèque royale de Belgique, Brüssel
Umfang: 310 Seiten
Format: 20,5 x 14,7 cm
Miniaturen: 41 zumeist ganzseitige Miniaturen,13 großzügig geschmückte Textzierseiten und mehr als 52 phantasievolle Goldinitialen.
Einband: Einband mit Lederrücken, Holzdeckel und einer Messingschließe.
Inkl. Kommentarband
Auflage: 980 Exemplare

Beim Verlag vergriffen!

 

 

Kostbare Farben und leuchtendes Gold auf annähernd jeder Seite verbreiten im Echternacher Evangelistar einen noblen Glanz, der charakteristisch für die Werke auf lothringischen Abtei. Bei dieser Ausstattungsfreude ist es leicht nachzuvollziehen, warum die Salierkaiser im 11. Jahrhundert Echternach zu Ihrem Hauskloster machten. Doch nicht nur die Ausstattung beeindruckt damals wie heute, auch die qualitätsvolle Malerei mit Ihrem innovativen Bildprogramm sucht ihresgleichen.

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Echternacher Evangelistar

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Bibliothèque royale de Belgique, Brüssel
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Miniaturen: 41 zumeist ganzseitige Miniaturen,13 großzügig geschmückte Textzierseiten und mehr als 52 phantasievolle Goldinitialen.
Einband: Einband mit Lederrücken, Holzdeckel und einer Messingschließe.
Inkl. Kommentarband
Auflage: 980 Exemplare

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Kostbare Farben und leuchtendes Gold auf annähernd jeder Seite verbreiten im Echternacher Evangelistar einen noblen Glanz, der charakteristisch für die Werke auf lothringischen Abtei. Bei dieser Ausstattungsfreude ist es leicht nachzuvollziehen, warum die Salierkaiser im 11. Jahrhundert Echternach zu Ihrem Hauskloster machten. Doch nicht nur die Ausstattung beeindruckt damals wie heute, auch die qualitätsvolle Malerei mit Ihrem innovativen Bildprogramm sucht ihresgleichen.


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Festtagsevangelistar - Die Evangelienharmonie des Eusebius

490,00
inkl. MwSt.
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Entstanden: 11. Jahrhundert
Bibliotheca Queriniana, Brescia
Format: 35 x 25 cm
Umfang: 50 Seiten, randbeschnitten
Miniaturen: 19 Kanontafeln, 11 Miniaturseiten und 12 ganzseitige Initialen mit reichem Goldschmuck
Einband: Halbleder-Einband im Schuber
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

 

Das Festtagsevangelistar entstand im 11. Jahrhundert im Skriptorium der Insel Reichenau.

Am Anfang des Codex stehen Canones-Bögen, die der Evangelienharmonie des Eusebius aus dem 4. Jahrhundert als Rahmen dienen. Es folgt das eigentliche Perikopenbuch. Den Festtagscharakter des Buches unterstreichen auch die auf Purpurgrund gestellten Initialen zu den einzelnen Lesungen. Insbesondere deren orange Füllungen tragen zu jener Farbkraft bei, die für die ottonische Buchmalerei der Reichenau als typisch gelten kann

 

 

 

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Festtagsevangelistar - Die Evangelienharmonie des Eusebius

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Entstanden: 11. Jahrhundert
Bibliotheca Queriniana, Brescia
Format: 35 x 25 cm
Umfang: 50 Seiten, randbeschnitten
Miniaturen: 19 Kanontafeln, 11 Miniaturseiten und 12 ganzseitige Initialen mit reichem Goldschmuck
Einband: Halbleder-Einband im Schuber
Auflage: 980 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Beim Verlag vergriffen

 

 

Das Festtagsevangelistar entstand im 11. Jahrhundert im Skriptorium der Insel Reichenau.

Am Anfang des Codex stehen Canones-Bögen, die der Evangelienharmonie des Eusebius aus dem 4. Jahrhundert als Rahmen dienen. Es folgt das eigentliche Perikopenbuch. Den Festtagscharakter des Buches unterstreichen auch die auf Purpurgrund gestellten Initialen zu den einzelnen Lesungen. Insbesondere deren orange Füllungen tragen zu jener Farbkraft bei, die für die ottonische Buchmalerei der Reichenau als typisch gelten kann

 

 

 


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Das Lorscher Evangeliar – Bildband Prestel-Verlag

298,00
inkl. MwSt.
Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €
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Format: 37 x 27 cm
Umfang: 478 teilweise farbige Seiten
Miniaturen: Bei dieser Ausgabe sind alle Miniaturen- und Zierseiten sowie einige Textseiten farbig wiedergegeben. Der restliche Text ist in schwarz-weißer Schrift verfasst.
Einband: Halbpergamenteinband - im Schuber
Inkl. Kommentarband
Auflage: 900 Exemplare

Beim Verlag vergriffen.
Prestel Verlag

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Das Lorscher Evangeliar – Bildband Prestel-Verlag

298,00inkl. MwSt.
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Format: 37 x 27 cm
Umfang: 478 teilweise farbige Seiten
Miniaturen: Bei dieser Ausgabe sind alle Miniaturen- und Zierseiten sowie einige Textseiten farbig wiedergegeben. Der restliche Text ist in schwarz-weißer Schrift verfasst.
Einband: Halbpergamenteinband - im Schuber
Inkl. Kommentarband
Auflage: 900 Exemplare

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Prestel Verlag


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Das Passauer Evangelistar

6.800,00
inkl. MwSt.
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Romanische Buchkunst in Gold und Silber

Entstanden: 1170–1180 in Passau (St. Nikola)
München, Bayerische Staatsbibliothek
Umfang: 88 Seiten
Format: ca. 32,5 × 22,5 cm
Miniaturen: 49 große Zierinitialen und 8 ganzseitige Miniaturen
Einband: Matt schimmerndes Gewebe aus Halbseide, das prachtvoll mit Tier- und Pflanzenmotiven gemustert ist, in einer Präsentationskassette aus Acrylglas
Auflage: 680 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Die Faksimileedition erscheint im Winter 2017/2018

Im 12. Jahrhundert entstanden in den Passauer Skriptorien kostbare Handschriften, die von weltlichen und geistlichen Fürsten hochgeschätzt wurden. Doch haben Brände und Erdbeben diese reiche Handschriftenüberlieferung fast zur Gänze ausgelöscht. Beim Brand von 1389 wurden die Bestände in der Bibliothek von St. Nikola fast vollständig vernichtet. Umso schätzbarer ist der Wert des Passauers Evangelistars, da es heute beinahe das einzige erhaltene Zeugnis für die künstlerisch hochstehende und eigenständige Passauer Buchmalerei aus der Zeit der Romanik ist.

Das Passauer Evangelistar ist das kongeniale Werk zweier Buchmaler, die Miniaturen und Initialen geschaffen haben. Sie sind benannt nach den Sujets ihrer Hauptminiaturen „Petrus-Meister“ und Ecclesia-Meister“. Die zwei Buchmaler sind deutlich von Stilelementen der byzantinischen Malerei beeinflusst.





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Das Passauer Evangelistar

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Romanische Buchkunst in Gold und Silber

Entstanden: 1170–1180 in Passau (St. Nikola)
München, Bayerische Staatsbibliothek
Umfang: 88 Seiten
Format: ca. 32,5 × 22,5 cm
Miniaturen: 49 große Zierinitialen und 8 ganzseitige Miniaturen
Einband: Matt schimmerndes Gewebe aus Halbseide, das prachtvoll mit Tier- und Pflanzenmotiven gemustert ist, in einer Präsentationskassette aus Acrylglas
Auflage: 680 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

Die Faksimileedition erscheint im Winter 2017/2018

Im 12. Jahrhundert entstanden in den Passauer Skriptorien kostbare Handschriften, die von weltlichen und geistlichen Fürsten hochgeschätzt wurden. Doch haben Brände und Erdbeben diese reiche Handschriftenüberlieferung fast zur Gänze ausgelöscht. Beim Brand von 1389 wurden die Bestände in der Bibliothek von St. Nikola fast vollständig vernichtet. Umso schätzbarer ist der Wert des Passauers Evangelistars, da es heute beinahe das einzige erhaltene Zeugnis für die künstlerisch hochstehende und eigenständige Passauer Buchmalerei aus der Zeit der Romanik ist.

Das Passauer Evangelistar ist das kongeniale Werk zweier Buchmaler, die Miniaturen und Initialen geschaffen haben. Sie sind benannt nach den Sujets ihrer Hauptminiaturen „Petrus-Meister“ und Ecclesia-Meister“. Die zwei Buchmaler sind deutlich von Stilelementen der byzantinischen Malerei beeinflusst.






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Speyerer Evangelistar

24.800,00
inkl. MwSt.
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Entstanden: um 1220 in Speyer oder Trier

Badische Landesbibliothek in Karlsruhe

Umfang:154 Seiten

Format: 33,2 x 25,2 cm

Miniaturen: 17 ganzseitige Miniaturen und 70 großen (z. T. miniaturengleichen) Initialen.

Einband: Prunkeinband aus vergoldetem Silber, besetzt mit Schmucksteinen und spätantiken Gemmen, und einer eingelassenen vollplastischen Christusfigur. Rückdeckel und Rücken sind mit bordeauxrotem Samt überzogen und mit einer vergoldeten Rahmenleiste eingefasst. Zwei Schließen aus Leder sind mit Zierbeschlägen geschmückt.

Inkl. Kommentarband

Auflage: 280 nummerierte Exemplare


Das Speyerer Evangelistar gilt heute als die kostbarste Handschrift der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Mit ihrem Prunkeinband aus vergoldetem Silber, besetzt mit Schmucksteinen und spätantiken Gemmen, und der eingelassenen vollplastischen Christusfigur sowie der reichen Buchausstattung mit Miniaturen und Initialen ist die Prachthandschrift eines der herausragenden Werke der deutschen Buchkunst der Spätromanik . Um 1220 gab der Domkustos und spätere Bischof von Speyer, Konrad IV. von Tann, die Herstellung eines Evangelistars für den Festtagsgebrauch im Speyerer Dom in Auftrag. Das Evangelistar gibt den Wortlaut der Lesungen aus den vier Evangelien im Ablauf des Kirchenjahres wieder.

Als Rarität darf gelten, dass der Prunkeinband des Speyerer Evangelistars die Jahrhunderte beinahe unversehrt überdauert hat und immer noch mit Schmucksteinen und Silberplättchen aus dem 13. Jahrhundert geschmückt ist. Der Einband des Faksimiles ist eine getreue Kopie des mittelalterlichen Prunkeinbands.

 

 

 

 

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Speyerer Evangelistar

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Entstanden: um 1220 in Speyer oder Trier

Badische Landesbibliothek in Karlsruhe

Umfang:154 Seiten

Format: 33,2 x 25,2 cm

Miniaturen: 17 ganzseitige Miniaturen und 70 großen (z. T. miniaturengleichen) Initialen.

Einband: Prunkeinband aus vergoldetem Silber, besetzt mit Schmucksteinen und spätantiken Gemmen, und einer eingelassenen vollplastischen Christusfigur. Rückdeckel und Rücken sind mit bordeauxrotem Samt überzogen und mit einer vergoldeten Rahmenleiste eingefasst. Zwei Schließen aus Leder sind mit Zierbeschlägen geschmückt.

Inkl. Kommentarband

Auflage: 280 nummerierte Exemplare


Das Speyerer Evangelistar gilt heute als die kostbarste Handschrift der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Mit ihrem Prunkeinband aus vergoldetem Silber, besetzt mit Schmucksteinen und spätantiken Gemmen, und der eingelassenen vollplastischen Christusfigur sowie der reichen Buchausstattung mit Miniaturen und Initialen ist die Prachthandschrift eines der herausragenden Werke der deutschen Buchkunst der Spätromanik . Um 1220 gab der Domkustos und spätere Bischof von Speyer, Konrad IV. von Tann, die Herstellung eines Evangelistars für den Festtagsgebrauch im Speyerer Dom in Auftrag. Das Evangelistar gibt den Wortlaut der Lesungen aus den vier Evangelien im Ablauf des Kirchenjahres wieder.

Als Rarität darf gelten, dass der Prunkeinband des Speyerer Evangelistars die Jahrhunderte beinahe unversehrt überdauert hat und immer noch mit Schmucksteinen und Silberplättchen aus dem 13. Jahrhundert geschmückt ist. Der Einband des Faksimiles ist eine getreue Kopie des mittelalterlichen Prunkeinbands.

 

 

 

 


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Das Goldene Evangelienbuch von Echternach

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Preis auf Anfrage!

Entstanden: 1020/1030
Umfang: 272 Seiten
Format: 31 x 44 cm
Miniaturen: 64 ganzseitige Miniaturen und Schrifttafeln, hunderte von kostbaren Initialen

Auflage: 150 nummerierte Exemplaren

Verlag: Müller und Schindler

Exklusiv werden aus der Weltauflage von 850 Exemplaren 150 Faksimile- Bände in einer lederbezogenen Kassette geliefert, in deren Deckel aus schwerem Marmorkork ein Teilfaksimile des Trierer Prunkdeckels eingelassen ist. Die meisterliche Nachbildung zeigt das Herzstück des hochmittelalterlichen Kunstwerks, die Kreuzigungsgruppe, umgeben von 32 vergoldeten Fassungen mit feinsten Emails sowie mit Edel- und Schmucksteinen.
Inkl. Kommentarband


Das Goldene Evangelienbuch von Echternach ist ein Werk von unvorstellbarer Pracht, verschwenderisch in seinem Reichtum an Bildmotiven, an herrlichen Ornamenten und farbenprächtigen szenischen Darstellungen zu biblischen Geschehen.

Als hervorragendes Zentrum mittelalterlicher Buchmalerei ist die Reichsabtei der Benediktinermönche von Echternach in Luxemburg in die Geschichte eingegangen. Das erste große Zeugnis der Blütezeit ihrer Kunst, die auch in acht späteren Codices und Handschriftenfragmenten überliefert wurde, ist das goldene Evangelienbuch von
1020/30, der Codex Aureus Epternacensis. Als berühmtes Denkmal der europäischen Kultur bildet diese Handschrift heute den Mittelpunkt in den reichen Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Hier ist sie ausgestellt neben dem von König Otto III. , dem späteren Kaiser, und seiner Mutter Theophanu Ende des 10.
Jahrhunderts.

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Das Goldene Evangelienbuch von Echternach

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Entstanden: 1020/1030
Umfang: 272 Seiten
Format: 31 x 44 cm
Miniaturen: 64 ganzseitige Miniaturen und Schrifttafeln, hunderte von kostbaren Initialen

Auflage: 150 nummerierte Exemplaren

Verlag: Müller und Schindler

Exklusiv werden aus der Weltauflage von 850 Exemplaren 150 Faksimile- Bände in einer lederbezogenen Kassette geliefert, in deren Deckel aus schwerem Marmorkork ein Teilfaksimile des Trierer Prunkdeckels eingelassen ist. Die meisterliche Nachbildung zeigt das Herzstück des hochmittelalterlichen Kunstwerks, die Kreuzigungsgruppe, umgeben von 32 vergoldeten Fassungen mit feinsten Emails sowie mit Edel- und Schmucksteinen.
Inkl. Kommentarband


Das Goldene Evangelienbuch von Echternach ist ein Werk von unvorstellbarer Pracht, verschwenderisch in seinem Reichtum an Bildmotiven, an herrlichen Ornamenten und farbenprächtigen szenischen Darstellungen zu biblischen Geschehen.

Als hervorragendes Zentrum mittelalterlicher Buchmalerei ist die Reichsabtei der Benediktinermönche von Echternach in Luxemburg in die Geschichte eingegangen. Das erste große Zeugnis der Blütezeit ihrer Kunst, die auch in acht späteren Codices und Handschriftenfragmenten überliefert wurde, ist das goldene Evangelienbuch von
1020/30, der Codex Aureus Epternacensis. Als berühmtes Denkmal der europäischen Kultur bildet diese Handschrift heute den Mittelpunkt in den reichen Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Hier ist sie ausgestellt neben dem von König Otto III. , dem späteren Kaiser, und seiner Mutter Theophanu Ende des 10.
Jahrhunderts.


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Goslarer Evangeliar

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Bei Bestellungen unter 50,00 € fallen folgende Versandkosten an: Innerhalb Deutschlands 3,90 € , innerhalb Europas 6,90 €

Preis auf Anfrage!

Entstanden: Um 1240, Goslar (?)
Stadtarchiv Goslar
Umfang: 258 Seiten
Format: 33,5 x 25 cm
Miniaturen: Insgesamt 30 biblische Szenen, durchgehend Goldinitialen.
Einband: Leder, alle Blätter sind randbeschnitten
Auflage: 300 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Die Handschrift wurde mit einzelnen Elementen unterschiedlicher Stilrichtungen ausgestattet; dies findet man kaum in einer zweiten Handschrift dieser Zeit. Der Aufbau des Codex entspricht der gängigen Tradition des Evangeliars. Auf eine prachtvolle Doppelseite, welche aus einer Initialseite – die mit kleinen Episoden belebt wird, und einer Miniaturseite bestehet, folgt eines der vier Evangelien. Auch der Bildschmuck steht in enger Beziehung zu den vier Evangelien. Das Goslarer Evangeliar verfügt über seinen ursprünglichen Einband, welches eine große Seltenheit darstellt.

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Goslarer Evangeliar

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Entstanden: Um 1240, Goslar (?)
Stadtarchiv Goslar
Umfang: 258 Seiten
Format: 33,5 x 25 cm
Miniaturen: Insgesamt 30 biblische Szenen, durchgehend Goldinitialen.
Einband: Leder, alle Blätter sind randbeschnitten
Auflage: 300 nummerierte Exemplare
Inkl. Kommentarband

 

Die Handschrift wurde mit einzelnen Elementen unterschiedlicher Stilrichtungen ausgestattet; dies findet man kaum in einer zweiten Handschrift dieser Zeit. Der Aufbau des Codex entspricht der gängigen Tradition des Evangeliars. Auf eine prachtvolle Doppelseite, welche aus einer Initialseite – die mit kleinen Episoden belebt wird, und einer Miniaturseite bestehet, folgt eines der vier Evangelien. Auch der Bildschmuck steht in enger Beziehung zu den vier Evangelien. Das Goslarer Evangeliar verfügt über seinen ursprünglichen Einband, welches eine große Seltenheit darstellt.


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Das Lorscher Evangeliar

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Preis auf Anfrage!

Entstanden: Um 810 in der berühmten Hofschule in Aachen

Format: 37 x 27 cm

Umfang: 472 Seiten

Miniaturen: Prachtvolle Miniaturseiten sowie Schmuckzierseiten und Kanontafeln

Einband: Nachbildungen der Elfenbeintafeln
Auflage: 333 Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Das Lorscher Evangeliar gelangte nach seiner Entstehung am Hofe Karl des Großen vor 860 als Geschenk des Herrschers an das Kloster Lorsch, das in dieser Zeit zu den bedeutendsten monastischen Zentren des Reiches gehörte. Das Lorscher Evangeliar ist bis heute dreigeteilt. Ein Teil des Originals befindet sich im Victoria & Albert Museum in London, ein Teil im Vatikan und 1 Teil des Lorscher Evangeliars ist in der Bibliothek Alba Julia in Rumänien zu finden.

Das monumentale Werk der karolingischen Hofkunst ist auch der Bezeichnung Codex Aureus bekannt. Es wurde ganz mit Goldtinte geschrieben – von Anfang bis zum Ende, weit über 400 Seiten. Jede der Seiten weist farbige Rahmen auf, deren Formenreichtum kaum zu übertreffen ist. Die leuchtenden Farben haben sich so hervorragend erhalten, dass man heute meinen möchte, die Handschrift sei erst vor kurzem geschrieben worden.

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Das Lorscher Evangeliar

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Preis auf Anfrage!

Entstanden: Um 810 in der berühmten Hofschule in Aachen

Format: 37 x 27 cm

Umfang: 472 Seiten

Miniaturen: Prachtvolle Miniaturseiten sowie Schmuckzierseiten und Kanontafeln

Einband: Nachbildungen der Elfenbeintafeln
Auflage: 333 Exemplare

Inkl. Kommentarband

 

Das Lorscher Evangeliar gelangte nach seiner Entstehung am Hofe Karl des Großen vor 860 als Geschenk des Herrschers an das Kloster Lorsch, das in dieser Zeit zu den bedeutendsten monastischen Zentren des Reiches gehörte. Das Lorscher Evangeliar ist bis heute dreigeteilt. Ein Teil des Originals befindet sich im Victoria & Albert Museum in London, ein Teil im Vatikan und 1 Teil des Lorscher Evangeliars ist in der Bibliothek Alba Julia in Rumänien zu finden.

Das monumentale Werk der karolingischen Hofkunst ist auch der Bezeichnung Codex Aureus bekannt. Es wurde ganz mit Goldtinte geschrieben – von Anfang bis zum Ende, weit über 400 Seiten. Jede der Seiten weist farbige Rahmen auf, deren Formenreichtum kaum zu übertreffen ist. Die leuchtenden Farben haben sich so hervorragend erhalten, dass man heute meinen möchte, die Handschrift sei erst vor kurzem geschrieben worden.


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Das Evangeliar Heinrich des Löwen

Preis auf Anfrage!

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Entstanden: Helmarshausen, vor 1188
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Umfang: 452 Seiten
Format: 34,2 x 25,3 cm
Miniaturen: 50 ganzseitige Miniaturen
Einband: Bibliotheks-/Studienausgabe, Brauner Ledereinband in Kassette
Inkl. Kommentarband
Beim Verlag vergriffen!

Heinrich der Löwe, 1129(31)-1195, einer der mächtigsten Landesfürsten der Stauferzeit, Herzog von Sachsen und Bayern, hat diese prunkvolle Handschrift in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit seiner Gemahlin Mathilde, Tochter des englischen Königs Heinrich II., widmete er das Evangeliar der Kirche St. Blasius in Braunschweig, dem Braunschweiger Dom, den er seit 1173 errichten ließ, anlässlich der Weihe des dortigen Marienaltars im Jahre 1188. Der Codex ist nicht nur eine der großen Schöpfungen romanischer Buchkunst in Deutschland. Er ist zugleich ein eindrucksvolles Monument der weltlichen wie geistlichen deutschen Geschichte, einzigartig deshalb, weil er ebenso von mittelalterlicher Frömmigkeit zeugt, wie seine Bilder den weltlich-politischen Anspruch Heinrichs des Löwen kundtun

 

Das "teuerste Buch der Welt", wie das goldglänzende Evangeliar nach seiner spektakulären Versteigerung am 6. Dezember 1983 bei Sotheby's apostrophiert wurde, schrieb Auktionsgeschichte. Für 32,5 Millionen Mark erstand es Hermann Josef Abs für die heutigen vier Besitzer, die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Bayern, das Land Niedersachsen und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.

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Das Evangeliar Heinrich des Löwen

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Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Entstanden: Helmarshausen, vor 1188
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Umfang: 452 Seiten
Format: 34,2 x 25,3 cm
Miniaturen: 50 ganzseitige Miniaturen
Einband: Bibliotheks-/Studienausgabe, Brauner Ledereinband in Kassette
Inkl. Kommentarband
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Heinrich der Löwe, 1129(31)-1195, einer der mächtigsten Landesfürsten der Stauferzeit, Herzog von Sachsen und Bayern, hat diese prunkvolle Handschrift in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit seiner Gemahlin Mathilde, Tochter des englischen Königs Heinrich II., widmete er das Evangeliar der Kirche St. Blasius in Braunschweig, dem Braunschweiger Dom, den er seit 1173 errichten ließ, anlässlich der Weihe des dortigen Marienaltars im Jahre 1188. Der Codex ist nicht nur eine der großen Schöpfungen romanischer Buchkunst in Deutschland. Er ist zugleich ein eindrucksvolles Monument der weltlichen wie geistlichen deutschen Geschichte, einzigartig deshalb, weil er ebenso von mittelalterlicher Frömmigkeit zeugt, wie seine Bilder den weltlich-politischen Anspruch Heinrichs des Löwen kundtun

 

Das "teuerste Buch der Welt", wie das goldglänzende Evangeliar nach seiner spektakulären Versteigerung am 6. Dezember 1983 bei Sotheby's apostrophiert wurde, schrieb Auktionsgeschichte. Für 32,5 Millionen Mark erstand es Hermann Josef Abs für die heutigen vier Besitzer, die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Bayern, das Land Niedersachsen und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.


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Das Mainzer Evangeliar

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Preis auf Anfrage!

Entstanden: Um 1250

Strahlende Bilder - Worte in Gold

Format: 35.3 x 27.0 cm
Umfang: 200 Seiten
Miniaturen: 71 biblische Darstellungen und über 300 Initialen
Ganz in Gold geschriebener Evangelientext
Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 Exemplare


In einem Evangeliar sind die vier Evangelien des Neuen Testaments nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu einem Band vereinigt. Ein außerordentlich reicher und viel gestalteter Buchschmuck illustriert im Mainzer Evangeliar die Erzählungen vom Leben und Wirken Jesu: ganzseitige Miniaturen und gerahmte Streifenbilder auf
hochpoliertem Goldgrund, Kanontafeln und mehrzeilige große ornamentale Initialen zieren die 200 Seiten der Handschrift.

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Das Mainzer Evangeliar

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Entstanden: Um 1250

Strahlende Bilder - Worte in Gold

Format: 35.3 x 27.0 cm
Umfang: 200 Seiten
Miniaturen: 71 biblische Darstellungen und über 300 Initialen
Ganz in Gold geschriebener Evangelientext
Inkl. Kommentarband

Auflage: 980 Exemplare


In einem Evangeliar sind die vier Evangelien des Neuen Testaments nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu einem Band vereinigt. Ein außerordentlich reicher und viel gestalteter Buchschmuck illustriert im Mainzer Evangeliar die Erzählungen vom Leben und Wirken Jesu: ganzseitige Miniaturen und gerahmte Streifenbilder auf
hochpoliertem Goldgrund, Kanontafeln und mehrzeilige große ornamentale Initialen zieren die 200 Seiten der Handschrift.


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Das Evangeliar Otto III.

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Preis auf Anfrage!

Entstanden: Reichenau um 1000

Bayerische Staatsbibliothek in München

Format: 33,5 cm x 24, 8 cm

Umfang: 554 Seiten, teilweise mit ausgelegtem 23kt-Echtgold

Miniaturen: 51 ganzseitige Miniaturen und ca. 120 Initialbuchstaben

Einband: Gegerbtes Rindleder, Ganzledereinband auf 5 Bünden und Deckelprägung

Inkl. Kommentarband

Auflage: Limitiert auf 850 Exemplare

Beim Verlag vergriffen!

 

Zu den größten Werken der abendländischen Buchmalerei und damit zum Bedeutendsten, was die Buchmalerei aller Zeiten je hervorgebracht hat, gehört das um das Jahr 1000 auf der Reichenau entstandene Evangeliar Ottos III. Dem Skriptorium der Abtei Reichenau am Bodensee verdanken wir so berühmte Handschriften wie die Bamberger Apokalypse, oder das Perikopenbuch Heinrichs II. Das Evangeliar Ottos III. aber repräsentiert den künstlerischen Höhepunkt der Reichenauer Schule, die von Anfang an wie keine andere die Geschichte der ottonischen Kunst maßgeblich bestimmt

Die großartigen Evangelienbilder wirken wie eine Offenbarung des religiösen Geistes um die Jahrtausendwende, zu einer Zeit, als die Abtei Reichenau das Zentrum der abendländischen Buchmalkunst darstellte.

Am Beginn des Evangeliars Otto III steht das Bild des Kaisers, des Herrschers über die christliche Welt, der die Huldigung der Provinzen seines Reiches entgegennimmt. Die biblischen Bilder, die den Text dieses Manuskriptes schmücken, stehen im entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhang mit den ältesten Malereien der christlichen Kunst im Süden Italiens. Die reich verzierten Kanontafeln leiten zu den Evangelien über, welche mit u. a. aufwändigen Initialen geschmückt sind.

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Das Evangeliar Otto III.

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Entstanden: Reichenau um 1000

Bayerische Staatsbibliothek in München

Format: 33,5 cm x 24, 8 cm

Umfang: 554 Seiten, teilweise mit ausgelegtem 23kt-Echtgold

Miniaturen: 51 ganzseitige Miniaturen und ca. 120 Initialbuchstaben

Einband: Gegerbtes Rindleder, Ganzledereinband auf 5 Bünden und Deckelprägung

Inkl. Kommentarband

Auflage: Limitiert auf 850 Exemplare

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Zu den größten Werken der abendländischen Buchmalerei und damit zum Bedeutendsten, was die Buchmalerei aller Zeiten je hervorgebracht hat, gehört das um das Jahr 1000 auf der Reichenau entstandene Evangeliar Ottos III. Dem Skriptorium der Abtei Reichenau am Bodensee verdanken wir so berühmte Handschriften wie die Bamberger Apokalypse, oder das Perikopenbuch Heinrichs II. Das Evangeliar Ottos III. aber repräsentiert den künstlerischen Höhepunkt der Reichenauer Schule, die von Anfang an wie keine andere die Geschichte der ottonischen Kunst maßgeblich bestimmt

Die großartigen Evangelienbilder wirken wie eine Offenbarung des religiösen Geistes um die Jahrtausendwende, zu einer Zeit, als die Abtei Reichenau das Zentrum der abendländischen Buchmalkunst darstellte.

Am Beginn des Evangeliars Otto III steht das Bild des Kaisers, des Herrschers über die christliche Welt, der die Huldigung der Provinzen seines Reiches entgegennimmt. Die biblischen Bilder, die den Text dieses Manuskriptes schmücken, stehen im entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhang mit den ältesten Malereien der christlichen Kunst im Süden Italiens. Die reich verzierten Kanontafeln leiten zu den Evangelien über, welche mit u. a. aufwändigen Initialen geschmückt sind.


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Das Evangeliar Johann von Troppau

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Preis auf Anfrage!

Entstanden: 14. Jahrhundert
Österreichischen Nationalbibliothek Wien
Umfang: 384 Seiten
Format: 39 x 28 cm
Miniaturen: Einleitend zu jedem Evangelientext befinden sich 2 ganzseitige Miniaturseiten; eine Seite ist jeweils in 12 kleinere Bildfelder unterteilt, die die Legende des jeweiligen Evangelisten darstellten. Die Bilder sind mit 23-karätigem Gold versehen. Die Texte wurden mit 85 prachtvollen Initialen verziert. Alle Seiten sind randbeschnitten.
Einband: Prunkdeckel, verziert auf Vorder-und Rückseite mit jeweils 5 Löwenköpfen aus vergoldetem Silber. 2 Metallschließen aus vergoldetem Messing. Roter Rindsleder-Einband, dekorative Acrylkassette.
Inkl. Kommentarband
Auflage: 333 Exemplare
Beim Verlag vergriffen!


Neuwertiges Exemplar, inkl. Repräsentationskassette und Kommentarband

Das Evangeliar Johann von Troppau wurde von dem Brünner Kanonikus Johann von Troppau und seinen Mitarbeiter aufgrund seiner Wappendarstellungen für den Österreichischen Herzog Albrecht III (1365 1395) im Jahr 1368 geschaffen.
Die Handschrift wurde durchgängig mit goldener Tinte geschrieben. Der Codex enthält alle vier Evangelien des neuen Testaments. Das Evangeliar Johann von Troppau gilt als nachweislich älteste erhaltene, dem habsburgischem Herrscherhaus verbundener Handschrift.

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Das Evangeliar Johann von Troppau

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Entstanden: 14. Jahrhundert
Österreichischen Nationalbibliothek Wien
Umfang: 384 Seiten
Format: 39 x 28 cm
Miniaturen: Einleitend zu jedem Evangelientext befinden sich 2 ganzseitige Miniaturseiten; eine Seite ist jeweils in 12 kleinere Bildfelder unterteilt, die die Legende des jeweiligen Evangelisten darstellten. Die Bilder sind mit 23-karätigem Gold versehen. Die Texte wurden mit 85 prachtvollen Initialen verziert. Alle Seiten sind randbeschnitten.
Einband: Prunkdeckel, verziert auf Vorder-und Rückseite mit jeweils 5 Löwenköpfen aus vergoldetem Silber. 2 Metallschließen aus vergoldetem Messing. Roter Rindsleder-Einband, dekorative Acrylkassette.
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Auflage: 333 Exemplare
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Das Evangeliar Johann von Troppau wurde von dem Brünner Kanonikus Johann von Troppau und seinen Mitarbeiter aufgrund seiner Wappendarstellungen für den Österreichischen Herzog Albrecht III (1365 1395) im Jahr 1368 geschaffen.
Die Handschrift wurde durchgängig mit goldener Tinte geschrieben. Der Codex enthält alle vier Evangelien des neuen Testaments. Das Evangeliar Johann von Troppau gilt als nachweislich älteste erhaltene, dem habsburgischem Herrscherhaus verbundener Handschrift.


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